DEP0008233DA - Anordnung zur Überwachung und Regelung der Luftzufuhr von Lüftern für zu kühlende elektrische Geräte - Google Patents

Anordnung zur Überwachung und Regelung der Luftzufuhr von Lüftern für zu kühlende elektrische Geräte

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DEP0008233DA
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DE
Germany
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cooled
contacts
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winding
leg
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Ernst Schulze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Publication date

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Description

SieBiens-Schuokertwerke Berlin-SiemeBsstadt9 den
Aktiengesellschaft
P 8233
Anordnung zur Uberwaciiung und Eegelung der Luftsufuhr von Lüfters für BU kühlende elektrische Gerstee
Quecksilberdampfgleichrichter werden Ii2 allgemeinen durch einen Liifter gekühlt, und es wird die Uxnlaufzahl des Liiftermotbrs und damit die Stärke der Belüftung des Belastungszustand des Gleichrichters angepasst· Dies geschieht beispielsweise durch Drosselspulen im Stromkreis des Luftermotors9 deren -Vormagnetisierung durch den Strom des Sleiehrichters bewirkt wird. Aasser diesen Pr Ossels pulen zur Regelung ist noch ein Gerät erfOrderlich9 welches eine Gefahreruneldung gibt, wenn der Luftsustroia aus irgend einem Sruncie aussetzt. Mese &efahrenmeldung lediglich von der Iinschaltstellung des Schützes für den Liifteriaotor abhängig zu machen, ist erfahr ur-gsgemäss unzureichend* denn der motor kann aus irgend einem Grunde festgebremst sein oder es kann sich die Verbindung des Lüfters mit der Welle des Motors gelockert haben. Um auch in solchen Fällen eine &efahrenmeldung au erhalten, hat man in den Luftstrom leichte SZLappen mit Kontakten eingebaut, welche durch den Luftstrom bewegt werden und bei Aufhören des Luftstromes eine Gefahrenmeldung geben. Bei Verwendung derartiger Klappen besteht jedoch die Gefahr eines Versagens, dann die Klappen können leicht verschmutzt werden und können dann ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen*
Gegenstand der Erfindung ist eine.Inordnungs - bei welcher mit Hilfe eine« einzigen Selais'sowohl eine Eegelung9 als auch eine einwandfreie Gefahrenmeldung möglich ist« Ausserdem wird eine selbsttätige Einschaltung des Lüftermotors erreicht. Gemäss der Erfindung wird ein Belais vorgesehen, das aus einem U-förmigen, geschlossenen und teilweise mit leitender Flüssigkeit gefüllten Jso-; liersref äss besteht. Pur jede der Gassäulen in den beiden Schenkeln des ü-förmigen Gefässes ist eine Eeiswicklung vorgesehen, die von dem Btrom des zu überwachenden Gerätes oder einem von ihm abhängt-
abhängigen Strom gespeist wird« Die Heisieistang der einen Wicklang ist grosser als die der anderen und wird Vgjs Liiftstroia stärker gekühlt als die andere. Jn. den Schenkeln befinden sich Kontakte aus Sin— und Ausschalte» und Segeln des Lüftermotore und zur Harmgabes Hierdurch wird beim Anfahren des Sieichrichters nach Überschreitung einer bestimmten Belastungsgrenze der Lüfteriaotor eingeschaltet und awar mit seiner höchsten Drehsahle Burch die dadurch verursachte starke Kühlung der einen Heizwicklung wird die Schaltflüssigkeit in dem dieser Wicklung zugeordneten Schenkel steigen, und es wird durch Betätigung der Regelkontakteiaie Drehsahl des Motors so weit herabgesetzt,, dass gerade die Stärke des Luftstroxaes entsteht, welche für die vorhandene Belastung des Gleichrichters ausreichend ist« Fällt aus irgend einem Grunde die lüftung weg, so fällt auch die-Kühlung des Selais weg, und die Schaltflüssigkeit steigt is dem einen Schenkel so weit an, dass der Alarmkontakt betätigt wird«, Sie Anordnung nach der Erfindung ist nicht nur bei Gleichrichtern anwendbar, sondern auch bei Transformatoren, «Umformern und ähnlicher Geräten und Maschinens die durch Lüfter gekühlt werden«
Jn der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt«, Jn FigeI ist mit 1 ein Thermorelais bezeichnet, das aus einem ü-förmigen Glasgefäss und den beiden Schenkeln 2 und 3 besteht. Der Schenkel 2 endet in einer geschlossenen Kammer 4?'der Schenkel 3 in einer geschlossenen Sammer Jn dem U-förmigen Sohr befindet sich als Schaltflüssigkeit Quecksilber 6. Die Gassäulen in den beiden Schenkeln werden durch Eeiswicklungen 13 bzw. 14- beeinflusst, die auf den Kammern 4 bzw.5 aufgebracht sind, lie aus Pig.2 und 3 ersichtlich, bestehen die Eeiswicklungen aus einer Reihe von dünnen Metallplatten 15. Zwischen je zwei Platten befindet sich ein Abstandstück 16, das e— benfalls aus Metall bestehen kann. Bie so entstehenden Blechpakete können durch Wieten oder Terschrauben zusammengehalten werden« Die Kupferplatten sind durch die metallischen ZwischenglEder 16 parallel geschaltet. Die beiden Heizwicklungen 13 und 14 liegen im Stromkreis des nicht dargestellten Gleichrichters (Leitungen 28 und 29). Parallel zur Heizwicklung 14 liegt ein lebenschlusswiderstand 18, damit bei gleicher Ausfiihrung der beiden Heiswicklungen die Heizleistung der I5Icklung 13 grösser ist als die der Wicklung 14. Pie rechte Heizwicklung 14 ist durch einen Deckel 17 aus Jsoliermaterial abgedeckt« Sit 30 ist der nur scfcematiscE^VL'uftef. mit 31 die Luftkühlung bezeichnet. Man erkennt aus der Zeichnung, dass die Heizwicklung 13 durch den luftstrom stärker gekühlt wird als die Iieklung 14, da die Luft zwischen den Eupferpiatten der Wicklung 13 von unten nach oben hindurchstreimen kann, während dies infolge des Deckels 17 bei der
der Wickltttig 14 Eicht- der Fall ist.
Der Lufteraotor ist mit 25 bezeichnet,, Stit ihm in Seihe liegen Widerstände 24 und 25t welche durch Relais 26 and 2? kurzgeschlossen sind. Mit 20 ist eic linechaltschätz bezeichnet. Jsi rechten ScheBkel 3 äes Theraorelsis sind die Kontakte 11 und 12, is linkes Schenkel die Kontakte 8, 9 und 10 und am Boden dee D-förmigey Sefass.es ist der Kontakt 7 untergebracht, von denen die.Sontafcte 8 und '9 zur Regelung und der Eontairt 10 »or Ausschaltung des Iuft-.riaotors diesen. .Der Sostakt 11 dient sur Einschaltung des Einschaltschütaes 20 für den Motor, der Kontakt 12 sur Betätigung des Alanarelais 32. Das Eiηschaltschute besitzt einen Selbsthsltekontakt 22, so dass es sich nach Beinern Einschalten selbst hält.
Die Wirkungsweise ist folgendes
Wenn der gleichrichter eingeschaltet ist, so werden beide Eeiswicklungen 13 und 14 erregt. Da die Heizleistung der' linken Wicltlang 13 stärker als die der Wicklung 14 ist, so wird das Quecksilber is den Schenkel 3 ansteigen. Jst die, Belastung des Gleieiiriehters so gering? dass der Lüfter nicht eingeschaltet zu werden braucht, so steigt das Queckgilber im rechten Schenkel nicht bie zum Erreichen des, Kontalrtes 11 a». 2rst wenn die Belastung des Gleichrichters so weit steigt^ dass eine Belüftung des Gleichrichters erforderlich ist, steigi such das Quecksilber im rechten. Schenkel so weit an, dass der Kontakt 11 geschlossen wird. Dadurch wird das Schuts 20 erregt, welches durch Schlissen seines Eontaktes 21 den Motor 23 erregt, der sich über seine? Kontakt 22 selbst hält. Da die beiden Torwiderstände des Motor» überbrückt sind, läuft der Motor mit der höchsten Drelissahl. 'Der Lüfter 30 wird in Tätigkeit gesetzt und kühlt ausser dem Queekeilberdaffipfgleichrichter auch das Thersorelaiss und zwar die linke Heiswicfclung 13 star· ker als die rechte. Bss hat sur I4Olge9 dass das Quecksilber is rechtes Schenkel absinkt und lsi üihken"; Schenkel ansteigt · Je kleiner die Bei* stung ist, umso höher steigt das Quecksilber im linken Schenkel· Erreicht es den Kontakt 8, so wird das Relais 26 ansprechen und den Wide! stand 24 im Stromkreis des Motors einschalte». Jst die Lüftung immer noch zu stark, so wird das Quecksilber weiter steigen and bei Brreiche; des Kontaktes 9 wird das Schiits 2? erregt und der Widerstand eingeschaltet. Dadurch sinkt die Drehzahl des lotors weiter ab. Jst hierbei 'die Beitiftung noch au gross, so steigt das Quecksilber bis zum Erreichen des Soctaktes '10 Tm, wodurch das Einschaltschütz 20 kurzgeschlossen wird and abfällt. - Per Widerstand 33 dient dazu, -einen Kurzschluss der Gleichspannungsquelle zu vermeiden. Durch Verwendung von noch mehr IOntskten is linken Schenkel kann die Regelung feinstufiger durchgeführt werden. Setzt aus irgend einem Grunde die Kühlung, aus, so steigt das Quecksilber, da die Heialeistusg der Wicklung 13 grösser

Claims (1)

grösser ist als die der Wicklung 14 , im rechten Schenkel an, so dass der Kontakt 12 erreicht wird, wodurch das Oefalirenrelais 32 eingeschaltet wird. Jm AuafLihrungebeispiel wird die Regelung des Motors durch Zuachaltung von Widerständen im 3 broxükreis des Iiotore erreicht · Bei Wechselstrommotoren kann man beispielsweise eine Regelung auch durch Polumschaltung erzielen. Jm Ausfuhrungsbeispiel sind Arbeitskontakte vorgesehene Man kann aber auch Ruhekontakte oder Rulie- und Arbeitskontakte verwenden. 3 Figuren 2 Anapruche Jratentanspruchea
1. Anordnung zur Überwachung und Hegelung der Luftzufuhr von Lüftern fur zu kühlende elektrische Gerate, wie Gleichrichter, Transformatoren, Umformer oder dergl., gekennzeichnet durch die Anwendung eines Kelaisf das aus einem U-fort igen, geschlossenen und teilweise mit leitender'Flüssigkeit gefüllten Jsoliergefäss besteht, wobei für die Gassäule eines jeden Schenkels eine vom Strom des zu belüftenden Gerätes erregte Heizwicklung vorgesehen ist, und dass die eine Heizwicklung, deren Heizleistung grosser ist als die der anderen, von der Ktahlluft starker gekühlt wird als die andere, und dass sich in den Schenkeln Einschalt-, Kegel- und Aussciialtkontakte für den LUftermotor und zur Alarmgabe befinden.
2« Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die heizwicklung aus einer Reihe paralleler Bleche besteht, die durch Abstandstiicke voneinander in bestimmter Entfernung gehalten werden»

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