DEP0014635DA - Schaltungsanordnung für Hochfrequenz-Magnettongeräte - Google Patents
Schaltungsanordnung für Hochfrequenz-MagnettongeräteInfo
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Description
Es ist bereits bekannt, zur Verbesserung der Wiedergabegüte bei Magnettongeräten, insbesondere bei solchen, die als Aufzeichnungsträger einen auf einer geeigneten Unterlage aufgebrachten gepulverten Magnetogrammträger verwenden, anstatt der Gleichstrom-Vormagnetisierung eine Hochfrequenz-Vollmagnetisierung vorzunehmen. Für eine einwandfreie Schallaufzeichnung ist die richtige Amplitude der Vormagnetisierungsfrequenz von Bedeutung, da dadurch der Arbeitspunkt auf der Charakteristik der Magnetisierungskurve festgelegt wird.
Wenn man nun - wie es üblich ist - diese Amplitude durch einen Vorwiderstand im Sprechstromkreis regelt, stellt sich als Nachteil heraus, dass durch Verzerrung, die auf den Eisenkern des Sprechkopfes zurückgeht, sowohl das Rauschen des Kopfes vergrößert (Verringerung der Dynamik) als auch der Klirrfaktor vergrößert wird.
Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, dass zur Einregelung der richtigen Amplitude der Hochfrequenz-Vormagnetisierung ein in Reihe mit der Sprechkopfwicklung geschalteter Kondensator dient, der zusammen mit der Sprechkopfwicklung einen ganz oder nahezu auf Resonanz mit der Hochfrequenz abgestimmten Reihen-Resonanz bildet. Dadurch wird eine unverzerrte sinusförmige Spannung am Sprechkopf erzwungen.
Diese Schaltung ist von besonderer Bedeutung für Geräte, bei denen der gleiche Generator zum Löschen und Vormagnetisieren dient. In diesem Falle ist es nämlich nicht mehr möglich, durch Änderung der Anodenspannung die Hochfrequenzamplitude für den auf Resonanz abgestimmten Löschkreis - unabhängig von der Sprechkreis-Amplitude - einzustellen. Die Schaltung gemäß der Erfindung gestattet auch in diesem Falle die getrennte Einstellung der richtigen Hochfrequenzamplitude.
Die Abbildungen veranschaulichen Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung.
Die Abb. 1 zeigt die Anwendung des Erfindungsgedankens bei einer Schaltung, bei der die Niederfrequenz und die Hochfrequenz parallel zueinander dem Sprechkopf zugeführt werden.
Die über den Niederfrequenz-Transformator 1 kommende Niederfrequenz gelangt über den auf Resonanz mit der Hochfrequenz abgestimmten Sperrkreis 2, der seinen Nebenschluss der Hochfrequenz über die Sekundärwicklung 3 des Niederfrequenz-Transformators 1 verhindert, zur Wicklung 4 des Sprechkopfes 5. Die vom Hochfrequenz-Transformator 6 kommende Hochfrequenz speist über den Kondensator 7 die Sprechkopfwicklung 4. Der Kondensator 7 ist so bemessen, dass er in Verbindung mit der Sprechkopfwicklung einen ganz oder nahezu auf die Hochfrequenz abgestimmten Reihen-Resonanzkreis bildet.
Bei der Schaltung nach Abbildung 2 werden die Niederfrequenz und die Hochfrequenz - in Reihe geschaltete - dem Sprechkopf 10 zugeführt. Auch hier ist wieder die Anwendung des Erfindungsgedanken möglich, und zwar in der Weise, dass der Kondensator 11 parallel zur Sekundärwicklung 13 des Niederfrequenz-Transformators 14 gelegt wird und so mit der Sprechkopfwicklung 12 einen ganz oder nahezu auf die Hochfrequenz abgestimmten Reihen-Resonanzkreis bildet.
In beiden Fällen ist die Spannung am Sprechkopf weitgehend sinusförmig.
Claims (2)
1.) Schaltungsanordnung für Hochfrequenz-Magnettongeräten, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einregelung der richtigen Amplitude der Hochfrequenz-Vormagnetisierung ein in Reihe mit der Sprechkopfwicklung geschalteter Kondensator dient, der zusammen mit der Sprechkopfwicklung einen ganz oder nahezu auf Resonanz mit der Hochfrequenz abgestimmten Reihen-Resonanzkreis bildet.
2.) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 für Hochfrequenz-Magnettongeräte, bei denen die Niederfrequenz und die Hochfrequenz in Reihe geschaltet dem Sprechkopf zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstimmkondensator parallel zur Sekundärwicklung des Niederfrequenz-Transformators liegt.
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