DEP0011533DA - Landwirtschaftlicher Schlepper mit zwei Antriebsrädern und einem lenkbaren Vorderrad - Google Patents

Landwirtschaftlicher Schlepper mit zwei Antriebsrädern und einem lenkbaren Vorderrad

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DEP0011533DA
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Germany
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tractor
agricultural
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agricultural tractor
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Hermann Dr.-Ing. Überlingen Klaue
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Description

Landwirtschaftlicher Schlepper*
Zur Zeit werden die zusammen mit Schleppern verwendeten Ackergeräte, die vom Schleppermotor angetrieben werden, sin den Schlepper angellängt und weisen für die Fortbewegung auf dem Acker ein eigenes Fahrgestell auf, Bs sind auch bereits kleinere Ackergeräte bekannt, die als Fahrgestell d-en Schlepper verwenden und hinter diesem auf einer hierzu am Schlepper angebauten Brücke befestigt sind.
nachteilig bei den an den Schlepper angehängten auf eigenem Fahrgestell bewegten Ackergeräten ist einmal der verhält« nismässig große Bauaufwand j ausserdem ist zur Beaufsichtigung und Handhabung des Ackergeräts eine Bedienung erforderlich. Bei Ackergeräten, die hinten unmittelbar am Schlepper mit diesem starr verbunden angebaut sind, besteht die Schwierigkeit, dass der Schlepperfahrer keine Übersicht über die arbeitsweise des Geräts besitzt»
Dieße Nachteile sind bei dem Gegenstand der Erfindung beseitigt. Srfindungsgemäss wird ein Dreiradschlepper, der über zwei angetriebene Hinterräder und ein lenkbares Vorderrad verfügt, verwendet. Ide Ackergeräte sind vorn seitlich derart angebaut, dass einmal keine Einschränkung des Ausschlages des Vorderrades eintritt, ein direkter Antrieb des Geräts Λτοη einer seitlich. am Vorderrad vorbeiführenden vom Motor kommenden Seile erfolgen kann und für den Fahrer ein ungehinderter Überblick über die Arbeitsweise des Geräts gegeben ist. Um diese Aufgaben zu erfüllen, besteht der Schlepper im wesentlichen aus einem Mittelträger, der Vorderrad und Hinterachse miteinander verbindet« An den Mittelträger ist auf der einen Seite der Motor und auf der gegenüberliegenden Seite das Schaltgetriebe angeflanscht. Der auf die Hinterräder gehende Fahrwerkantrieb ist vom Mittelträger umschlossen. Die Ackergeräte werden vorn am Mittelträger derart befestigt, dass die Arbeitsstellung durch Schwenken um die vom Motor kommende, seitlich am Vorderrad vorbeifuhrende Antriebswelle eingestellt wird» Änbaubei&piele sied in oen Abbildungen dargestellt» In Fig, 1-5 wird eine beispielsweise Ausführung des
Schleppers ohne Anbaugeräte in 3 Ansichten gezeigt« In den Abbildungen bedeutet 1 den das Vorderrad 2 mit der Hinterachse 3 und den Rädern 4 verbindenden Mittelträger. In Fahrtrichtung gesehen rechts ist an den Mittelträger der Motor 5 und gegenüberliegend das Schaltgetriebe 6 angeflanscht. Der F3hrwerkantrieb ίεΐ bei dem dargestellten Schlepper als Kettenantrieb ausgebildet, der im Mitteltrkger 1 liegt.
In Fig. 4—6 ist der mit einer Getreidemähvorrichtung verbundene Schlepper in 3 Ansichten dargestellt» In diesen Abbildungen stellt 1 den Schlepper dar mit Vorderrad 2, Hinterrädern 4» Motor 5 und Mittelträger 1. Die Bindeeinrichtung ist auf das Vorderteil des Mittelträgers 1 aufgesetzt. Der auch zum Srasmahen ohne Bindeeinrichtung verwendbare Mähbalken 12 ist ganz vorn seitlich vom Vorderrad am Schlepper schwenkbar aufgehängt. Das waagrecht liegende Fördertuch 13 ist in einem mit dem Mähbalken 12 verbundenen und mit diesem aufklappbaren Rahmen gelagert.. Dieser Rahmen ist am äußeren Ende durch ein ,Stützrad 14 abgestützt» Das geschnittene Getreide wird wie beim normalen Getreidebinder durch das waagrecht liegende Fördertuch zu den beiden Elevatortüchern 15 und 16 und von dort zum Bindetisch 17 geführt. Der Antrieb des Mähmessers und der Binderjtnrichtung erfol_t durch die vom 'lotor angetriebene eile 18. Eine vorn liegende und dadurch leicht zu wartende Kette 19 treibt die Fördertücher und den Bindemechanismus an. Die beim Hochklappen des Mähbalkens nach vorn geschwenkte Haspel 2o ist abnehmbar und wird ebenfalls durch die Kette 19 und durch eine senkrechte ,felle 21 angetrieben. In Fig. 4 ist die zum Transport hochgeklappte Mäheinrichtung strichpunktiert gezeichnet»
Iu. Fig. 7 ist in Vorderansicht das Beispiel eines angebauten Kartoffelroders dargestellt. In ähnlicher ueise kann auch eine Bodenfräse angeordnet werden. In der Abbildung bedeutet 2 das lenkbare Vorderrad, 4 die beiden angetriebenen Hinterräder des ochleppers. 5 ist der Motor, der über eine in Fahrtrichtung verlaufende Welle 31 das Schleuderrad 32 des Kartoffelroders antreibt. Das Schleuderrad des Kartoffelroders wird von der Motorartriebswellse 31 durch eine in einem Schutzgehäuse 32 laufende -Kette angetrieben, im diesem Schutzgetuuse ist gleichzeitig das
Schar 33 befestigt. Das Schutzgehäuse 32 kann zusammen mit dem Schleuderrad 34 und Schar 33 vom Fahrersitz aus um die Achse der Antrieb sw elLjfe 31 geschwenkt werden«

Claims (3)

Patentansprüche%
1. Landwirtschaftlicher Schlepper mit zwei Antriebsrädern und einem lenkbaren Vorderrad^dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Vorderrad oder seitlich davon angeordnete vom Schleppermotor mittels einer seitlich am Vorderrad vorbeiführenden Teile angetriebene Ackergeräte so mit ölem Rahmen, des Schleppers verbunden sind, dass Ackergeräte und Schlepper einft Einheit bilden.
2„ Landwirtschaftlicher Schlepper nach Anspruch Λ{ dadurch gekennzeichnt s dass Vorderrad und Hinterräder durch, einen Mittelträger (1) miteinander verbunden sind, an dem Motor (5) und Schaltgetriebe (6) seitlich gegenüberliegend angeflanscht sind und der den vom Schaltgetriebe (6) auf die Hinterräder (4) gehenden Fahrwerkantrieb umschliesst.
3. Landwirtschaftlicher Schlepper nach dec Ansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass das Ackergerät aus einer Getreidemäheinrichtung mit Bindeeinrichtung besteht»
4-, Landwirtschaftlicher Schlepper nach Anspruch 1 und 2,dadurch gekennzeichnet „ dass das Ackergerät eine Kartoffelrodeeinrichtung ist»
5* Landwirtschaftlicher Schlepper aach den Ansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnetj dass das Ackergerät eine quer zur Fahrtrichtung arbeitende Bodenfräse ist«
6β Schlepper nach Anspruch 1 unrl folgenden mit vom Motor des Schleppers angetriebenem Arbeitsgerät, gekennzeichnet durch unmittelbaren Antrieb des Gerätes mittels einer seitlich am Vorderrad vorbeiführ enden, vom Motor kommenden

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