DEP0007962DA - Blecheinsatz für Bandtragrollen - Google Patents

Blecheinsatz für Bandtragrollen

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DEP0007962DA
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DE
Germany
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insert
sheet metal
support rollers
metal insert
support roller
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Alfred Bochum Borggräfe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Original Assignee
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
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Description

Bei Tragrollen für Förderbänder, die in Querlagern um ihre Achse drehbar sind, werden in Rohrstücke, deren Länge und Aussendurchmesser der fertigen Tragrolle entsprechen, besondere, zur Aufnahme der Querlager dienende Einsätze in das Rohrstück an den Enden eingesetzt und daselbst durch Schrumpfen, Schweissen, Umbördeln oder mittels Spannring befestigt. Die bei Rohren handelsüblichen grossen Toleranzen, namentlich bezüglich ihrer lichten Weite, machen eine Bearbeitung der Rohrenden erforderlich. Beim Schrumpfen und Umbördeln geht leicht die zylindrische Form verloren. Zur Gewichtsersparnis ist man seit langem dazu übergegangen, die Lagereinsätze aus Blech zu pressen bzw. zu ziehen (vgl. USA-Patentschrift 1,014,106 v. Jan. 1912, USA-Patentschrift 1,893,574 v. Jan. 1933). Hierbei zeigt aber der Aussenkranz der Einsätze nach aussen, so dass nach dem Einschieben der Einsätze ein zum Einsatz gehöriges Rohrende konzentrisch zum Rollenrohrstück liegend sichtbar ist, oder der Aussenkranz ist an seiner Kreiskante mit einer radial nach aussen gebogenen und als Anschlag am Rohrende dienenden Krampe versehen.
Die Lagereinsätze nach der Erfindung unterscheiden sich hiervon dadurch, dass der Aussenkranz in Richtung auf die Rohrmitte zu umgebogen und zylindrisch ausgezogen ist. Dadurch werden verschiedene Vorteile und Konstruktionsmöglichkeiten geschaffen. Die Stirnwände der Tragrollen fallen glatt aus. Die Aussenkränze können mit dem Aussendurchmesser der Rohrstücke ausgeführt und an diese in einfachen Vorrichtungen stumpf angeschweisst werden. Wenn die Wanddicke des Rohrstückes erheblich grösser als die Einsatzblechdicke ist, kann ein schmaler Rand der Rohrenden auf den Innendurchmesser der Einsätze aussen abgedreht sein, so dass sich die Einsätze vor dem Schweissen zentrisch aufschieben lassen.
Schliesslich können die Aussenkränze der Lagereinsätze so lang zylindrisch ausgezogen sein, dass sie zu zweien spiegelbildlich nebeneinander gespannt, an ihrer kreisförmigen Stossfuge miteinander verschweisst, bereits die fertige Bandtragrolle bilden. Zweckmässig werden hierzu die Aussenkränze an der Stossfuge mit einer schmalen
Aussenkrempe versehen, welche mit der Gegenkrempe beim Schweissen gleichzeitig eingeschmolzen wird.
Die Zeichnung zeigt in Schnitten parallel zur Achse in den Abb. 1, 2, 4, 6 und 7 verschiedene Ausführungsformen nach der Erfindung, die Abb. 3 und 5 zeigen Vorrichtungen zum Zusammenbau der Tragrollen.
Bei der Ausführung nach Abb. 1 sind beide Lagereinsätze 1 mit dem zurückgebogenen zylindrischen Aussenkranz 2 an die abgeschrägte Stirnkante 3 des mittleren Rohrstückes 4 angeschweisst. Bei der Ausführung nach Abb. 2 ist an dem Rohrende ein schmaler Halsansatz 9 auf einen Durchmesser abgedreht, welcher gleich der lichten Weite der Aussenkränze 2 ist.
In der Vorrichtung nach Abb. 3 werden die drei teile 1, 4, 1 zwischen den Flanschen 8 der in die Lagersitze der Einsätze 1 passenden und auf der Welle 7 zentrierten Naben 6 vor dem Schweissen gegeneinander verspannt.
Bei der Ausführung nach Abb. 4 ist der Aussendurchmesser des Aussenkranzes 2 gleich der lichten Weite des Rohrstückes 4 (oder etwa geringer als sie). Die Schweissung ist dann in der von der Wölbung 10 und dem Rohrmantel 11 gebildeten Hohlkehle als V-Naht ausgeführt. Für das leichtere Einsetzen der Lagereinsätze ist ihr Aussenkranz 2 an der Kreiskante 12 etwa kegelig eingezogen oder abgefasst.
Bei der Ausführung nach Abb. 6 ist der Aussenkranz des Einsatzes weggelassen, so dass ein Teller 13 vom Aussendurchmesser des Rohrstückes 4 übrig bleibt, welcher mit Hilfe einer auf dem Rohrstück verschiebbaren Hülse 14, Abb. 5, beim Anschweissen zentriert werden kann. Die Hülse ist zwischen den Zungen 15 mit Schlitzen 16 versehen, welche das Anheften des Tellers 13 durch punktweises Schweissen ermöglichen.
Bei der Ausführung nach Abb. 7 sind die Aussenkränze b als zylindrische Rohrstücke a von halber Tragrollenlänge ausgezogen, welche in der Rollenmitte c miteinander verschweisst sind. Da hierbei überall die gleiche Blechdicke erreicht und nur eine einzige Schweissnaht erforderlich ist, dürfte diese Tragrolle den denkbar geringsten Werkstoffaufwand haben.

Claims (5)

1.) Zur Aufnahme des Achslagers dienender Blecheinsatz für Bandtragrollen, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Tragrollenende verbundene Aussenkranz in Richtung auf die Rohrmitte umgebogen und zylindrisch ausgezogen ist.
2.) Blecheinsatz für Bandtragrollen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zurückgebogenen Aussenwände des Einsatzes mit der an seinen Rändern zwecks Bildung einer V-förmigen Schweissnaht abgeschrägten Bandtragrolle gleichen Durchmesser haben und in der Mantelfläche verschweisst sind.
3.) Blecheinsatz für Bandtragrollen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragrolle am Ende mit einem Halsansatz versehen ist, dessen Aussendurchmesser gleich dem Innendurchmesser des zurückgezogenen Aussenrandes des Lagereinsatzes ist.
4.) Blecheinsatz für Bandtragrollen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenwand des Einsatzes in die Enden der Tragrolle eingeschoben und hier derart gewölbt ist, dass zwischen Aussenkranz des Einsatzes und Tragrolle eine V-Naht für die Schweissverbindung gebildet wird.
5.) Blecheinsatz für Bandtragrollen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenwand des Einsatzes selbst einen Teil der Tragrolle bildet, wobei zwischen diesen spiegelbildlichen Enden der Rolle gegebenenfalls ein Rohrstück gleichen Aussendurchmessers eingefügt ist.

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