DEP0003128DA - - Google Patents

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DEP0003128DA
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benzoic acid
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BADISCHE ANILIN- & SODA-FAMIE I.G„larbenindastrie Aktiengesellschaft "In Auflösung".
Unser Zeichen; O.Z, 15 364°
Ludwigshafen a/Rh.,denj2„ Juni 1948/We0-Be„ ?123 IVa/23.c
Verfahren zur iawse^w&taaisr*von Schmierfetten,
Schmierfette werden üblicherweise aus Seifen und Kohlenwaaaerstoffölen, insbesondere Hineralölfraktionen, hergestellt» Dabei vermischt man in der Regel zur Seifenbildung befähigte organische Verbindungen, insbesondere pflanzliche oder tierische fette» Montan·= wachs, Tallöl oder die in diesen Stoffen enthaltenen fettsäuren oder auch synthetische, vor allem durch Oxydation hochmolekularer aliphatischer Kohlenwasserstoffe, wie Paraffin, hergestellte fettsäuren, mit geeigneten Fraktionen ron Kohlenwasserstoffölen und unterwirft die Masse einer Verseifung mit einer oder mehreren basischen Verbindungen, insbesondere Natronlauge oder gelöschtem Kalk oder beiden* Die Eigenschaften! der erhaltenen Schmierfette lassen sich durch die Γ/ahl der Kohlenwasserstofföle und der seifenbildenden organischen Verbindungen und deren Mengenverhältnisse, sowie durch die Art der basischen Verbindungen weitgehend beeinflussen«Jedoch genügen die Fette nicht immer allen Anforderungen, die sich bei der Schmierung ergeben»
Zur Verbesserung der Eigenschaften der Fette hat man bereits vorgeschlagen, neben den seifenbildenden organischen Verbindungen aach noch andere saure Stoffe, z.B, Benzoesäure,mitzuvorwenden, die bei der Verseifung ebenfalls in Salze übergeführt werden. Auch die so hergestellten Fette lassen jedoch in manchen Fällen noch Wünsche offen»
Es wurde nun gefunden, dass man bei dem zuletzt genannten Verfahren besonders gute Ergebnisse erhält, wenn man als sauren Zusatz-
stoff das rohe Gemisch aromatischer 'Carbonsäuren rerwendet9 das durch Oxydation ron Toluol mit Salpetersäure erhalten «vurde and vornehmlich Benzoesäure enthält» Die Verwendung einer solchen Ben soesäure hat den Vorteil9 dass die Säure wesentlich billiger ist als die handelsübliche reine Benzoesäure ο Trotzdem erhalt man Schmierfette, die den mit reiner Benzoesäure hergestellten mindestens gleichwertig und ihnen oft überleben sind3 Diese Vorteile werden in allen fällen erzielt, einerlei ob man mit Alkalien, insbesondere Watronlauge, oder Erdalkalien, Tor allem Calciumhydroxyd, oder deren Mischungen verseifte
Die in dem nachstehenden Beispiel angegebenen Teile sind Cre.vi^ t--ile Beispiel;
150 Teile Spindelöl mit einer Viskosität ron 3β Ε bei.20° und 150 Teile eines Maschinenöls mit einer Viskosität von 4,5° E bei 50° werden im Rührkessel auf 60° erhitzt» Bei dieser Temperatur werden 20 Teile iTaehlauffettsäure aus der Paraffinoxydation mit einer Säurezahl 193 ?4 und der Verseifungszahl 201,8 eingetragen und gelöst» Bei einer Temperatur von 70 bis 75° trägt man nun 6 Teile eines aus der Oxydation von Toluol mit Salpetersäure stammenden, im wesentlichen Benzoesäure enthaltenden Erzeugnisses in Form seines Calciumsalzes ein» Sobald unter intensivem Rühren^tösung ein getreten ist» neutralisiert man mit 3,96 Teilen Fatriumhydroxyd in 6 Teilen r,7asser, steigert die Temperatur langsam auf 120°, und behandelt unter Rühren weiter, bis das Wasser aus der Masse praktisch entfeint ist. Van erhält ein geschmeidiges Fett vom Tropf·» ρunkt 200°o

Claims (1)

  1. Patentanspruch ι
    Verfahren zur Herstellung von Schmierfetten aus Kohlenwasserstoffölen, seifenbildenden organischen Verbindungen und weiteren sauren Stoffen durch Verseifung mit Alkalien oder Erdalkalien oder deren Gemischen, dadurch gekennzeichnet, dass man als sauren Zusatzstoff das rohe San is eh aromatischer Carbonsäuren verwendet, das durch Oxydation von Toluol mit Salpetersäure gewonnen wurde,
    BADISCHE ANIIIU- & SODA -

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