DEP0013100DA - Mit Schraub- oder Bajonettsockel versehene Quecksilberhochdrucklampe - Google Patents
Mit Schraub- oder Bajonettsockel versehene QuecksilberhochdrucklampeInfo
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Description
Die Befestigung von Quecksilberhochdrucklampen in den dazugehörigen Armaturen bereitet erhebliche Schwierigkeiten, da einerseits im Entladungsgefäß beträchtliche Temperaturen von 400°C und mehr auftreten, andererseits aber die Wärme-Abfuhr von der Entladungsröhre nach dem Sockel gering gehalten werden muß. Ist diese Bedingung nämlich nicht erfüllt, so wird einerseits der Sockel zu heiß und ergibt durch Oxydbildung schlechten Kontakt und verursacht Zündschwierigkeiten, während andererseits die Wärmeableitung zur starken Abkühlung des Entladungsgefäßes führen kann, wodurch die Erreichung des nötigen Quecksilber-Dampfdruckes und damit der Betriebsdaten verhindert wird. Bei solchen Quecksilberhochdrucklampen, die im Innern eines geschlossenen Glaskolbens untergebracht sind, ist die Halterung einfach zu lösen, da man diese mit dünnen Drähten vornehmen kann. Diese Befestigung scheidet jedoch aus, wenn auf den Einbau in einen geschlossenen Kolben verzichtet wird. Man hat deshalb vorgeschlagen, an dem Leuchtrohr ein Verlängerungsrohr vorzusehen, in dessen Inneren die Stromdurchführung liegt. Das Verlängerungsrohr selbst kann dann in geeigneter Weise mit dem Sockel verbunden werden. Diese Art Befestigung hat den Nachteil, daß sie eine einfache maschinelle Herstellung der Quarzbrenner ausschließt, weil die Stromeinführungen nicht zugänglich sind.
Man hat weiterhin bei kleinen U-förmigen Quecksilberhochdrucklampen vorgeschlagen, diese an einen kleineren Metallträger aufzuhängen, wobei die Stromeinführungen teilweise im Innern eines mit dem Sockel verbundenen keramischen Teiles liegen. Diese Befestigung ist nicht anwendbar, wenn die Stromeinführungen auf entgegengesetzten Seiten der Entladungsröhre liegen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf derartige Quecksilberhochdrucklampen, insbesondere von weniger als 150 Watt Leistungsaufnahme, bei denen die Stromzuführungen auf verschiedenen Seiten des Entladungsgefäßes liegen. Gemäß der Erfindung wird das Entladungsgefäß derart an einem Schraub- oder einem Bajonettsockel befestigt, daß die Achse des Entladungsgefäßes zu der Achse des Sockels parallel liegt und etwa mit dieser zusammenfällt, und daß das Entladungsgefäß an der einen Stromleiter-Einschmelzung bzw. an einer Verlängerung dieser Einschmelzung gehalten wird. Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung wird die Zuführung zur sockelfernen Elektrode durch ein Isolierrohr geführt, das einerseits am Sockel befestigt ist, andererseits durch eine Kappe mit der sockelfernen Stromleiter-Einschmelzung bzw. deren Verlängerung verbunden ist. Die Vorteile der erfindungsgemäßen Lampe bestehen in eienr gedrungenen Bauart, bei der trotzdem die Wärmeleitung von Entladungsgefäß nach dem Sockel zu und die Temperatur dort hinreichend gering gehalten wird. Es ist das Isolierrohr zweckmäßig parallel zum Entladungsgefäß, dieses berührend oder in kleinerem Abstand von ihm zu führen, um ein Abbrechen im Betrieb zu vermeiden.
Es ist zweckmäßig, als Stromeinführung dünne Molybdänfolien zu verwenden, die durch Quetschen in das das Entladungsgefäß bildende Quarzrohr unmittelbar vakuumdicht eingeschmolzen werden können. In diesem Fall erhält man die Verlängerung der Stromleiter-Einschmelzung, die zum Befestigen im Sockel dient, am einfachsten dadurch, daß man nach dem Quetschen der Stromeinführung das überstehende Rohr stehen läßt.
Wenn die Zündung des Entladungsgefäßes mit Hilfe einer Hilfselektrode vorgenommen wird, so empfiehlt es sich, den für den Hilfselektrodenkreis benötigten Widerstand in der rohrförmigen Verlängerung selbst unterzubringen, um ihn so vor Berühren mit den Metallteilen des Sockels zu schützen.
Im Hinblick auf die in den Stromeinführungen umgesetzte Wärme ist es vorteilhaft, die Befestigung der Quecksilberlampe so im Sockel vorzunehmen, daß der gequetschte Teil der Stromeinführungen aus den Sockelteilen herausragt. Das gleiche gilt für die Kappe, die das Isolierrohr mit der sockelfernen Einschmelzung verbindet, und die gleichfalls nicht die Stromeinführungen bedecken soll. Auf diese Weise erreicht man, daß die Stromeinführung nicht durch Überhitzen Schaden leidet und undicht wird.
In den Abbildungen ist eine Ausführungsform z.T. schematisch dargestellt. Die Quecksilberhochdruckröhre 1 besteht aus einem Quarzrohr von mehreren cm Länge und 6m - 10 mm Durchmesser. Die Stromeinführung zu den durch die Entladung aufgeheizten Elektroden 2 wird durch dünne Molybdänfolien 3 vorgenommen, die z.B. durch Quetschen in das Quarzrohr vakuumdicht eingeschmolzen sind. Da das Entladungsgefäß nur kleine Abmessungen aufweist, kann nämlich das Quarzrohr des eigentlichen Entladungsgefäßes gequetscht werden, wobei das frei herausstehende Ende 5 des Quarzrohres zur Befestigung des Entladungsgefäßes im Sockel 6 herangezogen wird. Hierbei erhält die Quetschstelle etwa die gleiche Breite wie das Entladungsgfäß. Andem sockelnahen Ende des Entladungsgefäßes ist eine Hilfselektrode 7 mit einer weiteren Stromeinführung vorgesehen, mit der die Zündung der Entladung vorgenommen wird. Der Sockel 6, ein sogenannter Bajonettsockel, besteht aus einem Metallteil 8 und den beiden Metallkontakten 9. Zwischen der Verlängerung 5 des Entladungsgefäßes und dem Sockel ist ein keramischer Teil 10 angebracht, dessen Rand über das Metallteil des Sockels hinausragt, und der außen mit einer Rändelung oder Riffelung versehen ist. Dieser Rand dient zum Anfassen der Lampe beim Einsetzen in die Lampenfassung. Der der Hilfselektrode 7 vorgeschaltete Widerstand 11 ist z.B. in das Innere des Verlängerungsrohres 5 eingebaut. Die Zuführung 12 zur anderen Hauptelektrode ist erfindungsgemäß in einem Isolierrohr 13 verlegt und so
vor Berührung geschützt. Das Isolierrohr 13 ist durch eine Kappe 14 mit der oberen Einschmelzung, bzw. der Verlängerung verbunden. Diese Verbindung wird z.B. durch Kitten vorgenommen. Das Isolierrohr 13 ist in geringem Abstand vom Entladungsgefäß geführt. Die eigentlichen Einschmelzungen 3 werden zweckmäßig weder von der Kappe 14 nocht von dem keramischen Teil 10 abgedeckt, damit nicht die Wärmeabgabe der dünnen Molybdänfolien behindert wird und diese eine zu hohe Temperatur annehmen. Der keramische Teil 10 besitzt zur Aufnahme der Verlängerung 5 und der Zuführung 12 zwei Öffnungen, die jedoch zweckmäßig zu einer einzigen zusammengefaßt sind, wenn beide unmittelbar nebeneinander geführt werden. Als Anschlag für die Verlängerung 5 dient eine Nase 15. Das Metallteil des Sockels ist z.B. durch Sicken mit dem keramischen Teil 10 verbinden, während dieses mit der Verlängerung 5 durch Kitten verbunden ist.
Die Abb. 2 zeigt dieses keramische Teil 10 von oben gesehen mit den beiden einander berührenden Öffnungen für die Verlängerung und für das Isolierrohr 13. Die erfindungsgemäße Sockelung hat sich besonders bei Quecksilberhochdrucklampen mit weniger als 150 Watt Leistungsaufnahme bewährt.
Claims (6)
1.) Mit Schraub- oder Bajonettsockel versehene Quecksilberhochdrucklampe mit Stromeinführungen an den entgegengesetzten Enden des Entladungsgefäßes, insbesondere von weniger als 150 Watt Leistungsaufnahme, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Entladungsgefäßes (1) zu der Achse des Sockels (6) parallel liegt und etwa mit ihr zusammenfällt und daß das Entladungsgefäß an der einen Stromleiter-Einschmelzung bzw. an einer Verlängerung (5) dieser Einschmelzung gehalten wird.
2.) Quecksilberhochdrucklampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung (12) zur sockelfernen Elektrode durch ein Isolierrohr geführt ist, das einerseits am Sockel (6) befestigt ist, andererseits durch eine Kappe (14) mit der sockelfernen Stromleiter-Einschmelzung oder deren Verlängerung verbunden ist.
3.) Quecksilberhochdrucklampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Isolierrohr parallel zum Entladungsgefäß (1) dieses berührend oder in kleinem Abstand von ihm geführt ist.
4.) Quecksilberhochdrucklampe nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dünnem Molybdänband bestehende Stromeinführung durch Quetschen des das Entladungsgefäß bildenden Quarzrohres eingebettet ist, und daß die rohrförmige Verlängerung der Quetschung am sockelnahen Ende des Entladungsgefäßes den gleichen Durchmesser wie das Entladungsgefäß aufweist.
5.) Quecksilberhochdrucklampe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der der Hilfselektrode vorgeschaltete Widerstand in der rohrförmigen Verlängerung (5) untergebracht ist.
6.) Quecksilberhochdrucklampe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eingequetschte Teil der Stromeinführungen aus der Kappe (14) bzw. dem keramischen Teil (10) herausragt.
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