DEP0011845DA - Reaktionsgefäße mit eingesetzten Glaskörpern zum Einstrahlen von Licht bei photochemischen Reaktionen. - Google Patents

Reaktionsgefäße mit eingesetzten Glaskörpern zum Einstrahlen von Licht bei photochemischen Reaktionen.

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DEP0011845DA
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DE
Germany
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glass bodies
irradiating light
reaction vessels
photochemical reactions
light during
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Karlhugo Dr. Küspert
Heinrich Dr. Scholz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
Badische Anilin and Sodafabrik AG
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Description

Bei der technischen Durchführung von Reaktionen, die unter dem Einfluss von Lichtstrahlen, z.B. ultraviolettem Licht, verlaufen, bietet das Einführen des Lichtes in Apparaturen aus einem für Lichtstrahlen undurchlässigen Werkstoff gewissen Schwierigkeiten. Das Einstrahlen durch die üblichen Schaugläser befriedigt in vielen Fällen nicht, da das Licht dabei im Reaktionsgut nicht genügend verteilt wird. Man hat dem dadurch abzuhelfen versucht, dass man hohle Glaskörper, in deren Hohlraum man die Lichtquelle einführte, in das Reaktionsgefäss hineinragen liess. Solche Vorrichtungen haben jedoch den Nachteil, dass sie wegen geringer Druckfestigkeit für Hochdruckreaktionen nicht in Frage kommen, dass die in ihnen angebrachten Lichtquellen schwer zugänglich sind und dass leicht Wärmestauungen auftreten.
Es wurde nun gefunden, dass man alle diese Nachteile vermeiden, insbesondere auch in Hochdruckgefässe ohne Betriebsgefährdung Licht einführen kann, wenn man in die Wand des Reaktionsraumes ein oder mehrere massive Gläser einbaut, deren nach dem Inneren des Gefässes gerichtete Oberflächen so gestaltet sind, dass die von aussen zugeführten Lichtstrahlen gebrochen und so im Reaktionsraum weitgehend verteilt werden. Die innere Oberfläche ist z.B. kegel- oder keilförmig oder mit geeigneten Rillen versehen. Auch bei konkaver oder konvexer innerer Oberfläche wird in vielen Fällen eine gute Lichtverteilung erreicht. Die geeignete Form ist je nach der Grösse und Form des Reaktionsraumes zu wählen. Je nachdem, ob eine gerichtete oder mehr diffuse Strahlung im Reaktionsraum erwünscht ist, wird die innere Oberfläche des geformten Glases glatt gelassen oder mattiert.
Die Bestrahlungsgläser gemäss der Erfindung haben den besonderen Vorteil, dass sie auch aus Spezialglas, das sich nicht oder nur schwer verblasen lässt, z.B. durch Schleifen, geformt und mit hoher Druckfestigkeit hergestellt werden können. Der Einbau der Gläser in die Reaktionsgefässe und ihre Auswechslung ist in einfachster Weise möglich.
Verschiedene Ausführungsformen der Bestrahlungsgläser gemäss der Erfindung zeigt die Abbildung. In das Druckrohr D sind die Gläser a bis e eingesetzt, die durch die Lichtquellen L mit Hilfe der Reflektoren R bestrahlt werden. Bei e ist die innere Oberfläche mattiert, wodurch eine diffuse Strahlung bewirkt wird.

Claims (1)

  1. Reaktionsgefässe mit eingesetzten Glaskörpern zum Einstrahlen von Licht in photochemischen Reaktionen, dadurch gekennzeichnet, dass die nach dem Inneren der Gefässe gerichtete Oberfläche der massiven Glaskörper so geformt ist, dass die von aussen zugeführten Lichtstrahlen gebrochen und so im Reaktionsraum weitgehend verteilt werden.

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