DEP0013347DA - Reinigungsmittel für Metall-Waschmaschinen - Google Patents

Reinigungsmittel für Metall-Waschmaschinen

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DEP0013347DA
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DE
Germany
Prior art keywords
washing machines
detergents
ethylene oxide
metal washing
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hans Rogner
Georg Ziehr
Original Assignee
Henkel & Cie GmbH, Düsseldorf
Publication date

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Description

Zur Reinigung von Metallteilen werden in der Industrie vielfach Waschmaschinen verwendet, die nach dem Spritzverfahren arbeiten. Bei solchen Waschmaschinen wird die Reinigungslösung unter Druck auf das Reinigungsgut gespritzt, so daß neben der chemisch-physikalischen Reinigungswirkung der Reinigungsflüssigkeit auch noch die mechanische Wirkung des Spritzstrahles zur Auswirkung kommt. Diese Maschinen erfreuen sich in der Praxis wegen ihrer sehr guten Reinigungswirkung besonderer Beliebtheit. Man kann jedoch in ihnen die handelsüblichen Reinigungsmittel, die bekanntlich aus Alkalisalzgemischen mit einem Zusatz von Netz- und Emulgierungsmitteln bestehen, nicht verwenden, da infolge des Gehaltes an üblichen Netz- und Emulgiermitteln in den Spritzmaschinen starker Schaum entwickelt wird, der ein Arbeiten unmöglich macht.
Es wurde nun gefunden, daß sich in Metall-Waschmaschinen besonders gut solche alkalischen Reinigungsmittel verwenden lassen, die einen Zusatz von Anlagerungsprodukten von Äthylenoxyd an stark verzweigte Fettalkohole enthalten. Die Reinigungsmittel entfalten eine vorzügliche Reinigungswirkung unter Vermeidung von betriebsstörender Schaumentwicklung.
Die erfindungsgemäß benutzten Netzmittel können in an sich bekannter Weise hergestellt werden durch Anlagerung von Äthylenoxyd an stark verzweigte Fettalkohole, wobei sich als besonders vorteilhaft die Anlagerungsprodukte von sekundären Fettalkoholen, wie sie beispielsweise durch Ketonisierung von Fettsäure und Reduktion der erhaltenen Ketone zu sekundären Alkoholen erwiesen, gewonnen werden. Man kann hierbei z.B. die bei der Paraffinoxydation als sogenannte Vorlauffettsäuren anfallenden Fettsäuren verwenden. Die Anlagerungsprodukte von Äthylenoxyd an solche stark verzweigten Fettalkohole sollen wasserlösliche sein, was man im allgemeinen durch Anlagerung von mehr als 6 Mol Äthylenoxyd pro Mol Alkohol erreicht. Anstelle von Äthylenoxyd können auch Äthylenoxydderivate, wie Glycid, zum Aufbau der Emulgiermittel in bekannter Weise verwendet werden.
Beispiel:
99 Gew.T. Natriummetasilikat werden gemischt mit 1 Gew.T. des Anlagerungsproduktes von 16 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol eines Gemisches sekundärer Alkohole, wie es durch Ketonisieren von Vorlauffettsäuren aus der Paraffinoxydation und anschließende Reduktion gewonnen wird. Die wässrigen Lösungen dieses Reinigungsmittels eignen sich ausgezeichnet für den Betrieb von Metall-Waschmaschinen, die nach dem Spritzverfahren arbeiten, ohne daß bei ihrer Verwendung eine betriebsstörende Schaumentwicklung auftritt.

Claims (1)

  1. Alkalische Salze enthaltende Reinigungsmittel für Metall-Waschmaschinen, gekennzeichnet durch einen Zusatz der Anlagerungsprodukte von Äthylenoxyd an stark verzweigte Fettalkohole, insbesondere sekundäre Fettalkohole.

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