DEP0012693DA - Lösbare Verbindung von Kappen für den Strebausbau - Google Patents
Lösbare Verbindung von Kappen für den StrebausbauInfo
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Description
Alois Vanwersch 2οβ 9* 1948 Be0-
Verbindung von Kappen für den Bergbau *
Die Erfindung betrifft eine Verbindung von Kappen für den Bergbau. Es ist bereits vorgeschlagen worden, für
den Bergbau, insbesondere für deiT)Kohlenbergbau, Kappen derart auszubilden, dass jeweils die dem Kohlenstoss zunächst liegende
Kappe mit einer durch einen oder mehrere Stempel unterstützten Zappe starr verbunden wird.
Die Erfindung bezweckt, die starre Verbindung dieser Kappen zu verbessern« Bedingung für diese Verbindung ist,
dass sie einerseits die dem Kohlenstoss zunächst liegende Kappe gegen den auf ihr ruhenden Druck des Oebirges trägt, dass
sie eine 'Yinlcelstellung der miteinander verbundenen Kappen zulässt, damit die Eeihe der Kappen dem Gebirgsverlauf angepasst
werden kann, und dass die Verbindung leicht gelöst werden kann» »eitere wünschenswerte Eigenschaften sind eine
robuste form, die dem rauhen Grubenbetrieb angepasst ist, eine Form ohne obere Vorsprünge, die Vermeidung zusätzlichen
Gewichtes, eine leichte Porm im Interesse einer billigen Herstellung und nach Möglichkeit ganz gleiche Kappen, die auch
nach Drehen um 18o° um ihre Längsachse benutzt werden können,,χ
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch Anwendung verschiedener alternativ oder gleichzeitig benutzter Merkmale
ο Diese Merkmale bestehen darin, dass die zweckmässig zungenförmig oder gabelförmig ausgebildeten Enden der Kappen
mit Schrägflächen versehen oder als 'Valzlager ausgebildet sind und mittelbar oder unter Benutzung von lösbaren Zwischenstücken
miteinander verbunden werden. Dabei erfolgt die Verbindung mittels versetzt zueinander angeordneter, in einer Achse
liegender oder auch umeinander gruppierter Schwenk- und
Verspannungskeile, wobei die Anlagefläche der letzteren zweckmässig ihrer Anlagefläche am Schaleisen angepasst wird, och^venkkeil und Veri
spannungskeil oder -keile können aus einen ütück bestehen, bügelartig miteinander verbunden sein und auch einen gemeinsamen Antrieb
besitzen. Anstelle von Keilen für die Verspannung können auch andere keilartig wirkende Iiittel, wie Exzenter o. dergl. Verwendung finden.
Die (Erfindung" ist in den Zeichnungen in .Form verschiedener Ausführungsbeispiele veranschaulicht, womit jedoch noch nicht alle
Ausführungsmöglichkeiten erschöpft sind.
•/enn, was -vom .Aniiielder- bereits vorgeschlagen wurde, aber noch nicht zum Stande der 'Technik gehört, zum Zwecke der Verspannung
ein in einer Öffnung der einen Kappe liegender ±\eil sich gegen die Enflache der anderen Kappe anlegt, kann es in manchen Fällen zweckmässig
sein, dass die Fläche, gegen die sich der Keil legt, zur Kappenachse einen Y/inkel von 9o° besitzt. Bei einer solchen Ausführungsform,
die in Abb. 1 dargestellt idt, sJLt die Endfläche 15 der Kappe 11 um 9o° gegen die Kappenachse geneigt» Ein abgeflachter Keil
H legt sich gegen die Endfläche 15 der Kappe 11 an. Die Kappen 11 und 12 sind durch einen Schwenkbolzen 13 miteinander verbunden.
Die Ausführung nach Abb. 1 lässt eine gewisse geringe Nachgiebigkeit der Verbindung zu, da der Keil gegenüber seiner Anlagefläche
unter dem Druck des Gebirges auf der vorzupfändenden Kappe ein wenig wegrutschen kann. Um jegliche Nachgiebigkeit der beiden
Kappen zueinander zu vermeiden, um also eine absolut starre Verbindung zu schaffen, kann man, wie die Abb. 2 und 3 zeigen, die Fläche
2o, mit der sich die eine Kappe 16 gegen den Keil 19 legt, in Richtung der Achse der Kappen 16 und 17 anordnen. Die Kap ,en sind um
den Bolzen 18 schwenkbar.
Abb. 4 zeigt eine Ausführung, bei der die beiden Kappen 21 und 22 ebenfalls mit Zunge und Gabel ineinanderfassen und durch
den Bolzen 23 miteinander schwenkbar verbunden sind. Die Verspannung erfolgt hier durch die beiden in den Löchern 24a und 25a liegenden
Keile 24- und 25.
Die vorerwähnten Aasführungen stellen Verbindungen dar, denen sich die Kappen unmittelbar gegeneinander abstützen. Gemäss
einer weiteren Ausbildungsform der Erfindung, die besonders bei starken Veränderungen im Hangendverlauf von Bedeutung ist, wird
ein besonders Zwischenglied in die Verbindung eingeschaltet, das die Winkeleinstellung der beiden Kappen zueinander bestimmt. Es kann
als Gabelstück oder Zunge ausgebildet sein. Aus Gründen der Herstellungstechnik ist in der Regel die Form eines Gabelstückes vorzusehen«
Bei der in den Abb* 5 und 6 in Seitenansicht bzw. Draufsicht dargestellten Ausführungen besteht das Zwischenstück 26 aus
einer Doppelgabel« Das Zwischenstück 26 ist an der Kappe 28 mittels Schwenkbolzens 29 angelenkt. Die ',/inkeleinstellung des Zwischenstükkes
26 gegenüber der Kap ie 28 wird durch einen Keil 3o festgelegt, der durch entsprechende Löcher 3oa im Zwischenstück hindurchfasst
und sich gegen eine Fläche eines entsprechenden Loches 3ob der Zunge der Kappe 28 anlegt. Die vorzupfändende Kappe 27 ist durch einen
Keil 31 mit dem Zwischenstück 26 fest verkeilt. Vorzugsweise wird die durch den Keil 31 gegen die Fläche des Steges des Zwischenstücken
26 angezogene Der Steg wird dabei vorzugsweise der Form der Kappe angepasste
Die Anordnung hat u.a. auch den Vorteil, dass die Kappen
27 und 28 an ihren beiden Inden als besonders einfache Zungenstücke ausgebildet werden können. Man kann sogar beide Enden ganz gleich aus
bilden, was sowohl für die Herstellung als auch für die Benutzung Vorteile hate
Statt nur eines Keiles 3o, der das Zwischenstück 26 gegen ein Abwärtsschwenken gegenüber der Kappe 28 sichert, kann man zur
Verbindung von Zwischenstück 26 und Kappe 28 noch einen weiteren Keil 3o'anordnen, der die Verbindung gegen ein Hochschwenken des
Zwischenstückes 26 gegenüber der Kappe 28 sichert s
Der Keil 3o' liegt in einem Loch 3o fa des Zwischenstückes und legt sich gegen die Wandung des Loches 3o'b der Kappe 28
an.
Man kann die Anordnung, wie sie in den Abb. 5 und 6 bzw«. 29 und 3o dargestellt ist, auch anstelle der Verbindung 31 benutzen.
Man erhält dann eine doppelte Verschwenkbarkeit. Jedes der beiden Kappen 27 und 28 kann gegen das Zwischenstück 26 verschwenkt
werden»
Die Anordnung nach Abb. 7 und 8 unterscheidet sich von der Anordnung nach Abb» 5 und 6 vor allem dadurch, dass der Bolzen
29 dadurch vermieden ist, dass das Ende der Kappe 33 in dem als Lager 36 ausgebildeten Steg 35 des Zwischenstückes 34 gelagert
ist, ferner durch die Ausbildung der Verbindungskeile zwischen Kappe 33 und Zwischenstück 34» Die Löcher für die Keile 37 sind durch
Kreisbögen begrenzt, deren Mittelpunkt mit dem Drehpunkt der Kappe 33 gegenüber dem Zwischenstück 34 zusammenfällte Die Keile erhalten
einen entsprechenden bohnenförmigen Querschnitt. Die Kappe 32 wird mit dem Zwischenstück 34 durch Anschläge des Keiles 38
fest verbunden,
Wenn man die Lagerung bei 36 kugelig ausführt, so kann man bei dieser Anordnung auch eine gewisse Verschwenkung in der
waagerechten Ebene erreichen, soweit dies der seitliche Abstand zwi* sehen dem Zwischenstück und der Zunge der Kappe 33 zulässt,,
Die Anordnung nach. Abb. 9 und 1o unterscheidet sich von der Anordnung nach den Abb. 7 und 8 dadurch, dass das Zwischenstück
39 plattenförmig und die Enden der Kappen 4ο und 41 gabelförmig ausgebildet sind. Das eine Ende 44 des Zwischenstückes ist dabei
in der pfannenartig ausgebildeten Gabel der Kappe 41 gelagert. Die Verbindung der Kappe 41 mit dem Zwischenstück 39 erfolgt durch, die
bohnenförmigen Keile 42, die Verbindung der Kappe 4o mit dem Zwischenstück 39 durch einen Keil 43.
Die für die Keile erforderlichen Löcher bedeuten eine QuerSchnittsverminderung, die in vielen Fällen durch Vergrösserung
des restlichen Querschnittes, sei es in der Höhe, sei es in der Breite,ausgeglichen werden kanne
Die Anordnung nach den folgenden Abbildungen zeigt er eine Lösung, die diese Schwierigkeit nicht aufweist« Bei der An-Ordnung
nach den Abbe 11 bis VZ ist ein U-förmiges Zwischenstück
45 zwischen die Zunge der einen Kappe 47 und die Gabel der anderen Kappe 48 eingelegt. Ein Bolzen 5o verbindet alle Teile schwenkbar
miteinander« Das Zwischenstück 45 besitzt Löcher 46 für einen Keil 49» Das Ende 47a der Kappe 47 ist etwas verschmälert und
legt sich gegen den einen Anschlag 51 des Zwischenstückes 45. Ein Keil 49 wird zwischen Unterkante der Eappe 48 und Anschlag 51a des
Zwischenstückes 45 eingeschlagen,, Durch das Einschlagen wird das Zwischenstück nach unten verschwenkt, drückt mit seinem Anschlag
51 auf das Ende 47a der Kappe 47 und schwenkt diese nach oben.
Bei der Anordnung in Abb. 14 ist anStelle eines Zwischenstückes auf das Ende 52a der einen Kappe 52, die unmittelbar
mit der anderen Kappe 53 durch einen Bolzen 54 verbunden ist, ein U-förmiger Bügel 55 aufgehängt, der mit einem Loch 56 versehen
ist. Ein Keil 57 kann in dieses Loch so eingesetzt werden, dass er sich unter die Unterkante der Kappe 53 legt«
AnjSt eile der einfachen Keile, wie sie bisher beschrieben worden sind, können auch Exzenter oder aufgeteilte Keile benutzt
werden« Die Verwendung von Exzentern hat u.a. den Vorteil, dass sie fest eingebaut sein können und daher nicht verloren werden.
Die Benutzung von aufgeteilten Keilen hat den Vorteil, dass bessere Anlage zwischen Keil und Anlagefläche erreicht werden
kann,
Abb, 15 zeigt eine Anordnung, bei der die durch ei-en Bolzen 61 schwenkbare miteinander verbundenen Kappen 59 und 6o in
ihrer Lage durch einen Exzenter 62 gehalten werden. Der Exzenter 62 kann aus einem in der Kappe 6o gelagerten Bolzen bestehen, der
einen Daumen für die Anlage am Ende der Saxope 59 besitzt sowie einen Vierkant zum Aufsetzen eines Hebels, durch den der Exzenter
angeschlagen wird.
Bei der Anordnung nach Abb»'16 sind die Kappen 63 und 64 durch einen Bolzen 65 schwenkbar miteinander verbunden und in ihrer
Lage (gehalten? durch Keile 66a und 66b^die von beiden Seiten eingeschlagen Werden0
In Abb. 17 haben die beiden Keile 7o und 71 , durch welche die durch den Bolzen 66 verbundenen Kappen 68 und 69 in ihrer
Lage gehalten werden, die Porm aufeinander senkrecht stehender Rechtecke. Dementsprechend hat das Loch, das für die Keile in der einen
oder anderen Kappe vorgesehen ist, die Form eines grösseren Rechteckes mit einem aufgesetzten kleinen Rechteck»
Abb. 18 und 19 zeigen die Verbindung von zwei Kappen 79 und 8o durch lediglich zwei Exzenter 81 und 82, auf deren Vierkante
81a und 82a Arme aufgesetzt sind j deren Muttern auf einer mit Rechts- und Linksgewinde versehenen Spindel 83 sitzen. Durch Drehen
dieser Spindel werden also gleichzeitig beide Exzenter 81 und 82 bewegt, sodass damit die eine Kappe gegen die anderen verschwenkt wird
Man kann natürlich auch die Muttern und Spindeln durch Keile und Hebel ersetzen, die die Punlrtion des Drehens der Exzenter
übernehmen sollen.
Abb. 2o zeigt eine Anordnung ähnlich der in Abb. 4, jedoch sind die beiden Keile 84 und 85 nicht in eine Linie mit dem
Schwenkbolzen 86 gelegt, durch den die beiden Kappen 87 und 88 miteinander verbunden sind. Dadurch, dass die Keile 84 und 85
aus dieser gemeinsamen Linie herausverlegt sind, wird eine zusätzliche Beanspruchung
des Bolzens 86 vermieden. Andererseits wird dadurch nötig, die Enden der Kappen 87 und 88 nach unten hin zu verbreitern.Die
Konstruktion wird somit sehr einfach. Andererseits aber ermöglicht sie nicht, die Kappen in umgekehrter Lage, also 18o°
um ihre 'Längsachse gedreht, zu verwenden»
Das gleiche gilt für die Anordnung nach Ahb. 21, bei der die Keile 89 und 9o ineinandergebaut sind. Die Anordnung hat im
übrigen Ähnlichkeit mit der Anordnung nach Abb. 17.
Abb. 22 zeigt eine Anordnung, die der Anordnung nach Abbe 2o ähnlich ist« Um jedoch zu ermöglichen, dass die Kappe 91 auch
umgedreht verwendet werden kann, sind die Enden 92 und 93 der Kappe -©är^e-nb-ar mit der Kappe 91 verbunden, beispielsweise durch
Bolzen 94, die durch Keile gesichert sind. Eine Lösung der Bolzen und Umsetzung der Enden 92 und 93 kommt nur in Betracht, wenn die
Kappe in umgedrehter Richtung verwendet werden soll, z.B. dann, wem die Kappe sich durchgebogen hat. Die Anordnung kann vorzugsweise
derart ausgebildet werden, dass die Kappe 91 aus Leichtmetall besteht, während die Enden 92 und 93a aus Stahl bestehen.
Eine besonders zweckmässige Verbindung der Kappenenden zeigt die Abb. 23. Das Kappenende 95 ist mit einem zylindrischen
Zapfen 96 in eine axiale zylindrische Bohrung 97 der Kappe 98 eingesetzt und in einer Ausdrehung des Zapfens 96 durch einen Bolzen
99 gesichert. Das Umdrehen der Kappenenden kann dann einfach erfolgen, wenn man den Bolzen 99 herauszieht«
Abb» 24 zeigt eine Anordnung, bei der auf anderer '.'/eise eine überhöhung der Kappenenden vermieden wird. Die Kappen 72
und 73 sind hier durch einen Bolzen 77 schwenkbar miteinander verbunden. Das gabelförmige Ende der Kappe 73 besitzt in jedem Gabelteil
ein rundes Loch 76 für den Keil 75» Das zungenförmige Ende der Kappe 72 besitzt ein rechteckiges Loch 77, dessen senkrechte Kante
77a sehneideförmig ausgebildet sind. Ein Gleitstück 78 ist in das Loch 77 so eingesetzt, dass seine schwalbenschwanzförmigen Enden
die Schneiden 77a umgreifen. Es kann daher auf den Schneiden 77a senkrecht hin und her verschoben werden und fällt infolge seines
Gewichtes stets nach unten. Es bildet daher für den Keil 75 das eine Widerlager, während das andere Widerlager durch das Loch 76 der
Kappe 73 gebildet wird. Dreht man die Kappe 72 um ihre Längsachse
um, so fällt das Stück 73 wiederum nach unten, sodass die gleichen Verhältnisse wie vorher geschaffen sind»
In der Anordnung nach Abb. 25 ist der Bolzen 1 o2, der die
Kappen 1oo und 1o1 miteinander verbindet, mit den Keilen 1 ο 3 durch einen Bügel 1o4 zu einem U-förmigen Gebilde verbunden. Dadurch wird eine Sicherheit gegeben, dass die beiden Einzelteile nicht so leichl verloren gehen können,.
Kappen 1oo und 1o1 miteinander verbindet, mit den Keilen 1 ο 3 durch einen Bügel 1o4 zu einem U-förmigen Gebilde verbunden. Dadurch wird eine Sicherheit gegeben, dass die beiden Einzelteile nicht so leichl verloren gehen können,.
In der Anordnung nach Abb. 26 bildet der Keil 1o8 einen
Ansatz des Bolzens 1o7% der die beiden Kappen 1o5 und 106 verbindet. Der Bolzen 1o7 ist halbzylindrisch und besitzt ein entsprechendes
Gegenstück 1o7a mit einem ebenfalls angesetzten Keilstück 1o8a. Die Anordnung hat den Vorteil, dass die Verbindung eine ausserordentlich geringe Baulänge hat.
Ansatz des Bolzens 1o7% der die beiden Kappen 1o5 und 106 verbindet. Der Bolzen 1o7 ist halbzylindrisch und besitzt ein entsprechendes
Gegenstück 1o7a mit einem ebenfalls angesetzten Keilstück 1o8a. Die Anordnung hat den Vorteil, dass die Verbindung eine ausserordentlich geringe Baulänge hat.
Bei der Anordnung nach Abb. 27 sind um den Bolzen 111, der die Kappen 1o9 und 11o miteinander verbindet, vier Keile 112 kreisförmig
verteilt. Auch sie können mit den Bolzen durch Bügel verbunden sein, wobei der Bolzen entsprechend der zugeordneten Keile aufgeteilt
ist. Diese Anordnung kann auch mit zwei Keilen analog der
Abb» 26 in der Längsachse getroffen werden.
Abb» 26 in der Längsachse getroffen werden.
Um zu vermeiden, dass ein Keil in vertikaler Hichtung eine unerwünschte Ausdehnung erhält, andererseits aber zu sichern, daß
sein Angriff auf die Anlageflächen günstig ist, sind in der Anordnuj nach Abb. 28 die Keile 113 bohnenförmig gestaltet und legen sich mi' ihren schmalen Flächen gegen die Schrägflachen 114 der Kappe 115 an Um dabei eine flächenförmige Berührung zwischen Keil 113 und Anlage· fläche 114 zu sicher, kann man vorzugsweise die Flächen 114 durch
eine solche Kurve begrenzen, daß die Berührungsfläche gegenüber dem Keil stets den gleichen Winkel aufweist» Der Keil 113 erhält dann
eine entsprechende Anlageflache0
sein Angriff auf die Anlageflächen günstig ist, sind in der Anordnuj nach Abb. 28 die Keile 113 bohnenförmig gestaltet und legen sich mi' ihren schmalen Flächen gegen die Schrägflachen 114 der Kappe 115 an Um dabei eine flächenförmige Berührung zwischen Keil 113 und Anlage· fläche 114 zu sicher, kann man vorzugsweise die Flächen 114 durch
eine solche Kurve begrenzen, daß die Berührungsfläche gegenüber dem Keil stets den gleichen Winkel aufweist» Der Keil 113 erhält dann
eine entsprechende Anlageflache0
Die Anordnungen nach den Abbildungen 29 und 3o entsprechen der Anordnung nach Abb. Af ermöglichen aber eine Verstellung beider
Kappen 116 und 117 gegenüber einem plattenförmigen Zwischenstück 118
Die beiden Kappem 116 und 117 besitzen an ihren Enden je ein Gabelstück 12o bzw* 121 j die einander und um das Zwischenstück 118
greifen. Ein Schwenkbolzen 119 geht durch die Teile 116, 117 und 118 hindurch. Je ein Keil 122 und 123 geht durch Löcher der entsprechenden
Gabelstücke 12o bzw», 121 und legt sich gegen entsprechende Anlageflächen des Zwischenstückes 118 an.
Claims (1)
- Patentansprüche;1 ο) Lösbare Yerbindung von Kappen für den Ausbau 4rteerCj die ein freies Vorpfänden der gegen den Kohlenstoß gerichteten Kappe ermöglicht und dabei ein Anpassen der Kappe an dem Hangendverlauf zulässt, dadurch gekennzeichnet, dass die zweckmässig zungenförmig oder gabelförmig ausgebildeten Enden der Kappen mit öehrägflachen versehen oder als .Valzlager ausgebildet sind und mittelbar oder unter Benutzung von lösbaren Zwischenstücken mittels versetzt zueinander an? geordneter, in einer Achse liegender oder umeinander gruppierter Schwenk- und Verspannungsmittel, wie Keile, Exzenter o. dgl., miteinander verbunden und verspannt werden, wobei die Anlagefläche des oder der Verspannungsmittel ihrer Anlageflache am Kappenende angepasst sein kann, (Schwenk- und Verspannungsmittel aus einem Stück bestehen, miteinander verbunden und auch gemeinsam angetreiben sein können» 2.) Kappenverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,dass bei Verwendung eines sich gegen die Errfläehe einer der Kappen an-ν -,.hi a^i . > aIc t ·legenden Keiles die Endfläche dieser Kappe 2ft*r~Ka:ppeiia:e-he-e-~i^--ei»effl' ka- ·9ο^-· 1i e »3«) Kappenverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die SaaS^ lache der Kappe/,'gegen die sich der Keil Iegt5 in Richtung der Kappenachse Iiegta4-) Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, daduri gekennzeichnet, dass sämtliche Verbindungsmittel der Kappe in der Kappenachse Iiegen05») Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, -da=— -durch gekennzeichnet,—d-a&s--4jre--yerbi«4*t»g durch einen Keil und einen Bolzen^y um den die Kappen gegeneinander verschwenkt werden können.6.) Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5»-tte— la gekennzeichnet, -te eine«- Zwischenglied xLao erfolgt^ das gegenüber der einen und/oder der anderen Kappe winkelverstellbar befestigt ist»7o) Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Keil das als YJalzlager ausgebildete Ende der einen Kappe gegen das entsprechend ausgebildete Ende der anderen Kappe andrückt«8»kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7? dadurch gekennzeichnet, dass die Kappen an beiden Enden mit Zungenstücken versehen sind, die mit einem doppelgabelförmigen Zwischenstück miteinander verbunden sind.9·- Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappen an beiden Jinden mit Gabelstücken versehen sind, die beim Verbinden der beiden Kappen it-a—· .1 ineinandergreifen01oe- Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis Si de /durch ein Zwischenstück .p^1 gt , das an der einen Kappe angelenkt ist und die andere Kappe dadurch trägt, dass sich ein Keil nach unten auf das Zwischenstück und nach oben gegen die Unterfläche der anderen Kappe legt»11 β- Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 -bis 1 o, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappen Endstücte besitzen, durch welche die Kappenbreite nach einer Seite unsymmetrisch zur Kappenachse vergrössert wird und in dieser Verbreiterung zwei Löcher für zwei gegeneinander i wirkende Verbindungskeile liegen«12,- Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 11s dadurch gekennzeichnet, dass die unsymmetrisch zur Kappenachse ausgebildeten Kappenenden von der Kappe lösbar sind»13«- Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungsmittel ein runder Zapfen dient, der in einem entsprechenden Loch der ICappe liegt und hierin gesichert ist.Η»- Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 13? dass die Kappe in ihrem iüittelstück aus Leichtmetall und in ihren Enden aus ctahl besteht»15.- Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 14» dadurch., gekennzeichnet^ <-e-. eine& Keil·©-»- ■j.t der sich einerseits gegen die Wandung eines Loches der einen Kappe, andererseits'gegen ein Stück abstützt, welches in einem Loch der anderen Kappe quer zur Kappenaclise um etwa die Stärke des Keiles verschiebbar ist,16o- Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 15» dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungsmittel ζ·.,ei gegeneinander arbeitende Keile dienen»17«- Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungsmittel zwei Keile dienen, von denen der eine unmittelbar am anderen angreifte18.- Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 17? dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung von zwei aneinander angreifenden Keilender eine wesentlich kleiner als der andere ist.19·- Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagefläche der Kappe, gegen die sich der Keil legt, so geformt ist, dass bei Abwinkelung der einen Kappe gegen die andere Kappe der V/inkel des Kraftangriffes im wesentlichen der gleiche ist·2o„- Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 19? dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskeil eine der Anlagefläche der Kappe entsprechende Anlagefläche besitzt*21 .- Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 2o, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Verbindungskeile bohnenförmigen oder ähnlichen Querschnittes- sind., a<^^l.^.ri.22,- Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskeil mit einem anderen Verbindungselement, beispielsweise einem Schwenkbolzen, verbunden ist·23o- Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkbolzen eine konische Porm besitzt.24. - Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Keile rund um einen Schwenkbolzen angeordnet sind.25. - Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungsmittel ein oder mehrere Exzenter Verwendung finden.26. - Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung mehrerer Exzenter deren Antriebe miteinander verbunden Sind027o- lösbare Verbindung von Kappen für den Ausbau in Bergwerken, gekennzeichnet durch die alternative oder gleichzeitige Benutzung der in den Ansprüchen 1 bis 26 beanspruchten Merkmale.
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