DEP0003303MA - Schienenstoßbrücke - Google Patents
SchienenstoßbrückeInfo
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Description
Bei Eisenbahnschienenstössen werden zusätzlich zu den Laschenverbindungen noch Schienenstossbrücken angebracht, die dazu dienen, die Schienenenden in gleicher Höhe zuhalten und ohne Schlaglochbildung einen möglichst stossfreien Übergang der Räder zu erreichen. Ausserdem bewirken die Brücken eine Entlastung der Laschenverbindungen.
Bekannte Stossbrücken bestehen aus klammerartigen Längsleisten, die die Schienenfussflanschen um- oder übergreifen und unter oder ohne Mitverwendung von Zwischen- oder Unterlegeplatten durch Schrauben gegeneinander gezogen und auf den Schienen festgeklemmt werden. Wegen der unvermeidlichen Gefahr des Lösens der Schrauben bieten diese bekannten Brücken nicht den gewünschten Grad von Sicherheit; ausserdem sind zum Anbringen oder Entfernen Schraubenschlüssel erforderlich.
Gegenstand der Erfindung ist eine im Betrieb vollkommen sichere Schienenstossbrücke, bei der keine Schrauben verwendet werden und die einfach und schnell ohne Schlüssel nur mit Schlagwerkzeugen zusammengebaut und entfernt werden kann.
Die Schienenstossbrücke gemäss der Erfindung besteht aus einer den Stoss überbrückenden, unter dem Schienenfuss liegenden Stahlplatte sowie ein- oder zweiteiligen, in sich federnden Klammern, die den Schienenfuss übergreifen und die Stahlplatte untergreifen und letztere in fester Anlage gegen die Schienenfussunterseite halten. Zweckmässig besitzt die Stahlplatte aufgebogene Längsränder, die sich seitlich gegen den Schienenfuss legen. Durch diese aufgebogenen Ränder wird das Anbringen der Platte am Schienenfuss und das Halten in richtiger Lage zum Stoss erleichtert.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen von Schienenstossbrücken entsprechend der Erfindung dargestellt.
Abb. 1 ist eine Endansicht einer Stossbrücke mit einteiligen Klammern,
Abb. 2 ist eine Draufsicht der Stossbrücke unter Weglassung einiger der Klammern,
Abb. 3 ist ein Querschnitt einer Stossbrücke mit zweiteiligen Klammern und
Abb. 4 eine Draufsicht der letzteren unter Weglassung einiger Klammern.
Die in Abb. 1 und 2 gezeigte Stossbrücke besteht aus der unter den Schienenfuss zu legenden Stahlplatte a und beispielsweise vier quer zum Schienenfuss anzubringenden, in sich federnden Klammern b ebenfalls aus Stahl.
Die Platte a besitzt an den Längsrändern aufgebogene Teile c, deren Abstand voneinander in der Querrichtung der Breite des Schienenfusses entspricht, sodass die Ränder sich beim Anlegen der Platte seitlich passend gegen den Schienenfuss legen. Neben den Stellen, an denen Klammern angebracht werden, sind die Ränder der Platte a mit Einschnitten versehen, sodass Lappen d entstehen, die nach dem Anbringen der Klammern b nach unten gebogen werden und für die Klammern Anschläge bilden, die ein Verkanten der Klammern oder ein Verschieben derselben in der Schienenlängsrichtung verhindern.
Die Klammern b bestehen aus einem Stab oder Steg, der sich gegen die Unterseite der Platte a legt und an den Enden zu Haken f umgebogen ist, die den Schienenfuss übergreifen. Die Endflächen der Haken sind entsprechend der Schienenfussoberseite abgeschrägt. Der Abstand zwischen dem Klammersteg und den Hakenendflächen ist etwas kleiner gehalten, als die Summe der Stärken der Platte a und des Schienenfusses an der Angriffsstelle, sodass die Klammern beim Auftreiben unter Spannung gesetzt werden. Im mittleren Teil der Platte a können die Anschläge für Klammern anstatt von Lappen d von durch Pressen hergestellten Durchbiegungen g der Platte gebildet sein.
Beim Anbringen der Brücke wird die Platte a unter dem Stoss angelegt und die Klammern b werden durch Hammerschläge von den Enden der Platte her parallel zur Schiene aufgetrieben, bis sie zur Platte die ihnen bestimmte Lage einnehmen. Befinden die Klammern sich in ihrer richtigen Lage, dann werden die Lappen d (z.B. durch Hammerschläge) nach unten gebogen, sodass sie die Klammern
unverrückbar in ihrer Lage halten.
Bei der Ausführung nach Abb. 3 und 4 bestehen die Klammern aus zwei gesonderten Teilen b', b', die quer zur Schiene von der Seite aufgebracht werden. Die unter den Schienenfuss greifenden Schenkel besitzen Nasen h und die Platte a ist an der Unterseite mit Nocken i versehen, hinter welche die Nasen h sich in der Betriebslage einrasten.
Die Nocken i werden z.B. in der Weise gebildet, dass aus der Platte a durch Stanzen Querlappen nach unten ausgebogen werden, die Schrägflächen k bilden. Beim Auftreiben der Klammern b' gleiten deren Nasen h über diese Schrägflächen und schnappen dann hinter die freien Enden der Lappen. Die Lappenenden einerseits und die mit ihnen in Berührung kommenden Innenflächen der Nasen h andererseits bilden übereinstimmende Ein- bzw. Ausbiegungen, sodass sie zahnartig ineinandergreifen. Durch diesen Eingriff werden Platte und Klammern in ihrer gegenseitigen Lage gesichert.
Claims (4)
1.) Schienenstossbrücke, gekennzeichnet durch eine den Stoss überbrückende, unter dem Schienenfuss liegende Stahlplatte (a) und ein- oder zweiteilige, in sich federnde Klammern (b; b', b'), die den Schienenfuss übergreifen und die Stahlplatte untergreifen und letztere in fester Anlage gegen die Schienenfussunterseite halten.
2.) Schienenstossbrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stahlplatte (a) aufgebogene Längsränder (c) besitzt, die sich seitlich gegen den Schienenfuss legen.
3.) Schienenstossbrücke nach den Ansprüchen 1 und 2 mit einteiligen Klammern, dadurch gekennzeichnet, dass die Stahlplatte (a) an ihren Rändern an beiden Seiten derjenigen Stellen, an denen die Klammern (b) zu liegen kommen, durch Einschnitte gebildete Lappen (d) aufweist, die nach erfolgtem Anbringen der Klammern, nach unten gebogen, Anschläge für die Klammern gegen Verkanten und Verschieben in der Schienenlängsrichtung bilden.
4.) Schienenstossbrücke nach den Ansprüchen 1 und 2 mit zweiteiligen Klammern, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammerteile (b', b') an den Enden der die Stahlplatte (a) untergreifenden Schenkel aufgebogene Nasen (h) besitzen und die Stahlplatte auf ihrer Unterseite mit Nocken (i) versehen ist, hinter welche sich die genannten Nasen beim Auftreiben der Klammern einrasten.
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