DEP0013260DA - Gelenkplatte für die Profilsegmente von Streckenausbaurahmen - Google Patents
Gelenkplatte für die Profilsegmente von StreckenausbaurahmenInfo
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Description
Eisenwerk Eothe Erde G«nub.H* 1* 7β 1947 Bee»
Gelenkplatte zur Herstellung der Verbindung für die einzeinen/Profils egmente von Ausbaurahmen,,
insbesondere beim Streckenausbau unter Tage » ■ ■
Gelenkverbindungen für den eisernen Streckenausbau im Untertagebetrieb sind in den verschiedensten Ausführungen bekannte
Bei diesen bekannten Verbindungen handelt es sich in der Regel um Verbindungen mittels ungleichartig gestalteter und daher die
Verbindung verteuernder Gelenfcplatten* oder aber bei gleichartig gestalteten G-elenkplatten siM besondere Gelenkstüeke eingeschaltet» die von den Segmentplatten lagerschalenartig umfasst werdene
Durch die Einlage besonderer Gelenkstüeke wird die Verbindung ebenfalls verteuert» ganz abgesehen davon9 dass die Gelenkeinla—
gen unter dem Gebirgsdruck einer starken den Ausbau nicht wenig gefährdenden Verformung unterliegen» Allen bekannten Verbindungen
haftet der gemeinsame Nachteil an* dass sie eine Beweglichkeit der Ausbaurahmen nur in der vertikalen Ebene Tge statten» nicht
aber auch in der horizontalen Ebene* sodass bei etwaigen Gebirgsdrücken in letzterer Ebene Spannungen in den Gelenken auftreten*
die zu einer Verformung der Gelenkstüeke oder ga^ zu deren Ab— scheerung führen» Eine Wiederverwendung der Gelenkstücke ist dann
ausgeschlossen und durch die Zerstörung der Gelenke und damit der Ausbaurahmen ist der Ausbau stark gefährdet* Soweit man bereits
Gelenkverbindungen vorgeschlagen hat, die neben der Beweglichkeit der Ausbaurahmen in der Vertikalebene auch eine solche in der
Horizontalebene zulassen» handelt es sich um Verbindungen in 3?orm von Kreuzgelenken oder zahnartig ineinanderfassenden Segment—
stückens bei denen nur ein geringer Beweglichkeitswinkel insbe«- sondere in der Horiaontalebene gegeben ist* oder aber es gleiten
die beiden Verbindungsstücke in ihren Berührungsflächen zu weit von einander ab„ sodass die für ein Zusammenhalten der Verbindung
notwendigen Eeibungsschlüsse nicht mehr vorhanden sind» Es be~ steht daker die Gefahr^ dass durch den Horizontaldruck des Gebirges die beiden Segmentstücke voneinander abbewegt und dadurch
der Ausbaurahmen zerstört wirda
Durch die ^er-Üe-gende. Erfindung soll nun eine Gelenkverbindung geschaffen werden, zu deren Herstellung eine Gelenkplatte
Verwendung findet8 die eine Beweglichkeit der Verbindung sowohl in der Horizontalebene als auch in der Vertikalebene bei
genügendem Bewegungswinkel und hinreichender Sicherheit zulässt Dabei sind die beiden das Gelenk bildenden Gelenkplatten unter
eich gl-eieh und greifen unmittelbar ineinander^ wodurch die Ver— bindung vereinfacht und verbilligt ist* Gegenstand der Erfindung
ist daher' eine Gelenkplatte zur Herstellung der Verbindung für die einzelnen Profilsegmente von Ausbaurahmen insbesondere beim
Streckenausbau unter Tage8 wobei die Erfindung darin besteht 9
dass die Stirnfläche der GelenkMplatte eine das Austauschen der beiden das Gelenk bildenden, unmittelbar ineinanderfassenden Q$~
lenkplatten ermöglichende s ein hinreichende Beweglichkeit der Verbindung nach allen Richtungen hin zulassende Form besitzt«
Zu diesem Zwecke kgtnn beispielsweise die Stirnfläche der Gelenk* platte mit zwei Gelenkzapfen und zwei diesen entsprechenden Vertiefungen
geeigneten Querschnittes versehen sein» von denen je ein Zapfen und je eine Vertiefung in der horizontalen sowie in
der vertikalen Bewegungsebene liegen» Um dabei in der vertikalen Bewegungsebene die hier notwendige grössere Bewegungsmöglichkeit
zu schaffens ist die Stirnwand der die Zapfen und Vertiefungen tragenden Gelenkplatte in der erwähnten Ebene dachförmig gestäl*-
tet9 wobei einer der Zapfen und eine der Vertiefungen auf dem First der Dachform liegen*
In der Zeichnung ist die erfindungsgemässe Gelenkplat— te in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht* und zwar in Abbe
1 in Eüokansichtf während die Abb« 2 und 3 verschiedene Seitenansichten der Gelenkplatte bei teilweisem Schnitt wiedergeben« ^
Mit 1 ist die eigentliche Gelenkplatte bezeichnete die zweckmässig eine derartige Grosse besitzt9 dass sie für jedes der
für den Streckenausbau gebräuchlichen Ausbauprofile verwendet werden kanne Die Gelenkplatte 1 trägt auf ihrer Stirnfläche,zwei
Zapfen 2 sowie zwei Vertiefungen 3* die in ihrem Querschnitt eine halbkugelförmige oder knollenförmige oder sonstige geeignete Form
besitzen* wobei je ein Zapfen 2 und je eine Vertiefung 3 in der horizontalen und in der vertikalen Bewegungsebene liegen» In der
vertikalen Bewegungsebene ist die Stirnfläche der Gelenkplatte 1 dachförmig gestaltet* sodass der auf dem First der Dachform liegende
Zapfen und Vertiefung gegenüber dem anderen Zapfen und Vertiefung hervorstehen,
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jL|,e mittels der erfindungsgemässen Gelenkplatte hergestellte Gelenkverbindung gestattet unter genügender Sicherheit
der Verbindung eine grosse Beweglichkeit des Gelenkes sowohl in der horizontalen als auch in der vertikalen Bewegungsebene 9 der
Beweglichkeitswinkel ist also bei ihr in beiden Richtungen weit grosser als bei den bisher bekannten Verbindungen» Dadurch dass
die beiden das Gelenk bildenden Gelenkplatten unter sich gleich sindg können sie miteinander vertauscht werden^ die Verbindung ist
also in ihrer Herstellung äusserst einfach und daher billigj zumal bei ihr keine besonderen Gelenkstücke erforderlich sind« Die
Austauschbarkeit der beiden Segmentplatten ist dadurch gegeben» dass die Verteilung der Zapfen und Vertiefungen so vorgenommen ist*
dass sieh nach der Herstellung der Verbindung in jeder der beiden Ebenen zwei Zapfen mit diesen entsprechenden Vertiefungen
befinden und dabei die Zapfen der einen Gelenkplatte den Vertiefungen der anderen Gelenkplatte gegenüberliegen^ es fassen also
immer Zapfen und Vertiefungen ineinander» Von den erwähnten Zapfen dienen die in der horizontalen Bewegungsebene liegenden, bei der
Herstellung der Verbindung immer gegebenen beiden Zapfgelenke für die Beweglichkeit der Verbindung in der vertikalen Bewegungsebene
während bei den in der vertikalen Bewegungsebene liegenden beiden» für die Beweglichkeit der Verbindung in der horizontalen Bewegungsebene
ctienenden Zapfgelenke bei der Herstellung der Verbindung nur edn Zapfgelenk gegeben ist* und zwar das untere» Dieses untere
Zapfgelenk ermöglicht die Beweglichkeit der Verbindung in der horizontalen Bewegungsebene im Formalfallet wenn also bei seitlichem
Druck des Gebirges auf den Ausbaurahmen die Spitze des Ausbaurahmens in das Hangende hineingepresst wirds während das obere bei
der Herstellung der Verbindung nicht gegebene Zapfgelenk erst dann hergestellt und in Wirksamkeit ist9 wenn stärkerer Gebirgsdruck
von oben die verbundenen Teile herunterdrückt. In diesem Falle bildet sich das obere Zapfgelenk und das untere wird aufgehobene
Die Befestigung der Gelenkplatten an die Ausbauprofilenden kann auf die verschiedenstes Weise erfolgen^ beispielsweise
dadurchj dass die Gelenkplatte bei glatter Rückenfläche auf das Ausbauprofilende aufgeschweisst wird» oder auch dadurch* dass auf
der Rückenfläche der Gelenkplatte eine taschenförmige Profilumfassung vorgesehen ist, soldass die Gelenkplatte mit dieser Tasche
das Ausbauprofilende umfasst und hierauf durch Schraubverbindung
Terbindung gehalten wird. Eine derartige Bücken-
ausführung zeigt jä^e^Gei^nkpl at te nach der Abbildung der Zeichnung und ia/fc, feedrs-jriBiBVireibe^^ 62ο
Die erfindungsgemässe Gelenkplatte kann sowohl als
Presstück wie auch als Gesenkschmiedestück hergestellt werden, wobei zur Erzielung grösserer Festigkeit die gesenkgeschmiedete
Form vorzuziehen ist»
Claims (1)
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