DEP0015098DA - Herstellungsverfahren für Tauchwickel von Kondensatoren - Google Patents

Herstellungsverfahren für Tauchwickel von Kondensatoren

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DEP0015098DA
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DE
Germany
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manufacturing process
capacitors
immersion coils
immersion
coils
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hermann Gönningen
Original Assignee
C. Lorenz AG, Stuttgart
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Description

Herstellungsverfahren für Tauchwiekel von Kondensatoren.
Es ist bekannt, getränkte Papierwickel dadurch vor der Aufnahme von feuchtigkeit zu schützen, daß sie nachträglich in eine besondere fachsmasse getaucht werden. Ein weiterer Schutz wird dadureh erreicht, daß man sie außerdem noch mit einem Lack üb erzieht.
Zum Trocknen und tränken der wickel wvtrcle in der Hegel Wärme und Vakuum angewendet. Die Erfindung schlägt demgegenüber vor das Vakuum wegzulassen. Dies hat den Vorteil, daß, kein völlig abgeschlossener '.Dränkungsraum erforderlich ist. Bei den meistens sehr kleinen Tauehwickeln, z.B. von 10.000 p3? 160 V reicht die Anwendung von Wärme allem zur frocknung aus. dadurch wird eine laufende vollautomatische Bandi'ertigung ermöglicht. Die Wickel, ¥/elche z.B· die lorm der Abbildung besitzen können, werden in der weise hergestellt, daß sie zunächst auf der fickeliaaschme gewickelt, verlötet und dann an ein Förderband gehängt werden« Me trocknung, Tränkung und Prüfung erfolgt dann vollautomatisch, beispielsweise in. folgender Weise:
Das Band mit den rohen Pickeln läuft zunächst durch eine !Trockenkammer mit etwa 110 !Temperatur und einer Verweilzeit von
"beispielsweise 3 Stunden. Am Ende dieser Zei-fe werden die T/iekel selbsttätig durch einfaches Sauchen in eine Wachsmasse getränkt» Das Bland mit den Wickeln verlässt dann diesen Baum -und tritt in eine Wärmekammer ein. In dieser werden die wickel auf die Temperatur gebracht j welche für den folgenden Tauehvorgang geeignet ist, z*B, 60°» So vorgewärmt wandern die Wickel in den iauchraum, in welchem sie in eine geeignete If/achsmasse, zeB„ Chlornaphtalin, einige Sekunden gexaucht werden. Temperatur der Eauchmasse und Yorwärmung des aickels und Tauehzeit müssen dabei so gewählt werden, daß nach dem Verlassen des Tauchbades ein gleichmäßiger Wachsttberzug der gewünschten Dicke vorhanden ist, Nach, dieser ersten lauchung erfolgt in einem weiteren Wärmeraum eine erneute Yorwärmung und dann eine zweite Tauchung, ähnlich der ersten. Hach dieser Taiichung erfolgt eine ein- oder zweimalige Tauchung in Lacj£ von geeigneter Beschaffenheit. JJie Trocknung nach der Lacktauchung wird im Durchlauf durch eine Wärmekammer von beispielsweise 70 vorgenommen„ Me so hergestel±ten Wickel sind an sich baulich fertig,
inschließend kann dann, ohne daß die wickel dem Band entnommen werden, eine elektrische Prüfung durchgeführt werden, bei welcher nacheinander die Hochspannungsprttfung, Isolationsmessung und Kapazitätsmessung vorgenommen werden. Es gina geeignete Einrichtungen bekannt, welche die sich hierbei als fehlerhaft gezeigten Wickel dem fehler entsprechend sortiert auswerfen.
Die Anwendung des vakuumfreien Troeknungsverfahrens ermöglicht es also, nach der Herstellung der wickel diese bis zur Versandbereitschaft vollautomatisch zu behandeln«, Dadurch wird
eine außerordentliche Gleichmäßigkeit ersielt; und ein sehr geringer Arbeitsaufwand» Die wickel halsen zwar nicht ganz so dichten
Abschluß gegen Feuchtigkeit, wie wenn sie in Metallgehäuse eingelötet fiären, für die meisten Anwendungsfälle reicht jedoch aie Abdichtung dieses Herstellungsverfahrens vollkommen aus, insbesondere dann, wenn es sich um die Verwendung in trocknen Räumen handelt»

Claims (1)

  1. Patentansprüche t
    1* Herstellungsverfahren für Tauchwickel von Kondensatoren, dadurch gekennzeichnet, daß diese ohne Anwendung von Vakuum getrocknet und getränkt werden.
    2· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dann folgende Sauchung und Lackierung der Wickel am laufenden Band vollautomatisch erfolgt»
    5ο Verfahren nach Anspruch 1 und % dadurch gekennzeichnet,, daß anschließend auch die Prüfung vollautomatisch erfolgt.

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