DEP0012658DA - Elektromotorisch angetriebenes Schlaggerät - Google Patents
Elektromotorisch angetriebenes SchlaggerätInfo
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Description
Bei elektromotorisch angetriebenen Schlaggeräten wird der Schlagbär über eine Feder mit dem Antriebsorgan, welches mit der vom Elektromotor angetriebenen Kurbel o.dgl. verbunden ist, gekuppelt. Vorzugsweise wird dabei die Anordnung so getroffen, dass diese Feder nur auf Druck beansprucht wird. Das hat den Vorteil, dass die Feder nicht so stark ausgelegt werden muss, als wenn sie sowohl auf Druck als auch auf Zug während des Arbeitsganges beansprucht wird. Man kann also Federn mit verhältnismässig kleiner Masse verwenden, so dass die Eigenschwingung des Bären nicht oder nur unwesentlich durch die Eigenschwingung der Feder gestört wird.
Gemäss der Erfindung werden bei derartigen Hämmern Mittel vorgesehen, welche nach einer bestimmten Zusammendrückung der Feder wirksam werden und eine Überbeanspruchung der Feder verhindern. Die Bemessung der Feder Feder braucht also nur entsprechend den normalen Arbeitsbedingungen zu erfolgen, sie kann daher sehr leicht mit geringerer Masse ausgeführt werden, ohne dass die Befürchtung besteht, dass sie durch Überbeanspruchungen, wie sie beispielsweise bei Auswechselung des Meissels sonst auftreten können, zerstört wird.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 eine bekannte Ausführung dargestellt, während Fig. 2 und 3 Ausführungsbeispiele der Erfindung zeigen. Bei der Anordnung nach Fig. 1 ist der Bär 1 mit dem Antriebsorgan 2, im Ausführungsbeispiel ein Stössel, der über
einen nicht dargestellten Kurbeltrieb von einem im Werkzeug eingebauten Elektromotor angetrieben wird, über eine Feder 3 lose gekuppelt. Hierzu dienen die Federteller 4 und 5, durch welche bewirkt wird, dass die Feder immer nur auf Druck beansprucht wird.
Um zu vermeiden, dass beispielsweise bei Auswechseln des Meissels die Feder zu stark zusammengedrückt wird, ist bei der Anordnung nach Fig. 2 der obere Federteller als Topf 6 ausgebildete, sodass er sich nach einer bestimmten Zusammendrückung der Feder gegen den Teller 5 legt und eine weitere Zusammendrückung der Feder verhindert.
Wenn die beim Aufstossen des Topfes auftretenden Kräfte zu grossen Überbeanspruchungen des Getriebes führen, kann man auch elastische Anschläge vorsehen, wie es beispielsweise in Fig. 3 dargestellt ist. Hier ist als elastisches Zwischenglied eine Schutzfeder 7 vorgesehen, die nach einer bestimmten Zusammendrückung der Arbeitsfeder 3 wirksam wird und eine zu grosse Beanspruchung dieser Feder verhindert. Zu diesem Zweck erhält die Schutzfeder 7 eine grössere Federkonstante als die Arbeitsfeder 3.
Die Arbeitsfeder kann ohne oder mit Vorspannung eingesetzt sein.
Claims (3)
1. Elektromotorisch angetriebenes Schlaggerät, bei welchem der Bär mit einem mit einem Kurbeltrieb o.dgl. verbundenen Antriebsorgan über eine Feder gekuppelt ist, die nur auf Druck beansprucht wird, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, welche nach einer bestimmten Zusammenpressung der Feder wirksam werden und eine Überbeanspruchung der Feder verhindern.
2. Schlaggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder in einem Topf, welcher von dem Antriebsorgan bewegt wird, angeordnet ist, dessen Bewegung begrenzt ist.
3. Schlaggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Feder vorgesehen ist, gegen welche sich das Antriebsorgan nach Zurücklegen eines bestimmten Weges anlegt.
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