DEP0009309DA - Vorrichtung zum elektrischen Töten von Schädlingen - Google Patents
Vorrichtung zum elektrischen Töten von SchädlingenInfo
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Description
"Vorrichtung zum elektrischen Töten von Schädlingen".
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Töten von Ratten, Mäusen, Mardern oder ähnlichen schädlichen Nagetieren und Räubern,, Im
allgemeinen werden derartige Tiere mit Federfallen oder ähnlichen Einrichtungen gefangen, aus denen der Köder häufig entfernt wird,
ohne dass das die Falle betretende Tier/gefangen wird. E^sind auch schon elektrische Fallen vorgeschlagen worden, die mit grösserer
Sicherheit das Tier töten sollen. So ist es an sieh bekannt, in
einem Gestell eine Rinne vorzusehen, deren Boden mit Dornen besetzt unter
ist, die -sst Spannung liegen. Wenn das Tier die Rinne betritt, erhält
es einen Schlag. Einerseits sind aber die Dornen umständlich herzustellen und andererseits betreten die Tiere nicht gern enge Rinnen,
sodass sie die eigentliche Falle meiden. Ein anderer Vorschlag geht dahin, einen Drahtkäfig mit herabhängenden Drähten zu
versehen, die um einem Pol liegen, während Metallstreifen auf dem Boden des Käfigs angeordnet sind, die mit dem anderen Pol verbunden
sind. Gleichzeitige Berührung der Platten und der Drähte löst den tötenden Schlag aus, jedoch sind die Tiere gegen das Gewirr
von Drähten mißtrauisch, und betreten die Falle n&cht. Die Unsicherheit bezüglich der Vernichtung der schädlichen Tiere, die bei den
bekannten Einrichtungen, besteht, soll gemäss der Erfindung behoben und darüber hinaus eine Vorrichtung geschaffen werden, die einfach
im Aufbau, gegen alle Schädlinge wirksam ist.
Dies wird erreicht,indem gemäss der Erfindung zwei metallische Schienen in gewissem Abstand voneinander auf einer elektrisch isolierenden
Unterlage angeordnet werden, wobei die Schienen so eingerichtet sind, dass je eine derselben an je einen Pol feiner elektrischen
Licht- oder Kr aftstromleitung angeschlossen werden kann. Als isolierende Unterlage kann Holz, Asbest, Kunstharzpresstoff,
Seite vom 15.4.1948
Porzellan oder dergleichen verwendet werden. Zwischen die Metallstreifen oder Schienen wild der Köder ausgelegt, Das Tier betritt,
bei dem Versuch zu dem Köder zu gelangen, die Schienen und wird von dem elektrischen Schlag getötet. Die Anordnung der Schienen auf
glatter Unterlage nimmt den Tieren jede Scheu von der Falle. Auch, kann die Falle so aufgestellt werden, dass die Schienen und sonstige
Teile von den Tieren nicht bemerkt werden, so kann beispielsweise trockener Sand aufgestreut werden, der die Schienen verdedfefc
ohne die Wirkung zu beeinträchtigen.
Gelegentlich kommt es insbesondere bei grösseren Tieren Yox.f dass
der elektrische Schlag nur betäubt, sodass das Tier nach einiger Zeit sich wieder entfernen kann. Um auch dies zu verhindern, wird
gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, die Schienen, gegebenenfalls auf einer isolierenden Unterlage befestigt,
frei über einen mit Wasser gefüllten Behälter hinwegzuführen. Wenn das Tier durch den elektrischen Schlag nur betäubt
wird, fällt es in den Wasserbehälter und wird dort sicher vernichtet.
nützliche Um zu verhindern, dass P-ersonen oder aucly Haustiere mit den unter
Spannung liegenden Schienen in Verbindung geraten, wird ferner vorgeschlagen, über den Schienen und gegebenenfalls auch über
dem Wasserbehälter ein Schutzgehäuse vorzusehen, das mit Aufstiegöffnungen, bzw. Schlupflöehern versehn ist, um den Schädlingen Zugang
zu dem Köder und damit zu den stromgeladenen Schienen zu verschaffen.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung stellt sicher, dass Schädlingen aller Art und zwar auch grössere, wie beispielsweise Marder
oder dergleichen bequem angelockt und einmal in die Vorrichtung geraten, auch vernichtet werden.
In den Abbildungen sind zwei beispielsweise Ausführungsformell des Erfindungsgedankens dargestellt.
Abb« 1 zeigt die Platte 1 aus elektrisch isolierendem Stoff wie beispielsweise Holz, Asbest, Kunstharzpresstoff, Porzellan oder
dergleichen. Auf dieser Platte sind zwei Metallschienen 2 in einem gewissen Abstand voneinander angeordnet, die mit Kontaktschrauben,
Steckstiften 3 oder dergleichen versehen sind, scjdafS in einfacher Weise der Anschluss der Metallstreifen an die
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elektrische licht- oder Kraftstromleitung ermöglicht ist. Selbstverständlich können die Metallschienen 2 auch andere Formen annehmen.
'So wäre es beispielsweise möglich, einen Metallring anzuordnen und innerhalb dieses MetavLlringes mit gehörigem allseitigem Abstand
eine Metallplatte einzulegen* Die Streifen könrfen ferner im Zick- ^acSk oder gewellt nebeneinander verlaufen. AUf oder zwischen die
metallischen Streifen wird ein Köder geigt und das Tier gerät mit beiden Streifen in Berührung, wenn es zu dem Köder gelangen will»
Da es gelegentlich vorkommt, dass die Tiere durch den elektrischen Schlag bei der Berührung beider Metallstreifen nur betäubt und
nicht dire&t getötet werden, ist es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung zweckmässig, unter den Schienen nicht eine isolierende
Platte, sondern einen Wasserbehälter anzuordnen, wie dies in Abb. beispielsweise dargestellt ist. Die beiden Metallstreifen 2 sind
auf isolierenden Tragstücken 4 verlegt, über iinen Wasserbehälter 5 hinweggeführt. Das Tier, das bei Berührung der Metallstreifen
betäubt wird, fällt in den Wasserbehälter und ertrinkt.
Um zu verhindern, dass Personen oder auch nützliche Haustiere mit
MeJtb/i-
den unter Strom liegendenY&chienen oder -Streifen in Berührung kommen, ist es zweckmässig, die Vorrichtung durch ein Gehäuse 6 zu
verka/Sgeln. In dem Gehäuse sind Oeffnungen 7 oder auch Schlupflöcher 8 vorgesehen, durch die die Schädlinge in die Vorrichtung hineingelangen
können. Eine solche Kapsel kann selbstverständlich auch in Verbindung mit einer einfachen Vorrichtung gemäss Abb. 1
verendet werden. In der KaOrael kann ein Schlitz 9 oder dergleichen vorgesehen werden, der zum Tragen der Vorrichtung von Ort zu Ort
dient.
Da insbesondere bei der Vorrichtrmg mit dem Wasserbehälter (nach Abb. 2)ein gewisser Abstand vom Erdboden aus bis zu den Schi£nea.e.ti
von den Tieren überwunden werden muss, ist es zweckmässig, Aufstiegbretter, vorzugsweise mit treppenartiger Riffelung oder dergleichen
vorzusehen. Diese Aufstiegsbretter an den Enden des Drahtkastens können aufklappbar eingerichtet werden, sodass sie die Endöffnungen
abzusperen gestatten, wenn die Vorrichtung ausser Betrieb ist.
Patentansprüche :
Claims (3)
1. Vorrichtung zum elektrischen Töten von Ratten, Mäusen, Mardern und ähnlichen schädlichen Nagetieren und Räubern, gekennzeichnet
durch zwei mit gewissem Abstand voneinander auf isolierender Unterlage angebrachte* metallische^ Schienen, die an die elektrische
Licht- oder Kraftstromleitung angeschlossen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch^gekennzeichnet, dass die Schienen über einem Wasserbehälter angebracht 3ind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen von einem Schutzkasten mit Einstiegöffnungen oder
Schlupflöchern für den Zutritt äer Tiere überdeckt sind.
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