DEP0014808DA - - Google Patents
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Description
Prankfurt a.M. ,Westendstrasse 58
Bekanntlich geht ein grosser Teil der Wärme eines Ofens oder
einer einstigen Feuerung mit den Abgasen verloren. Man hat zwar schon versucht, diesen Uebelstand dadurch zu vermindern,
dass die Abgase durch ein langes, schlangenförmig gelegtes
Rohr in den Kamin geführt wurden, aber es konnte dadurch die wärmeabgebende Oberfläche nur verliältnismässig wenig vergrößert
werden, und es trat auch sehr bald eine Verstopfung des Ofenrohres ein, indem sich an den unteren Rohrkrümmern die
flugasche absetzte·
Gemäss der vorliegenden Erfindung werden diese Bachteile durch
den Einbau eines grösseren Kastens oder mehrerer gröseerer
Kästen in das Abzugsrohr vermieden. Der Kasten wird zweckinässig
in der Rahe der Decke des zu erwärmenden Raumes aufgehängt,
und zwar so, dass zwischen ihm und der dahinterliegenden lend noch ein genügender Zwischenraum verbleibt, durch den die
Zimmerluft hindruchstreichen und von der Hinterwand des Kastens
erwärmt werden kann· Der Kasten kann zweckmässig aus Eisenbletoh,
Metallblech, Kacheln oder anderen wärsedurohläseigen
Merkstoffen hergestellt sein und wird auf der einen Seite an das Ofenrohr angeschlossen und steht durch ein zweites Rohr,
das gegen das erste versetzt ist, mit dem Kamin in Verbindung. Die Abgase müssen also durch ihn hindurch£E§£iKin«i stauen sich
ei ort unter Wlrbelbildung und geben daher den grössten Teil
ihrer Wärme an die Kastenwände ab, zumal infolge der erheblichen Erweiterung des Durchgangsquerschnittes sie hier nur
ganz langsam fliessen»
Der Kasten kann jede beliebige Gestalt haben, etwa parallelepipodisch,
zylindrisch, kugelförmig, pyramidenförmig o.dgl· Seine Srösse richfc±tet sich, nach dej^fenigen des zu erwärmenden
■Raumes« Versuche haben e-rgeben, dass eine Behinderung des
Zuges dadurch nicht erfolgt, Die- eich in iüm absetzende Plugasche
-verteilt sich auf eine groase Fläche mnd kann daher eine
Verstopfung oder Behinderung des Zuges nicht bewirken· Der Kasten kann auch in einem zweiten Baum aufgestellt werden,
durch den das· Ofenrohr eines im Hebenraum befindlichen Ofens
hindurchgeführt wird·
Der grosse Kasten kann auch in mehrere einzelne kleinere
Kästen zerlegt werden, die gegebenenfalls in verschiedenen Räumen angebracht werden können. Ebenso kann er als Heizkasten
in die Wand eingebaut oder eingelassen werden und dann gleichzeitig zwei Häume erwärmen. Unter Umständen kann er
unmittelbar an der Wand oder an der Decke aufgehängt werden, sogar am oder in der Wähe des Pussbodens, etwa auch unterhalb
einer Bank oder eines anderen Möbelstückes» Die fl Zeichnung zeigt die Anordnung der Vorrichtung
in einem ofenbeheizten Zimmer»
Der Ofen a steht durch das Eohr b mit dem grossen Kasten c in Verbindung, der mittels des Rohres d an den Kamin angesehlos
sen ist» Eine mix einer Tür zu verschliessende Oeffnung e
dient ζότ Heinigang des Kastens. Der Kasten ist in einiger
Entfernung von der Decke und von der hintere» Zimlnerwand aufgehängt,
damit die Zimmerlaft von allen Seiten an die Kastenwände heran kann und von ihnen erwärmt wird» Es hat eich ergeben,
dass dadurch fast bis zur Hälfte des sonst benötigten Brennstoffes erspart werden kann»
Claims (1)
- - 3 Patentansprüche1, zur Ausnutzung der <Afegasärme van Oefen und anderen Heizungen, dadurch gekennzeichnet, dass in den Zug der 4nrgaae ein gröaeerer Kastenyeingeschaltet ist, der von der Zimmerloft allseitig umspult2m i1 nach Anspruch 1, dadurch zeichnet, dass der Kasten in einiger Entfernung von der Becke und den Wänden des Zimmers angeordnet ist»gekennzeichnet, dass er eine verschliessbare !Reinigungsöffnung "besitzt.Der Patentanwalt: gea· Professor DipU-Ing.C· WeiheBeurkundet am 8,12.1947 gez, Professor Dipl-Ing.C. Weihe als Zeugin gea. K, Saladin
Family
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