DEP0013941DA - Verfahren zur Herstellung von plattenförmigen Körpern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von plattenförmigen KörpernInfo
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- wood
- plate
- plaster
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Description
Bei der Herstellung von plattenförmigen Körpern aus Kunsthola unter Verwendung eines Füllmittels wie Holzspäne
oder Holzmehl und eines Bindemittels wie Gips wurde bisher in dar Weis® verfahren, daas daa Füllmittel mit d@m
Bindemittel gemischt, die Mischung angefeuchtet und sodann sur Bildung eines Estriches aufgestrichen wurde« Für die
Herstellung von Einselplatten, insbesondere mit Armlerunga» einlage besteht dabei der grosse lachteil, dasa ©a sehr
schwer war, der Mischung den richtigen Feuchtigkeitsgehalt au geben» Bs lag die Gefahr vor, dass bei zu wenig Wasserauaats
die Abbindung des G-ipsas frühzeitig eintrat und die beabsichtigten Stärkeabmessungen überschritten wurden, sodaas
bei weiterem Druck daa G-ipaskelett zerstört wurde und die Platts aerfiel* Etwa ähnliches gilt für Zement als Bindemittel.
Bei 2ufügung von zuviel Wasser wird ein Seil des Gipses mit dem überschüssigen Wasser aus der Platt© ausgeschwemmt
und der restliche Gips ersäuft, aoda33 auch nach längerer Trocknung die Platte ungenügende Festigkeit aufweist«
Auch wenn mir ©ine geringe Menge Wasser zuviel zugeführt; wird, tritt der lachteil auf, dass bei der Herateilung der Platte
in waagerechter Ibene der Gips sioh hauptsächlich im Unterteil der Platte absetzt und der Oberteil wesentlioh gipsärmer
ist* Aus diesen Gründen ist man genötigt, mehr Gips als unbedingt erforderlich au verwenden, wodurch di© Herstellungskosten
und daa spezifisch® Gewicht der Platten erhöht wird* Dies© Schwierigkeiten sind besonders gross» wenn es
sich darum handelt, zuerst ein® Schicht des Gemisches auszulegen., darauf ein Armierungsgerippe oder dgl» anzuordnen und
dieses mit einer weiteren Gemischschioht zu bedecken, ©h® es möglich wird* einen Pressdruck auf beide Schichten auszuüben«
Hier besteht gross© Gefahr, dass infolge vorzeitiger Abbindfegfder ersten Schicht die Terbindung zwischen den
Sohichten und mit der Armierung so ungenügend wird, dass inabesonder© bei kräftiger Holsarmierung die Platte aufgespaltet
oder sonst Ausschuss wird« Inabesonder© bei su grosser feuchtigkeit nahm der Trockenvorgang lange Zeit
und damit grossen Trockenraum in Ansprüche Bei besonders starken Platten kann es vorkommen, dass die Platten zwar
äusserlich trocken sind aber im Ixm©x®n so feucht bleiben,, dass das Holz in der Mischung zu faulen beginnt und auch
die Holzarmierung davon ergriffen wird« Dies ist umso gefährlicher, als dieser Yorgang ©intreten kann, nachdem di©
Platte bereits in ein Bauwerk eingesetzt ist«.
Erfindungsgemäss werden saugfähige Bindemittel wi© Holzwolle, -späne, oder -mehl, Häcksel, Getreidekaff, getrocknete
pflanzliche Abfälle u«dgl» angefeuchtet, mit trockenem Bind©-
mittel wie Gips, Zements Magnesit oder dgle innig gemischts
die Mischung wird sur formung der Platte unter Druek gesetzt und die zum Abbinden nötig© Feuchtigkeit durch den Druck aus
dem Füllmittel in das Bindemittel übergeführte
Durch Yersuohe ist leicht zu ermitteln, wieviel Feuchtigkeit pro G-ewiohtseinheit Füllmittel diesem zugeführt
werden muss, ζ«,Ββ bei Sägespänen 1 kg Wasser auf 1 kg lufttrockene
Sägespäne und Schnellbindegips als Bindemittel«
Ein wesentlicher Torteil ist die völlig gleiche Dicht© der Platte über die gang© Stärk® derselben«, Dadurch
ist es möglich, mit dem G-ipsgehalt herunterzugehen, wodurch bei verringerten Kosten das spezifisch© Gewicht kleiner und
die Isolierfähigkeit vergrössert wird» Ausschuss auch bei kräftiger ArrnierungC^st/'praktisoh nicht mehr vorhanden»
Claims (2)
1) Verfahren zur Hexstellung von platt©aartigen Köt·- ■p&xn aus Kunstholz oder Kunststein unter Verwendung eines
Füllmittels und Bindemittels, dadurch gekennzeichnet, daaa saugfähige Bindemittel wie Holzwolle, -späne oder -mehl,
Häcksel, Getreidekaff, getrfoknete pflanzliche Abfälle lie dgl«, angefeuchtet, mit trockenem Bindemittel wie Gips, Zement,
Magnesit oder dgl» innig gemischt werden, die Mischung zur Formung der Platte unter Druck gesetzt und die zum Abbinden
nötige Feuchtigkeit durch den Druck aus dem Füllmittel in das Bindemittel übergeführt
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der feuchtigkeitsgehalt äes Füllmittels so bemessen
wird, dass d@r Abbindevorgang erst kurz vor oder bei vollendetem Pressdruck einsetzt«
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