DEP0006500DA - Spülkopf, insbesondere für Gesteinsbohrhämmer - Google Patents

Spülkopf, insbesondere für Gesteinsbohrhämmer

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DEP0006500DA
DEP0006500DA DEP0006500DA DE P0006500D A DEP0006500D A DE P0006500DA DE P0006500D A DEP0006500D A DE P0006500DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flushing head
sealing ring
flushing
drill
housing
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Herne Bartholomae (Westf.)
Karl Herne Bischoff (Westf.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Flottmann Werke GmbH
Original Assignee
Flottmann Werke GmbH
Publication date

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Description

Spülkopf insbesondere für G-esteinsb ohr hammer.
Pür Gesteinsbohrhäminer, insbesondere im G-ruben- oder Steinbruchbetrieb sind Spülköpfe bekannt, die auf ein zylindrisches Bohrereinsteckende aufgesetzt Werdens derart, daß sich der Bohrer bei der Umsetabewegung in dem Spülkopf drehen kann» Die Abdichtung geschieht in der "Regel'durch zwei im axialen Abstand voneinander beiderseits der senkrechten Mittelebene angeordnete Dichtungsringe, die in 'Ringnuten des Spülkopfkörpers untergebracht sind und in den meisten Fällen durch den Druck des Spülmittels selbst zur dichtenden Anlage gebracht Werden0 Das Spülmittel wird hierbei dem
ans oh].'.ν.·! α tut con Spülkopf durch einen SchlauOiTP':;;.:;;-.:.;;;-,-zugeführt9 der bei einer neueren Bauart mit den Spülkopfgehäuse aus einem Stück besteht»
Im SpülKCjfkörper ist hierbei im allgemeinen eine mittlere Verteilungskamraer für die Flüssigkeit vorgesehen, von welcher aus die Dichtungsringe beaufschlagt werden, und welche auch die Flüssigkeit dem Eohlbohrer zuführt» Die Dichtungsringe sind in Ringnuten untergebracht, die bei. manchen Spülkopfbauarten nur nach dem Bohrerschaft hin offen sind» Die Dichtungsringe bestehen aus Gummi oder einem ähnlichen elastischen Tferkstoff und sind so geformt und bemessen, daß sie unter entsprechendem Zusammendrücken durch die axiale Gehäusebohrung des, Spülkopfes eingeführt und in die Nuten eingesetzt werden können» Dabei1 ist die Verwendung von schlauchartigen Dichtungsringen bekannt, die durch das Einsteckende auf einen etwa rechteckigen Querschnitt verformt und dadurch unter eine dichtende Vorspannung gebracht werden» Dem Innern der Dichtungsschläucha v/ird hier-/ bei das Spülmittel zugeführt, um eine erhöhtθ Anpressung an
dax ' abdichtenden Flächen zu erreichen. Uie bekannten Spül köpfe haben den Nachteil einer großen Baulänge,.die durch die Verwendung von zwei Dichtungsringen bedingt ist. In der Praxis wird '-'· eine wesentliche Verkürzung der Baulänge auch dadurch nicht erreicht, daß' man die beiden Dichtun^ringe zu einem-einzigen Körper vereint0 Dadurch ergibt sich.ein Dichtungsring von sehr großer' axialer Lange9 der den Nachteil mit sich bringt, daß er nicht durch die axiale Gehäuse bohrung eingeführt werden kann r <«, vielmehr ist» um eine Einführung in radialer Richtung zu ermöglichen,ein besonderer 'einschraubbarer Deckel entsprechenden Durchmessers erforderlich. Diese Bauart ermöglicht--also nicht eine einteilige Ausbildung des Spülkopfes, Ausserdem hat der Dichtung Bring eine komplizierte Worm0
Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen Spülkopf von denkbar geringerer Baulänge zu schaffen, der es gleichzeitig ermöglicht den Schlauchanschlußstutzen aus einem Stück mit. dem· Spülkopf gehäuse-herzustellen© Voraussetzung zur Lösung der Erfindungsaufgabe ist. die Verwendung eines einzigen Dichtungsringes von geringer axialer Länge« Eine auf, die Verwendung eines einzigen kurz bemessenen Dichtungsringes beruhende Lösung für auf dso. zylindrischen Schaft des Einsteckendes aufgesetzten Spülkopf wurde bislang von der Fachwelt nicht für "möglich gehalten^ obwohl schon seit vielen Jahren äus der Literatur ein Vorschlag bekannt ist, bei -welchem e-in dichtungsring verhältnismäßig geringer Länge ' in einem Spülkopf besonderer Art angeordnet «ist, welcher nicht das Einsteckende eines Werkzeuges sondern einen, im Zylinder angeordneten Zwischenamboß von großem Durchmesser umschließt* Auoh' dieser- Dichtungsring kann . durch die axiale G-ehäusebohrung des. Spülkopf es" eingesetzt werdeil? Dieser bekannte Dichtungsring stellt praktisch eine Art Hohlkörper dar, bei welchem durch eine'-'nShe der Au8s$nseite angeordnete —sich fest .auf". d<fe ganze, axialei. IJtage - de« · Dichtungsringes erstreckend©-Ringoa^u%^pen^tlge ■ iö*» vs.äteei entstehen, die von dem Xi"Sp ü|amittäl -dichtend iaefsh ' aaÄeii .gepresst .'w^den sollen« 'Eine .Änwendimg -dieses. 'Prla*· •a|.ps/#ln©s-'~^ Spülkopf en ? ^ die auf das e inen
verhältnismäßig kleinen Durchmesser besitzende Bohrereinsteckende aufgesetzt werden, würden wegen unzureichender Abdichtung und schnellem Verschleiß zu keiner brauchbaren Lösung führenο
Die vorliegende Erfindung betrifft lediglich Spülköpfe derjenigen Art9 die auf das Bohrereinsteckendeaufgesetzt werden. Sie geht von der vorstehend beschriebenen Verwendung eines einzigen durch die axiale Gehäusebohrung- einaetzbären Dichtungsringes aus, an dessen Innenseite eine Eingnut vorgesehen Ist9 die durch Querkanäle mit der Spül-1-mittelzuleitung verbunden ist, kennzeichnet sich aber der bekannten Anordnung gegenüber dadurch, daß der in seiner
axialen Länge wesentlich kürzer als der den Spülkopf tragenbemessene ^
de zylindrische Bohrerschaftdurchmess.erj/ttna' in der Mitte des Spülkopfes - angeordnete Dichtungsring von etwa rechteckigem Querschnitt bis auf eine an der - Innenseite vorgesehene flache Pangnut kleiner axialer länge und wenige Querkanäle geringen Querschnitts massiv ausgebildet ist· und auf der Aussenseite von einer konzentrisch zu seiner Ringnut im'Spülkopf gehäuse vorgesehenen Ringkammer/ kleiner axialer Länge umschlossen ist, in welche die Spülmittelzu-, leitung mündet0. Bei Spülköpfen der eingangs beschriebenen Art ist die Verwendung von Dichtungsringen von etwa rechteckigem Querschnitt bekannt* doch handelt es sich jr% dabei im Gegensatz zu der Erfindung nicht um Dichtungsringe durch welche das' Spülmittel zum Hohlbohrer hindnrchgeführt Wird0
. bei der Bauart-nach .der Erf indung Versuche habSn-ngffzelglrrTtH^ der Dichtungsring
keine merklich größere länge zu haben braucht-, ais cfief- Dieb tongs ringe der bisher mit zwei Ringen ausge^.tfefcetqn Spülköpf e„ Bei einwandfreier Abdichtung ist der Verschleiß gering® -Die ,^kleine- axiale Länge des Dichtungsringes ermöglicht eine entsprechend Jkurze. jxx Baulänge.-des Spülkopf es, der nunmehr anstelle» der'üblichen langgestreckten Qao?·- ' ■ SGhnittsf orm. einen etwa quadratische η C-juer schnitt erhalten kann,,. \7obei dls Gehäuselänge etwa desa Bunddurchraaaaer des Bohrers entrmreeiien kann«, Dor Dich'öun^sriLag soibrst Ι.:'.£;.<τλ vir-.-
der Schlauchanschlußstutzen ebenfalls .aus einem Stück mit dem Gehäuse besteht» .Der Spülkopf ist auf einen sechskantig profilierten Bohrerschaft aufgesetzt» so daß eine>relative Drehung zu dem Bohrer nicht möglich ist» Es wird daher kein Dichtungsring im Sinne der Erfindungj sondern lediglich ein einfacher Stopfen benutzt, welcher zwischen den Kanal des Anschlußstutzens und demjenigen des -Hohlbohrers eingeschaltet ist» Die betrieblichen und konstruktiven Bedingungen solcher Spülkfpfe sind mit denjenigen der Erfindung' nicht Vergleichbar9 bei welchen im Hinblick auf die Umsetzbewegung des Bohrers eine relative Drehung'zwischen Spülkopf und Bohrer erforderlich ist.
Der kurz bemessene ■Schlauchanschlufiatutzen kenh erfindüngs^mäß unter Anwendung von großen Krümmungsradien etwa im Bereich beiderseits des Dichtungsringes in das Spülkopf-
werden. _
gehäuse übergef ühTXy Der Spülkopf'nach der Erfindung ist in sehr· viel geringerem Masse der Gefahr von durch Schwingungebeanspruchungen bedingten Brüchen ausgesetzt als die bisherige! Bauarten.
In der Zeiclinung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Pigc 1 zeigt einen Längsschnitt, Pig0 2 einen querschnitt-,,
Das Einsteckende 1 des mit Bund -2 versehenen Bohrers' besitzt einen zylindrischen Schaftteil 4,auf den der/Spülkopf 5 -aufgesetzt ist« Das Spülkopfgehäuse besteht aus einem einzigen Stück mit dem in der Mitte radial angesetzten Schlauchanschlußstutzen 6,der mit einer Bohrung 7 für die Zuführung des Spülmittels versehen isto Das Spülkopfgehäuse besitsti.ieine Elngnut 8 zur Aufnahme eines'Dichtungsringes 9 von im wesentlichen rechteckiger Grundform, Dieser Ring ist bis ,auf eine flache Ringnutxkleiner axialer Länge und/wenigen radialen Bohrungen 11 massiv ausgebildete Xanzen-' .
. - ·'· ■. yorgeaehan,
tr is ch zu der Ringnut 10 ist eine Ringnut 12 <.ιςβι öehUuses 3' die ebenfalls eine-geringe axiale Länge hat,
Das: Spülmittel tritt über den i£anal 7 in die Άυ&; 12 des Gehäuses und 'von Iiiei· su/h church die ·ιτ.0.ί<Λΐοη
„endes unter eine dient ende Verspannung gebracht wird» Im übrigen wird' die dichtende Anpressung durch den Druck des Spülmittels im Bereich der Ringnut 12 bewirkt«, - Yiie ^ig0I erkennen läßt, ist der Dichtungsring auf der Ausaens.eite ballig geformte
Der Schlauchanschluß ist mit großem Radiusjrim Bereich beiderseits des Dichtungsringes, in "das Spülkopf gehäuse übergeführt. Das Gehäuse -verjüngt - sich von den\duroh den Schlauehanschluß gehenden Mittel oben dachartig zu den beiden Stirnseiten bis auf einen Durchmesser, .der etwa demjenigen des Bundes 2 entspricht., Anstelle der Dachform kann selbstverständlich auch eine entsprechende Wölbung oder irgend eine andere Form vorgesehen werden. Erfindung "wird nicht nur ein Spülkopf von geringer'länge, kleinem-Gewicht und * einfacher Bauart geschaffen^ sondern auch eine vorteilhafte Verkürzung des zylindrischen Schaftes des Bohrereinsteckendes erreicht, was zu kleinerem Bohrergewicht ■ und zur Verringerung- der Bruchgefahr führte

Claims (1)

  1. Patentansprüche s
    I0^ Spülkopf insbesondere für Gesteinsbohrhämmer mit •aus einem Stück mit dem Spülkopfgehäuse bestehenden Schlauchanschlußstutzen ünd einem einzigen-durchdie axiale Gehäusebohrung'eiAsetzbaren Dichtungsring aus Gummi oder einem anderen elastischen Werkstoff, an'dessen Innenseite eine Ringnut vorgesehen ist, durchreiche das -Spülmittel zum Hohlbohrer hindurchgeführt wird, .dadurch gekennzeichnet^- •daß der in seiner axialen Mnge wesentlich kürzer als der den Spülkopf (5) tragende zylindrische Bohrerschaftdurchme88ΈΓΓ/und In der Mitte des Spulk iOpf es .angeordnete :. Dichtuigjg-· ■ring^ (9) vöhe^.e.chteckigem. Quersclanit^ auf"eine an. der Innenseite vorgesehene flache Ttingnut ■( IQ) kloinorr ■ a^ialor' Ikings und vjenige ^uerkj&näle (Vi) geringer, ^uaxsohnitt' naeaiv aus.700.'!Met 1.3?; und a*jc' dov Aaacjanrjev^e 7on einer'
    2o} Üpülkoßf-nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsring (9) auf der Aussenseite ballig geformt ist0
    3ο} Spülkopf nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet , daß das' ripülkopfgehäuse- (5) von den durch den uchlauchanschlußstutzen (6) gehenden senkrechten IIittelc .■ene zu den beiden .Stirnseiten hin -vorzugsweise auf etwa d<a& LIaß des Durchmessers des ,/erkzeugbund.es (2)— dachartig oder bogenforraig verjüngt Ist0
    Jpulkopf nach Ansprüchen 1 und 3 dadurch gekennzeichnet , daß der kurz bemessene ochlauchanschlußstutzen (6) unter Ani 1Vendung großer Krümmungsradien (r) etwa im Bereich beiderseits des Dichtungsringes (9) in ü3s Spulicopfgenause übergeführt iste

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