DEP0010950DA - Verfahren zur kontinuierlichen Extraktion von bituminöser Substanz - Google Patents
Verfahren zur kontinuierlichen Extraktion von bituminöser SubstanzInfo
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Description
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/3.1 .SV
Patentanmeldung ρ 10 950 If el /
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» lurt Krafft in Wittern
Terfahrea sur kostimuierliehen SjitraJrfcioa von
Pie dialler belasstes Terfahrea sur kontinuirlielieii Extraktioa löslicher Stoffe aus aaalöslieiien Trägereubetanzea iiateea sur
Extrafct'iQS Tom bitwMiaösea Stoffen wie Montanwachs u»ähnl« ams Kohle', Schiefer., Sapropelsei£laraia.s torf usw« bisher präktiseh
keiae imwendimg gefunden, "
Die lawexidimg dieser !erfahren seheiterte einerseits an der mit der geringen Bemet.sungsfahigkeit der Kohle su-sammeaaiiäBgejiden
leigiaag zwo. Aufsohwimmen in den im Gegensinn -zur'Bewegungsrichtung 4er Kohle atrömenden flüssigem Extraktionsmittel,
andererseits an dem .Bestreben der .Kohle ■ sich su ELumpem ausaiQm-eneuballea und infolgedessen JCaaäle eu bildenj durch die
das liÖsuBgamittel leichter strömen ksmas ohne die im Ixme^i^i· der K.ohle be.findli©hea. Eohlehelichem zu, erreichen«■■·:■
Daher warden bei der Änwendiiuag kontinuirlicher Terfahren feei der Extraktion τοη Kohle und ähnlichen bitumeahaltigen Substansem
stets unbefriedigende Ausbeuten ersieltt das heißtf es verblieb mehr bituminöse Substaiis im Eohmaterial als bei
den alten diskontiiiuirliehen Terfahren-, Diejenigen Terfahren» bei denen die Kohle dureh Fortbewegungsorgane
im der dem Iiösungsmittelström entgegengesetzten Rieh-
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maximal 10 $ Kohlenstaub in Schwebe enthältt die XoJaIe aber noch soviel Lösungsmittel einschließt
* daß sie mit ihm einem noch pumpfähigen Brei bildet (K,). Man !sann, bei Terwesidung von
Ibsitsgefäßen diese aueh so groB ausbilden» daß in ihnen allein die notwendige Terweilzeit erreicht
wird, und in diesem Falle auf einen gwisehen Mischer und Trenner eingeschalteten Extraktionsraum verdichten*
Dasselbe kasm erreicht uerdens wenn das Mischorgas so groß ausgebildet wird, dsJ die Terweiliseit
sehos. hier groß genug ist.
2»Stufes Der Brei (IL) wird ia einer weiteren lisch-, Etihr- oder EsetTorriehtuiig, die gleioh? ähnlich oder ver~
schieden von der in der ersten Stufe verwendeten ausgebildet sein fcann9 mit dem Lösungsmittel vermischt,
das von der 3eStufe herkommt (Ih)· das hierbei gebildete G-emiseh wird wiederum « gegebenenfalls
nach Durchgang aureh einen Extrsictioneraum - in eimer Seheidevorrichtung in einem Kohle-Flüssigteitsbrei
(K?) und ein feinsten Kohlenstaub in Suspensionenthaltendes mit Extraktstoff angereichertes
Lösungsmittel (Iig) verlegt.
3«Stufes Der gleiche Torgang wiederholt sieh nun beim dreistufigen Yerfahre»f indem der Brei £« 3^ frischem
bzw. extrakfcfreiem Lösungsiaittel aagemaisciit und nach der notwendigen Extrakt ions seit in einer dritten
Scheiäevorriehtung in Iiösangsmittel (L,) und Elohlebrei (E,) getrennt wird.
Sei vier- und mehrstufiger Extrairtion sind weitere Stufen. analog der Stufe 2 eingeschaltet*
Da® mit Montanwachs angereicherte Lösungsmittel (L^) wird na eh !Passieren eines filters oder einer anderen geeigneten
Torriohtung (Zentrifuge, Separator od.ähnl,)» in der der Kohlenstaub bis auf geringste Beste entfernt wird, einer
Terdampfungsapparatur sugeiördert, aus der das iaehs schmelzflüssig abfließt» Die Lösungsmitteldampfe werden in Kuhlers.
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tung befördert wird, scheiterten infolge der Eigenschaft der Sohle in der Flüssigkeit aufzuschwimmen und sich so sum feil
doch, in Richtung des lösungsmittel β su belegen? die !erfahren, bei denen die Eohle in Gefäßen seifest ruhig liegend dem
Lösungsmittel strom entgegengesetst gefördert wirtlj scheiterten an der in der ruhenden Eohlesehieht auftretenden Kanslbilöung.
Um diese ungünstigen Bedingungen auszuschalten» m&B man also
Um diese ungünstigen Bedingungen auszuschalten» m&B man also
1) tie Strömungsgeschwindigkeit des Xiösungsmittels so gering haltens äa£ die öaria in Sehwebe verbleibende Hohlemenge
einen geringen Prozentsatz der tösungsmittelmenge beträgt,
2) die leigung der feuchten Kohle aur Bildung von Susammenb&llungen durch dauernde oder alternierenae Misch-s Suhr«
oder Knetvorgä&ge bekämpfen»
Diesen beiden Forderungen wird das hier angemeldete Terfshres gerechts das die Anwendung &n ei©h bekannter technischer Torgänge
bzw« Apparate sinngemäß kombiniert* Die bergmännisch aufbereitete? grubenfeuchte oder getrocknete
Kohle wird in einer oder mehreren hintereinan&ergesehalteten Kaht~ und Siebeinrxehtungen soweit zerkleinert 9 daß kein
Korn über 1 mm Durehmesser verbleibt, jedoch so se honend s daß der Anteil unter O9Ol mm nicht mehr als 5 $>
beträgt. Sodann gelangt die Kohle in kontinuierlichen Strom in die Extrakti oasapparatur.
1.Stufes Is einer Misch-, Eühr- oder Enetforriehtung üblicher Bauart (E,) wird die Eohle (JLj mit dem aus der
2»Stufe kommendes mit Extrakt bereits angereicherten lösungsmittel (lip) grundlieh rermengt* Dieser KohJelöeungsmittelbrei
durchströmt nun einen Extraktionsraua (E1), ia dem es solange verbleibt 9 Ms die ss-ur
Irreiehung des ia. dieser Stufe gewünschten Extraktionseffektes nötige Terweilseit erreicht ist» Ton
hier aus wird der Brei im ein Trennorgan (T,) z.B* Dekantier- oder Absitssgefäßi, Filters Zentrifuges
Separator usw» gefördert, in dem eine mehr oder weniger weitgehende Trennung von Kohle und Flüssigkeit
Stattfindet und zwar so$ daß der abfließende Extrakt (
Claims (5)
1) Verfahren sur kontinuierlichen Extraktion von bituminösen Substanzen, insbesondere Montanwachs} aus Kohlen, Schiefern?
Sapropelen» Torf und anderen "bitumenhaltigen Stoffen dadurch gekennzeichnets daß das Extraktionsgut in eimer forrichtung
üblicher Bauart kontinuierlich innig mit dem Extrakt ionsmitt el vermischt und nach Verlauf einer für die
Erreichung des Lösungsgleichgewichtes notwendigen Zeit in einer Trennvorrichtung üblicher Bauart kontinuierlich
wieder abgetrennt wird.
2) Terfahren nach Anspruch l) dad„ gek., daß dieser forgang in einem oder mehreren solchen oder ähnlichen Aggregaten
wiederholt wirdj vorzugsweise 1 bis 4 mal»
3) Terfahren nach Anspruch 1) und 2) dad, gek.9 daB die Extraktion
im G-egenstrom vorgenommen wird und swar in der Porm5 daß die frische Kohle mit dem am stärksten angereicherten
Lösungsmittels die nahezu extrahierte Kohle mit dem frischen Lösungsmittel zusammengebracht wird«,
4) Terfahren nach Anspruch 1) dad«, gek*? daß die Kohle durch Mahlung und Aufbereitung soweit zerkleinert wird, daß sie
dem Angriff des Lösungsmittels eine möglichst große Oberfläche bietet und im G-emisch mit dem Lösungsmittel einen
Schlamm bildet, der noch mit den üblichen Pumpen gefördert werden kanns j®^00*1 nicht so weit, daß die Kohle soviel
Feinstaub enthält, daß in einem mit einer relativen Geschwindigkeit von 1 m/Stunde gegensinnig zwo. Kohlestrom
strömenden Lösungsmittel mehr als 10 # Kohlenstaub suspendiert bleiben* Vorzugsweise enthält eine solche Kohle
keine Körner über 1 mm und nicht mehr als 5 i° Staub unter OfOl mm.
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5) Yerfahxen nach Anspruch 1) und 4) dad, gek., daß aie Strömungsgeschwindigkeit bsw. die Wirksamkeit der Trezm
organe so gewählt wird« daJ der aus dem fremiorgan austretende Eoiile-Ijöstmgsiaittelbrei nach mit EiIf e von
geeigneten Pumpen in Eolirleituagen gefördert werden vorauga-weise mit einem G-ehalt au flüssigkeit zwiseiiea
20 und 50 Ji.
\Titten-iJtm«a, den 25«Januar 1948
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