DE134309C - - Google Patents

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DE134309C
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ring
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters
    • H01R39/02Details for dynamo electric machines
    • H01R39/34Connections of conductor to slip-ring

Landscapes

  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 134309 KLASSE 21 d.
Schleifringe für elektrische Maschinen.
' Fatentirt im Deutschen Reiche vom 15. Januar 1902 ab.
Die Erfindung betrifft Schleifringe für elektrische Maschinen, wie solche in Verbindung mit Schleifbürsten dazu verwendet werden, um entweder elektrische Ströme den Windungen zuzuführen, mit denen die Ringe verbunden sind, oder um von solchen Windungen Ströme zu entnehmen und diese aufsen angebrachten Leitern zuzuleiten.
Es wird insbesondere bezweckt, einen Satz derartiger Ringe so einzurichten, dafs letztere möglichst einfach in der Bauart, sowie leicht und billig herzustellen sind und sich bequem anbringen lassen, wobei gleichzeitig die Formgebung und Anbringungsweise derartig ist, dafs eine wirksame Lüftung und Isolirung der Ringe gesichert ist und dieselben sich erforderlichenfalls leicht entfernen lassen.
Gemäfs vorliegender Erfindung sind die in gewöhnlicher Weise neben einander angeordneten Ringe mit stützenden Armen ausgestattet, die annähernd in die gleiche Ebene hineinragen, und diese Arme sind an einem stutzenden Ringe befestigt.
In der Zeichnung ist ein Satz derartiger Ringe dargestellt, wie solche insbesondere für dreiphasige Wechselströme geeignet sind. Fig. ι ist eine Endansicht und Fig. 2 eine Seitenansicht der Ringe und ihrer stützenden Unterlage. Fig. 3 zeigt hauptsächlich im Schnitt Theile der in Fig. 1 und 2 veranschaulichten Ringe nebst Unterlage. Fig. 4 ist eine Schnittansicht eines Theiles eines der äufseren Ringe und Fig. 5 eine ähnliche Ansicht des anderen äufseren Ringes. Fig. 6 zeigt eine Einzelheit der Innenseite eines Theiles eines Ringes.
Die mit 2, 3 und 4 bezeichneten Ringe sind mit Armen 11, 13 und 15 und diese an ihren Enden mit Buchsen 12, 14 und 16 versehen. Die Arme der beiden äufseren Ringe 3 und 4 sind, wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, gegen die Ebene ihrer zugehörigen Ringe geneigt, so dafs, wenn die Ringe in richtiger Lage zu einander angebracht sind, die an den Enden ihrer Arme befindlichen Buchsen sämmtlich in einer und derselben zur Maschinenwelle senkrechten Ebene liegen, damit sie an dem Ende eines einzigen Stutzringes 1 angebracht werden können, der mittels Bolzen 5 an dem Anker oder einem anderen geeigneten Theile der elektrischen Maschine befestigt ist. Die an den Enden der Arme befindlichen Buchsen werden an dem Stützringe mittels Bolzen 8 festgeschraubt, die auf diesem Stützring sitzen, wobei zur Isolirung der Ringe entsprechende Isolirrohre 20, 21 und Isolirscheiben 18, 19 vorgesehen sind. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besitzt jeder Ring vier in gleichen Abständen von einander angeordnete Arme, so dafs im Ganzen zwölf Buchsen vorhanden sind, die in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise symmetrisch am Umfange des Stützringes angeordnet werden können. Auf diese Weise wird jeder einzelne Ring in gleicher Weise und im Wesentlichen durch die gleichen Mittel gehalten. Zur Erleichterung des Centrirens der Ringe sind die inneren Enden der Buchsen 12,
14 und 16 abgeschrägt und ist die Nuth in dem Stützringe ι ihrer Querschnittsform nach annähernd V-förmig gestaltet. Dies ist in Fig. 3, 4 und 5 deutlich ersichtlich. Es liegt auf der Hand, dafs die Gestaltung dieser Theile mit Bezug auf einander auch die umgekehrte sein kann, und dafs die Enden der Buchsen unterschnitten sein können, während das Ende des Stützringes, an dem sie befestigt werden, mit einer V-förmigen Erhöhung ausgestattet sein kann.
Zwecks bequemen Anbringens und Abnehmens kann der Stützring 1 aus zwei Theilen gearbeitet sein, die in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise durch Bolzen zusammengehalten werden, wobei sowohl zum Zwecke der Materialersparnifs als auch behufs Sicherung einer wirksamen Lüftung dieser stützende Theil durchbrochen eingerichtet sein kann. Erforderlichenfalls können auch die Schleifringe, wie in Fig. ι angedeutet, zweitheilig eingerichtet sein, während natürlich die Anzahl der für jeden Ring vorgesehenen Arme den Erfordernissen des einzelnen Falles angepafst sein mufs. Es kommt darauf an, ihre Zahl und Abmessungen so zu wählen, dafs die Buchsen sämmtlicher Arme an dem Stützringe befestigt werden können.
Jeder einzelne Ring ist an die Wickelung der betreffenden Maschine durch einen Draht oder Leiter 22 angeschlossen, dessen äufseres Ende 23 an einer an geeigneter Stelle des Umfangs des betreffenden Ringes an dessen Innenfläche vorgesehenen Platte 24 oder dergl. festgeschraubt ist.
Wie ersichtlich, lassen sich vermöge dieser Einrichtung die Schleifringe auf das Genaueste anbringen, zuverlässig in ihrer Lage befestigen und auf wirksame Weise sowohl von einander als auch von der Maschine isoliren, wobei sie sich zwecks Auswechselns oder Nachsehens der Isolirung u. s. w. ohne Schwierigkeit bequem abnehmen lassen.
In solchen Fällen, wo nur zwei Schleifringe verwendet werden, kann man natürlich den einen entsprechend dem Ringe 2 und den andern entweder entsprechend dem Ringe 3 oder 4 einrichten, oder man kann sie den Ringen 3 bezw. 4 ähnlich machen, obwohl es nicht nöthig sein würde, die stützenden Arme im gleichen Winkel von den Ebenen der Ringe abstehen zu lassen.
Bei Anwendung von vier Ringen könnten die Arme der äufseren Ringe im Wesentlichen denen der gezeichneten Ringe 3 und 4 entsprechen, während die beiden inneren Ringe mit Armen versehen sein könnten, die in einem kleineren Winkel von den Ebenen der Ringe abstehen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: :
1. Anordnung der Schleifringe bei elektrischen Maschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs die die neben einander liegenden Schleifringe stützenden Arme annähernd in die gleiche zur Maschinenwelle senkrechte Ebene hineinragen und in Buchsen endigen, welche an einem einzigen, mit dem umlaufenden Maschinentheil in starrer Verbindung stehenden Stützringe befestigt sind.
2. Abänderung der Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Enden der Buchsen abgeschrägt sind und sich an entsprechend abgeschrägte Flächen des Stützringes legen oder umgekehrt, zu dem Zwecke, die schnelle und leichte Centrirung der Schleifringe zu ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0040266A1 (de) * 1980-05-19 1981-11-25 BBC Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie. Schleifringanordnung für elektrische Maschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0040266A1 (de) * 1980-05-19 1981-11-25 BBC Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie. Schleifringanordnung für elektrische Maschinen

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