DEP0011410DA - Anordnung zum Abschrecken eines auf induktivem Wege mit Hilfe einer Glühspule erwärmten Gegenstandes - Google Patents

Anordnung zum Abschrecken eines auf induktivem Wege mit Hilfe einer Glühspule erwärmten Gegenstandes

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DEP0011410DA
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DE
Germany
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coil
quenching
aid
arrangement
heated object
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Expired
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English (en)
Inventor
Siegfried Dr. rer. nat. Pforte
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Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
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Description

Zum Härten von Gegenständen aus Stahl ist es bekannt, diese auf induktivem Wege mit Hilfe einer Glühspule zu erwärmen und hierauf abzuschrecken. Zu diesem Zweck hat man die Glühspule als Hohlleiter ausgebildet und mit Spritzöffnungen versehen. Nach dem Erwärmen des Gutes auf die erforderliche Temperatur wird die Erregung der Spule abgeschaltet und Wasser oder Öl unter Druck dem Hohlraum der Spule zugeführt und durch die Spritzöffnungen auf das abzuschreckende Gut gespritzt. Diese bekannte Anordnung hat den Nachteil, daß man einen verhältnismäßig teuren Hohlleiter verwenden muß, ohne daß dieser aber betriebsmäßig gekühlt werden kann.
Die Erfindung zeigt einen anderen Weg zum Abschrecken eines auf induktivem Wege erwärmten Glühgutes. Gemäß der Erfindung wird die Glühspule von einem Hohlgefäß umgeben, das Spritzöffnungen besitzt, durch welche eine Flüssigkeit durch den Zwischenraum zwischen den einzelnen Windungen der Glühspule auf das Gut zu seiner Abschreckung gespritzt wird. Hierbei ist es nicht erforderlich, die Glühspule aus einem Hohlleiter herzustellen, sondern man kann einen massiven Leiter verwenden. Verwendet man aber einen Hohlleiter, so kann man die Stromdichte sehr hoch treiben, weil man die Möglichkeit hat, diese Leiter betriebsmäßig zu kühlen, indem man durch das Innere des Hohlleiters eine Kühlflüssigkeit leitet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar- gestellt. Die Glühspule, die mit höherfrequenten Strömen erregt wird, ist mit 1 bezeichnet. 2 ist eine Welle, von welcher ein Abschnitt, der im Lager läuft, gehärtet werden soll. Die Glühspule ist von einem Hohlgefäß 3 umgeben, das Spritzöffnungen 4 besitzt, die im Ausführungsbeispiel aus Bohrungen bestehen, aber auch die Form eines schraubenförmigen Schlitzes haben können. Mit 5 sind die Zuführungsleitungen für das Wasser oder das Öl bezeichnet, und zwar ist je eine Zuführungsleitung oben und unten an dem Hohlgefäß vorgesehen, was insbesondere bei größerer Länge des zu härtenden Gutes vorteilhaft ist, damit eine gleichmäßige Abschreckung erzielt wird. Zwecks Härtung wird zunächst die Glühspule eingeschaltet, dadurch wird das Glühgut erwärmt. Wenn es die erforderliche Temperatur hat, wird die Spule abgeschaltet und durch die Zuführungsleitungen eine Flüssigkeit, wie Wasser, Öl o.dgl., in das Kühlgefäß gepreßt, aus dem es durch die Öffnungen 4 austritt und das Glühgut abschreckt.

Claims (1)

  1. Anordnung zum Abschrecken eines auf induktivem Wege mit Hilfe einer Glühspule erwärmten Gegenstandes, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühspule von einem Hohlgefäß (3) umgeben ist, das Spritzöffnungen (4) besitzt, die durch den Zwischenraum zwischen den einzelnen Windungen der Spule (1) eine Flüssigkeit auf das abzuschreckende Gut (2) spritzen.

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