DEP0006311DA - - Google Patents

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DEP0006311DA
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Westfälische Union
für Wisen- u.JrahtIndustrie 20»9.1948
Hamm i./Westf. „ ,
" J . /' ^ j Herstellung von Lacküberzügen,
Die Herstellung von Lackuberzügen auf Metallgegenständen, ζ·Β· auf Stahl in Band- oder Drahtform, geschieht vielfach in der Weise, daß die Gegenstände nach entsprechender Vorbehandlung durch ein Laekbad gezogen und dann senkrecht durch einen Ofen geführt werden, in dem der Lack bei der infrage kommenden Temperatur eingebrannt wird. Nach einer anderen Arbeitsweise wird der Lack auf den Draht gespritzt und dann eingebrannt. Zur wirtschaftlichen Herstellung dieser Überzüge müssen hohe Durchlaufgeschwin digkeiten angewendet werden. Sos beträgt z.B.die Dur chi auf geschwür digkeit bei 4 mm dickem Draht 0,10 bis 0,15 m/sec, bei 2,0 bis 2,5 mm dickem Draht 0,20 bis 0,25 m/sec.Es sind daher verhältnismässig lange öfen erforderlich, so daß das Verfahren wegen des dadurch bedingten erheblichen liVärniebedarfs teuer ist.
Die Erfindung bietet die Möglichkeit, die zum Einbrennen erforderliche Zeit und damit die Länge des a'inbrennofens herabzusetzen, indem der zu lackierende Gegenstand, z.B. der Draht, vor dem Eintauchen in das Lackbad auf höhere Temperatur erwärmt wird. Um ein Verbrennen des Lackes zu vermeiden, soll dabei die Temperatur etwa 30 bis 40° unter der J?lamm-Temperatur des Lackes liegen. Wenn die Temperatur des Lackbades niedrig gehalten werden soll, werden zweckmässig Kühlschlangen im Lackbad angeordnet. Beim Erwärmen des "Drahtes vor dem Eintritt in das Lackbad, z.B. auf 50 bis 100° JS^ hat sich gezeigt, daß die Brennzeit erheblich herabgesetzt werden kann. Infolgedessen ist es möglich, den Ofen wesentlich zu verkürzen. Statt der Verkürzung des Ofens kann, etwa bei "schon bestehenden Anlagen, die .uurchlaufgeschwindigkeit
des Behandlungsgutes erhöht werden» Unter Umständen können beide lVla£nahmen, die Verkürzung des Ofens und die Erhöhung der Durchlaufgeschwindigkeit, vereint angewendet werden. Bei geeigneter Durchfuhrung des Verfahrens, z.B« wenn durch Stritzen sehr dünne Leerzüge erzielt werden, ist es sogar möglichin die zum einbrennen der Lackschi cht erforderliche Wärmemenge ganz oder zum überwiegenden Teil durch Vorwärmen des Drahtes aufzubringen, ferner werden durch die gleichzeitige Erwärmung des Lacküberzuges vom Drahtinnern und von aussen her vollkommen blasenfreie Lackschichten erzeugt, während es bei dem normalen, ohne Anwärmen des Drahtes durchgeführien Verfahren nicht mit Sicherheit zu vermeiden ist, daS stellenweise Blasen entstehen bzw· der Lack nicht haftet»
Das Verfahren ist zwar für Bänder und -urähte von besonderer Bedeutung, es lä£>t sich aber auch anwenden bei der behandlung von einzelteilen, die aneinandergereiht durch die Vorrichtung geführt werden, etwa mittels einer paternosterartigen Transportvorrichtung.
Das für Sinbrennlacke Gesagte gilt öinngemäß auch für lufttrocknende Lacke.
Patentansprüche

Claims (1)

  1. Patentanspräche.
    1.) Verfahren zum Herstellen von Lacküberzügen auf Metallgegenständen, insbesondere aus Sisen und Stahl im Durchlaufverfahren, vorzugsweise auf Bändern und Drähten, dadurch gekennzeichnet, daß das Behandlungsgut vor dem Auftragen des Lackes erwärmt und der Lack auf das erwärmte Gut aufgetragen wird. 2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwärmung höchstens "bis 30 - 40° unter dem Flammpunkt des Lackes erfolgt.
    5.) Verfahren nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlaufgeschwindigkeit entsprechend der Vorwärmung bei gleicher Ofenlänge erhöht wird«
    4.) Verfahren nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß das Lackbad gekühlt wird.
    5.) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Einbrennen des Lackes dienende Ofen entsprechend der Vorwärmung (gegebenenfalls unter Berücksichtigung der erhöhten Durchiaufgeschwindigkeit gemäß Anspruch 3 ) kürzer ist als bei nicht vorgewärmtem Behandlungsgut»

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