DEP0009148DA - Piezoelektrischer Kristall - Google Patents

Piezoelektrischer Kristall

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DEP0009148DA
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Germany
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piezoelectric crystal
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piezoelectric
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Inventor
Adolf Dr.-Ing. Berlin-Siemensstadt Rechten
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Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
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Description

Text von dieser Seite wurde anstelle des ersten Satzes der Beschreibung eingesetzt (siehe Seite 5).
Mechanische Bewegungsvorgänge in elektrische Spannungsschwankungen umsetzende piezoelektrische Kristalle, insbesondere soweit sie in Tonabnehmern Verwendung finden, werden zweckmässig gedämpft, z.B. durch seitlich angeordnete und als selbständige Bauteile am Gehäuse befestigte Gummipuffer oder dgl.
Ebenso ist der Vorschlag bekannt geworden, den Kristall in Öl anzuordnen, um eine ausreichende Dämpfung zu erzielen. Durch die Unterbringung in Öl soll gleichzeitig erreicht werden, dass der Kristall gegen Luft und Feuchtigkeitseinflüsse geschützt ist. Die Anordnung der Kristalle in Öl bringt jedoch konstruktive Schwierigkeiten bei der Gehäuseausbildung mit sich, die bei der Ausbildung gemäss der Erfindung vermieden sind.
Gemäss der Erfindung ist auf dem Kristall eine dünne Schicht eines elastischen Stoffes grosser innerer Reibung aufgebracht. Hierzu eignen sich besonders Schichten aus Gummi oder Kunststoffen mit gummiähnlichen Eigenschaften. Solche Kunststoffe sind beispielsweise unter den Namen "Decelith" und "Opanol" bekannt. Die Schichten können z.B. aufgeklebt sein. Ebenso ist es aber auch möglich, die Schichten durch Auftragen oder Aufspritzen des in einem leicht verdampfenden Lösungsmittel gelösten Stoffen zu erzeugen. Besonders vorteilhaft lässt man die Schicht den Kristall vollständig umhüllen, man erhält dann gleichzeitig einen Schutz gegen Luft- und Feuchtigkeitseinflüsse.
Es ist an sich bereits bekannt, auf schwingungsfähigen Systemen Dämpfungsmittel aufzubringen. Es war jedoch nicht vorauszusehen, dass diese Massnahme auch bei piezoelektrischen Kristallen mit Erfolg angewandt werden kann, da die die Bewegungsvorgänge auf den Kristall übertragenden Mittel nur über die Dämpfungsschicht auf den Kristall einwirken können. Überraschenderweise zeigte es sich jedoch, dass z.B. bei piezoelektrischen Tonabnehmern keine Beeinträchtigung der Übertragungsfunktion auftrat.
In der Figur 1 ist eine bei Kristalltonabnehmern benutzte Kristallkombination mit gemäss der Erfindung aufgebrachten Dämpfungsschichten dargestellt. Zwischen den beiden zusammengeklebten Kristallen 1 und 2 z.B. Seignettesalzkristallen, ist die eine Anschlussfahne 3 eingelegt. Die andere Anschlussfahne 4 ist gegabelt und liegt auf den entgegengesetzten Seiten der Kristallkombination auf. Auf den beiden Längsseiten des auf Biegung beanspruchten Kristalle sind auf die Belegung Schichten 5 und 6 aus elastischem Material grosser innerer Reibung aufgeklebt. Als Klebemittel verwendet man dabei vorzugsweise eine Lösung des gleichen Material. Zweckmässig bestreicht man sämtliche Flächen der Kristallkombination mit dem Klebemittel und erhält so nach Verflüchtigung des Lösungsmittels einen luft- und wasserdichten Abschluss der Kombination.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung zeigt die Fig. 2. Bei dieser Ausführungsform ragen die Schichten 5 und 6, die z.B. aus Gummi bestehen, über die Kristallkombination 1, 2 hinaus und sind an ihren Rändern miteinander verklebt. Damit werden auch die Herausführungen 3, 4 der Elektroden vollkommen mitabgedichtet.

Claims (5)

1) Mechanische Bewegungsvorgänge in elektrische Spannungsschwankungen umsetzender piezoelektrischer Kristall, insbesondere Seignettesalzkristall , vorzugsweise für piezoelektrische Tonabnehmer, gekennzeichnet durch eine auf ihm aufgebrachte dünne Schicht eines elastischen Stoffes grosser innerer Reibung.
2) Piezoelektrischer Kristall nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht den Kristall vollständig umhüllt.
3) Piezoelektrischer Kristall nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht ganz oder zum Teil aufgeklebt ist.
4) Piezoelektrischer Kristall nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht ganz oder zum Teil durch Aufspritzen oder Aufstreichen eines in einem leicht verdampfenden Lösungsmittel gelösten Stoffen aufgebracht ist.
5) Piezoelektrischer Kristall nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Schicht aus Gummi oder Kunstgummi.

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