DEP0004314BA - Kachelofen - Google Patents
KachelofenInfo
- Publication number
- DEP0004314BA DEP0004314BA DEP0004314BA DE P0004314B A DEP0004314B A DE P0004314BA DE P0004314B A DEP0004314B A DE P0004314BA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tiled
- firebox
- wreaths
- stove
- tile
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Description
Bei den bekannten Kachelöfen sind Feuerraum und Kachelwände im allgemeinen zu einem gemeinsamen Ofenblock aufgebaut. Hierzu werden Kacheln verwendet, die vom Ofensetzer gehauen und geschliffen werden müssen, oder Kacheln, die geschliffen d.h. setzfertig von der Brennerei geliefert werden. Hinzu kommt der sogenannte Vorschub, der mit Lehm an den Kachelmantel angerieben wird. Durch die feste Verbindung von Feuerraumausmauerung und Kachelwand treten bei Erhitzung Spannungen auf, die meist zu Rissen in der empfindlichen Kachelschicht, oder zu grösseren Fugen führen. Der Einbau von Dehnungsfugen hat hier keine befriedigende Abhilfe gebracht. Ein freistehender Feuerraum kann bei diesem Kachelofenaufbau, nur bei schweren Öfen gebaut werden, die andererseits den Nachteil langsamer Wärmeabgabe und hoher Kosten haben.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, einen Kachelofen zu schaffen, der diese Nachteile durch seinen Aufbau vermeidet und zu dem billig und einfach herzustellen ist. Erfindungsgemäss ist bei dem neuen Ofen der Feuerraum vom äusseren Kachelmantel oder Kachelkranz getrennt, sodass kein unmittelbarer Wärmeübergang von der Feuerungsausmauerung, auf die Kachelschicht erfolgen kann, demzufolge Materialspannungen in der Kachelschicht vermieden werden. Der Feuerraum ist freistehend angeordnet und wird an den Seiten jeweils im Abstand von halben Kachelkränzen umkleidet. Zwischen Feuerraum und Kachelkränzen sind senkrechte Luftkanäle, durch die Raumluft durchstreicht und einen erheblichen Teil der Feuerraumwärme direkt an die Raumluft abgibt.
Die beiden Kachelkränze können sich im oberen Teil des Ofens, auf den schmalen Seiten, zu einem geschlossenen Kachelkranz zusammenschliessen, sodass die Ummantelung vorne etwa portalförmig aufgebaut ist und dadurch erhöhte Steifigkeit erhält. Die rückwärtige Feuerraumwand wird von den Kachelkränzen nicht eingeschlossen. Weitere Erfindungsmerkmale sind anhand der Zeichnungen dargestellt.
Abbildung 1 zeigt den Ofen in Vorderansicht. Abb. 2 zeigt einen waagerechten Schnitt nach der Linie AB. der Figur 1.
Abb. 3, 4, 5 stellen einzelne Ausschnitte des Ofenaufbaues dar. In Abb. 2 sind 1, die den Feuerraum, im Abstand umgebenden halben Kachelkränze, die Feuerraum-Begrenzungswände sind 2; die Luftkanäle 4, sind durch Absperrklappen oder Schieber verschliessbar. In Abb. 3 wird die Form eines Kachelkranzes in senkrechtem Teilschnitt gezeigt. Zur Versteifung und Erhöhung der Festigkeit der Wände sind die Kacheln nach Art von Nut- und Feder miteinander verbunden. Die vorn sichtbare, sogenannte Schonkante 7 der Kacheln, ist wie ersichtlich, nach der Kachelmitte zurückgezogen und bildet auf der einen Stirnseite eine Art Feder 8, die in die nutenartige Vertiefung der Gegenkachel eingreift,
und mit dieser durch bekannte Bindemittel verbunden ist. Ein Abschleifen oder Abhauen der Kacheln insbesondere der Schonkanten durch den Ofensetzer erübrigt sich bei dieser Ausführung, da die Kacheln bereits formgerecht geschliffen, geliefert werden. Die Feuerraumwände sind erfindungsgemäss ohne Eisenteile und nur durch einfache, ebenfalls nut- und federartige Ausbildung der jeweils zusammenstossenden Steine zusammengehalten.
In Abb. 4 ist die Ausbildung der Steine 2 schematisch dargestellt. Der besondere Vorteil liegt in der Fugendichtheit, die durch diese Verbindungsart erreicht wird, sowie in einem sehr stabilen Aufbau des Feuerraumes.
Es ist weiterhin zweckmässig, die Türplatte 6 des Ofens unter Verwendung der üblichen Bauteile, mittels auf der Türplattenrückseite angebrachter Haken 3, unmittelbar in die Feuerraumseitenwände einzulassen und auf diese Weise zu befestigen. Siehe Abb. 5. Diese Befestigung ist einfach und verbilligend und gewährt ausserdem eine günstige Wärmeübertragung. Äusserlich unterscheidet sich die Ofenkonstruktion nicht besonders von der üblichen Schrankform, des Ofens, sie hat nur wenige senkrechte Fugen. In den oberen beiden Kachelkränzen werden 4 - 6 parallele Züge eingebaut, die die Aufgabe haben, den Rauchgasstrom aufzuspalten, um eine intensive Wärmeabgabe zu erreichen.
Claims (3)
1) Kachelofen dadurch gekennzeichnet, dass der Feuerraum freistehend vom Kachelmantel getrennt aufgebaut ist, wobei die die seitlichen Feuerraumwände (2) im Abstand umschliessenden Halben-Kachelkränzen (1) mit den Feuerraumseitenwänden (2) lotrechte, abschliessbare, Luftkanäle (4, 5) bilden.
2) Kachelofen nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Kachelkränze (1) oberhalb des Feuerraumes vorzugsweise auch den Vorderteil des Ofens umschlissen und dort mehrere parallele Rauchgaskanäle angeordnet sind.
3) Kachelofen nach Anspruch 1 - 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Kacheln der Kachelkränze (1) nut- und federartig verbunden sind, dadurch dass die Schonkanten (7) der Kacheln nach der Kachelmitte zu abgeschrägt sind, und somit auf einer Stirnseite eine Art Feder (8) bilden, die in die nutenartig
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DEP0004314BA (de) | Kachelofen | |
| DE1803985A1 (de) | Waermegenerator,insbesondere Winderhitzer fuer Hochoefen | |
| DE4316337B4 (de) | Ofen für feste Brennstoffe | |
| AT281353B (de) | Kachelofen-einsatz | |
| AT165106B (de) | Formstein für Schornsteinköpfe mit von außen in den Rauchkanal führenden, zur Zugverstärkung dienenden Windeintrittskanälen | |
| DE654851C (de) | In Feuerungen einzubauender kastenfoermiger Luftvorwaermer | |
| AT206617B (de) | Wandverkleidung für Öfen, insbesondere Warmluftöfen | |
| DE626349C (de) | Umwaelzheizung fuer Backoefen | |
| DE630125C (de) | Heizkessel mit Fuellschacht und unterem Abbrand | |
| AT120041B (de) | Gasbrenner. | |
| DE813441C (de) | Sparbrenner fuer Kohlenherde o. dgl. | |
| DE373464C (de) | Ofen, insbesondere fuer Grudefeuerung | |
| DE595517C (de) | Einsatzrahmen fuer Tiefoefen | |
| DE488291C (de) | Rostfeuerung mit Heissluftzufuehrung | |
| DE708130C (de) | Drosseleinrichtung fuer den Rauchgaskanal von Kuechenherden | |
| DE834401C (de) | Heizwand mit waagerechten Heizzuegen fuer senkrechte, zur Gas- und Kokserzeugung dienende Kammeroefen | |
| DE664885C (de) | Werkstattfertig verschickbarer Kachelofen | |
| AT145644B (de) | Transportabler Kachelofen. | |
| DE935571C (de) | Kochherd | |
| DE622948C (de) | Einrichtung zur Vorwaermung der Verbrennungsluft bei Herden | |
| DE817196C (de) | Stahlheizkessel zur Erzeugung von Warmwasser oder Nieder-druckdampf, insbesondere fuer Zentralheizungsanlagen | |
| AT217614B (de) | Feuerung mit Düsenbrennern für Kohlenstaub, Gas oder andere einblasbare Brennstoffe | |
| DE640344C (de) | Gliederkessel | |
| DE504019C (de) | Duesenanordnung fuer Feuerungen | |
| DE821526C (de) | Aufsatz fuer Luft-, Gas- oder Rauchkanaele, insbesondere Kaminaufsatz fuer Hauskamine |