DE415123C - Empfangsstation fuer drahtlose Telegraphie und Telephonie mit Kathodenroehren - Google Patents

Empfangsstation fuer drahtlose Telegraphie und Telephonie mit Kathodenroehren

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DE415123C
DE415123C DED43433D DED0043433D DE415123C DE 415123 C DE415123 C DE 415123C DE D43433 D DED43433 D DE D43433D DE D0043433 D DED0043433 D DE D0043433D DE 415123 C DE415123 C DE 415123C
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Germany
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receiving station
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telephony
cathode tubes
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TELEPHONWERKE FA DEUTSCHE
Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
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TELEPHONWERKE FA DEUTSCHE
Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/12Supports; Mounting means
    • H01Q1/22Supports; Mounting means by structural association with other equipment or articles
    • H01Q1/24Supports; Mounting means by structural association with other equipment or articles with receiving set

Landscapes

  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description

(D 43433
Gegenstand der Erfindung ist eine Empfangsstation, deren Einrichtung und Handhabung gegenüber dem Üblichen vereinfacht und deren Leistungsfähigkeit zugleich gesteigert ist. Dies ist dadurch erreicht, daß das bisher zur Einstellung der Station auf die Empfangsenergie benötigte Koppelungsvariometer beseitigt und die Station mit einem doppelten einstellbaren Antennensystem ausgerüstet ist, das die Aufgabe des besonderen Koppelungsvariometers übernimmt, ohne, wie letzteres, den Wirkungsgrad herabzudrücken. Das Antennensystem besteht aus zwei Flachoder Rahmenspulen, die derart gegeneinander verstellbar angeordnet sind, daß sie mehr oder weniger mit ihren Flächen in die Senderichtung eingestellt werden können. Diese Spulen sind frei gegeneinander beweglich auf dem Apparatgehäuse oder neben demselben angeordnet, so daß letzteres für alle Senderichtungen seine Stellung beibehalten kann. Die Anordnung auf dem Apparatgehäuse haf.den besonderen Vorteil, daß die Station als ein einheitliches Ganzes gehandhabt, also leicht an jedem Ort, sobald er nur Platz für das Apparatgehäuse bietet, benutzt werden kann. Die eine Antennenspule (Hauptantenne) ist in den Gitterkreis der Detektorröhre der Station, die andere (Nebenantenne) in den Anodenkreis dieser Röhre bzw. in den Gitterkreis einer dahinterfolgenden Verstärkerröhre eingeschaltet.
Die beiden Antennenspulen ersetzen die bisherigeEinzelantenne derart, daß dieLeistungsgröße der letzteren mit zwei Antennenspulen von nur geringen Abmessungen erreicht wird. Hierzu trägt bei, daß der Energieverlust, den das bisherige besondere Variometerspulensystem bedingte,· mit der Beseitigung des letzteren in Fortfall gekommen ist.
Die Erfindung sei näher an Hand der Zeichnung erläutert.
Abb. ι stellt die Gesamtansicht einer tragbaren Station dar. Auf dem Apparatgehäuse A ist die Rahmenantenne B in bekannter Art um ihre Diagonale drehbar angeordnet. Innerhalb dieser Spule befindet sich eine zweite ähnliche Spule C, die ebenfalls drehbar ist. Diese beiden Antennenspulen ersetzen die bisherige große Antenne und zugleich das bisher benötigte besondere Koppelungsvariometer. Im Apparatgehäuse A befindet sich nur die — hinter dem Fenster L sichtbare -— Detektorröhre nebst zwei durch die Drehköpfe K1, K2 einstellbaren Kondensatoren und einem mittels des Drehknopfes R regelbaren Heizkreiswiderstand für die Röhre. Leitungen i, 2, 3 dienen zum Anschluß einer Heiz- und einer Anodenbatterie. Ein Kopfhörer H ist durch Leitungen 4, 5 angeschlossen.
Abb. 2 zeigt dieselbe Station mit der Abweichung, daß die Antennenspulen nicht um ihre Diagonale, sondern um eine seitenparal-
lele Mittellinie drehbar sind und auch nicht ineinander, sondern nebeneinander mit je einer eigenen Drehachse angeordnet sind.
Sowohl in Abb. ι wie in Abb. 2 kann die eine Spule um eine horizontale anstatt um eine vertikale Achse drehbar sein.
Abb. 3 stellt eine Schaltung der Station dar, wobei angenommen ist, daß hinter der Detektorröhre D noch zwei Verstärkerröhren Vx, V2 angeordnet sind. Die Detektorröhre D ist in bekannter Art durch den Übertrager U mit der ersten Verstärkerröhre V1 gekoppelt, während diese und die nächste Verstärkerröhre kapazitiv mittels des Kondensators k2 gets koppelt sind. Parallel zu diesem Kondensator liegt die eine Antennenspule (Nebenspule) C, während die andere Antennenspule B (Hauptspule) im Gitterkreis der Detektorröhre, parallel zu einem Kondensator kx, liegt. Die fio Kondensatoren dienen zur Abstimmung. Ein Transformator T stellt die Verbindung mit dem nichtgezeichneten Hörer dar.
Die Nebenantenne kann ganz allgemein anstatt in den Anodenkreis einer Verstärkerröhre auch in den Gitterkreis der Röhre, also in Abb. 3 z. B. zwischen dem Übertrager U und dem Gitter der Röhre V1, eingeschaltet werden, wobei wiederum ein Abstimmungskondensator parallel zu ihr anzuordnen ist. Andererseits kann die Nebenantenne auch erst hinter einer zweiten oder dritten Verstärkerröhre usw. angeschlossen sein.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Empfangsstation für drahtlose TeIegraphie und Telephonie mit Kathodenröhren, dadurch gekennzeichnet, daß die Station mit zwei auf dem Apparatgehäuse angeordneten oder demselben beigegebenen, gegeneinander beweglichen Antennenspulen ausgerüstet ist, die derart mit den Röhrenkreisen verbunden sind, daß sie zugleich an Stelle des sonst vorhandenen Koppelungsvariometers dienen.
2. Empfangsstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Antennenspulen ineinander drehbar gelagert sind.
3. Empfangsstation nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die 5" eine Antennenspule (Hauptantenne) im Gitterkreis der Detektorröhre, die andere Antennenspule (Nebenantenne) im Gitterbzw. Anodenkreis einer hinter der Detektorröhre folgenden ersten oder weiteren Verstärkerröhre eingeschaltet ist.
Abb. i.
Abb. 2.
Abb.3.
DED43433D 1923-03-30 1923-03-30 Empfangsstation fuer drahtlose Telegraphie und Telephonie mit Kathodenroehren Expired DE415123C (de)

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