DEP0016693DA - Kochherdeinsatz - Google Patents

Kochherdeinsatz

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DEP0016693DA
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DE
Germany
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solid fuels
bowl
insert
heated
stoves
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Martin Elsholz
Original Assignee
Elsholz, Martin, Berlin
Publication date

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Description

Martin E 1 s h ο 1 ZjBerlin-FankowjWollankstrasse
w Kochherdeinsatz ft
Die Erfindung bezieht sich auf einen Einsatz für alle Herde, die feste Brennstoffe wie Holz, Kohlen* Torf oder dgl, verwenden. Alle Herde dieser Art, gleichgültig, ob sie fest oder beweglieh ausgebildet sind, leiden ausnahmslos an dem Übelstand, dass der Eeizraum unter dem Kochloch oder den Kochlöchern der Herdplatte und der anschliessende Abzugskanal für die Bauchgase zum Schornstein im Verhältnis zur Brennstoffmasse zu voluminös ausgebildet sind, was zur Folge hat, dass die Rauchgase in ihrer überwiegenden Masse zum Schornstein entweichen, ohne dass ihre Wärme für den Kochprozess ausgenutzt werden kann. Dieser Übelstand wird durch die Erfindung beseitigt, deren Aufgabe darin besteht, durch intensivere Ausnutzung der Rauchgase ein sehnelleres Kochen und damit eine entsprechende Ersparnis an Heizmaterial zu erzielen. Erreicht wird dies durch einen Einsatz, der in den Brennraum des Herdes unter dem Kochloch der Herdplatte eingesetzt wird und aus einer Feuerschüssel besteht, deren Seitenwände geschlossen sind und die eine runde oder eckige Form oder Gestalt besitzt. Zweckmässigerweise ist sie von oben nach unten verjüngt ausgebildet mit einem oben weitausladenden Rande. Der Einsatz ruht mit seinem unteren Rande entweder auf dem eigentlichen Herdrost oder kann mit einem besonderen festen oder herausnehmbaren Rost versehen sein. Der Einsatz
ist so bemessen, dass er mit seinem oberen Bande bis nahe an die Herdplatte reicht und dass der Umfang des Randes an die landungen des Feuerraumes heranreicht, wobei die Form des
ßrenft
Randes der des «Faae-nraumes angepasst ist. Auf dem oberen aasladenden Rande sind Löcher vorgesehen, durch die die Rauchgase entweichen müssen. Dadurch werden sie gezwungen, den Bodön des zu erhitzenden Gefässes zu berühren und zwar in seiner gesamten Ausdehnung·.
Für den Fall, dass noch ein zweites Herdloch zu beheizen ist oder dass beim Anheizen starke Rauchentwicklung entsteht, ist eine einstellbare Klappe an der Feuerschüssel Torgesehen, an einer Stelle, die dem zweiten Herdloch bezw« dem Schornstein am nächsten liegt« Durch diese Klappe wii?d es ermöglicht, einen regelbaren Anteil der Rauchgase nach einer Seite zum zweiten Herdloch oder zum Schornstein abzuleiten.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Herdeinsatzes dargestellte
Abbe 1 zeigt einen Querschnitt der Feuerschüssel im Aufriss,
Abb. 2 im Grundriss,
Abb 3 einen Querschnitt der zweiten Ausführungsform.
Auf der Zeichnung bezeichnet 1 die Feuerschüssel und 2 den ausladenden Rand der Schüssel mit den Löchern 3*durch· die die Rauchgase entweichen* Bei der Ausführungsform der Abb» 1 ist mit 4· die einstellbare Klappe bezeichnet, die mittels Zapfen 5 an der Feuerschüssel drehbar gelager t ist*
An der Klappe 4- ist eine mit Haltzähnen 6 versehene Stütze 7 mittels eines Bolzens 8 drehbar befestigt. Die Zähne 6 stützen sich bei Einstellung der Klappe 4 automatisch auf einen Rand 9 an der Schüsselwandung. Jn Abb. 1 ist die Klappe 4 in der Offenstellung gezeichnet. Die Klappe und der anschliessende Schüsselrand können ebenso wie der übrige Rand der Schüssel mit löchern versehen sein* Der Eerdeinsatz wird zweckmässigerweise aus Gusseisen oder irgend einem feuerfesten Material hergestellt. Die weitere Ausbildung der Ausführungsform nach Abb. 3 besteht fiarin, dass in der Wandung des unteren Teiles der Feuerschüssel 1 Kanäle 10 für Verbrennungsluft vorgesehen sind, die am unteren Rande der Feuerschüssel beginnen und weiter oben auf der Jnnenseite der Feuerschüssel münden. Die Austrittsöffnungen sind mit 11 bezeichnet. Sie liegen etwa an der Stelle, wo der ausladende Rand 2 der Feuerschüssel beginnt. Die Ausführungsform des Einsatzes gemäss Abb» 3 wird zweckmässig aus Schamotte hergestellt. Die durch die Kanäle 10 zuströmende Verbrennungsluft tritt in stark erhitztem Zustande duröh die Öffnungen 11 in den Feuerraum der Feuerschüssel ein, sie mischt sich mit den Rauchgasen, die in den erweiterten Raura der Fsuerschüssel strömen und bewirkt eine restlose Verbrennung der noch nicht verbrannten Teile der Rauchgase. Der ausladende Teil 2 der Feuerschüssel kann mit dem unteren Teil der Schüssel aus einem Stück oder als besonderer Teil hergestellt sein. Jn letzterem Falle werden die beiden Teile mit geeigneten Rasten* etwa in Gestalt υοώ. Vorsprüngen des einen Teiles und Ausnehmungendes anderen Teiles versehen, so dass stets
eine gleichbleibende Lage der beiden Teile zueinander gesichert ist. Statt der einstellbaren Klappe 4 der ersten Ausführungsform ist bei der zweiten Ausführungsform ein geeigneter Schieber 4 vorgesehen, durch den die Öffnungen 3 geregelt werden.

Claims (7)

Patentansprüche :
1. linsatz für mit festen Brennstoffen beheizte Herde, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz schüsselartig
von unten nach oben sich erweiternd ausgebildet ist und ii/e desselben ß)
ure Wandungloben in einen weitausladenden Rand endet, der
mit Löchern (3) oder Aussparungen versehen ist, bis nahe an die Ple&dplatte reicht und dessen Grundrissform der des Brennraumes angepasst ist»
2» Einsatz für mit festen Brennstoffen beheizte Herde, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Seite der Schüsselwandung eine breite öffnung vorgesehen ist, deren Grosse durch eine drehbar gelagerte einstellbare Platte (4) geregelt werden kann,
3· Einsatz für mit festen Brennstoffen beheizte Herde, dadurch gekennzeichnet., dass an der drehbar gelagerten Klappe (4) eine mit Haltezähnen versehene Stütze (7) gelenkig befestigt ist.
4. Einsatz für mit festen Brennstoffen beheizte Herde, dadurch gekennzeichnet, dass die einstellbare Platte (4) in gleicher Weise wie der Schüsselrand (2) mit Löchern (3) versehen ist*
5. Einsatz für mit festen Brennstoffen beheizte Herde, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz mit seinem unteren Rand entweder auf dem eigentlichen Herdrost ruht oder selbst mit einem besonderen Rost ausgestattet ist«
6. Einsatz für mit festen Brennstoffen beheizte Herde, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wandung (1) der
Feuerschüssel Kanäle (10)- für Zweitluft - vorgesehen sind, die von dem unteren Rande der Feuerschüssel ausgehend weiter oben in der Jnnenwand der Feuerschüssel münden.
7. Einsatz für mit festen Brennstoffen beheizte Herde, dadurch gekennzeichnet, dass statt der Regelklappe ein Schieber zum Regeln der Abströmöffnung; für die Rauchgase
vorgesehen ist«

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