DEP0012179DA - Optik für Tonaufzeichnungsgeräte - Google Patents
Optik für TonaufzeichnungsgeräteInfo
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Description
Es ist bekannt, in Tonaufzeichnungsgeräten eine Blende zu verwenden, die zur Erzeugung der Aufzeichnung selbst oder über einen tongesteuerten Schwingspiegel als Bild gegenüber dem Spalt bewegt wird, der auf dem Film abgebildet wird. Es ist ferner bekannt, die Blende bzw. den Spalt über ein Kondensor-System auszuleuchten. Diese bekannte Anordnung ist insofern noch mangelhaft, als bei ihnen nicht der Bildfeldwölbung der abbildenden Systeme Rechnung getragen wird. Es ergibt sich daraus eine verzerrte Aufzeichnung, welche die Tonqualität beeinträchtigt. Dies ist besonders der Fall, wenn ein Hohlspiegel, der das Bild der Aufzeichnung tonfrequent gegenüber dem Spalt bewegt, die Blende auf dem Spalt abbildet. Um die dabei auftretenden Mängel zu beseitigen, wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, die Aufzeichnungsblende so zu krümmen, dass die durch die Abbildung gegebene Bildfeldwölbung kompensiert wird. Diese Kompensation müsste sich theoretisch genau über die beiden Schnitte erstrecken, jedoch erzielt man bereits wesentlich verbesserte Resultate, wenn sie in dem einen Schnitt erfolgt oder mit anderen Worten, wenn die Blende nur um eine Achse gewölbt wird; es ist allerdings dann nicht gleichgültig, um welche Achse die Krümmung erfolgt; vorteilhaft wird eine Krümmung um die Achse gewählt, welche senkrecht zur Längsrichtung der Blende steht oder mit anderen Worten, die in Richtung der Steuerbewegung liegt.
Bei der bekannten Anordnung liegt die Aufzeichnungsblende innerhalb der Beleuchtungsoptik aufgebracht, wodurch sie weniger Temperatureinflüssen ausgesetzt ist, sodass eine grössere Sicherheit gegeben ist, dass sich die gewölbte Ausbildung nicht ändert; ausserdem ist sie dort vor Staub geschützt. In besonderer Ausgestaltung dieses Erfindungsgedankens kann die Blende innerhalb einer Linse des Kondensor-Systems untergebracht sein, das zu diesem Zweck zylindrisch aufgeschnitten und dann unter Zwischenlage der Blende wieder zusammen gekittet wird.
Die Erfindung und weitere Einzelheiten werden anhand der Abbildung 1 - 3 beispielsweise erläutert. Abb. 1 zeigt in schematischer Darstellung die wesentlichen Teile eines Tonaufzeichnungsgerätes. Die Tonlampe T beleuchtet über einen Kondensor K mit den drei Linsen L1, L2 und L 3 die Aufzeichnungsblende B, die hier als dreieckige Blende ausgebildet ist. Das Bild dieser Blende wird über den Hohlspiegel S auf die Spaltblende D mit dem Spalt E und dieser über die Optik O auf dem Film F abgebildet. Gemäss der Erfindung wird die Aufzeichnungsblende B, wie in Abb. 2 dargestellt, gewölbt, um die Bildfeldwölbung des abbildenden Hohlspiegels S zu kompensieren; die Wölbung liegt dabei in ihrer Längsrichtung. Auf eine Wölbung in der Richtung senkrecht dazu kann deswegen verzichtet werden, weil die ausgenutzte Höhe der Blende verhältnismässig klein zu ihrer Länge ist, sodass also der Wölbungsfehler des Spiegels in der Längsrichtung der Blende viel stärker in Erscheinung tritt als senkrecht dazu. Der Grad der Wölbung richtet sich nach dem Grad der Bildfeldwölbung und die Richtung liegt zur Erzielung der Kompensation invers.
In besonders zweckmässiger Ausführung liegt die Blende innerhalb des Kondensorsystems K und dort wiederum innerhalb einer Linse z.B. der Ausgangslinse L3, die zu diesem Zweck, wie Abbildung 3 zeigt, zylindrisch entsprechend der erforderlichen Wölbung ausgeschnitten wird, sodass die beiden Linsenteile L3' und L3'' entstehen, die nach Einfügen der Blende D wieder miteinander verkittet sind z.B. mit Kanada-Balsam. Es könnte natürlich die Linse auch für die theoretisch genaue Kompensation der Bildfeldwölbung sphärisch aufgeschnitten sein, wenn die Blende selbst auch entsprechend sphärisch gewölbt ist. Auf die eine Innenfläche einer so aufgeschnittenen Linse könnte die Blende auch aufgezeichnet sein oder nach Aufbringung einer fotografischen Schicht auch auf fotografischem Wege aufgebracht sein, indem z.B. als Vorlage eine vergrösserte Aufzeichnung der Blende genommen wird, von der eine verkleinerte Aufnahme, gegebenenfalls über den Weg der Kopie, auf der einen Linsenfläche erzeugt wird. Diese Art der Herstellung der Blende kann natürlich auch bei der einfachen Kompensation oder mit anderen Worten bei Wölbung mit nur einer Achse angewandt werden. Die Einbringung der gewölbten Blende in der Linse hat noch den besonderen Vorteil, dass flexible Blendenträger verwendet werden können, welche die Bildung der Wölbung erleichtern, die aber dann zwischen den Linsenteilen ihre Lage mit Sicherheit nicht verändern können. Die Blende kann eine beliebige Form besitzen wie sie an sich bekannt sind.
Claims (6)
1. Optik für Tonaufzeichnungsgeräte mit Aufzeichnungsblende, die selbst oder deren Bild über einen Hohlspiegel tonfrequent gegenüber einem Spalt bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende (B) so gewölbt ist, dass die durch ihre Abbildung z.B. auf den Hohlspiegel (S) gegebene Bildfeldwölbung kompensiert ist.
2. Optik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende um eine Achse gewölbt ist, die in Richtung der Steuerbewegung liegt.
3. Optik nach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende innerhalb des Kondensors (K) für ihre Beleuchtung liegt.
4. Optik nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende innerhalb einer aufgeteilten Linse z.B. Ausgangslinse (L3) liegt.
5. Optik nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende auf der einen entsprechend gewölbten Linsenfläche mechanisch durch Farben oder auf fotografischem Wege aufgebracht ist.
6. Optik nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende auf einem Träger aus flexiblem Material besteht auf dem z.B. auf fotografischem Wege die gewünschte Blendenform erzeugt ist.
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