DEP0009821DA - Anordnung für Wähler in Fernmelde- insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Anordnung für Wähler in Fernmelde- insbesondere Fernsprechanlagen

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Publication number
DEP0009821DA
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DE
Germany
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magnet
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arrangement
contacts
speaking
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Konrad Müller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

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Anordnung für Wähler in Fernmelde» insbesondere 7ernspredigen . ' ■
Bei Wählern in Fornmeldc- inobeporidere Fernsprechanlage*! ist es von großer Wichtigkeit, Wider st and s Schwankungen der durch die Wählerarme? vörsugswoiae die Sprecharme gebildeten Kontakt st eilen zu vermeiden, um die a tür enden Wäh-lergeräusciie in den■Sprechverbindungen hintanzuhalten. Diese treten in erster Linie durch die Erschütterungen der Wähler auf, die ale Schritt schal "bworfce ausgebildet xaehr oder weniger stoßv/oiso arbeiten.
Um an eich Eontakt st eilen hoher Kont'alctgüte zu schaffen, hat man bereits die Kontakt.-' der Sprecharme ebenso wie die G-egenkontakte mit einer Edeliae'tallatiflage versehen. ■Ferner wurden die Spreoharino während der Einstellung des Wählers von den au überfahrenden Kontakten einer Kontaktgruppe abgehoben und erßt beim Erreichen der govriinschten An3chlußlco.tu.-ig an die zugehörigen Eontakte angedrückt. , Scblrujßlicli wird ca, um Erschütterung en zu vermeiden, Wälilor mit stoßfrei arbeitendem Antrieb, z.B. Motorwähler entwickelt.
Es hnt sieh nun gezeigt, daß auch die Voreinigung aller dieser Maßnahmen" nicht ausreicht, um die gusteilte Aufgabe voll au erfüllen. Dies kommt dalior, daß die zum Abhoben be KW. Andrücken der 'Wähl er arme des Sprochweges vorgesehenen Einrichtungen nicht stoßfrei arbeiten. TJm auch in dieser Hinsicht Abhilfe au schaffen wird daher gemäß der Erfindung eine' völlig elastisch und erschütterungsfrei arbeitende .Anordnung zum Abheben -and Andrücken der Sprecharnu.: vorgesehen. In erster Linie wird für das Ablieben oder Andrücken der Sprecharme ein Magnet mit ein·.;:! fr eis cawing enden Anker verwendet, de3" in beiden Tindlugvn der Ankerbewoguij.;; keinen fönten Anschlag besitzt. Dazu kommen zwecktnäßigerwoise noch witorö, die Bewegung den Burst ens at so s därapiende Mittel, wie .'j.B. Federn.
Nocl/Mü 23.9.194-8
Die erfindungsgemäße Anordnung erzielt die 'beste Wirkung in Verbindung mit do η an si oh bekannten Maßnahmen, also >>ni motorisch angetriebenen Wählern und Kontakten mit .j delmetallauflage.
Die beigegebenen Figuren zeigen einige Ausführungsbeispiöle der.Erfindung, Ölei die Teile in den Figuren sind mit gleichen Bszugszeichen versehen.
Die Figuren 1a-und 1b zeigen eine Ausführung; bei welcher die Wählerarme .'durch das Magnetsystem von den G-egenkontakten 1'3 abgehoben und an diese durch die Kraft der Feder 3 angedrückt werden. Wie aus Figur 1a zu ersehen, erfolgt das Andrücken der Sprecharme an die G-eg.enkontakte in unerregt ein Zustand des Magneten 12 dadurch, daß der als dreiarmiger Winkelhebel ausgebildete Drehanker 2 unter dem Einfluß der Federkraft 3 mittels des Hobelarms 14 die Wdhl-er&chee 16 samt dem darauf gelagerten Burs tens at ζ und dem Antriebsrad 18 auf dem Ritzel 19 in Pfeilrichtung verschiebt. Die Andrückbewegung der Wählerachse wird noch elastisch durch die Feder 10 abgefangen. Der Antrieb der Wählerachse erfolgt durch den Mo«, t.or 21 über das Zahnradvorgelege. 20.
Das Abheben der Sprecharme erfolgt, wie aus Figur 1b--ersichtlich*, bei der Erregung des Magneten 12, bei welcher der Hebelarm 15 des Drehankers 2 von dem Magneten 12 angezogen wird und den Drehanker in 'die gezeichnete Lage dreht. Die Feder 3 wird dabei gespannt, Die Wahlerachso wird unter dem Einfluß der Federkraft dejz Stromzuführungsfedern 1 in der Pfeilrichtung verschoben. "T>aaacjri sind die Sprechbürsten 7 von den G-egenkontakten 13 abgehoben.
Es sei hervorgehoben, daß boi dor vorstehenden Anordnung das Andrücken der Sprecharme besondere weich und elastisch erfolgt, da eine Abnahme der Federkraft 3 beim Ankerabfall eintritt, der zum Schluß noch durch die Kontaktfedern 7 der Sprecharme und gegebenenfalls durch die Feder 10 weich abgefangen wird. Ferner können bei der erfindungsgemäßem Anordnung die Sprecharme etwas über die Endstellung hinausschwingen, was nicht unerwünscht ist, weil eine bei Edelmetallkontaktcn wichtige geringe Reibung an der Kontaktstelle eintritt.
Das Abheben der Sprecharme durch die Kraft der Stromauführungs-Federn 1 bei der Erregung des Magneten erfolgt ebenfalls völlig elastisch, da beim Ankerfmzug cVurch die Ausbildung des Ankers als Drehanker ein weiches Stillsetzen durch die magnetischen Kräfte orziolt wird, welche bei der Ankerstellung vor dem Pol Null werden und beim Darüberhinausschwingen den Anker wieder rückwärts drehen.
Dio Figuren 2a und 2b zeigen eine andere Ausbildung einer erschütterungsfreien- Abhobeinrichtung für Sprecharme mit Edelmetallkontakten. Der Magnet 12 dient in diesem
Fall im erregten Zustand zum Abheben der Sprecharme 7 von den G-egonkontakteri 15. (Mg. 2b) Im unerregten Zustand des Magnoten sind die Sprecharme a:a die Gegenkontakte angedrückt· Dieser Fall ist in Figur 2a dargestellt. Der um die Wälller achse 16 angeordnete Magnet; 12 benitst swei bewickelte Schenkel, zwischen deren PoXschuhen der Anker 6 frei boweglich auf.dor Wählorachse gelagert ist und .einegeradlinige Bewegung ausführen kann. Mit ihm ist feet die Muffe 2?, verbunden, die in einer Hut den uni den Drehpunkt drehbaren Winkelhebel 4- mitnimmt. Dex* Hebelarm 25 des Winkelhobels 4 greift über ein Zugorgar 24 und das Winkelstück 5 an dem federnden Sprecharmtrager 11 an. Der Sprecharmträger 11 trägt -die mit Edelmetallkontakten versehenen Sprecharmfedern 7j die in dom angenommenen Fall unter dem Einfluß der Federkraft 11 . an -den ebenfalls mit Edelmetallauflage versehenen Hont&Jrfcen 13 anliegen. Die weiche Begrenzung der Bewegung der Sprocharme erfolgt bei AnkoransugWiederum, durch die auf den Anker ausgeübten magnetischen Kräfte, die beim Hinaus schwingen über die Nullstellung den Anker rückwärts ziehen. Ein wesentlicher Vorteil der Ausbildung des Magnet syst ems ist, daß sich die senkrecht sur Wählerachse auswirkenden'Komponenten der magnetischen Kräfte beider Magnet spulen aufheben,sodaß die Lagerung des Ankers · davon entlastet' wird.
Zwischen den beiden Schenkeln dos Magneten 12 wird zweckmäßig ein Stützblech 9 vorgesehen, welches die für das richtige Arbeiten wichtige Gro'iie des Luft spalt es sicherst Gilt.
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2"Figuren
7 P at ent an d ρ rü ch e

Claims (7)

Patentansprüche
1., Anordnung für Fernmjlde- insbesondere Fernsprechanlage!!, bei welchen sum Ablieben der Sprecliaraie dos Wähl er ü von den sugoho'rigon Gegenkontakten .während der Einstellbewogung i*SB^ Kura Andrucken der Spzocharme an die Gcgenkontakte nach Einstellung auf die gewünschte Anschlußleitung ein Elektromagnet' vorgesehen lot, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet mit einem freischwingendon. Anker versehen ist. ■
2. ' Anordnung far Wähler in Pernmelde-r insbesondere Forn-
Sprechanlagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, .daß !3um Abheben der Spreeharmo dos Wählers ein Magnet mit Drehanker verwendet wird, der unter dem Einfluß einer- Federkraft stehend im unerregten Zustand die Sprecharnie an die Gegenkontakte andrückt, während Iei Erregung des Magnet-a. die Sprecharue durch den Magneten freigegeben und unter dem Einfluß der Federkraft der Stromsufahruiigofedern von den Gegenkontakten abgehoben werden, (Pig.l)
3. Anordnung für Wähler in Permneide- insbesondere Fern-Sprechanlagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß π um Abheben der Sprecharme des Wählers ein zweischenkliger Magnet dient, zwischen dessen Polschuhe.a der Anker'auf der Wahlerachao frei beweglich 'gelare^t ist. (Figo 2)
4« Anordnung für Wähler in Fornmoldo— insbesondere Fernsprechanlageii nach Anspruch 3? dtidurch gekennzeichnet? daß das Abheben der Sprocharme von den. Gegenkontakten bei der Erregung des Magneten mittels' einer mit dein Magnetanker ΐοπt- verbundenen Muffe ericigt, die über einen Winkelhebel und uin Zugorgar: die Sprecharmo bewegt , während das Andrucken an die Gegenkontakte durch die Federkraft der Sprecharmfedern selbst erfolgt,,
5.· Anordnung für Wähler in Fernmeldo- insbesondere Fern-Sprechanlagen nach Anspruch 1 bis 4? dadurch gekennzeichnet, daß Mittel, vorzugsweise Federn vorgesehen sind, welche Hq Andrückbowegung der Wählerarme zusätzlich dämpfen.
6. Anordnung für Wähler in Pornmelde- insbesondere Fernsprechanlagen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Kernschenkein des Abhebemagneten ein Stia';i;,blech eingefügt ist,, welches die ."^.Ci-. tige Größe der; Luftspaltes zwischon. Magnetkeirn und Anker sich^.rt.
7. Anordnung- für Wähler in Fernmolde™ insbesondere Fon:·.--Sprechanlagen nach Anspruch T bis 6 gekennzeichnet durch Verwendung des Magneten mit i>eischwingenden Anker in Verbindung mit motorisch angetriebenen 'Wählern und mit Edelmetallkontakten an den und den G-egonkoiitakten.

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