DEP0011356DA - Haltemagnet - Google Patents

Haltemagnet

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Publication number
DEP0011356DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature
holding magnet
energized
rectifier
over
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Otto Berlin-Siemenstadt Werner
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Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Publication date

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Description

SIEMENS-SCHUCKERTWERK£ ® BerIin-Siemenss^cU % g 9 48.
AKTiENGESELLbcnAt--r "~ Verwaltungsgebäude Halt, e magnet 0
Infolge der Hysterese verbleibt im eisengeschlossenenj gleich-= stroossrregten Magaetkrelsea nach dem Abschalten des Gleichstromes eia verhältnismässig grosser magnetischer fluss bestehen, dessen IrtdukiioE von eiern verwendeten Material und von der· vorhergehenden Grösse der Erregaag abhängig ist ο Diese Erscheinung awingt da»us bei G1 ei ch 31 r om β oh Utsen beaw* Relais sogenannte Klebebleofee zu Terweadensi damit der AiiScer nach. de©. Abschalten des Stromes ab«*
.1. Si1SrJ«. 6 a
Gegenstand der Erfindung ist ein Magnetp bei dem die Reaianena als Haltetraft ausgenutzt wird» Genass der Erfindung wird der Mer durch eine Imrsseitige Gleichstroaerregung angezogen und durch Remasesaa gehaltens xmü. ©a wird %xm Abfallen des Ankers kurssseitig durch ©ine; Gleichstroiagrregung eia Fluss erzeugt, welcher sich sieht über flea Anker Schliassts aber in dem vom Remanenaflsxss diirchset&ten Magiaetfcreis eine solche Erhöhung des magneti-» sehen Wtderstande-s hervorruft„ dass der Anker abfällt» Dadureh ist es raögiichj, elektrisch betätigte Schaltgeräte, Kupplungen Ugtw0 , au bauendie keiaen CisueinXid©» Stromverbrauch be sit sen und die ins Gegensats^ s.0B0 au den bisher bekamt©» Selbstsohaitern keine mechanische Verklinkung notwendig haben, also in der Einfachheit des AuiTaaues normalen Schützen oder Relais gl ei Chen0
Ausführojigsbeispiele der Erfindung sind in der Zeiehnung für SchaligerIite dargestellt« Bei der Aaordaung nach figur 1 ist eia
Jg/Schtz/Dn
Magnetkreis 1 ^orgesehea mit den beiden Schenkeln 2 und den Rückschluss 3 ochen 3 und 4» Mit 5 ist der Mer Deaeiehnet9 der einen Koatakt S trägt und wnter dem Einfluss einer i'eder 7 Stebt0 Auf dem RUcköchluss^och. sind Jeweils s^ei Iiefclxuigeit 8 und 9 Iaeaw0 10 und 11 untergebracht» Die Wicklungen S und 9 sind in Bsihe geschaltet „ ebenso die Wicklungerl 10 and Ilc Der Wicklungssinn Ir11 - so gewS&It, dass Iiei der Erregung die IicfelurAgen 0 und 9 einen Fluss Srseugens der sieb über den Asker SChliessts wie es durch (HTeyFrexIe aargestellt- ist« Bie Wiefelungen 10 und 11 er-Stamgen "bei ihrer Erregung eisen Fluss^ vgl» die gestrichelten FfeliJ)s der sich aar iiber die Joche scSaliessto Sur Verfeiaciuag der iie&lungen mit der Gleichstromquelle dienen BruekteSpfe 12 besH'-o 13,
Wird bei aogefal leneai Anker der Drnoktoopf 12 geschlossen, sc- wurden clie Wicklungen 8 und 9 erregt 0 Es schliesst sich über dsn Luftspalt isTid den Aofcer ein Flmsss durch welchen der Asker entgegen der Wirfeuag der Feder aage sogen wirdU Eaah den Uni erfrech en der Erregung Meitot der Aiafcer Infolge der ReamaeBa des Bisenkrei-80S angesogene Iiis den Assker suas Abfaliea su ^riagerv5 ^ird der Drttökkaopf 13 geschlossene Die Wicklungen 10 und. 11 erzeugen, muimeSar eines Ii5Iusss, der sich •Iiber die Joche schliesst und der Beaianena; fluss wird sum Jocfo 3 abgedrängte Durah des von des Wicfeltua ™ gea 10 ucd 11 erzeugten Fluss wird der magnetische Widerstaad iE Eagnetfereia des RemaxreaafIuases erhöht Bei geeigneter Wahl der ErreguHgf wenn also der Fltass das Sättigungskaie der Magnetisierung skur ve überschreitet f wird der Widerstand g>ö weit erhöht, dass der Remanenailuss so weit geschwächt Vrirdc, dass der Pxkex abfällt = Grösse und Richtung des Ausschalt stromes' fc#lrdabei belanglos» Der Strom muss lediglich einen OestlairGten BHirdes-twert KberseIireiteBfl der durch die nsgnetisehen Kigenschaften des Materjale gegeben ist= IM die Streuung gering au halten, empfiehlt es Slcbp die Wicklungen 8 und 9 auf &®n SoheafeelB 2 in der Hahe des Ankers 5 anauferingea»
Aii Stelle von awei Rückschluss^ochen kann man auch nur ein einsiges vorsehen und dafür in die Schenkel wischen Joch und imker Fenster anbringen, durch welche die Auaschaltwickluiig geführt ist» die dann bei ihrer Erregung in den Schenkeln einen Fluss erSeugti dar sieh nur in den Schenkeln schliesst und eine solche örtliche
Widerstandserhonuiig JiervorfyRfts. dass der Anker abfällt. Eine solche AnordJiOUg 1st in Hgiir 2 dargestellt«
Während bei der .Anordnung nach Pigar 1 auf Jedem RUckaehlusa-Joob »ii WiQlcliangen vorgesehen sind, kann man auch mit nur einer WiclcIttBg auf jedem Joch auskommen und alt Hilfe von Umschaltkont.Sktens die vom Acker gesteuert -werden, dafür sorgen, dass die gewünschte Flussrichtweg zustande kommt» Im Ausftibrungsbelspiel der Figisr J werden Merau die Wicklungen 15 Und 16 auf den beiden Joshen aura Mgielxea des Ankers parallel, aum Abfallen des Ankers in Reihe geschaltet, Dies geschieht mit Hilfe des UaschaXtkontaktes 17» der von dem Anker gesteuert wird»
Ist auni Anschluse der Wicklungen kein Gleichstromneta vorhanden» so kann man den erforderlichen Gleichstrom über Gleichrichter gwismsBc Vorteilhaft ist dabei eine Schaltung, wie sie in FigTijr 4 dargestellt ist« Mit 15 und 16 sind wieder die beiden Wicklungen der Figur 5 bezeichnet« 17 1st der tfrnschaltkontakt des Relals0 Die Anordnung ist nun so getroffen, dasd bei abgefallenem Anker der Uaiechaltkontakt2 welcher dann die in der Keishnung dargestellte Lage einnimmt, die Wicklungen des Hagnetkreiass bei eingeschaltetem Druckknopf 12 über die Gleichrichter
und 18 so rait dem Wechaelstroianeta verbindet, dass in der einen Halbzelle die Wicklung 15« in der anderen die Wicklung 16 srregt -wird» Bei angesogenem Magnetkreia und geschlossenem Druckknopf 13 -werden die beiden Wicklungen 15 und 16 über den DiKschaltkontskt über den Gleichrichter 19 in Reihe von der einen Halbwelle des Wechselstromes durchflossen» Bei der Anordnung nach Figur 4- sind die Ventile ebenso wie die Wicklungen nur während der kurzen Zeit, in der die Druckknöpfe betätigt werden, bBSXiSOi-ViGhtj^m eine hohe Haltekraft au erzielen, 1st es, wie es in den figuren 1 bis 2 dargestellt ist, sweckmäeslgp den Eisen» querschnitt m Luftspalt kleiner au wählen als im übrigen Eisenkreis« Dies ist auch in Figur 5 nochmals dargestellt, wobt»! im Bereich des Luftspaltes die beiden Schenkel 2 symmetrisch eingeschnürt sind. Sur Erhöhung der Haltekraft kann man auch awecklaässig einen Teil des Magnetkrelseο„ der nicht von dem aur Erhöhung des magnetischen Widerstandes dienenden Fluss durchsetzt wird» a.B* den Arfer, aus magnetisch hartem Werkstoff herstellen.
DlB Anordnung nach der Erfindung besitzt gegenüber mechanisch
verkllakten Anordnungen den Vorteil eines einfacheren, mechanischen Airfbauesp der eine grosse Leoensdauer gewährleistet» und besitzt gegenüber normalen ScMitaen und Relais den Vortoils dass kein dauernder Stromverbrauch erforderlich Ist0 Da die Spulen nur kuraaeitig Strom führen,, können sie auch kleiner "besessen werden als bei Dauereinschaltung„

Claims (1)

  1. Pst er. tanagraphs
    1„ Haltemagnet, insbesondere für elektrische Scbaltgeygiter dadurch, gekennzeichnet$> dass der Anker durch eine kurszeitige GlelchBtrooaerregung angesogen und entgegen der Wirkung einer Feder oder ähnlicher Einrichtung gehalten Wirds und dass sum Abfallen des Ankers eine Icursaeitige Gleichstroa&orregung erfolgt,, die einen sich nicht über den Aiiker schliessenden Fluss erzeugt und ist Magnetirreis des Retnanens flue se s eine Widerstandserhöhung bewirkt»
    2„ Halteiaagnet nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnetp dass ein IIagnetkreia i&it Asfcer und awei Riiok sohlussjochen vorgesehen ist und diese Joohe je »ei lick3.ua.gen besitzen, von denen die einen einen Fluss erzeugen„ welcher sich über den Anlcer schliesstj, die anderen, einen Fluss eraeugen, der sich nur über die Joohe schliesst»
    3. Haltemagnet nach Anspruch S9 dadurch gekennaeiehneS,,, dass jedes
    Joch nur eine Wicklung
    Icontsfctess der vom Anker "betätigt wird, sum Ansiehen des Anfcers parallel, aum- Abfällen des Ankers in Reih« geschaltet wurden .
    Haltemagnet 3 Gleichrichte
    dadurch gekennzeichnets dass über einen Hilfakontakt des Ankers sum Anaiehen des Anker» jede Wicklung über einen Einweggieichrichter erregt Iats, während bei abgefallenem Anker die beiden Wicklungen in Reihe geschaltet über einen dritten Gleichrichter erregt werden 0
    5„ Haltemagnet nach Anspruch Ifi dadurch gekennzeichnetβ dass der Eiaenquerschnitt am Luftspalt kleiner ist als im übrigen Bisen-
    kreis.
    6. Baltemagnat Jaach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennseich* net ρ dass ©in Teil des lagnetkreiaes aus magnetisch harte» Werkstoff ausgeführt ist«

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