DEP0007266DA - Häckselmaschine - Google Patents
HäckselmaschineInfo
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Description
Die bisher bekannten Häckselmaschinen werden mit auswechselbaren rohen Zahnrädern zum Verstellen der Schnittlängen geliefert, so dass der Bauer erst umständliche Montagearbeiten vornehmen muss, wenn er der Schnittlänge verändern will. Meistens sind die lose mitgelieferten Zahnräder im Bedarfsfalle verlegt oder überhaupt nicht mehr vorhanden. Ein weiterer Uebelstand dieser Maschinen tritt bei ihrer Verwendung für die Silobeschickung auf. Die zu zerkleinernden Rübenblätter sind bekanntlich mit mehr oder weniger grossen Köpfen versehen, insbes. dann, wenn sie maschinell abgeschnitten sind. Die Verarbeitung von Rübenblatt mit Köpfen erfordert einen Walzenhub in Höhe der grössten Zuckerrübe und zur Hochsilobeschickung eine hohe Umdrehungszahl. Die bisherige rohe, starre Zahnradübertragung hat aber zur Folge, daß irgend ein Maschinenteil zu Bruch geht, wenn unbemerkt Eisen oder Holz von der Walze mit eingezogen wird. Jedenfalls war es bisher nicht oder nur mit grossen Schwierigkeiten möglich, mit ein und derselben Maschine Heu und Stroh zu schneiden (normaler Walzenhub) und auch Rübenblatt mit Köpfen zum Zwecke des Silierens zu zerkleinern (hoher Walzenhub).
Diese Uebelstände werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt; sie besteht zunächst in der Anwendung eines bei anderen Maschinen bereits bekannten Mehrganggetriebes zum Antrieb der beiden Einzugswalzen, das zweckmässig in einem Oelbad untergebracht ist. Weiterhin besteht die Erfindung darin, dass die in Einschnitten der Kastenwand mittels eines Hebelgestänges vertikal verschiebbare Welle der oberen Walze mit zwei oder mehre-
ren Gelenkkupplungen versehen ist, die die Welle soweit nachgiebig machen, dass der zum Schneiden der Rübenblätter erforderliche hohe Walzenhub eingestellt werden kann, und dass die Kupplung zwischen Getriebe und Messerscheibe elastisch ausgebildet ist, während ein in der Rückwand verschiebbar gelagertes Führungsblech an den die obere Walze tragenden Pressrahmen angelenkt ist.
Bei dieser Ausbildung der Maschine können mithin die vorstehend geschilderten Uebelstände nicht mehr auftreten. Durch die Verwendung des Mehrganggetriebes im Oelbad, insbes. des bekannten Automobilgetriebes mit einem Rück- und drei Vorwärtsgängen ist das Einstellen der gewünschten Schnittlänge jederzeit durch Umlegen nur eines Hebels möglich, also denkbar einfach und betriebssicher. Darüberhinaus gestattet die Oelbadlagerung des Getriebes ohne weiteres wesentlich höhere Tourenzahlen als es bei den bisherigen Getrieben möglich ist, was für den Wirkungsgrad der an diesen Maschinen vorgesehenen Gebläse von besonderer Bedeutung ist. Durch die Nachgiebigkeit der oberen Walzenwelle lässt sich die Walze jetzt zu der für die Bearbeitung der Rübenblätter mit Köpfen erforderlichen Höhe anheben, so dass die bisher bestehenden Schwierigkeiten beseitigt sind, während die elastische Kupplung zwischen Getriebe und Schneidmesser das Zubruchgehen von Maschinenteilen beim Auftreffen auf Fremdkörper verhindert und das an den Pressrahmen angelengte Führungsblech verhindert, dass das Schnittgut bei niedrigem Walzenhub vor und über der oberen Einzugswalze zu liegen kommt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig.1 eine schematische Vorderansicht der Maschine ohne Messerscheibe und Mundstück,
Fig.2 einen Längsschnitt durch einen Teil der Maschine.
Die Erfindung besteht zunächst in der Anwendung eines Mehrganggetriebes, insbes. eines Autogetriebes für den Antrieb der beiden Einzugswalzen a und b. Dieses in dem Kasten c in Oel untergebrachte Getriebe kann mit dem Handhebel d leicht betätigt werden, sodass es mittels dieses Handgriffes möglich ist, die Schnittlänge der Häckselmaschinen in drei Stufen zu verstellen
oder auch den Rückwärtsgang einzustellen.
Weiterhin besteht die Erfindung darin, dass die vertikale Einstellbarkeit der oberen Walze a derart erhöht ist, dass das Mundstück von den an den Rübenblättern haftenden Köpfen ohne weiteres passierbar ist. Das ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch erreicht, dass die Welle e dieser Walze mit zwei Gelenkkupplungen f versehen ist. Das Einstellen der Höhe der in dem Pressrahmen g gelagerten Walzen erfolgt wie bisher mittels des Gestänges h, i, k. Da der Fördereffekt der Einzugswalzen in dieser Lage naturgemäss sehr gering ist, wird beim Schneiden von Rübenblättern u.dgl. ein Transportband über die ganze Länge und Briete des Einlegtroges gelegt.
Um den Uebelstand zu beseitigen, dass beim Auftreffen der Schneidmesser auf einen Fremdkörper etwas an der Maschine zu Bruch geht, wie es bei den bisherigen Ausführungen häufig der Fall ist, ist die Kupplung zwischen Getriebe und Messerscheibe elastisch ausgebildet. Das ist dadurch erreicht, dass die Antriebsscheibe m mit dem Antriebsrad n für die Messerscheibe durch einen nachgiebigen Keilriemen o, vorzugsweise aus Gummi, gekuppelt ist.
An dem Pressrahmen g ist in Richtung auf die Mitte der oberen Walze das Zuführungsblech p angelenkt, das in einem Einschnitt der Kastenrückwand r verschiebbar gelagert ist. Dieses Zuführungsblech, das mithin mit dem Pressrahmen und der oberen Walze automatisch mitverstellt wird, hat die Aufgabe dafür zu sorgen, dass bei dem normalen Walzenhub das Heu und Stroh zwischen die Einzugswalzen geleitet wird und sich nicht vor und oberhalb der oberen Walze a festsetzt.
Claims (4)
1.) Häckselmaschine, gekennzeichnet durch die Anwendung eines an sich bekannten Mehrganggetriebes, insbes. eines Automobilgetriebes im Oelbad für den Antrieb der beiden Einzugswalzen (a, b).
2.) Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (e) der oberen Einzugswalze (a) mittels zweier Gelenkkupplungen (f) nachgiebig ausgebildet ist.
3.) Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Pressrahmen (g) in Richtung auf die Mitte der Walze (a) ein in einem Einschnitt der Rückwand (r) vrschiebbar gelagertes Zuführungsblech (p) angelenkt ist.
4.) Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung zwischen Antriebsscheibe (m) mittels einer nachgiebigen Kupplung, vorzugsweise mittels eines Keilriemens (o) erfolgt.
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