DEP0012245DA - Verfahren zum Verringern des Magnesiumgehaltes magnesiumhaltiger Aluminiumlegierungen - Google Patents

Verfahren zum Verringern des Magnesiumgehaltes magnesiumhaltiger Aluminiumlegierungen

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DEP0012245DA
DEP0012245DA DEP0012245DA DE P0012245D A DEP0012245D A DE P0012245DA DE P0012245D A DEP0012245D A DE P0012245DA
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DE
Germany
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magnesium
lead
reducing
containing aluminum
aluminum alloys
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English (en)
Inventor
Walter Dr.-Ing. Roth
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Vereinigte Leichtmetallwerke GmbH
Original Assignee
Vereinigte Leichtmetallwerke GmbH
Publication date

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Description

■Vereinigte Leichtmetall-Werke
Gr.meb.H.
Hannover P 12 245 Vlajfroa
1.10.1948
1Λ/
Yerf ge&ren zu^Terringemag- des Magnesiumgahaites magnssiumhal-tiger Alumi&iumlegierungen»
-Bella-timsohlaelzen von. Xjeiohtiaet&llschrott fällt mitunter ein& legierung aa» die zwar eiaar bestimmteia giaBammöaset^ung, z.B; <3er Gattung Äluffliniiaa^upfer-Magnesiuia entspriotkt, jedoelf hotiea Magaasiuaigelialt aufweist* Man "kaxm sie dafluroii 9 daß maa sie mit ©iner auä^ren, gleicliasrtigen. legiemit zu geringem Magnesiumgehalt vermischt. Da dies® Mögli-ciakstit 39dooö. nicJfcrb imm^r gegeben ist r imß oftmals ein Seil lfagaesiums aus <äer iäshmelze entfernt werden. Dies kann z.B.
dadurch geschehea.8 daß man die Schmelze mit einem geeigneten
sie SaIa behandelt oder Ohlorgas durch diöiae hindurchleitet, In
vielen leichtmötallwerken wird aber dia Sals- als auch öhlorbehandlung von Sohmelaen, teils wegen der damit verbundenen Kosten t teils wegen der Belästigung der Schmelzer utiä Gießer durch die schädlichen Dämpfe, nicht vorgenommen«
Gegenstand der vorliegenden iirfinäung isrt8 den Magneslumgehalt magnesiumhaltiBer Alumlniuialegierungen dadurch zu verringern, daß ate geschmolzen© Legierung mit Blei durchgewasehen wird. Verrührt man nämlieh Blei mit einer magnesiumhaltigen Aluminiumsöhmelas 9 dann wird dam Aluminium ein $eil des Magnesiums entzogen. Wegen der Nishtlöslichkeit des Bleies in der Aluminiumlegierung und wegen seines hohen spezifischen Gewichts bereitet die trennung desselben von der Aluminiumlegierung kein® Söhwief ig™ keitenj. «©«W^eiör mit Magaeaium angereichertes Blei und eine masnesiumärmere ieiehtmet al !schmelze die allerdings noch ©twa 1 Ms 1,5 % Blei ©mulgiert enthalt,
fielfach ist dieser Eleigehalt te i der weiteren Terwendung der Äluoiiniuialögieruns erwünschts so z.B.j virenn die daraus h$rsustellenden !©rkgttüoke eiasr spanahhebenden Bearbeitung unterworfen werden sollen« Ist dies nicht der fall, @o kann der
im bekann+ee Wehe
klein« Bleigehalt b-tewh, ss.B» mit fetriumj, wieder aus der Aluminiuialegierung entfernt werden»
Das anfalleniit magnesiumhaltige Blei w&% Uta es §rneut zum fasohen göbrauohen au können % vom Magnesium befreit werden· Is zeigte sieh, daB dies durch ein© oxydierende Behandlung der flüssigen Schmelz© gelingt} 2.B« durch Terhlasen mit Luft . Die •®ä.tstehend« Bleikrätze kann in bekannter Weise durch reduzierendes Terschmelaen leicht wieder in metallisches Blei übergeführt werden«,
Bs lagen 1ο kg einer Lei entire tallsohmel ze folgender
τοπ 485 % Kupfer* os8 % Mangan? 3®^ it Magnesiums
Qf5 i% Siliiiiuia§ ®95 % 2lisen$ Best .aluminium. Di© Schmelz© wurde mit 1o kg Blei ¥@rsetats "bei 800° gut durchgerührt» dann absitze» und ©rkalte&flasaen. Bei etwa 400° wurde die bereits erstarrte XeiciatmetallsGliiciit absehobeß uad so von der noch flüssigen Hel^cnmLse getreEint» Das Lsiciitmetall ©ntMelt
485 % Eupfiri o9Wß> Mattgani 1,4 % Mu$n©sium$ ο,5 % SiIi-Op5 % Siseai 1S3 f> Bleif Eest Äluminixim» Das Blei
ilntf ernung des Magn@siuiasYwurda bei ^oo0 einige
lang ©in sohwaoher X/uftstrom dursli 4aa ."Blel geblasen und die entstehende Krätze abgeschöpft. Das Blei enthielt danach nur n©oh o,5% Magnesium« Di© nach mehrmaliger des T©rf ahrens angeeammelte Kratz© imxzäe bei 800° mit
» Bs fiel dabei ein Blei mit os1 Magnesium an* Io einem anderen fall -wurde das magnesiumhaltig© Blei b©i BOO0 mit einer feuchten Holssstange tüchtig umgeruhrt. Der Magnesiumgehalt ging dabei ebenfalls in kurzer Zeit auf ο»3 % zurück. Die @in©n Bleigshalt Tön. 1S3 % aufweisende Aluminlum-I^upfer-Magnesiuiai©gi$2?ung wurd© gesachaolssen und mit Z % !atrium Y^rsatzt, äurohgerührt uttci entkrätsst. s©r Blsigehalt satik daraufhin mit ο 3 % abe Durch erneute Behandlung in der gensantien ^eise kann der Bleigehalt noch welter gesenkt werden«

Claims (3)

  1. Λ) Y erf silken $ua^V€rring©ia»§· des
    iialtigea* Altmiiiiuißlegi§ruag©as
    äie geseiomolzöxiit Legierung mit Blei äiffic^gewaBoto,eia wird«
  2. H) Verfahren aach üöapruoii 1S daäursh g^aaseishnst* daß Al\imialumlegi#ruQgfffiitr -fii^e^veft- latrium @ntfe䫱% wird*
  3. 3) Verfahren aaek Aaspruöh. 1, äaduröa prlc»mjasaloiia«t, daß das
    anfallend© magaesiuAaltige Blei dm?Ga ©in© o^ydiereade Be im flüssigem 2ustaade ^oa Maga^aiiim !»«frett wird.

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