DEP0002914BA - Schallplattenmagazin mit Abgabevorrichtung. - Google Patents
Schallplattenmagazin mit Abgabevorrichtung.Info
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Description
TTeinrich L ZYl" \ IT I? G.n.b.IT. , Perlin 3358 13. 1^i 1949
ochallpla+tenmogazin mit Abgabevorrichtung
Die 3rfindung betrifft ein 3challplattenmagazin mit Abgabevorrichtung, vie es beispielsweise bei Plattenspielautomaten
benotigt wird» P-ei derartigen Plattenspielern wird ein gewisser Plattenvorrat nacheinander abgespielt« 7Is ist auch
schon vorgeschlagen /orden, mehrere Schallplatten doppelseitig und aufeinanderfolgend selbsttätig abzuspielen. Gewöhnlich
gelangen dann die Platten einzeln aber eine schiefe Ebene auf den Plattenteller»
Ls hat sich nun herausgestellt, dass die gebräuchlichen Ichallplattenmagazine
mit Abgabevorrichtung siritlich den gro.-sen Na oliteil lieben, dars auf die verschiedenen "tärk-en der in Fan rl el
befindlichen Schallplatten keine !"c'-sicht genommen wird. "Die Abgabevorrichtungen sind in allgemeinen, po konstruiert, dass
die Greif- und Il^lteein-richtungen, die zum Auslösen einer Platte aus den Tigazin f'ihren, auf glei'dhm'issige Pl-ittenstärke eingestellt
sind ο J]s fcr< *: sich indessen herausgestellt, dass in der Präzis bei einem Flattensfcapel von 25 bis 30 3t'ick Höhendifferenzen
von mehreren Irillimetern auftreten können. Z'^ec1- der vorliegenden Drfindung ist es , eine abgabevorrichtung für
jchallplattennegazine zu schaffen, die trotz der verschiedenen Sfirke -der aufeinander gestapelten Platten einwandfrei und sicher
automatisch funktioniert,,
Oemgemäss wird erfindungsgenfiss vorgeschlagen, bei einem Schallplattenmagaain
mit Abgabevorrichtung, bei der die Platten ein- £ inA. zein 'iber eine Gleitbahn auf den Plattenteller gelangen, inner™
halb eines das Pagazin bildenden] Eeifens gl·, eine Dreipunkt-
^ lagerung fir den Plattenstapel vorzusehen, wobei diese Drei-
Punktlagerung 2\xs einem aui/pLeifenrand befestigten Pollenlager und aus z'/ei dem rollenlager gegen'iber ebenfalls an Peifenrand
•in geordneten Lajersoheiben besteht'. Auf diese '"'eise ist es rnörr-
lichdie ;e-'eils unterste 71^ ";te von den beiden L^gersoheiben
rl ie C1IcIi konsolenurtig -msgehilcfef- sein können, durch geeignete
Mittel so 'veit aber die Lagerrollen su verschieben, di^s die Lngerscheiben freigegeben '-reiden/unr1 die "I^tte abrutsclren kenn,
1BeI fegten konsolen ist z1 recknc'Bsig seitlich derselben ein be
'■'etlicher Schub stift vorgesehen. Trnn kann aber auch die Lajersclieiben
selbst drehbar ri'chen, die dann einen in Formal-Ia^e verdeckten SJ ift tragen, dessen Höhe niedriger nls die
Stärke der d'inn st en hcnde löblichen "1""OJ te istiund der beira -Drehen der Lngerscheiben in den Innenraum des Hagazins hineinragt
d.h. sich ails dem Reifenunfang in das Eeifeninnere bewegt, '7 »bei die unterste Platte von den jtiften erfasst und über die
Rollenlager seitlich verschoben wird. Der Antrieb der L~gerscheiben bzw. der Gtifte erfolgt vorzugsweise aber eine vom
Tonabnehmer bzw. vom Plattenmotor angetriebene Kurvenführung, durch die ein Hebelarm verschwenkt wird, der mittels eines
Doppelhebels 'iber Lenke:»gn;angwn in Bewegung setzt, die an den Lagerscheiben angreifen»
Die von den ochubstiften verschobene unterste Tlatte k^nn über die Lagerrollen mit ihrem Funde in eine Aussparung des inneren
Reifenumfanges gelangen und dort eingeklemmt verden. Die riemmiirkung kommt beispielsweise durch das Gewicht des -*uf der untersten
Platte liegenden Plattenstapels zuoiande. 3s empfiehlt sich, indeösen, zur erhöhung der rienrn'/irkung eine schneidenartige
Distanzplatte vorzusehen, die einen 3palt freilässt, der etwas kleiner als die doppelte Plattenstärke ist. Je nach der
Art der im Plattenstempel abzuspielenden Platten kann die Distanzplatte vor Spielbeginn eingestell·1 werden«,
Zweckiiässig erfolgt die Plattenabgebe der in Ablaufstellung gebrachten Platte mittels eines durch eine Aussparung des Reifens
greifenden Auswerfers, der an einem schwenkbaren Arm befestigt ist und vorzugsweise durch einen der Lenker betätigt
wird, die gleichzeitig die Schubstangen fir die Drehbewegung der Lagerscheiben mit den ichubstiften tragen» Es empfiehlt
sich, dass der Arm bzw, der daran befestigte Auswerfer bereits während des Yerschiebens der untersten Platte mittels der
3chubstifte eine Bewegung in tangentialer Richtung au Aussen-
umfang des I ^a ja ζ ins vollführt, die nach/der Blatten g--iso»i ■■etea^^jaxjaolAeir-Tami Ger D:
Bfl
rscifce m eine Bewegung in radialer Richtung abgelindert wird. Dabei kann der
Antrieb des Auswerfers von der gleichen Ilurvenführung abgeleitet werden vie der Antrieb der Schubstifte»
Besondere vorteilhaft ist es, an dem Lenker, der gleichzeitig den Auewerferarm trägt, z^ei Festpunkte beiderseits des Arnes
vorzusehen, die bei einer *7inke!bewegung des Lenkers abwechselnd als Anschläge f'ir den radialen 'ms schlag des jmes dienen und dessen Bewegung in radialer Richtung begrenzen bz /. in
eine solche in tangentialer Richtung ab Indern und umgekehrt. Die er"indungsgemäss ausgebildete Abgabevorrichtung wird vervollständigt
durch eine Zentralsteuerung fvr die Hebel mit den Lenkernunc1 den Schubstangen zur Drehung der Lage-rplaiten mit
den icliubstifteneinerseits und f 'r den Arm mit den Auswerfer zum -iusstossen der eingeklemmten Platte andererseits»
Auf der Zeichnung ist ein Ausfihrungsbeispiel der Jrfindun^ dargestellt
;s zeigen
!Pig. 1 eine Diaufsieht auf einen Sammelbehälter mit der neuen Haitenabgabevorrichtung unter
7eglassuiig des i"la~tenstapels9
Fig., 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der "Figo 1 mit riattenctapel5
Fig» 3 einen Schnitt nach der Linie A-C der Fig» I in grosser em. LIa s stab,
Figo 4 die linke Seite im gleichen Schnitt mit einer zum Ausstossen freigegebenen Schallplatte und
Fige 5 eine Draufsicht auf eine der die Schallplatte freigebenden Auflagerstelle in der Freigabe-Stellung»
Ibs ZPlattenmagazin besitzt die^Form eines Reifens 1 mi ty auf seinem oberen Rand ^FTejTglJeichDiässig verteilten Stützen 2,
innerhalb derer der Plattenstapel S sich erstreckt. Der Schallplattenstapel S ruht auf drei Punkten, von denen zwei
aus drehbar am Aussenrand des Reifens 1 gelagerten und über
die Innenkante des ueifens vorstehenden Lager scheiben 3 bestehen» Der dritte Auflagepuhkt wird von zwei Lagerrollen
4 gebildet, die- in der Kitte gegenüber den anderen beiden. Auflage st eilen in einem an der Innenseite des Hei fens I befestigten
BLigel 4' gelagert sind»
Der Innendurchmesser des Heifens 1 ist etwas grosser gehalten als der normale Sohallplattendurchinesser. Die den beiden Lager
scheiben 3 gegenüberliegende, Hälfte des He if en's 1 ist aus~ serdeni auf der Innenseite mit einer Aussparung 5 versehen, in
die die unterste Hatte des Stapels einschiebbar ist.
Die Freigabe und das Einschieben der jeweils untersten Schallplatte 4S' erfolgt durch eine Drehung der Li ge r scheiben 3? die
einen in der Ruhelage ausserh^lb der Tlittenauflagerstelle am Rande der Lagerscheibe vorgesehenen Stift 3' aufweisen, der
bei einer Drehung der Lagerscheine jeten c en Band der Schallplatte stösstund dabei die Schallplatte iron der Lagerscheibe 3
verdrängt» Der darüber liegende Tlattenstapel S ruht während des „luslösens der unteren Platte auf dem Stift 31, bis nach dem
Zurückdrehen der Lagerscheibe 3 der itifi^aus dem Bereich des Flattenstapels geführt wirdund der Stapel auf den vorstehenden
Teil der Lagerscheibe 3 wieder zu liegen kommt,,
Der antrieb der Auslöseeinrichtung erfolgt mittels einer vom Plattenspielapparat aus angetriebenen Kurvenführung 6S von
der aus ein.Hebelarm 7 verschwenkt wird und einen in seinem Drehpunkt 3 mit ihm verbundenen doppelarmigen Hebel 99 9" mitnimmt.
Die Enden der Hebelarne 9S 9! sind mit am Reifen 1 drehbar gelagerten Lenkern 10 und 10' gelenkig verbunden, die
ihrerseits durch seitlich am Keifen 1 sich erstreckende Stangen 11 mit den Lagerscheiben 3 in Verbindung stehen und diesen
eine etwa 45 betragende Umdrehung erteilen können.
Zum Ausstossen der von den Auflagerscheiben 3 freigegebenen ' ' Schallplatte ist auf dem Lenker 10 ein .irm 12 bei 13 drehbar
gelagert j der an seinem freien linde einen abgewinkelten Ausstosser 12' trägt. Der Reifen 1 ist an der Gtelle, an der die
Platten auf den Lagerrollen 4 ruhen, mit einem Schlitz 16 ver-
sehen, in den der Ausstosser 12 ! eintreten kann» Der Arm 12 ist zvisclien zwei Anschlägen 14 und 14' frei· "beweglich
und wird bei einer Drehbevregung des Lenkers 10 mitgenommen«
Eine auf der Innenseite des-Keifens 1 angebrachte sehneidenartige !Distanzplatte 15 begrenzt den Durchtritt der ""latte S'
in die Aussparung 5 = Der Abstand von der Unterkante der Distanzplatte 15 ist so bemessen,, dass die verbleibende Durchtrittsöffnung
etwas kleiner ist als die Föhe zweier Schallplatten.
Die Wirkungs/eise der beschriebenen Einrichtung ist folgende;
Der in dem in richtung der Abgabeseite geneigt gelagerten Reifen 1 eingelegte Pl^ttenetapel S ruht einerseits auf den
Lagerrollen 4 und andererseits ?uf den in den Innenraum des Reifens 1 hervortretenden feilen der Lagerscheine en 3. 1^Ie
Stifte 3' befinden sich dabei ausserhalb des n^ttenstnpele S„ Uei der von der Kurvenführung 6 hervorgerufenen Schwenkbewegung
des Hebelarmes 7 "/erden "ber die Febelarme S, 9" und die Lenker 10, 10' sowie die ^erbindungsstangen 11 die Lagerscheinen
3 gedreht, sod-iss die tifte 3' die untere ""latte S' (Fig, 3) von den Lager sehe ib η 3 verdrängen (!Pig.5). Die Schallplatte
S1 ist auf der entgegengesetzten' Seite unter die schneidenartige Diotinzplntte 15 geschoben ■'orden, το sie ei'h zwischen
der !Distanzplatte 15 und den Lajerrollen Δ einklemmt und durch llleiiimwirkung gehalten wird (?ige4)8 'Mirend des Beginns
der Drehbewegung der L^gerscheiben 3 f'üirt der auf dem Lenker 10 gelagerte irra 12 eine lewegung in Richtung des Umfanges des
Reifens 1 aus. Erst gegen Ende der Bewegung, nachdea die Schallplatte S' von den Lagerscheiben 3 gelöst ist, verschwenkt der
Anschlag 14 dem ..rrn 12 in radialer Richtung. Dc-.bei tritt der Aussto.sser 12' durch den Schlitz 16 und Ptösst die Schallplatte
S' iiber die vordere Lagerrolle 4 zur'ick0 die abfallende Schallplatte
"S' gleitet dann 'tber die Schienen 17 einer schiefen Ebene auf den nicht dargestellten Plattenteller ab„ wo Anschlüge
die richtige Lage sichern.
Bei α Zur'tclcsclr.venlcen des Hebelarmes 7 in die Ausgingest ellung '/erden die Ttifte 3 ' , ^u f denen der .ltapel S
nach dem freigeben der·unteren Platte zu liegen kam, mieder seitlich des Plattenstapels verlagert und der Plattenstapel ruht wieder auf den Lager scheibe η 3. Pei den 3ur"c!csch\7enken hat auch der Anschlag 14- ' auf dem Lenker 10 den Arm 12 mit den Ausstosser 12' v/ieder aus dem- Schlitz 16 herausgeführt, sodass der Plattensteaipel S v/ieder auf den Lagerrollen ß- ruht,
nach dem freigeben der·unteren Platte zu liegen kam, mieder seitlich des Plattenstapels verlagert und der Plattenstapel ruht wieder auf den Lager scheibe η 3. Pei den 3ur"c!csch\7enken hat auch der Anschlag 14- ' auf dem Lenker 10 den Arm 12 mit den Ausstosser 12' v/ieder aus dem- Schlitz 16 herausgeführt, sodass der Plattensteaipel S v/ieder auf den Lagerrollen ß- ruht,
Claims (1)
- p^ j u·"^* ^ei fda SiPlatt'Gc dircL , ""0iirt^;3i'cit~ e iibrr ο ins Glei^bolir1 y ciif i3larlG:i£cXlei yo' c.^elxra. -,e.i'er.j öaö'cccfe ^οΐΐο^Γ-ποίςΓΐΊΟ* ä^33 i"-ieiliala el.*ec tloc ./ο^ηαίΞ. tdldeJiöeii ^leif©"1^ (1) eine Πΐί?1ρΐ"·Ι:ί1^<"Γ.ώί·>^ :" ;.;-■· Ou'i flo^to^ct^pel Cs) 7Ci^e, ii-jj, άαο nie pi-ien Oüi t:;'ej,!e ι rtaöe ün^e'Oi c ahtc" 1.ο1Ι?iii'beri Co» Holle If^1CL" (4) ΰ'/οΐ ir* „o:c**1&,3Tj <p ±_:ΐσ-ΐ riii üCu f1" %:UiJ M'iQiir'CJClir'o^Irö ve.öoa ^ ΰ,Χο jo;r Hr n.«toi ate f-lait^ f^f) u"1?)Ic4.ei (4)cJ^oi3sianviLicl .J1U ^r-L: j;::„n,··: C;; v<„ {>) ir eic· Za^" „ratr:dieh or, J1 'jp~ 1 '7·t >!crurc I:-; ο*"ί 17) t-^-^z^"^ "Hi..&dal ^cLe vo~ ώο— ^tl:r^e;φοζ-ΐΑΐ^ (1J) <Ίογ- -'c^öc^e Hai to dlo Gi: ^?":\- Xau -c -t:<?"i.t0T11" 'vj Uiic si" c*fiuickiietj dacö el ie Plat'Geric^ab© oei° in Aolaiifsisllirig ga« Iii'aö3i"uOi?i./ti*2i· Giivjclilt^iiTuGij. Pls*'rfce (G&) "'.Littels oxiiqg dsis?e?i ei-iie^/.tiOGpQX-ias 06) öos l.coifoas (1) gioifcndcii .vao';/oi'fersτω. i^stiacsy^uC^stj* oir.i©"i sx"1 sis sie8) Sdiallpiattemaasasin nach iaispraeii 4=άα>© 7S daeluroh gekennzeichnet.» äass des? Aassa (12) "beau® clsi1 Auswerfer (12s) bis?eits wäliroai des Terseliiefeess der' unterstem Platt© (S'*) Bitteis tier stifte C3f} eine Bewegung in taageatialti?' Eiolrfcsag toll=- führt j äie aaoli erfolgter freigäbe ier Platte ¥on Äea %igei?^ ■* ' · ■ ^3) iz^iragialer Rioirfrnag &~ ' ~ 'SdiallplatfeBiaaglisIi* ziacöi /oispruch Ii fe&* 8^ öaiureli g seialmetf dass der Antrieb des .äiswesrfa^e {12#) ¥on der gleichen iCiirTeiiftüirisig (6) abgeleitet wi^i sie der .antr # Seteibstifte (3f)0 . ^ /. 4t. "",oiClHiQt9 09,1s dWTtfu-cz (iOj"n.\'i · c-iprj-':fce (^J, 14») b^ieier 3©3."ι;ο fleo iio'asricror.ißo i1«i/ vof^-^c ic^ 1L.'iös uii.e <->3*x$ΐίΐ.<ζ,?Ί ("'>>) r>vvcc irclad rlJ Vi-' ">Z'llr CzI '5 1^IJ (0„ ς"' ύ"ti"C1I ' Ο^ΘΓ^,Ι«cos d oG us ()9-*) 'lät des Ι^α-epji (1O9 10*) u*i& ü«n .,ei Lsi'ca ^tr- TTr1^-CiS dor lc^sr'ilr.l ί» (3) -X'. (3^)5 €Liileier:oitG fJ'j- Ccn >\^· (12) ~ät ύ „".itox?CTfco fler. cdi2r*-3-^utcii Platte (^ve 3 (7 ^t^ii^on (11) rIf to5 vor^c ,slier. Ij1Uoo©"~eesö
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