DEP0012233DA - Verfahren zum Schmelzen von Leichtmetallspänen und sonstigen dünnwandigen Abfällen. - Google Patents

Verfahren zum Schmelzen von Leichtmetallspänen und sonstigen dünnwandigen Abfällen.

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DEP0012233DA
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DE
Germany
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light metal
thin
melting
metal chips
waste
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Expired
Application number
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Inventor
Walter Dr.-Ing. Roth
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Vereinigte Leichtmetallwerke GmbH
Original Assignee
Vereinigte Leichtmetallwerke GmbH
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Description

Verfahren %»i=4F##gich4?- sam Schmelzen von Leichtmetal!späneη
^®^ Abfällen»
Dünnwandige Leichtuietallabfalle, wis Drehspäne, "Folienabschnitte usw., erleiden beim Wiedereinschuielzen einen hohen Abbrand, wenn man sie nicht beim Erhitzen der S^nwirkung der Luft oder der Verbrennungsgase entzieht. Aus diesem Grunde pflegt man diese Abfälle unter einer flüssigen Salzschicht zu schmelzen oder aber man. taucht sie in ein Bad von bereits geschmolzenem Metall ein. Su der ersteren Arbeitsweise, welche gewöhnlich in einem !Trommelofen, durchgeführt wird, sind etwa 2% des Metallgewichts an. Salz nötig, was das "Verfahren nicht unwesentlich verteuert= Die zweite Arbeitsweise wurde bisher in Induktionsöfen oder in iiegelöfen durchgeführt. Bei Induktionsöfen besteht nun leicht die Gefahr, daß sich die Schmelzrinaen beim Späneschmelzen verstopfen» (Tiegelöfen haben ausser anderen Nachteilen nur einen verhältnismäßig kleinen Inhalt und eine
geringe Schnie lsi ei stung. Bs bestellt daher das Bedürfnis nach einem weiterens möglichst wirtschaftlichen Späaeschraelzverfahren.
lan kann nun auch in einem Herdschmelaofen wirtschaftlich ohne großen Abbrand Späne einschmelzen, wenn man ihn erfindungsgemäß ausgestaltet« 4"bb.1 zeigt ein Beispiel, Der Herdofen (1) wird von der öffnung (6) aus mit Gas "beheizt. Die Späne werden, gegebenenfalls nach einer vorherigen teilweisen Entfernung des anhaftenden Öls, beispielsweise dur-Gh Abschleudern, in einem von den Abgasen des Herdofens (1) beheizten Drehrohrofen (2) falls erforderlich - getrocknet und vorgewärmt und gelangen dann durch einen Schacht (3) in die Metallschmelze (4). Das Gewicht der im Schacht befindlichen Späne drückt die jeweils unterste Späneschicht unter die Oberfläche der Metallschmelze, wo sie wegschmilzt, ohne dabei intensiv mit Frischluft oder Verbrennungsgasen in Berührung zu sein. Die zum Schmelzen erforderliche Wärme wird von den Yerbrennungsgasen auf die Metallbadoberfläche übertragen und durch Wärmeleitung sowie durch freie Strömung der Schmalze den in das Bad eingetauchten Spänen zugeführt.
Wenn das Metallbad eine gewisse Höhe erreicht hat, so wird der Ofen durch Abstechen teilweise entleert. Mehr als die Hälfte der Schmelze sollte jedoch im Ofen bleiben, um als Wärmeübertragungsmittel und die schmelzenden Späne vor Oxydation schützendes Mittel zu dienen,, Die Trennwand (5) zwischen Herd (1) und Schacht (3) ist unten vorzugsweise bogenförmig ausgebildet, und der höchste Tunkt des Bogens hat etwa die Höhe des Metallspiegels
bei gefülltem Ofen. Die sich auf der BadOberfläche ansammelnde Krätzeschicht wird von 2eit au Zeit abgezogen9 um die Wärmeübertragung auf das Bad nicht au erschweren*

Claims (3)

Jr1 a t e η t anspräche ^
1) Verfahren zum Schmelzen von. dünnwandigen Leichtmetallabfällen, v/ie Drehspänen usw., durch Eintauchen in ein Leichtmetallbad, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmelzleistung von einem das Leichtmetallbad aufnehmenden, vorzugsweise gasbeheizten Herdofen aufgebracht v/ird und das Einsatzgut diesem durch einen Schacht zugeführt wird, durch welchen keine oder nur geringe Mengen Verbrennungsgase abziehen,
2» Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das 3j_nsatzgut vor seinem Eintritt in den Schacht in einem davor befindlichen Drehrohrofen getrocknet und vorgewärmt wird..
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 29 dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzgut im Drehrohrofen durch die Abgase des Herdofens getrocknet und vorgewärmt wird.

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