DEP0010422DA - Bildwechslervorrichtung für Stehbildwerfer - Google Patents
Bildwechslervorrichtung für StehbildwerferInfo
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Description
Für die Projektion von Stehbildern werden sowohl Einzelbilder als Diapositive in Rähmchen als auch Bildbänder, das sind Bildfolgen auf einem Film, verwendet. Die Diapositivrähmchen werden nacheinander in den Strahlengang des Bildwerfers gebracht und es sind hierfür verschiedene Bildwechseleinrichtungen in Gebrauch. Der Wechselrahmen enthält zwei Bilder, von denen immer eines projiziert wird, während das zweite, bereits vorgeführte, gegen ein neues ausgetauscht wird. Durch seitliches Verschieben erfolgt der Bildwechsel. Der Wechselschieber wird also hin- und herbewegt und auf beiden Seiten recht und links vom Bildwerfer das bereits vorgeführte Bild entfernt und ein neues eingelegt. Dabei ergeben sich leicht Verwechslungen der Bilder. Außerdem wirkt das auf dem Bildschirm sichtbare Verschieben der Bilder in wechselnder Richtung störend. Neben diesen Nachteilen hat der Wechselschieber den Vorteil der einfachen Bauweise und Betriebssicherheit bei Verwendung von Rähmchen verschiedener Bauart.
Bei einer anderen bekannten Einrichtung zum Bildwechsel, dem Fallschacht, wird das vorgeführte Bild seitwärts weggenommen und das neue Bild fällt in den frei gewordenen Raum in die Projektionsstellung. Alle Bilder werden demnach an nur einer Stelle eingelegt und verlassen an nur einer anderen Stelle den Bildwerfer. Verwechslungen sind also nicht möglich, doch haftet dieser Einrichtung der Übelstand an, dass Rähmchen verschiedener Dicke oder Ausführung leicht zu Störungen durch Verklemmen im Fallschacht führen können. Bei einer solchen Einrichtung ist es auch schon bekannt geworden, zum Bildwechsel einen Schieber zu benutzen, der das vorgeführte Bild, auf dem Bildschirm sichtbar, wegholt, dann abblendet und beim Rückweg das inzwischen herabgefallene, schon stillstehende, neue Bild aufblendet.
Bei Bildbändern erfolgt der Bildwechsel durch einfaches Durchziehen des Filmstreifens und Anhalten bei den einzelnen Bildern. Der Bildwechsel ist auf dem Bildschirm sichtbar.
Die vorgelegte Erfindung löst nicht nur die Aufgabe, in einer einfach aufgebauten, einfach zu bedienenden und betriebssicheren Bildwechseleinrichtung aller Vorzüge der verschiedenen, bekanntgewordenen Bildwechseleinrichtungen zu vereinigen, sondern ermöglicht darüber hinaus vor allem, dass der Bildwechsel vollkommen abgedunkelt, also ohne störende Bildbewegung auf dem Bildschirm, erfolgt.
Erreicht wird dies dadurch, dass mit der Transportvorrichtung für den Bildträger eine Platte oder dgl. derart gekuppelt ist, und die Platte das projizierende Lichtbündel während des Lichtwechsels abblendet. Der Bildwechsel kann dabei durch eine Hin- und Herbewegung eines Schiebers oder dgl. um je zwei Bildbreiten oder durch eine einsinnige Bewegung eines Schiebers oder dgl. um drei Bildbreiten bewirkt werden. Anstelle einer Schiebebewegung kann auch, insbesondere bei Bildbändern, eine Drehbewegung den Bildwechsel und die Abblendung bewirken. Weitere Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung bilden den Inhalt der Ansprüche 4 bis 8.
In den Figuren 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Bildwechseleinrichtung für Diapositive in zwei Rähmchen, in den Figuren 3 und 4 ein Beispiel der neuen Bildwechseleinrichtung für Bildbänder schematisch dargestellt.
Die Bildwechseleinrichtung nach Figur 1 (Draufsicht) und Figur 2 (Schnitt nach der Linie A-B der Figur 1) besteht aus einem Gehäuse, das im wesentlichen aus den beiden Wänden 1 und 2 gebildet wird, zwischen denen die Diapositive bewegt werden.
Eine weitere Wand 3
bildet mit der Wand 2 einen Schacht, in welchem der Schieber 4 gleitet.Der Schieber 4 steht während der Projektion eines Diapositivs 5 in seiner äußersten herausgezogenen Lage auf Anschlag 6 und das nächste Diapositiv 7 wird in den freien Raum 8 von oben (Pfeil 9) eingelegt. Bei der Bewegung des Schiebers nach links wird zuerst das eben vorgeführte Diapositiv 5 abgeblendet (Abblendkante 10) und beim Weiterbewegen durch das inzwischen vermittels der Nase 11 erfasste und nach links geschobene neue Diapositiv 7 verdrängt. Wenn der Anschlag 12 von den Nasen 13 erreicht ist, befindet sich das neue Diapositiv 7 in der Projektionslage. Jetzt wird der Schieber zurückgeführt, wobei das neue, bereits stillstehende Diapositiv aufgeblendet wird. Das Diapositiv 5 kann nunmehr leicht (Ausnehmungen 14) entfernt werden. Alle Diapositive werden stets auf der nämlichen Seite (Pfeil 9) eingelegt und stets an der nämlichen Stelle auf der anderen Seite (Ausnehmungen 14) entnommen. Ein Verwechseln während der Vorführung ist nicht möglich. Die Bedienung des Schiebers ist bequem, einfach und betriebssicher.
Die Bildwechseleinrichtung ist insbesondere unempfindlich bei Verwendung von Rähmchen verschiedener Dicke oder Bauart; erreicht wird dies durch die Anordnung einer Sperrfeder 15, die eine Rückbewegung des Diapositivs verhindert und durch Andruckfedern 16, welche die Diapositive reibungsschlüssig festhalten. Der Bildwechsel erfolgt völlig verdeckt. Zur Erleichterung der Einführung der Diapositive ist eine Erweiterung (maulartig ausgebildete Leitbleche oder dgl.) 17 an der Einführungsöffnung des Gehäuses (Pfeil 9) angeordnet.
Anstelle einer Hin- und Herbewegung um je zwei Bildbreiten kann, wie bereits erwähnt wurde, eine einsinnige Bewegung des Schiebers um drei Bildbreiten erfolgen. In diesem Fall deckt der Schieber zunächst das projizierte Bild ab (Bewegung um eine Bildbreite), dann wird das Diapositiv verdrängt (Bewegung um die zweite Bildbreite) und zuletzt wird das neue Diapositiv durch Weiterbewegung um eine weitere Bildbreite frei gegeben, ohne dass hierbei das Diapositiv weitergeschoben wird.
In den Figuren 3 (Draufsicht) und 4 (Achsenschnitt) ist 18 das Bildband, das von der Zahntrommel 19 weiter befördert wird und dessen einzelne Bilder durch das Bildfenster 20 und die Öffnung 21 der Abblendscheibe 22 vorgeführt werden. Die Abblendscheibe 22 ist fest verbunden mit einem Knopf 23 und einem Kugelrad 24, das mit dem Kegelrad 25 kämmt, welches auf der Zahntrommel 19 sitzt. Durch eine ganze Umdrehung der Abblendscheibe 22 mittels des Knopfes 23 wird durch passende Wahl der Zahnübersetzung das Bildband 18 um ein Bildband weiter geschaltet. Die geringfügige Bewegung des Bildbandes vor dem Ab- und Aufblenden ist infolge der Kurzzeitigkeit nicht zu bemerken. Zum sicheren Anhalten der Abblendscheibe in der richtigen Lage ist vorteilhaft eine Rast, z.B. eine feder 26, die in eine Kerbe der Abblendscheibe einspringt, anzubringen.
Claims (8)
1. Bildwechselvorrichtung für Stehbildwerfer, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Transportvorrichtung für den Bildträger eine Platte oder dgl. derart verkuppelt ist, dass die Platte des projizierten Lichtbündel während des Bildwechsels abblendet.
2. Bildwechselvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bildwechsel durch eine Hin- und Herbewegung ihres Schiebers um je zwei Bildbreiten bewirkt wird.
3. Bildwechselvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bildwechsel durch eine einsinnige Bewegung ihres Schie-
bers um drei Bildbreiten bewirkt wird.
4. Bildwechselvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass in einem stillstehendem Gehäuse (1, 2, 3), in dem die Bilder geführt werden, ein Schieber (4) geführt ist, der, vorzugsweise bei seiner Hin- und Herbewegung, vor dem Wechsel das projizierte Bild abblendet, mittels Nasen (11) die Bilder weiter fördert und nach erfolgtem Bildwechsel (bei der Rückbewegung) das neue Bild aufblendet.
5) Bildwechselvorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4 für Bildbänder, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erleichterung des Einbringens von Diapositiv-Rähmchen eine Erweiterung (17) an der Einführungsöffnung vorgesehen ist.
6. Bildwechselvorrichtung nach Anspruch 1 für Bildbänder, dadurch gekennzeichnet, dass dieselben über eine Zahn- oder Reibungstrommeln (19) mittels einer Drehbewegung weitergeschaltet werden.
7. Bildwechselvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Abblenden, der Bildtransport und das Aufblenden durch eine Hin- und Herdrehung bewirkt werden.
8. Bildwechselvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Abblenden, der Bildbandtransport und das Aufblenden durch eine einsinnige Drehbewegung bewirkt werden.
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