DEP0003085MA - Von Stoffbahnen beliebiger Art angetriebene Walze - Google Patents
Von Stoffbahnen beliebiger Art angetriebene WalzeInfo
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Description
iTANWlLTE PROF. DR. H. GÖLLER · DR.-ING. W. HÖGER · STUTTGART
Papierfabrik ächsufelän, Oberlenningen /Württ.
Yon Stoffbahnen beliebiger Art angetriebene
Walae«
Jn der Papier- und SPextil-Industrie erfolgt bei einzelnen Maschinen die Bewertung der I-eisturg der Maschine und des Bedienungspersonals
nach der Anzahl der Meter Stoffbahn, die auf der betreffenden Maschine in einem bestimmten Zeitraum durchlau~
fen wurden«
Zu diesem Zwecke wird die Stoffbahn über eine Walze geleitet, wodurch diese in Drehung kommt und ihrerseits wiederum ©inen
Meterzähler in bekannter Ausführung antreibt«
Wenn nun die Stoffbahn aus ia'genäeinem G-runäe abreissts dreht sit.h die Walze, besonders bei höheren Geschwindigkeiten,
Termöge ihrer Schwurgmasse mehr oder weniger lange weiter. Auf diese Weise aeigt der Meteraähler, namentlich bei höheren Arbeitsgeschwindigkeiten,
erheblich mehr an, als tatsächlich geleistet wurde»
Es ist swar möglich, Abbremsvorrichtungen mancherlei Art zn. bauen» insbesondere solche, die durch Auslösung von Kontakten
usw. ©in mehr oder weniger rasches Abbremsen der Walze bewirken, wenn die Stoffbahn abreisst. Diese Einrichtungen sind jedoch verhältnismässig
kompliziert, geben dadurch zu Störungen Anlass und haben noch dazu den liachteil, dass ein Abtastfühler für die Stoff-
bahn notwendig ist, der beim Auffähren der Bahn sehr hinderlich ist,
Biese Sachteile werden gemäsa der nachstehend beschriebenen Erfindung dadurch vermieden» dass in der Messwalze ein schwerer
Walzenkern angeordnet ist, der durch eine Feder o.dgl. mit ihr elastisch gekuppelt ist und infolgedessen beim Antrieb der Walze
ihr nachgeschleppt wird, beim Abriss der Stoffbahn jedoch rückläufig wird und dabei eine Bremsvorrichtung in Tätigkeit
am einfachsten in der Weise, dass er bei Verdrehung gegenüber dem
di
e n
Walzenmantel in axialer Richtung^ beispielsweise mittels Stift
und Kurvennut verschj&gn. und dadurch gegen eine feststehende Bremsfläche gedrückt oder von ihr abgehoben wirdw^ängsschnitt dargeatoM
J.η der Zeichnung tat der Gegenstand der Srfindung teilweise im \ ·
Xn den beiden Lagern a ist eine schwere Walze, z.B. eine
massive, eiserne Walze b gelagert. In dieser Walze sind Symmetrieöl zur Walzenmitte beiderseits je zwei Hüten ο eingearbeitet, welche
sich um den ganzen Umfang erstrecken und in denen Stahlkugeln d laufen. Über die Walze b und die Stahlkugeln d sind zwei Metallrohre
e, e, aufgeschoben, welohe in. der Walzenmitte zusammenstossen, Der Walzenkörper b hat ferner beiderseits je eine schraubenförmig
verlaufende Hut t, die sich etwa über den halben umfang des Walzenkörpers erstreckt. In diese Hut greift je ein Stift g
ein, der in den Rohrteilen e bzw. e^ befestigt ist.
Nahe den Enden der Walzen b ist in diesen eine starke Spiralfeder 1 angeordnet, die einerseits in den Rohrs bücken e
bzw. e.„ andererseits an der Walze b befestigt ist.
Wenn nun der gesamte Walzenkörper von einer über ihn gehenden Stoffbahn in Drehung versetzt wird, dann bleibt der Walzen-
k3rpc>r b infolge seiner Trübheit und Jlaace zurück, wird von άοα
ilohrstücken über die Feder i nachgeschleppt, letztere gespannt.
Gleichzeitig werden die beiden Hohrhälfton e und e^ durch in. der schraubenförmig verl&ufeuden Hat f gleitenden Stift q
n die . ;itte der ./alaczikons truktion ausan&enjeschoben und dadurch entfernen sich die Rohrenden von der lagerplatte k.
Die t/alzc hat nun volle .Drehfreiheit. Beim Abriss der Stoffbahn v/ird die Verdrehung rückläufig, die Feuer i wird entspannt
und es erfolgt oine Verdrehung i:a rückläufigen iSinae, wodurch die baidon Rohrhälfton e, Q^ auseinandergotrieben werden und sich an
die Lagerplatte k anpreüsen, .Die Anpressung, verursacht eiae Ab~ bremsung, die au^cnblicldich wirken kann, wenn man die Platte k
mit Riffeln ausbildet.
In der vorbeschriebonen Ausführung erfolgt die
riiich beiden leiten hin. In vielen Irrillen wird es ^cnü^dn» die AVorensunj nur nach einer üeite hin vorzunehmen. In diesen Falle braucht duü .alzenrohr nicht uiehr jotoilt zu Eoin, sondern kann ia einer l«änt:e ausgeführt w
riiich beiden leiten hin. In vielen Irrillen wird es ^cnü^dn» die AVorensunj nur nach einer üeite hin vorzunehmen. In diesen Falle braucht duü .alzenrohr nicht uiehr jotoilt zu Eoin, sondern kann ia einer l«änt:e ausgeführt w
Claims (5)
1) Von Stoffbahnen beliebiger Art abgetriebene .Valze, die beim Abreissen dor Stoffbahn eelbsttTfcig abge.broaat v.ird, dadurch
{e,ei)
gekenazeichnet, dass in der hohlen .«alze ein oc'nveror »Val2en
fb) (ij
kern angeordnet ist, der durch eine Feder o.dgl. mit ihr ola
sticch Gekuppelt ist und infoloödeasen beim i^ntrieb der .i'
ihr nachgeschleppt vd-rd, beim ..ibrißo der Stoffbahn jedoch rückläufig wird und dabei eino Bremsvorrichtung in i'äti^kcit aetzt.
2) .iiilao nach /uiopruch 1, d^durcU {jolcenu« ο lehnet, d^so der .
VaI-(©}
und der axial verschiebbare ..ulaankern (b)
(durch ötiffc (ij und kurvcnnut (f) in oolchcr Jiraftuborfcru^ciicler Verbindung steven, dlusn r3io Verdrehung deo ..'alaonlierno (b)
in vk'alzcnmanfcol bei der rückläufi^ea Be.voijung unter der dor Fedo^t<jfin Andrücken des »ialaenmantela (f? an eine feste
Brcusfläciio (k) zur Pol^e lia.t.
5) v»alaG nach iinspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daüo der x,ia:atcl (^), jäwoifjötoilt und
riächon (ic) angeordnet ist.
riächon (ic) angeordnet ist.
x,ia:atcl (^), jäwoifjötoilt und zwischen ss.vei fyatu lohenden Breiae-
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