DEP0006289DA - Säulenbohrmaschine für zahnärztliche Zwecke - Google Patents

Säulenbohrmaschine für zahnärztliche Zwecke

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DEP0006289DA
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DE
Germany
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drilling machine
sheet metal
column
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metal plate
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Alois Potsdam Kaltenbach
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Description

Bei den bekannten Säulenbohrmaschinen für zahnärztliche Zwecke ist der elektrische Antriebsmotor stets oberhalb der Säule, und zwar vorzugsweise an einem aus der Säulenkopfplatte hervorragenden Tragarm befestigt.
Die Säule selbst besteht dabei aus einem Gußstück bzw. einem mit einer Boden- und Kopfplatte versehenen aus Blech gebogenen und zusammengeschweissten Rohrstück von meist etwa quadratischem Querschnitt. In der Vorderseite befindet sich dabei eine durch eine Platte verschließbare Öffnung, durch die hindurch ein Einbau der im Säulen-Innern befindlichen Bohrmaschinenteile vorgenommen wird.
Bei den bekannten Säulenbohrmaschinen wurden im Innern der Säule der Verteilerkasten mit den Widerständen, ein Transformator und gegebenenfalls auch ein Kompressor angeordnet.
Durch die Erfindung wird ein grundlegend neuer Aufbau für Säulenbohrmaschinen für zahnärztliche Zwecke dadurch geschaffen, dass der elektrische Antriebsmotor innerhalb der Säule angeordnet wird. Auf diese Weise ist es möglich, sämtliche elek- trische Leitungen im Säulen-Innern anzuordnen und es können ferner ungekapselte elektrische Antriebsmotore Benutzung finden.
Ein weiteres grundsätzliches Erfindungsmerkmal besteht in einer völlig neuartigen Ausbildung der Säule.
Erfindungsgemäß wird die Säule aus zwei zweckmäßig halbkreisförmig gebogenen Blechplatten gebildet, die mittels mehrerer innerhalb der Säule angeordneter Stützstangen mit der Säulen-Grund- und Kopfplatte verspannt sind. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß die vordereBlechplatte abnehmbar angeordnet ist. Die Stützstangen sind innerhalb der hinteren Blechplatte angeordnet. Die hintere Blechplatte kann ferner zwecks ihrer Verspannung mit der Grund- und Kopfplatte in Nuten derselben eingreifen. Es genügt aber auch, wenn lediglich ihre nach innen abgebogenen Ränder in entsprechende Schlitze der Grund- und Kopfplatte eingreifen, weil auch dadurch in Verbindung mit den Stützstangen eine sichere Verspannung der ganzen Säule erzielt wird.
Vorteilhaft werden drei Stützstangen vorgesehen, und zwar je eine innerhalb der freien Enden der hinteren Blechplatte und die dritte dicht vor deren Mitte.
Die vordere Blechplatte wird vorzugsweise durch lose Falzung scharnierartig mit der hinteren Blechplatte abnehmbar verbunden. In Schließstellung schließt sich die vordere Blechplatte mit einem nach innen umgebogenen Randteil an einen entsprechend abgebogenen Randteil der hinteren Blechplatte dicht an. Vordere und hintere Blechplatte können durch einen oder mehrere Klappriegel in Schließstellung gehalten werden.
An den Stützstangen ist im Säulen-Innern abnehmbar ein Konsolträger befestigt, der zur Aufnahme des elektrischen An- triebsmotors, des Verteilerkastens mit den Widerständen, eines Transformators und gegebenenfalls eines Kompressors dient.
In der Kopfplatte sind außer dem Hauptschalter, dem Schalter für Schwachstrom und dem Regulierknopf auch der Transformator für Schwachstrom sowie der Behälter für die Spray-Flaschen befestigt.
Vorzugsweise wird der Konsolträger als gitterartig durchbrochenes Gußstück ausgebildet, das am oberen Ende zur Aufnahme des elektrischen Antriebsmotors eine, dessen Außenumfang angepaßte halbkreisförmige Ausnehmung besitzt. Die völlig neuartige Ausbildung der Säule aus zwei gebogenen Blechhälften ist nicht nur wesentlich billiger und einfacher als die alte Säulenkonstruktion, sondern besitzt weiterhin den großen Vorzug, daß nach Abnahme der vorderen Blechhälfte der Säulen-Innenraum für den Ein- und Ausbau der hier eingeordneten Maschinenteile wesentlich besser zugänglich ist. Die im Säuleninnern angeordneten Stützstangen gestatten ferner eine leichte Anbringung eines zweckmäßig gestalteten Konsolträgers, an dem die im Säuleninnern unterzubringenden Maschinenteile leicht befestigt werden können.
Schließlich ist auch die Anbringung der Behälter für die Spray-Flaschen in der Kopfplatte der Säule eine sehr zweckmäßige Vereinfachung, weil dadurch weiterhin die Zahl der außerhalb der Säule angeordneten Maschinenteile noch weiterhin vermindert wird. Je mehr Einzelteile der Maschine im Säuleninnern angeordnet werden, umso geringer ist die Beschädigungsmöglichkeit dieser Teile durch äußere Einflüsse und ihre Verschmutzungsmöglichkeit.
In der Zeichnung ist eine gemäß der Erfindung ausgebildete Säulenbohrmaschine beispielsweise dargestellt:
Es zeigen:
Abb. 1 die neue Säulenbohrmaschine in Ansicht bei abgenommener vorderer Säulenhälfte,
Abb. 2 die Säulenkopfplatte in Draufsicht im vergrößerten Maßstab,
Abb. 3 den an den Stützstangen im Säuleninnern befestigten Konsolträger in Vorderansicht im vergrößerten Maßstab,
Abb. 4 den Konsolträger im Längsschnitt nach Linie IV-IV der Abb. 3 im vergrößerten Maßstab,
Abb. 5 den unteren Teil der Säule mit der Säulengrundplatte im Schnitt nach Linie V - V der Abb. 1 im vergrößerten Maßstab.
Bei der neuen Säulenbohrmaschine besteht die Säule aus der gegossenen Grundplatte 1, der ebenfalls gegossenen Kopfplatte 2, drei Stützstangen 3 und zwei halbkreisförmig gebogenen Blechplatten 4 und 5. Die Stützstangen 3 sind, wie Abb. 5 erkennen läßt, innerhalb der hinteren Blechplatte 4 angeordnet, und zwar in der Weise, daß je eine Stützstange sich innerhalb der freien Enden der hinteren Blechplatte und die dritte dicht vor deren Mitte befindet. Wie Abb. 5 ferner erkennen läßt, sind die vordere und die hintere Blechplatte durch entsprechende Falzung ihrer zusammenstoßenden Ränder 6 und 7, scharnierartig miteinander verbunden, so daß die vordere Blechplatte geöffnet und durch seitliches Verschieben von der hinteren Blechplatte 4 ganz abgenommen werden kann.
Ferner sind diese freien Enden, wie Abb. 5 erkennen läßt, mit nach innen gebogenen Rändern 8, 9 versehen, die in Schließstellung der beiden Blechplatten dicht aneinander liegen. In dieser Schließstellung können beide Blechplatten durch in der Zeichnung nicht dargestellte Klemmriegel gehalten werden.
Die Abb. 3 und 4 veranschaulichen die Ausbildung eines gegossenen gitterartigen Konsolträgers 10, der am oberen Ende zur Aufnahme des elektrischen Antriebsmotors 11 eine dessen Außenumfang angepaßte halbkreisförmige Ausnehmung 12 besitzt. Unterhalb des elektrischen Antriebsmotors 11 ist der Verteilerkasten 13 mit den Widerständen befestigt. Unterhalb dieses Verteilerkastens sitzt am Konsolträger der Transformator 14 und am unteren Ende des Konsolträgers ist mit Hilfe von drei Federn 15 der Kompressor 16 aufgehängt, der nach unten zu mit der Grundplatte 1 noch durch eine weitere axial angeordnete Feder 17 gehalten ist. Die Zentrierung der hinteren Blechplatte 4 in der Grundplatte 1 und Kopfplatte 2 geschieht in einfacher Weise dadurch, daß die umgebogenen Ränder 6, 8 in Nuten oder Ausnehmungen der Grund- bzw. Kopfplatte eingreifen.
In der Kopfplatte 2 sind, wie Abb. 2 erkennen läßt, außer dem Hauptschalter 18, dem Schalter 19 für Schwachstrom und dem Regulierknopf 20, der Transformator 21 für Schwachstrom sowie die Behälter 22, 23 für die Spray-Flaschen befestigt.
An dem oben aus der Kopfplatte herausragenden Ständer 24 sind in bekannter Weise die Schnurgelenkarme angelenkt, von denen der letzte das Hand- oder Winkelstück trägt.
An dem Ständer 24 ist ferner drehbar befestigt der Gelenkarm 25, an dem wiederum ebenfalls drehbar der Gelenkarm 26 sitzt. Am freien Ende des Gelenkarmes 26 sitzt ein nach oben hinausragender Bolzen 27, auf den abnehmbar der Instrumententisch 28 aufsetzbar ist.

Claims (13)

1. Säulenbohrmaschine für zahnärztliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Antriebsmotor innerhalb der Säule angeordnet ist.
2. Säulenbohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Säule aus zwei zweckmäßig halbkreisförmige gebogenen Blechplatten gebildet ist, die mittels mehrerer innerhalb der Säule angeordneter Stützstangen mit der Säulen- Grund- und Kopfplatte verbunden sind.
3. Säulenbohrmaschine nach Anspruch 1 - 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Blechplatte abnehmbar angeordnet ist.
4. Säulenbohrmaschine nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstangen innerhalb der hinteren Blechplatte angeordnet sind.
5. Säulenbohrmaschine nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Blechplatte in Nuten der Grund- und Kopfplatte eingreift.
6. Säulenbohrmaschine nach Anspruch 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß lediglich die nach innen umgebogenen Ränder der hinteren Blechplatte zwecks deren Zentrierung an Kopf- und Grundplatte in Nuten dieser Platten eingreifen.
7. Säulenbohrmaschine nach Anspruch 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß drei Stützstangen vorgesehen sind, und zwar je eine innerhalb der freien Enden der hinteren Blechplatte und die dritte dicht vor deren Mitte.
8. Säulenbohrmaschine nach Anspruch 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Blechplatte durch lose Falzung scharnierartig mit der hinteren Blechplatte abnehmbar verbunden ist.
9. Säulenbohrmaschine nach Anspruch 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Blechplatte in Schließstellung sich mit einem nach innen umgebogenen Randteil an einem entsprechend abgebogenen Randteil der hinteren Blechplatte dicht anschließt.
10. Säulenbohrmaschine nach Anspruch 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß vordere und hintere Blechplatte durch einen oder mehrere Klappriegel in Schließstellung gehalten werden.
11. Säulenbohrmaschine nach Anspruch 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stützstangen abnehmbar ein Konsolträger zur Aufnahme des elektrischen Antriebsmotors, des Verteilerkastens mit den Widerständen, eines Transformators und gegebenenfalls eines Kompressors befestigt ist.
12. Säulenbohrmaschine nach Anspruch 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kopfplatte außer dem Hauptschalter, dem Schalter für Schwachstrom und dem Regulierknopf auch der Transformator für Schwachstrom sowie die Behälter für die Spray-Flaschen befestigt sind.
13. Säulenbohrmaschine nach Anspruch 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Konsolträger aus einem gitterartig durchbrochenen Gußstück besteht, das am oberen Ende zur Aufnahme des elektrischen Antriebsmotors eine dessen Außenumfang angepaßte halbkreisförmige Ausnehmung besitzt.

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