DEP0011419DA - Schaltung zur Feinabgleichung von Meßwandlern mit Aufteilung des Drahtquerschnittes auf mehrere gleiche oder ungleiche Drähte - Google Patents

Schaltung zur Feinabgleichung von Meßwandlern mit Aufteilung des Drahtquerschnittes auf mehrere gleiche oder ungleiche Drähte

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DEP0011419DA
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DE
Germany
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wires
circuit
unequal
transducers
division
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Rudolf Dipl.-Ing. Berlin-Siemensstadt Bauer
Friedrich Dipl.-Ing. Berlin-Spandau Strobl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
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Description

Die Erfindung befasst sich mit einer Schaltung zur Feinabgleichung von Messwandlern insbesondere von Messwandlern hoher Genauigkeit und kleiner Windungszahl.
Zur Abgleichung von Strom- und Spannungswandlern ist es häufig nötig, nur Bruchteile einer ganzen Windung zu wickeln. Eines der bekannten Verfahren besteht darin, dass der Drahtquerschnitt einer Wicklung auf mehrere gleiche oder ungleiche Einzeldrähte aufgeteilt wird, die zusammen verwickelt werden. Einzelne Drähte des Wandlers werden mit einer Windung mehr oder weniger ausgeführt als die übrigen. So erhält man z.B. bei 3 gleichen Drähten Drittelwindungen. Die Abgleichung, die auf diese Weise erreicht werden kann, reicht oft nicht aus, wenn man den Aufwand (Unterteilung in viele Einzeldrähte) nicht zu hoch treiben will.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Mangel zu beheben. Das geschieht in der Weise, dass bei an sich bekannter Aufteilung des Drahtquerschnittes auf mehrere gleiche oder ungleiche Drähte vor zwei oder mehrere der Drähte Justierwiderstände vorgeschaltet werden. Auf diese Weise wird die Stromverteilung auf die einzelnen Drähte beeinflusst und eine bequem zu handhabende billige Feinabgleichmöglichkeit geschaffen.
Um den Abgleichbereich besonders nach oben zu erweitern, können die Drähte zusätzlich in an sich bekannter Weise etwa verschiede- ne Windungszahlen erhalten. Besonders günstige Abgleichverhältnisse ergeben sich, wenn der Justierwiderstand in der Grössenordnung dem Widerstand eines der Drähte entspricht.
In den meisten Fällen wird man durch die Schaltung gemäss der Erfindung mit Unterteilung in 2 Einzeldrähte auskommen, die sich um nur eine Windung unterscheiden, wobei man dann zweckmässig die Wicklungsenden über einen Justierwiderstand schliesst, dessen verschiebbarer Abgriff als Wicklungsende herausgeführt wird. Die Bemessung ist technisch insofern leicht möglich, als nur die Ohmschen Widerstände wirksam sind, da die Einzeldrähte als bifilare Wicklungen praktisch keine Induktivität haben.
In der Zeichnung ist die Schaltung gemäss der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Die beiden gleichen oder ungleichen Drähte 1 und 2 einer Windung der im übrigen nicht näher bezeichneten zweidrähtigen Wandlerwicklung sind über den Justierwiderstand 3 miteinander verbunden, dessen verschiebbarer Abgriff 4 mit der Leitung 5 verbunden ist, die das Wicklungsende darstellt.

Claims (4)

1. Schaltung zur Feinabgleichung von Messwandlern mit Aufteilung des Drahtquerschnitts auf mehrere gleiche oder ungleiche Drähte, dadurch gekennzeichnet, dass vor zwei (1 und 2) oder mehrere der Drähte Justierwiderstände (3) geschaltet sind.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drähte in an sich bekannter Weise etwa verschiedene Windungszahlen aufweisen.
3. Schaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Justierwiderstand (3) in dere Grössenordnung dem Widerstand eines der Drähte entspricht.
4. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden zweier sich um eine Windung oder mehrere Windungen unterscheidender Einzeldrähte (1 und 2) über einen Justierwiderstand (3) mit (über Leitung 5) herausgeführtem verschiebbarem Abgriff (4) verbunden sind.

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