DEP0006536DA - Verfahren zur Herstellung von Monochloressigsäure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Monochloressigsäure

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DEP0006536DA
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DE
Germany
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chlorine
phosgene
acetic acid
production
parts
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Franz Dr.-Ing. Marl Broich
Heinrich Dr. Marl Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Huels AG
Original Assignee
Chemische Werke Huels AG
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Description

eHEMXSCHEWEfiKEHJELS Gsmeb0H0 Marl, den 20«, 9.1948
<- Patentbüro (Kr.Beoklinghausen)
Uns er fiej-phen
Es ist bekannt B Mo nc chlor essigsäure duroh Einwirkung von Chlor auf Essigsäure in Anwesenheit von Katalysatoren„ wi@ Jo de Phoephorf Schwefel «#we ε oder von Gemischen oder Verbindungen derselben^ unter Jw^e^gleiohz ei tiger Einstrah« lung voh Lioht geeigneter Wellenläng© h©rsu@tellenc Solah® Katalysatoren stellen Verunreinigungen dar„ di© von den ReaktionBprodukten abgetrennt werden müssen, Ferner entstehen bei diesem Verfahren relativ grosee Mengen an Di« und TriühlQrts©igBäur®e deren vollkommen® Abtrennung von d@r MenoehlareiSBigeäure nur schwierig und unter Verlusten an Monoohloreesigeäur» durohauführ.en ist«, Es ist auch b@<» tonnt, Monoohlor@®sig®^ur@ duroh Einwirkt* von Chlor auf Essigssur® bei Anwesenheit von IsBigsäureanhydrid her&u·
Eb wurde nun gefundtn, dass man itonoohloreeelffesttre in vor« züglioher Auebmat® und praktisch frei von Diohloressigisur® erhalten k^nng wenn man Essigsäure in der flüssigen Phas® -hai höhereiTTemperatuMe-in Gegenwart von Phosgen chloriert Dae Verfahren kann üowohl diskontinuierlich ale auch kontimierlioh durohgeftihrt mr<Xm0 Bti diekentinuiwlieher Ar» beitwtist wird vorteilhaft die Chlorierung abg«broch«8,
sobald etwa höehstsni Vt % der eingesetzten umgesetzt sind, Darauf kühlt aaans sweoteaäselg in Stufen,
ge3e durch Piltrieren oder A"b©ohl@ua@rn, isoliert wir<5c Man erhält sofort r®in@e farblös@8 etwa 99 ^3 ge Mo na chlor-
dais man dian Ohio rl erungsaneats laufend produkt ©ntnijjaatg ale man an frische? Sseigsäure und aus a& aufgearbeiteten R@aktionsg^aiaoli n&oh der Abtrennung a©r ohlor<*S8igßMur& @tasttra®ndtr Mutterlauge,, bestehend au®
r Monechl©r®®@ig@sure und geringen Mengen DiohloreeeSg«- »ugibte Di® Zugabe r&n 2Seig»isHaref ChIo? und Phe>«g®n und die Regelung der Tetaperatua? erfolgen in der W®iss©s dass die Ziusisffiiieng^tevang d@s R.®&k%iim®gmilmh®& etwa konstant ble si© hängt iron der Umsetzungggseohwindigk^it ab
anzuwendend* Menge Phosgnn kannf 'b@s©nd@rss wenn mm. di& Abgase kühlt, B@hr gering, hÖohet@ng etwa 4 - 5 $6 besog< auf die angewendet® Seügeäur©, ®ein0 Ist die Esgige&r© nie] Töllig wasserfrei, m wird su Beginn d©r Chlorierung so lanc Phoegen YerbrÄc&t, bi© da® Torhand@n@ Wasstr vereohwunden iei dann eref- errtioht die Usifatagseohwindigkeit die optiiaalt HÖJr
vorteilhaft ist folgende Arb@it^^@is®s Man
Ub zn etwa höohsten® 95 % ümsate und trem,t di@ Monoohloressigsaure duroh stuf©nw@is»B Abkühlen bis auf etwa 5 au© dan R«aktionegeiaieoh ab. Di» Mutterlamgf bestehend aus Monoonlerdssigesuren und gang geringen JUen^en I3iohlüre@sigssur®e g®ht nun mit frisoher Egsiggsaurt erneut gup Chlorierung, worauf die b&i d@r Ä-bkühlung auf'5Cj auskrjetallisi©r@ndf> Mbncohler^sgigsäur® abg^trtnnt und dig Mutterlaiig® ^u einer weiteren ChloritruBg v@rw@nd©t Man'kann die Mutterlaug© 5 « 10 mal sur Ohlori@rung .
bis sieh sohliteelioh di@ g@bil&@t@ Diahloreeeigeüure
Mutter lauge durch Äbd©stilli@r@n τοη d@r liBigsäure su be= fr#i*n8 die zur Chlorierung verwendet werden kannc Au© desm Rüototand der Destillation kristallisiert beim Abkühlen noeh ^Xn Teil der darin Yorhand©n©n MoriuObloregBigessire 1® gelingt so p bis au Qf % d©r entstanden®« UEonoohlar<* §hn© weiter®® laufend durch ©infaohts Auekristal' und Abtrennen su g©winn©n0 Sie restlichen Mengen MoTOohlüreisigsäur«, etwa S %, sind in dsr letzten terlauge enthalten, wn d@n@n nooh ©in Teil aaeh der Bssigöäur® kristallisiert gewnnen werden kann*
naeh d«m Verwendungsawsok kann es in viele« Fällen auoh genügen, dl· nioht umgesetzt® Essigsäure ^w@ckmäeiig im Valium, aus den R«aktionggmisüh abeudeetiliier·»„,um βύ direkt su öiner krista'llieiertwi MoKoehl@ressigsäure zu β·-
l&ng@n6 die nur di© geringen Mangen Biohioreesigsäure ent welöh® gsioh bei dsia Verfahren b
AiB güBBtigt Reaktionetanpsratur h&hm uich bei dem renffaaperatuzi«* swisohen etwa 100 - ISO erwiesen, doch man auofe bei niedrigeren oder hBhereiTTenrDeratuiW arbeit on
Dag beiaötigtt Phssg#n kaisn unmittelbar sengt «erden, β« da®0 sich ein© besoadare H@2*gt®llüng B^eoba^füng dea ?hoegÄ@ erübrigt j, Ιηάαη man daa sur ChIorierung dienend® Chlor ©der @in©n T@il davon mit der a^r Herstel lung d«0 bfßötigt@n Phosgens erforderlichen M@ng©
über Aktivkohle,"bti massig erhöhtet*1 .Temperatur leitet, Infolge d©s groseen Chlorübersohues®ssetst sieh dae Kohl®noxyd quantitativ zu Phosgen uta0 Bas tat— itandene Öemisea aui Chlor und Phosgen wird sodann ohne Abküii-* lung in di« E§aige&ir© ©ingeleitet» An Stell© des Kohl@no3?yd|B Wannen auoh wleh® tohlenosydhaltigen Gag® verwendet w#rden8 deren ander« Beetandteile bei~ d®s? Reaktion nioht stör®ne
Iboleitet in S500 2@ile Essigsäure (mit 0,3 ^ Wassergehalt^ 110 -120° gleichzeitig Chlor und Phosgen ti», wobti man
m lange ♦ ®twa 1-2 Stunden 4^ f-mehr Phosgen als Chlor eintreten laeet, bi© ®in© lebhaft© Reaktion ein« wird di@ Chlorzugab© erhöht, di@ Phosgenaugabr
verringerti Xn 26 Stunden w@rd@n insgmmt 2900 Teil» Chlor und 110 T@il@ Phosgen ®ing@l®£t@t6 Pit £ioht$ d«r Reaktj;ne» mischung (bei 20e gtmessen) hat eioh dann von 1β05 auf I9SS und dai Gewicht auf 3700 Teil® erhöhte B@ixa Abkühlen (suletst bi» auf 5°) kriet&lliei-eren insg@eajßt 5 ISS Teile Mo no ahle r°= au^p di® durefe AbfiltrierenΗΒώ4Η 99 ^ig@r Reinheit w®rd©n0 Aue den 518 T@il®n Mutterlauge werden duroh Leetillation XtO T@ü« Eseigeäur© Äd@ßtilli©rt ^d®r Umeatg VetrKgt somit 93e2 Ji), worauf w&ittr® ESB Teile Monoohloressigeäur® ©-uslcristall!0i@r#n und duroh A"bfiltri@r©n g©wanji©n w@rd©n Se r@r"bl@ibt somit ©in Rest von 63 Teilen ©in@s aus SO Teilen ®ig@äur@ und 13 Teilen Diohlor©@siggäur© Di© angefallenen 13 Teil© D3ohl«r@isigBäur® ö„26 % &®r umgesetzten lesigeäuröc Insgesamt werden 3
Ssriet&llieiert® Menoohloressigssurf erhalten^ tntsprtohend der Th®eri®8 bezogen auf umgesetzt®.lsgigB&ura0
Man kann die Aufarbeitung auoh in der WeI1Be Yornfhm«^ dass man di^ Monoohlor&isigeäure duroh sw@otoiäsi!g stuf@nw@i®T9s Abkühlen bis auf ö° auikristalli©i@r®n läset % abtrennt und di@ Mutterlauge unter Ergänzung der der abgeschiedenen Monoohlürtssig1= ®äur@ ©ntsprtoh@ndtn Meng© 2#eigBaur· örn@ut bis sur Dicht® le30 - le58 ohlöri@rto Die b@im Abkühlen bie auf Bö autskristsalisiertnde Mö3rK>Qhleree@ig®äure wird abgetrennt und die Mutt@r~ laug# unter Ereats dtr verbrauchten Saügss«r@ chlor!©rtD
di# Qpw&tien etwa 8 mal durchgeführt worden ist, wir« die letst· !fetterlaug© cturoh Destillation von d@r Essigsäure befreit, worauf beim Abkühlen des Destillationsrückstand es nochmals ein® Absoheidusg ron Monoohlor-eseigsäure .•rf ο Igt.
Insgesamt keinen so &ui 15 100 Teilen !Essigsäure, 17 400 Teilen Chlor und 64ΰ £®il©n Phosgen 2% 080 Teile Monoehloreaftig« säuris @nt@preoh®nd einer Ausbaute von ρ5 ^ dor Th©orlsE b@= sogen aur umg®@«tzt@ S@sigsäur@j, hergeisteilt werd@ne Wenn man auf dl® Aufarbeitung der !©taten !tat t er lauge du roh Destillation T©rsioht®tc wtrdtn £2 5*?0 Teil© Monochloreesigeeurefi . 9© % der Th®ori^e erhalt©n0
Ie wird gun&ohsts,wiö in Beispiel 1 angegeben, Es@igsäurt duroi τοη Chlor und Phosgen bie zu @intr DiοKte von I938
("bei 209 gisa««s«i) chloriertf sodann werden stündlich 100 feile Sesigeäur® sugsführt und laufend die Meng« Reaktionegemieeh abgesogen· Duroh gering® Variation in der Chlor« und Phoflgeaaugab@f die stündlich etwa 110 f©il@ Chlor und etwa 4B5 feil® PSrtegen betragen ©oll, sowie duröh Verkndtrung der R®aktioneteap©ratur sswisohtn 110 und 190 s läset m ^iOh err@i©hföD dage di@ Zunasimensetsung der tlen^aieohung ungefähr gleichbleibt„ Zur Kontroll© wird f©nd die DiGht® der Ee&ktionmi oXhung s®m©ss@ne Aus
wird di@ nioht
2[aJaju5/^urchlä»etillafcicn aeg «.trennt^ jPer Rü<a !erstand stellt naöh d«a Erkalten @in# gut &ristall!ei
ohlv reset ge&ur® darB die nur gering9 Meng©«
enthalt und ahn« wtit©r@s für esmtlich® Umsetsungeäi v
itte Ausbeute? ca ^5$ der Theorie, btaogen auf
Man «eitet ©in Qemlaoh aus 2 935 TviXen Chler wad 75 Teilen E?hdurch %in mit Aktivlcchl© gefülltes und eojf" ®twfe 80 g§-
haltende Rohr und führt das erhalt »κ© SmnisoL eu& ChIo^
Phosgen b©i i.00 - 110 in 2 500 T&il$ Eisessig eint Änaeh
©loh di© Biehtt 4©r R@aktiöi5^iaiSö3iu?ig fbei 20°
I5O5 auf 1,38 und das Gwiafct auf » "?ΰθ Teil© erhöhte
Reaktienegemieoh wird iai Vakuum von d@r nicht t^^#s@tEt«ij Issig eäur^ b@i'r®ite D^r fiüekstand ist ein® MontiohL?r©seig8suyef <äies Spurtn ven Diohlorsesiggaure enthalte An Stell® von reinem Koh» lönüxyö, kann man tefhlenoxyahaltigs Q®.®» ^erwendua. nur geht man hi»rb@i nw@otoaä@S3.g mit d@r Temperatur *4*r Aktivkehle auf 100 — ^j um restlosen Umaata d©& Kohlenö3^'Ä%f st-Tua Ph^sgtn au
Herstellung τ©η Mönoohl©r@s®ig®Mur$ duroh
Chlor! @ren Tön' Essigsaure in flüsiigtr Phag® bti hühere*"T»m-
^ d&duruh g@k@nns@iohjfittfJ d&§® aa» in a^gtnwart*-
Phosgen arbeitete
CHMlSGKl TOERO HJlLS
Geeelleohaft mit beschränkter B&ftunfe
gez. pp£ Wulff gez. ppa. Zobel

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