DEP0007557DA - Freiräumige Konstruktion, insbesondere als Sparrendach - Google Patents

Freiräumige Konstruktion, insbesondere als Sparrendach

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DEP0007557DA
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DE
Germany
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roof
struts
rafter
scaffolding
open
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Inventor
Ludwig Kroher
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Description

Fr e ir äumigesYBpärr endach β Zusatz zu 701 099«
Das Hauptpatent bezieht sich auf ein freiräumiges Sparrendach, dessen zwei übereinanderliegende und gegen einander versetzte Sparrenlagen durch Gitterwerke starr miteinander verbunden sind, weicht I@*s4®£e zweckmäßig aus Diagonalstreben bestehen. Die Breite und Länge der letzteren richtet sich nach der Dach-Form und^rJeigung sowie nach der Länge der Sparrenlagen© uad-4i© Streben, in Zick-Zack-Linie^^^a^ Abb. 1
in gleiche Teile eingeteilt^ ^^ feea-a-a- gleicheÄ^Abstände^ voneinanderTliachdem aber die Breiten der Diagonalstreben den Querkräften entsprechend nach der Sparrenmitte zu kleiner werden gegenüber denjenigen am Fuß und am First, bringt diese Einteilung mit sich, daß die Streben am Fuß und am First steiler zu den Spar ren stehen alsvMittelteil derselben. Der Abzweigwinkel der Diagonalstrehen ist somit für jede Strebe von ihrer Breite abhängig und ändert sich fortlaufende Dadurch erhält jede Strebe eine andere Länge und an beiden Enden einen anderen Schrägschnitt (Sehniiegeabschnitt) mit anderer Unterschneidung, sodaß für jede Strebe ein eigenes Modell angefertigt werden muß. Man kann aber selten die sämtlichen für ein Dach nötigen Streben, deren Zahl sehr hoch sein kann, teils wegen Platzmangel, teils wegen Schwierigkeiten bei der Anlieferung unmittelbar nacheinander bearbeiten oder in Nähe der Bearbeitungsmaschinen bereithalten, sodaü die vielen Diagonalstreben immer nur partienweise zugescimitten werden können. Für das
Ablängen einer einzigen Serie Ger Streben xaub man die Ablängeiuaschine häufig, z.B. pis zu 2ü mal, für Länge, Anfallswinkel und Unterschneidung umstellen. Je mehr solcher Serien zugeschnitten werden müssen, um die Strebenhersteliung nicht zu. unterbrechen, uöstu v>fter wiederholt sich die Umstellarbeit-. Das oftmalige i^eueinsteilen der Maschine, bringt Überdies oft eine Ausweitung der Fehler.mit siuh.
Die .Erfindung betrifft eincfpeiräumigei Sp«iTes4öen im Sinne des Hauptpatentes 701 099, welche^ bezweckt, die Herstellung unter Wahrung der statischen Bedingungen zu vereinheitlichen und zu vereinfachen und dadurch in erster Linie die Arbeitszeit sowohl für das Herstellen der Diagonalstreben wie für die Verbindung derselben mit ihren Sparrenlagen zu verkürzen und gleichzeitig an Holz einzusparen. Das Durchführen von Sparmaßnahmen, welche auf allen Gebieten durch Typenverininderung angestrebt werden
beim Dachstuhl schwierig, weil das Dach jedes Bauwerk^/ entscheidend beeinflußt und sich diesem harmoniscih einfügen soll. Die Formen, Neigungen, zusätzlichen Beanspruchungen, Ein- und Ausbauten usw. der Dächer sind sehr verschieden*und trotz dieser vielfachen und unterschiedlichen Aufgaben ermöglicht die Erfindung die Anwendung der verbesserten Ausbildung, j^wif/
dL·a~^£S&J&£®&zL·ä^&>^^^ die Längen,
die Endschrägen mit ihren Unterschneidungen sowie die Abs±irnungen gleicn sind und die,breiten ¥OÄ^o^.^Ljiac--%a£xaar nach den beiden -^nden a&&e®tS%ü proportional zunehmei
"hi 44tee-Zeichnung aeÄgVein Beispiel eines Sparrendachteiles > in Abb..1 fin Seitenansicht, in Abbβ 2 in Stirnansicht und in Abb. 3 eine^aulicheJSinzelheit· Jt-tÄ*^-/.
Mit a sind - wie beim liauptpatent - die oben liegenden Sparren, mit b die unten liegenden und mit c die Diagonalstreben bezeichnet.
Die sämtlichen Diagonalstreben c ein und desselben Sparrendaches besitzen die gleiche Länge 1, ferner an ihren Enden die gleiche Abschrägung c , sodaß sie mit ihren Spraren a und b die gleichen Winkel oc bilden und schließlich die beiden Abstirnungen c und Unterschnei düngen (Abb. 2). Die bmsmu Breiten B der Streben c ändern sich in einem den Querkräften angepaßten Verhältnis, indem sie von der Mitte der Sparrenla»
gen a und b nach deren Enden, also nach dem First und Fuß, zunehmen, wie aus Abb. 1 hervorgeht. Die schmälste, im jlittel liegende dtrebe besitzt die breite B, die nach beiden Richtungen anschließenden ^treben die allmählich zunehmenden B-| ^,ß-zjB,, usw. Die Verbindung der Streben mit ihren Sparren erfolgt durch Nagelung, Leimung usw. wie bekannt.
Diese Ausbildung bringt zwei beachtliche Vorteile mit sich und zwar in statischer und in wirtschaftlicher Hinsicht.
Der statische Aufbau ergibt aich bei den Sparrenlagen, welche bei ein und demselben Dachim gleichen Abstand bleiben, von selbst und zwar ungeachtet der Länge der Sparren. In der Mitte derselben wird mit den schmälsten Streben c von der Breite B begonnen und dann bis zu den beiden -ünden die Verbindung der,. stuf enweise verbreiterten Streben mit den Sparren hergestellt. Durch die nur nach den Festigkeitswerten bestimmten Querschnitte der Streben wird für das ganze Dach eine Mindestzahl von Streben erreicht. Während erfahrungsgemäß nacn aer eingangs beschriebenen Ausbildung beispielsweise auf eine Sparrenlänge von 12 m 12 Strebenpaare notWhdig sind, ermäßigt sich die Zahl derselben gemäß der erfinderischen Maßnahme auf 10 Strebenpaare, denn von diesen die nach den Enden zu liegenden auch etwas breiter als die früheren gehalten sind, ist bei der Vielzahl solcher Streben die Einsparung an Holz schon bei einem Dach bemerkenswert. Der Einsparungssatz erhöht sich, wenn der Abstand der Sparrenlagen und damit die Sparrenlängen 1 z,B. auf drei Größen beschränkt wird.
Ebenso wesentlich ist der Vorteil auf Grund der vereinfachten Herstellung und des Zusammenbaues des Daches, ja die Streben c außer der gleichen Länge gleich gerichtete Begrenzungsflächen (Schmiegeschnitt, Abstirnung, Unter schneidung) besitzen, kann eine Zahl solcher Streben aufeinandergelegt und der ganze Stapel auf der ^schine unter Zuhilfenahme von Schablonenizugeschnitten v/erden. Abb. 3 veranschaulicht solche unterschiedlich breite, gestapelte und bereits bearbeitete Streben. Werden diese dann noch gemäß ihrer Breiten mit Kümmern versehen, so ist das Zusammensetzen und Verbinden der Streben mit den Sparren von Jedermann fehlerfrei auszuführen.
Der Erfindungsgedanke - die nach Patent 701 Θ99 hergestellten Dachstühle zu vereinheitlichen und zu vereinfachen kann dadurch noch erweitert werden, nicht nur die
sondern auch di—gfa-^tor Gurtungen «a-rfc-innerhalb praktischer Grenzen unabhängig vom Machwerk oder von der Höhe ües Daches zu machen und dadurch die Dreieckträger zu normalisieren und serienweise herzustellen,
Denn bisher werden die Holzfachwerkträger für Dachstühle, am-Decken, gieicngultig od sie als Dreiecksträger im Sinne des Hauptpstentes 701 099, oder als gewöhnliche Planträger ausgebildet sind, in den Zimmereien, oder auf den Bauplätzen genau auf eine bestimmte, dm Dohtuhl o~-£eeke -afeg® pe&fce Länge zugerichtete Dieses Herstellungsverfahren hat zweierlei Nachteile, einmal den, daß solche Träger serienweise, also auf Vorrat, überhaupt nicht hergestellt und auf Lager gehalten werden können und dann den weiteren, daß das Verlängern der ersteren, was manchmal notwendig ist, eine umständliche und zeitraubende Arbeit erfordert, indem die hierfür gebräuchlichen Gurtstöße vielteilig ausgebildet sind, viele Nägel verlangen und trotzdem nicht die Festigkeit des einteiligen Trägers erreichen. Abb, 4 der Zeichnung zeigt einen Träger, welcher linksseitig durch einen Gurtstoß g verlängert ist«
Umgekehrt ist das Bedürfnis vorhanden, auch diese Holzbauteile trotz ihrer stets wechselnden Längen zu normalisieren, um sie in Massen anfertigen und vorrätig halten zu können, damit sie bei Bedarf sofort verfügbar sind und an Ort und Stelle genau abgelängt werden können und zwar auf einfache und rasche Weise,
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht nun darin, den Träger an beiden Enden mit freiragenden, unabhängig vom fachwerk abschließenden §^βο??θ& zu versehen.
Auf diese Weise sind die Fachwerkträger in Normalausführung, d.h. mit dem dem Träger zukommenden Fachwerk serienweise herzustellen und erst bei Gebrauch zu vervollständigen, was durch Ansetzen von Fachwerkhölzern rasch /or sich geht«
Der andere, ebenso wichtige Vorzug liegt darin, die freien Enden des Trägers - je nach Verwendung desselben - verschieden abzuschließen oder überhaupt frei und gleich lang zu lassen8 um z.B. die Träger als Ständer für Gerüstzwecke verwenden zu können. Diese Möglichkeit ist wirtschaftlich von großer Bedeu» tung, weil dadurch die bisher erforderlichen/Gerüste wegfallen/i und an deren Stelle die Fachwerkträger treten, weiche nach Gebrauch des Gerüstes erst ihrem Hauptzweck - als Dach- oder Dekkenträger - zugeführt werden.
Die Abb, 5-12 der Zeichnung zeigen einige Beispiele dieser Ausführung schematisch«
Die beiderseitigen ^nden der Sparren a,b ragen frei über das Fachwerk c hinaus, wie in Abb. 5 dargestellt.
Die Abb. 6-8 veranschaulichen verschiedene Auflager bei Dachträgern, indem gemäß Abb. 6 an den freien Sparrenenden senkrechte und nach Abb. 7 wagrechte Anschlagdiagonalen c^ angeordnet sind, um unter Anpassung an den Fachwerkverband günstige Abstützverhältnisse zu erzielen. In Abbe 8 sind die Einzeldiagonalen durch eine einzige breite Diagonale or ersetzt. In gleicher oder ähnlicher Weise können die Auflager bei den Dekkenträgern verstärkt sein»
In Abb. 5 sind die Träger a,b,c als Gerüstständer für den Innenraum einer Kirche gezeichnet. Die Ständer besitzen die ungefähre Länge der Dachträger und sind genau wie diese in Frage kommeng ausgebildet. Die freien Sparrenenden gestatten fftich hier wieder den späteren dem Gelenk-Auflager anzupassenden Abschluß. Zunächst dienen sie jedoch als Gerüst und zwar zum Tragen des Notdaches d bis zum Aufbau des Innenmauerwerkes, also der Pfeiler und des Gewölbes. Sind die Mauer-Arbeiten beendet, werden die Ständer a,b,c herausgenommen und nach Hinzufügen der Auflager als Dachträger verwendet. Ein besonderes Gerüst wird also eingespart. Die Ständer sind untereinander durch Quer- und Diagonalseile e verspannt.
Die Abb. 16-12 stellen eine weitere Ausführung der als Gerüst verwendeten Träger dar, welche sich besonders tür Außenmauern und zwar zum Aufmauern oder zur Flächenbehandlung (Verputz, Bemalung usw.) eignet» Die einzelnen Ständer sind durch Scharniere f gelenkig miteinander verbunden (siehe die bauliche Einzelheit von Abb. 12), sodaß sie nach dem Grundriß des Gebäudes ein- und verstellbar sind und trotzdem eine zusammenhängende Wand bilden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche
    Frθiräumige^Sparrendaeh.. ä§»4®«» Patent 701 099, da durch-gekennzeiphnet, daß bei den Diagonalstreben (c) des (Svv^m¥keßaie Längen, die Endschrägen mit ihren Unterscheidungensowie die i&stirnungen gleich sind und die Breiten s©@Jlii%©i~äer SSparKnffiBfencBn beiden Enden
    4@s«^ls proportional #e
    pa/nac£ Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fachwerkträger an beiden Enden jfreiragende, unabhängig
    Yom Fachwerk (^f abschließende-^a^ren (a,b) besitzt, 3. äm&&%uaäßh^Ra.ch Anspruch 4»^sS 2, dadurch gekennzeichnet,
    daß de^iSeniifepk-tragep als iterüstständer dienWw 4ο S^^»ral^£~nach Anspruch ^3> dadurch gekennzeichnet, daß die als Gerüstständer dienenden Fachwerkträger gelenkig miteinander verbunden sind»

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