DEP0010791MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 10. November 1953 Bekanntgemacht am 1. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbindung der verstellbaren und abnehmbaren Bodenbearbeitungsgerät
mit den Tragarmen einer Anbauvorrichtung für landwirtschaftliche Maischinen, bei der
an quer zur Arbeitsrichitung mit dem Tragarm verbundenen Trägern lösbare Befestigungsmittel
für die Bodenbearbeituingsgeräte vorgesehen sind1.
Derartige Tragarme unterliegen insbesondere beim Pflügen starken Beanspruchungen sowohl in
ίο als. auch quer zur Arbeitsrichtung des Gerätes. Sie
können indes nicht durch Querstreben versteift werden, weil die Bodenbearbeitungsgeräte in veränderlichem Abstand mit den Querträgern verbunden
werden, müssen. Die Verbindung zwischen dem ■ Werkzeugholim der Bodenbearbeitungsgeräte
und den Querträgern' muß leicht lösbar sein, um ein schnelles Auswechseln bei den verschiedenen
Arbeiten zu ermöglichen. Sie muß jedoch so fest sein, daß die Zug- und Verwindungsbeansprucbungen
sicher auf den Tragarm übertragen werden.
Es ist bekannt, Bodenbearbeitungsgeräte mittels löiSbarer Verbindungen an Leichtbautragarmen zu
befestigen, die als U-Profile ausgebildet isind. Diese U-Profile eignen sich aber nicht so gut für eine ä
Verbindung mit z. B. einem Grindel wie Hutprofile, da ihnen die zwei waagerecht liegenden Ahlageflächen
des Hutprofils fehlen. Darüber hinaus sind U-Profile nur nach einer Richtung hin biegesteif,
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während Hutprofile nach zwei senkrecht zueinander
liegenden Richtungen hin ihre größte Biegesteifigkeit aufweisen. Die bekannten Befestigungsmittel,
die teilweise aus Gußstücken bestehen, zeigen keine Möglichkeiten, die geforderten vielfältigen Einstellungen
des Grindels zu den Tragarmen vornehmen zu können. Sie schaffen lediglich eine feste
Kreuzverbindung.
Um den gestellten Bedingungen gerecht zu
ίο werden, wird nach der Erfindung vorgeschlagen,
daß der Querschnitt der Querträger als Hutprofil ausgebildet ;st und lösbare Verbindungselemente
den Werkzeug'holm gegen die waagerechten.Flansche des Querträgers festpressen. Vorteilhaft werden
1S' die Verbindungsmittel so ausgebildet, daß sie den
Werkzeugholm umgreifen und Schraubverbindungen aufweisen, welche die Verbindung mit dem
Querträger herstellen.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß die Querträger nicht nur ein vorteilhaftes biegungssteifes
Profil aufweisen, sondern daß dieses Profil besonders geeignet ist, einen größtmöglichen Reibungsschluß
mit dem Werkzeugholm-herzustellen, daß dabei aber die leichte Lösbarkeit und Verstellbarkeit
des Werkzeugholmes von bzw. gegenüber dem Werkzeugträger nicht beeinträchtigt wird.
Wie bereits erwähnt, tritt insbesondere beim Pflügen auch eine seitliche Beanspruchung des
Werkzeugholmes auf. Um die hierbei auftretenden Kräfte in vorteilhafter Weise auf den Querträger
übertragen zu können, wird nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung vorgeschlagen, daß die
den Werkzeugholm umgreifenden Befestigungsmittel an den waagerechten Flanschen des Werkzeugholmes
fest anliegen. Die Befestigungsmittel können hierbei zwei Schraubenbolzen mit Muttern
aufweisen.
Bei einer anderen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist zwischen den Querträgern
und dem Werkzeugholm ein U-förmiges Zwischenstück eingefügt, das den Werkzeugholm mittels in
den waagerechten Flanschen des Zwischenstückes vorgesehener Aussparungen von oben umgreift und
eine die Breite des Werkzeugholmes erheblich übersteigende Anlagefläche an dem Querträger aufweist..
Um die Seitenneigung des Werkzeugholmes den Erfordernissen entsprechend einstellen zu können,
kann das Zwischenstück eine einseitig angeordnete Stellschraube, einen Keil oder eine ähnliche Verstelleinrichtung
haben.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in mehreren Ausführungisbeispielen dargestellt.
Abb. ι zeigt in perspektivischer Darstellung die
Gesamtanordnung eines Drehpfiuges an einer Anbäuvorrichtung;
Abb. 2 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Ausführungsform eines Verbinduhgsmittels;
Abb. 3 a und 3 b zeigen in perspektivischer Darstellung zwei weitere Ausführungsformen des Ver-
bindungsmittels; ■ . .
Abb. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel; Abb. 5 zeigt das Zwischenstück nach Abb. 4 in
perspektivischer Darstellung.
Wie Abb. ι zeigt trägt die Anbauvorrichtung 1,
die mit dem Schlepper in bekannter Weise durch das Dreipunktgestänge 2a, 2b, 2C verbunden ist, die
Drehachse 3 mit den beiden Querträgern 4, die als Hutprofil ausgebildet sind uind deren waagerechte
Flansche 4a und \b die untere Begrenzung jedes
Querträgers bilden. Mit den beiden Querträgern 4 soll der Grindel 5 des Pflugeso leicht lösbar verbunden
werden, zu welchem Zweck erfindungsgemäß die schmale Oberkante des Grindels 5 gegen
die Unterkante der beiden waagerechten Flansche 4fl
und 4b mittels eines Befestigungsmittels gepreßt
wird. Nach AbIb. 2 wird jedem Flansch 4a, 4b eine
U-förmige, die Unterkante des Grindels 5 umgreifende Befestigungsklaue 7 zugeordnet, deren die
Flansche 4., bzw. 4b umgreif ende, obere waagerechte
Schenkel γα mit Schrauben ga versehen sind. Zur
Befestigung des Grindels 5 mit den Querträgern 4 wird die Befestigungsklaue 7 von unten über den
Grindel 5 und über den waagerechten Flansch 4a
gestreift, wonach die Schrauben ga fest angezogen
werden. Durch unterschiedliches Anziehen der Schrauben ga kann eine Neigung des Grindels 5
quer zur Arbeitsrichtung erzielt werden. Zu diesem Zweck liegt der Grindel 5 an den Flanken Jb der
Befestigungsklaue 7 bündig an. Dieses leicht lösbare Befestigungsmittel gestattet die Verbindung
des Grindels 5 in beliebigem Abstand von dem, · Träger 3 (Drehachse), ohne daß der. Querschnitt
der Querträger 4 mit Löchern versehen zu werden braucht.
Bei dem Ausführungslbeispiel nach Abb. 3 a ist zwischen dem Querträger 4 und dem Grindel 5 ein
U-förmiges Zwischenstück 8 eingefügt, das den Grindel 5 mittels in den lotrechten Flanschen 8a
vorgesehener Aussparungen 86 von oben umgreift und eine die Breite des Grindels 5 erheblich übersteigende
Anlagefläche an dem Querträger 4 aufweist. Auch in diesem Falle liegen die lotrechten
Flanken der U-förmigen Ausnehmung 8b bündig an
dem Grindel 5 an, so daß quer zum Grindel S auftretende Verwindungskräfte über die lotrechten
Flanken auf die breite Anlagefläche des Zwischen^ stückes 8 an dem Querträger 4 übertragen werden..
Als lösbares Befestigungsmittel dient eine hakenförmige Klammer 9, die oben in einem Schraubenr
bolzen ga endigt, der durch ein sich einerseits auf
das Zwischenstück 8 und andererseits auf den waagerechten Flansch 4,. bzw. 4b abstützendes
Stützglied gc hindurchgeführt ist. Durch Anziehen
der Mutter gb wird der die feste Verbindung bewirkende
Reibungsschluß hergestellt. Durch die in dem Zwischenstück 8 bzw. in dem waagerechten
Flansch 4fl bzw. 4b vorgesehene Stellschraube 10
kann durch unterschiedliches Anziehen eine Neigung des Grindels 5 quer, zur Arbeitsrichtung bewirkt
werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 b ist die U-förmig ausgebildete Klammer 9 symmetrisch
zum Querträger 4 angeordnet. Die Schraubenbolzen ga sind durch entsprechende Löcher 4C des
Querträgers 4 geführt und pressen mittels der nicht
dargestellten Mutteri gb den Grindel 5 über das
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Zwischenstück 8 an die Flansche 4a und 4b des
Querträgers 4 an. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel können Stellschrauben 10 zur Veränderung
des Neigungswinkels des Grindels gegenüber der Lotrechten dienen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. 4 und 5 ist das· Zwischenstück 8 dem Hohlraum des
Hutprofils angepaßt. Der Schraubenbolzen ga der schlaufenförmigen Klammer 9 ist durch das
Loch 9c des Zwischenstückes 8 und durch die Löcher 4C des Querträgers 4 hindurchgeführt.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel sind Stellschrauben 10 im Zwischenstück 8 zur Neigungsveränderung
des Grindels 5 vorgesehen,
Claims (6)
- Patentansprüche:ι . Verbindung der verstellbaren und abnehmbaren Bodenbearbeitungsgeräte mit den Tragarmen einer Anbauvorrichtung für landwirtschaftliche Maschinen, bei der an quer zur Arbeitsrichtung mit dem Tragarm verbundenen Trägern lösbare Befestigungsmittel für die Bodenbearbeitungsgeräte vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Querträgers (4) als Hutprofil ausgebildet ist und lösbare Verbindungselemente (7lbzw.9) den Werkzeugholm (5) gegen die waagerechten Flansche (4a, 4b) des Querträgers (4) festpressen.
- 2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit Schraubverbindungen (9ia, 96) versehene, den Werkzeugholm (5) umgreifende Befestigungsmittel (7 bzw. 9) die Verbindung mit dem Querträger (4) herstellen.
- 3. Verbindung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Werkzeugholm (5) umgreifenden Befestigungsmittel (7) an den lotrechten Flanken des Werkzeugholmes (5) fest anliegen.'
- 4. Verbindung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (7) zwei Schraubenbolzen (9,,) mit Muttern aufweisen.
- 5. Verbindung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Querträgern (4) und dem Werkzeugholm (5) ein U-förmiges Zwischenstück (8) eingefügt ist,; das den Werkzeugholm (5) mittels in den lotrechten Flanschen (S0) des Zwischenstückes (8) vorgesehenen Aussparungen (8&) von oben umgreift und eine die Breite des Werkzeugholmes (5) übersteigende Anlagefläche an dem Querträger. (4) aufweist.
- 6. Verbindung nach den Ansprüchen ibis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (8) eine einseitig angeordnete Stellschraube (10), Keil od. dgl. aufweist, mittels derer die Seitenneigung des Werkzeugholmes (5) einstellbar ist.Angezogene Druckschriften:Deutsche Patentschrift Nr. 415 73a;
französische PatentschriftenNr. 707 234,778 567, 35621/657725,Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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