DEP0004312BA - Peilanordnung zum Minimumpeilen mit Enttrübung und Seitenbestimmung unter Verwendung von Hilfsantennen - Google Patents
Peilanordnung zum Minimumpeilen mit Enttrübung und Seitenbestimmung unter Verwendung von HilfsantennenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit einer Peilanordnung, insbesondere mit demjenigen Schaltungsteil derselben, welcher zur Einkopplung der verschiedenen für das Minimumpeilen, Enttrüben und die Seitenbestimmung dienenden Spannungen, z.B. Rahmenspannung, Hilfsantennenspannung in aufgenommener bzw. demgegenüber um 90° verschobener Phasenlage in den Empfangskreis (Abstimmkreis) erforderlich ist. Die erfindungsgemässe Anordnung kennzeichnet sich dadurch, dass zur Einkopplung der zur Enttrübung und Seitenbestimmung dienenden Spannungen in den Empfangskreis (Abstimmkreis) ein und dieselbe Induktivität dient, welcher zur Erzielung einer zwischen den beiden einzukoppelnden Spannungen erforderlichen Phasenverschiebung entsprechende phasendrehende Elemente, vorzugsweise Ohmsche Widerstände, zugeschaltet werden.
Bei einzelnen bekannten Anordnung hat man für die Einkopplung dieser Spannungen zwei Induktivitäten aufgewendet, so dass das Kupplungsglied der Peilanordnung ausser der Induktivität des Empfangskreises (Abstimminduktivität) noch drei Induktivitäten aufweist, von denen die eine zur Einkopplung der Peilrahmenspannung, eine weitere zur Einkopplung der Hilfsantennenspannung in der aufgenommenen Phasenlage zwecks Enttrübung und schliesslich eine Induktivität zur Einkopplung der Hilfsantennenspannung in einer um 90° verschobenen Phasenlage zur Seitenbestimmung dient. Bei der konstruktiven Anordnung dieser Induktivitäten
treten nun gewisse Schwierigkeiten auf, da zwischen den die einzelnen Induktivitäten verkörpernden Spulen verschiedene Kopplungsgrade einzuhalten sind. So muss z.B. die Rahmenspule mit der Spule des Abstimmkreises stark gekoppelt (etwa 90%) sein, während die Hilfsantennenspulen mit der Abstimmspule nur etwa 50% Kopplung aufweisen sollen. Ausserdem soll die durch die Spulen hineintransformierte Kapazität möglichst klein gehalten werden.
Anstatt für jeden Zweck eine besondere Induktivität aufzuwenden, ist es auch bekannt, zur Einkopplung der in ihrer Phasenlage zu verschiebenden Hilfsantennenspannung keine besondere Induktivität aufzuwenden, sondern hierfür die zur Einkopplung der Peilrahmenspannung dienende Rahmenspule mit zu benutzen. Hierbei müssen aber an dieser Spule zusätzliche abgreifbare Windungen vorgesehen werden. Das ergibt schädliche Rückwirkungen infolge der Restinduktivität der nicht benutzten Windungen und ihrer zur Induktivität des Empfangskreises vorhandenen Kapazität.
Alle diese Nachteile werden durch die erfindungsgemässe Doppelverwendung der zur Einkopplung der Hilfsantennenspannung dienenden Induktivitäten vermieden.
Zur Erläuterung der Erfindung ist in der Figur ein Schaltbild für einen Peilvorsatz eines Rundfunkempfängers dargestellt. Dieser Peilvorsatz dient für drei Bereiche. Für jeden dieser Bereiche ist je ein Koppelglied B(sub)1, B(sub)2 und B(sub)3 vorgesehen, welches aus drei auf einen Massenkern aufgebrachten Spulen W(sub)1, W(sub)2 und W(sub)3 besteht. Die Spulen W(sub)1 und W(sub)2 sind zur Erzielung einer starken Kopplung (etwa 90%) konzentrisch übereinander auf dem Massekern angeordnet, während die Induktivität W(sub)3 in einem gewissen Abstand von diesen Spulen auf den Kern aufgebracht ist, um einer geringere Kopplung (etwa 50%) zu erreichen. Die Spule W(sub)1 bildet die Induktivität des Abstimmkreises. Ihr ist ein Trimmerkondensator parallel geschaltet. Ausserdem umfasst der Abstimmkreis den Abstimmkondensator C(sub)1, der über einen zur Umschaltung des Empfängers auf Rundfunkempfang bzw. Peilen dienenden Schalter S(sub)2 im letzteren Fall in Stellung 2 wirksam gemacht wird. Die Spule W(sub)2 stellt die Induktivität dar, mittels der die Spannung des Peilrahmens R in den Abstimmkreis eingekoppelt wird, während die Spule W(sub)3 dazu dient, die Hilfsantennenspannung in den Abstimmkreis einzukoppeln, und zwar das eine Mal
in Zusammenschaltung mit dem Differentialkondensator C zur Einkopplung der Hilfsantennenspannung in der aufgenommenen Phasenlage zwecks Enttrübung des Minimums und das andere Mal nach Zuschaltung phasendrehender Elemente, vorzugsweise der Widerstände <Formel> zwecks Seitenbestimmung unter Benutzung des Seitenschalters S. Die Einschaltung der einzelnen Koppelglieder
B(sub)1, B(sub)2 bzw. B(sub)3 für die verschiedenen Bereiche erfolgt durch einen Mehrfachschalter S(sub)1 in seinen entsprechenden Kontaktlagen, der mit dem Bereichsschalter des Rundfunkempfangsgerätes zwangsläufig gekuppelt ist. Ein Schalter S(sub)2 dient, wie schon erwähnt, zur Einschaltung des gesamten Peilvorsatzes vor den Empfänger, von dem nur einzelne Bauelemente, wie Abstimmkondensator C(sub)1, HF-Verstärkungsröhre usw., dargestellt sind.
Soll mit dem eben erläuterten Peilvorsatz die Peilung durchgeführt werden, so wird zunächst durch den Mehrfachschalter S(sub)1 der zu empfangende Wellenbereich eingeschaltet. Beispielsweise werden seine hier nicht gezeigten Kontaktarme so eingestellt, dass die Segmente s(sub)1...s(sub)8 mit den entsprechenden Kontakten 1 in Verbindung gebracht werden, so dass das Koppelglied B(sub)1 wirksam gemacht ist. Der Schalter S(sub)2 wird derart betätigt, dass über sein Segment
s(sub)1 eine Verbindung mit dem Kontakt 2 und über sein Segment s(sub)2 eine Verbindung mit dem entsprechenden Kontakt hergestellt ist, so dass also der Peilvorsatz an den Rundfunkempfänger angeschaltet ist. Wie das Schaltbild erkennen lässt, ist an die Punkte a und b der Peilrahmen R und an den Punkt c die Hilfsantenne HA angeschaltet. Dadurch wird über die mit den Kontakten 1 in Verbindung stehenden Segmente s(sub)1 und s(sub)2 des Mehrfachschalters
S(sub)1 die Rahmenantenne mit der Induktivität W(sub)2 des Koppelgliedes
B(sub)1 verbinden, während die Hilfsantenne über den Differentialkondensator C und die mit den Kontakten 1 in Verbindung stehenden Segmente s(sub)5 und
s(sub)6 des Mehrfachschalters S(sub)1 mit der Induktivität W(sub)3 verbunden ist. Ausserdem kann die Hilfsantenne durch Umlegen des Seitenschalters S und l oder r über die mit den Kontakten 1 in Verbindung stehenden Segmente s(sub)7 und
s(sub)8 des Mehrfachschalters S(sub)1 über die Widerstände <Formel> ebenfalls mit der Induktivität W(sub)3 in Verbindung gebracht werden. An dem Drehkondensator C(sub)1 erfolgt die Abstimmung auf die Senderwelle. Der Peilrahmen R, dessen Spannung über die Induktivität W(sub)2 in den Empfangskreis (Abstimmkries) eingekoppelt wird, wird solange gedreht, bis das Signal in geringster Lautstärke aufgenommen wird. Darauf wird zur Enttrübung des Minimums der
Differentialkondensator C so eingestellt, dass das Signal noch leiser wird, und zwar unter mehrmaliger Rückkontrolle durch Schwenken des Peilrahmens R, bis ein Minimum erreicht wird. Anschliessend wird der Peilrahmen vom Minimum aus nach rechts und links bis zur Wahrnehmung des Signals gedreht, um die Peilbreite zu bestimmen. Von beiden hierbei abgelesenen Winkelgraden wird der Mittelwert gebildet. Die Einkopplung der Hilfsantennenspannung ist hierbei über die Induktivität W(sub)3 erfolgt. Der festgestellte Mittelwert lässt noch nicht die Richtung der einfallenden Peilstrahlen erkennen, vielmehr können diese auch aus einer um 180° verschobenen Richtung eintreffen. Um dies festzustellen, ist noch eine Seitenbestimmung erforderlich. Hierzu wird die aufgenommene Hilfsantennenspannung in einer um 90° verschobenen Phasenlage in den Abstimmkreis eingekoppelt. Dazu dient wiederum die schon erwähnte Induktivität
W(sub)3, der zur Erzielung der Phasenverschiebung über die Kontakte 1 und Kontaktsegmente s(sub)7 und s(sub)8 des Mehrfachschalters S(sub)1 Widerstände
zugeschaltet werden. Nachdem der Peilrahmen R um 90° gedreht worden ist, wird der Seitenschalter abwechselnd nach links und rechts gelegt, so dass also die eben genannte Induktivität W(sub)3 mit den zugeschalteten Widerständen wirksam ist. Wird der Seitenschalter S nach links in die Kontaktlage l gebracht, so gelangt die Hilfsantennenspannung über den Widerstand <Formel> über das obere Wicklungsende der Induktivität W(sub)3 auf diese Induktivität und wird über diese in den Empfangskreis (Abstimmkreis) eingekoppelt. Die Hilfsantennenspannung ist durch die phasendrehend wirkende Widerstandszuschaltung um 90° in ihrer Lage verschoben, so das sie mit der Peilrahmenspannung phasengleich ist. Damit erhält das Doppelkreisdiagramm des Peilrahmens als Richtungsempfangscharakteristik eine Kardioide, deren Minimum entweder zum Sender zeigt oder in eine um 180° verschobene Richtung. Wird der Seitenschalter S nach rechts in die Kontaktlage r gelegt, so gelangt die Hilfsantennenspannung über das Segment s(sub)7 und den Widerstand Wi(sub)1 an das untere Wicklungsende der Induktivität W(sub)3. Die somit wie im obigen Fall phasengleich mit der Rahmenspannung eingekoppelte Hilfsantennenspannung ergibt als Richtungscharakteristik wiederum eine Kardioide, deren Lage gegenüber der in der linken Kontaktstellung erhaltenen Lage um 180° gedreht ist. Von den in den beiden Stellungen des Seitenschalters abgehörten Signalen bestimmt dann das leisere Signal die Richtung des Senders.
In gleicher Weise kann der Peilvorgang in den beiden anderen noch vorgesehenen Bereichen vorgenommen werden, wobei dann der Mehrfachschalter S(sub)1 ind entsprechend andere Kontaktstellungen gebracht wird.
Claims (2)
1. Peilanordnung zum Minimumpeilen mit Enttrübung und Seitenbestimmung unter Verwendung von Hilfsantennen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einkopplung der zur Enttrübung und Seitenbestimmung dienenden Spannungen in den Empfangskreis (Abstimmkreis) ein und dieselbe Induktivität dient, welcher zur Erzielung einer zwischen den beiden einzukoppelnden Spannungen erforderlichen Phasenverschiebung entsprechende phasendrehende Elemente, vorzugsweise Ohmsche Widerstände, zugeschaltet werden.
2. Peilanordnung nach Anspruch 1 für mehrere Wellenbereiche, dadurch gekennzeichnet, dass den einzelnen Bereichen entsprechend vorgesehene Induktivitäten durch einen vorzugsweise mit dem Bereichsschalter des Empfangsgerätes gekuppelten Mehrfachschalter bereichsweise wirksam gemacht werden.
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