DEP0005576DA - Hohlsteindecke - Google Patents

Hohlsteindecke

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Publication number
DEP0005576DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hollow
stones
beams
ceiling
concrete
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Sievers
Original Assignee
Sievers, Kurt, Heilbronn
Publication date

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Description

Anmelder* Stuttgart« den i6eJuni 194?
Surfe Sievers £ 48 Bk/Sch
Heilbronn
Sileherpl»16
Vertreters
tatentanwalt
Bipl«-Ing»Max Bunt:©,
Stuttgart-!»F ritis-llsas-Str * 2
Hohlst eM J111B. d e c 3c β
Die Erfindung "besieht g&eh aaf Hohlst eindecken mit zwischen Balkon eingesetzte» Hohlsteinen und mit Überbeton, Hohlsteindecken mit zwischen BaIkOn1 z.B. zwischen Stahlbetonbalken eingesetzten Hohlsteinen waren mit und ohne überfoeton bekennt. Is war auch "bekannts Stahlbetonbalken für diese Becken und die Hohlsteine als Fertigteile herausteilen und di© Fugen der auf der Baustell© zusammengesetzten Hecke ©n Ort und Stelle zu vergießen und. danach <äen Üoerbeton aufzubringen« Bei <ä@n "bekffinten Becken dieser Art mit Üfcerbeton dienen öle Hohlsteine lediglich als Mllung für die Hohlräume und als Kittel zur Erzielung einer geschlossenen !Fläche* Bei der Berechnung der Tragfähigkeit der Decke werten sie als tragende feile nicht "berücksichtigt, Dieg0 Berücksichtigung äer tragfähigkeit der Stein© erfolgt nur "bei Decken ohne Ü"berfeetons wobei aber die sonst durch den Überbeton ersielte Qmersteifigkeit der Decke durch besondere Maßnaimen erreicht werden mußs während sieh andererseits besonders gegenüber großen linzellasten das fehlen einer druck?@rteil^©nden Schicht nachteilig "bemerkbar aacht. In der itsxis beobachtet man jedoch» daß auch bei Decken der letzteren 4rt? schon um die Steine besonders während der Bauzeit auf der Oberfläche zu schonen und um überhaupt eine zusammenhängende ©bene obere Peckenflache zu schaffen, ein überbeton eis nichttragendes Element aufgebracht mrds wenn auch rielleicht in dünnerer Schichts als bsi den Becken der erstgenannten Art» Di© Erfindung geht deswegen von Becken mit Öberbeton aus. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, dem Überbeton mit Hilfe geeigneter Hohlsteine eine für seine Tragfähigkeit besonders günstige Form zu geben, wobei
dl* Anordnung so getroffen wird* dal die Rohlwie "bei Decken olme Überbeton mit zuig. fragen. he£-
werden,, bei der Berechnung der Tragfähigkeit der Decke also "berücksichtigt werden können. Gemäß der Ilrfindung. ist "bei einer Hohlst eindecke mit zwischen Balken (vorzugsweise fabrikmäßig hergestellten Stahlbetonbalken) eingesetzten Hohlsteinen und mit tiberbeton diesem dureh Terwemdung von Hohlsteinen mit gewölbter Oberfläche die Form von sich auf den Balken abstützenden Sewölbekappen gegeben» Der überbeton bildet bei dieser Decke von Balken m. Balken ein besonders gut tragfähiges Gewölbe, das gegebenenfalls von dem SewÖlbe der Steine, auf denen es gefa?-mt ist, im Tragen unterstützt wird* Infolge der uewolbefoxm wird eine besondere ^,erarmierung für normale Belaetungsfäll© entbehrlich« Die Torteile der bekannten Bauarten mit Überbeton, nämlich die günstige Druckverteilung und der Schutz der Hohlsteine bleiben erhalten« Ba bei der neuen Decke das Gewölbe des Überbetons und das Sewölbe der Hohlsteine sum kragen herangezogen wirä, eignet sie sich besonders für Ausführungen mit größeren Balkenabstäxtden, Bei einer bevorzugten Ausführengsform der Hohlsteine für solche Decken sind die Hohlsteine an der Yerbindungsflache mit dem Überbeton, also an ihrer gewölbten oberen fläche auf äeder Seite (rechts und links) mit mindestens einem Absats ausgerüstets dessen Stirnfläche gegen den Gewölbescheitel gerichtet ist« Zweckmäßig sind awei solche Absätse auf jeder Seite vorgesehen. Die Stirnflächen der Absätze stehen wenigstens aniiäherii senkrecht zur Q-ewöIbeflache nsd verlaufen im übrigen im wesentlichen parallel zu den Balken* Sie können jedoch auch geneigt zur Pdchtung der Balken hergestellt sein* Durch die auf dies® Weise erzielte besonders innige Verbindung zwischen dem Gewölbe des Überbetons umd dem Gewölbe der darunter liegenden Steine wird das Mittragen der Steine mit besonders groBer Sicherheit gewährleistet« Deekenhohlsteine mit Absätzen auf* der oberen fläch© waren ©n sich bekannt, doch dienten die Absätze hierbei nicht der Terbindung mit dem Überbetone sondern der Terbinätmg mit den Balken« Ihre Druckflächen waren nicht gegen den G-ewölbescheitel nacht oben gerichtets sondern gegen den Balken sur Druckübertragung vom Deckenstein zum Balken« Is war auch bekannt, is einer falaartigen Yertiefung an der Stirnfläche von Hohlsteinen rechts und links je einen Ansatz vorzusehens aber nur unmittelbar an der Stirnwand in der Fuge,» nicht über
die ganze Breite des Steins* Zur weiteren Yerbesserung der Terbindung zwischen Überbeton und Hohlsteinen tonnen in üer S-ewolbeflache an sieb, bekannte fernsten angebracht sein, die gegebenenfalls auch zum MaI eg en von Quereisen benutsbar sind. Ss können z.B* an den Stirnflächen der Steine an sich bekannte faljse angebracht sein, die beim Zusammensetzen der Steine Quernuten ergeben» Bei einer weiteren Ausführungefora ist im Scheitel der Hohlsteine eine durchgehend«s rinnenartige Hut von ζ,Β* halbkreis-* dreieck- oder trapezförmigem Querschnitt vorgesehen, die die Terzahnung des ÜberbetongewSlbes mit dem Hohlsteingewölbe verstärkt, zum Entstehen einer parallel zu den Balken verlaufenden Versteifung dient und druckverteilend bei schweren linzellasten wirkt»
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiel®*
I'ig«1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäB ausgebildeten Decke in se haubildlicher sehem&Mscher Barstellung t teilweise im Schnitt«
ebensolche Darstellung eines zweiten Ausführungs-
s, bei welchem Hohlsteine mit Ansätzen verwendet sind»
Sei &@ai Steispiel nach Jig.1 sind die Hohlstein© 1S die ©inen mittleren Steg 2 aufweisen9 in bekannter Feise zwischen fabrikmäßig hergestellten Stahlbetonbalken 3 auf diese aufgelegt» Die Steine besitzen ©ine gewölbte Oberfläche 4, Durch an den Stirnseiten d©r Steine gegebenenfalls vorgesehene ^«t«sa«*«B an sich, bekannte False entstehen beim Zusammensetzen der Stein© Quemuten 5 und 6# Auf diese Anordnung ist der Überbeton 7 aufgebracht* Die Abbildung läßt in dem Balken 3 die Stahlbewehrung 8 erkennen»
Bei dem Beispiel nach Fig»2 besitzen die Hohlsteine 1 auf ihrer gewölbten Oberfläche 4 zu beiden Seiten der Mittelrippe 2 Ansätze 9 und 10, deren Stirnflächen gegen den Scheitel der Wölbung gerichtet sind« Die Armierungseisen 11 der Balken 3 ragen bei diesem Beispiel aus den Salken heraus, um eine besonders gute Verankerung mit dem (Jberbeton zu sichern· Sine Abänderung dieses Beispiels entsteht» wenn» wie in tig«2 eingestrichelt, im Scheitel der Hohlstein© eine durchgehende, rinnenartige Sut 12 angebracht ist» Wie bei dem Seispiel nach I1Ig. 1 sino" auch bei der Decke gemäß Fig.2 -4uernuten 5 und 6 angeordnet.
Die erfindungsgismäJS ausgebildeten Becken lassen sich mit fabrikmäßig oder an der Baustelle hergestellte! Balken beliebiger Art herstellen, Sie Hohlsteine selbst können aus vielerlei Baustoffen hergestellt sein, doch sind für die Hohlsteine mit «Sen Absätzen wie bei 99Λ0 Ausgangsstoffe größerer Festigkeit erwünscht als bei Steinen mit glatter gewölbter Oberfläche, wie nach Fig.1, Die Seitenflächen der Hohlsteine können in en sich bekannter Weise gegen die fragbalken geneigt sein*

Claims (5)

Patentansprüche*
1) Hohlsteindecke mit zwischen Balken* Yoraugsweise fabrikmäßig hergestellten Stahlbetonbalken eingesetzten Hohlsteinen und mit Üb erb et on s dadurch gekennzeichnet* daß dem tiberbeton durch Terwendung von Hohlsteinen mit gewölbter Oberfläche die form von sieh auf den Balken abstützenden tragenden öewolbekappen gegeben ist·
2) Hohlsteine für Decken nach Anspruch 19 dadurch gekennzeichnets daß die Hohlsteine an der Yerbindungsflache mit dem Überbeton auf jeder Seite (rechts und links) mit mindestens einem* Torzugsweise über die ganze Steinbreite reichenden Absatz gusgerüstet sindf dessen Stirnfläche gegen den G-ewolbescheitel gerichtet ist»
3) Hohlsteine nach Ansprach 2t dadurch gekennzeichnet* daB die Stirnflächen der Absätze annähernd senkrecht zur GrewÖTbef lache stehen»
4) Hohlsteine für Decken nach Anspruch 1S gekenaseiehnet durch in der Stirnfläche der Hohlsteine angelbrachte, an sich bekannte Falze für Quenauten*
5) Hohlsteine für Decken nach Anspruch 1, insbesondere nach Anspruch 2 bis 4·, gekennzeichnet durch eine durchgehende, rimienartige Hut τοη ζ.Ββ halbkreis-j dreieck- oder trapezförmigem Querschnitt im Scheitel der Hohlsteine«

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