DEP0002855BA - Zuschneidewinkel - Google Patents
ZuschneidewinkelInfo
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- DEP0002855BA DEP0002855BA DEP0002855BA DE P0002855B A DEP0002855B A DE P0002855BA DE P0002855B A DEP0002855B A DE P0002855BA
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- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
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- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 4
- 101100008049 Caenorhabditis elegans cut-5 gene Proteins 0.000 description 1
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- 241000287227 Fringillidae Species 0.000 description 1
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Description
PATENTANWALT
dipping. H"e
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e«·™-!«*» Bezirksbank Zehlendorf Tel-Adr:Le1nPat·Beflm
Berlin-West
^ BERLiN-sefiEfrtreoT-E-N-gEfi. Zehlendorf-7/est
^eiwrTteera+reSe-**-· Goethestr„30
9.5.49
jpriedrieh Jung, Schneidermeister, Biberach/Riso, Pritζ Liebstr.t
Zuschneidewinkel.
Die Erfindung betrifft einen Zuschneidewinkel zum Herstellen von Stoffschnitten mit Bwei rechtwinklig zueinander stehenden Kanten,
von denen bei der Schnittaufstellung die eine an der Stoffkante oder einer Grundlinie angelegt wird, mit Ausschnitten, deren
Eänder Markierungen aufweisen. Bei den bekannten Zuschneidewinkeln für Herrenbekleidung entsprechen die Markierungen Hilfspunkten
zum Abmessen oder Bestimmen der Hauptpunkte des Schnittes. Der Gebrauch dieser Zuschneidewinkel ist daher umständlich» lach der
Erfindung dagegen sind die Ausschnitte im wesentlichen radial zur Spitze des rechten Winkels angeord.net, wobei die Eänder der Ausschnitte
unmittelbar mit den Hauptpunkten der Schnitte verschiedener Grossen markiert sind. Mit einem solchen Winkel können Schnitte
für Herrenbekleidung in wesentlich kürzerer Zeit als bisher und ohne Berechnung in jeder Grosse nach Mass (auch für Dickbauch)
unmittelbar auf dem Stoff hergestellt werden. Ibch der Erfindung können alle Hauptpunkte (Eckpunkte) eines Schnittes in einer //inkel-
lage
lage an den. '.Vinkclkanttn und den Ausschnitträndern suf den Stoff übertragen -werden. Die Hauptpunkte brauchen zur Fertigstellung
eines Schnittes nur mit einer Formiiriie verbunden su werden. Der Zascbneideuinkel eignet sich neturgeinäas auch sum Anfertigen von
bchni ttmustarn*
Die Suschneiäescliule schreibt vor, dyss beispielsv/eise der Sohnitx für dgs itückenteil rechte, vom Vorderteiler aufgestellt werden
muss, so drss die Schnittaufstellung für beide Teile auf dem rechten Btoffteil erfolgen kann. Der bisher bekennte Zusehneidev/inkel
hatte aber sur Voraussetzong, daso das feückentsil links vom Torderteilg' ge&chiiitt&n wurde, vas en öich nicht nur falsch
ist j öonuern sich euch suf den Stoff verbrauch sehr· un^iüiGtig aus— y/irkte„ iiiestr Nachteil v:ird erfinaungsgemäss dadurch beseitigt.,
dass der Winkel und de as en äusschnittränder ·" uf beiden Üeitan mit Tlsr.kierungen vercsohen und demgeniäss beidseits verwendbar iöt» G-omä3s
einem weiteren Sierkms;! der .Drfindurig sind die iiu&schnittrlln— der für verschiedene üchnittsile von beiden Jeittn au verwenden,
-,-/es eich in der Praxis sehr günctig ausv/irkt*
Zusülmeide^jinliel für "Damenbekleidung besitzen bereits ausschnitte mit ilcrkierungen für Hvuptpunkte, jedoch in einer gens
snderen S'orm. Diese winkel können nicht, wie es jeder ochnitt erfordert, sn einer hinteren oder vorderen 3-rundliuio, sondern
nüssen aia einer KiIfswinliellinie angelegt v/erden, die svdsehen Kückenteil und Vorderteil gemacht werden muöc, dessen rechter
l 20 - 25 cn in der B3neite und 25 - 30 cm in der Lange von
den
den Prpierkanten entfernt au liegen hot. Der Winkel eignet sich infol^edebsen nicht zum Anfertigen von Schnitten unnittelbcr auf
dem Stoff. Er ist auch nur· einseitig verwendbar and seine Ααε-sehnittränder
sind such nur immer für einen Schnittpunkt bestimmt. lir ch der Erfindung dagegen kenn der 2u8chneidev;inkel mit seinen
Ausschnitträndern von beiden Seiten für verschiedene Schnitteile verwendet •»,'erden.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise vercnschaulicht, und st,'sr
J?ig. 1 einen Zuschneidewinkel nach der Erfindung für Herrenbekleidung in der Ansicht für die Anfertigung eines
Sakkorückenteilea, in verkleinertem llcastabe,
S1I-. 2 den Vinkel nach Tie«. 1 in umgekehrter Ansicht, beispielsweise
für die Anfertigung eiiB ε Sakkovorderteiles
«w&a Fig. 3 die Anwendung des Zuschneider/inkoLs bei der Herstellung eines Schnittes für Sakkorüoken- und Vorderteil.
Der Vinkel besteht aus einer dünnen Platte, beispielsweise aus Sperrholz, und besitzt zwei rechtwinklig zueinandersteilende
Kanten 1 und 2. An die Kante 2 schliesst sich parallel zur Kante eine Eante 3 an, die über eine& Kurvenkante 4 mit der Kante 1 verbunden
ist. Der Winkel besitzt mehrere, beispielsweise vier, Ausschnitte 5 Y 8, deren Bänder im Ys?esentlichen radial zur Spitze
des von den Kanten 1 und 2 gebildeten rechten Winkels verlaufen» Die Hauptränder der Ausschnitte sind mit den Buchstaben A <\ \ gekennzeichnet.
Die Winkelkanten und die A us schnitt rand er sind von beiden Seiten des finkeis mit Markierungen 32 / 64 versehen. Die
Markierungen sind in derjenigen Lage lesbar, in der der Winkel
verwendet
verwendet wird. Die Markierungen stehen daher in den Figuren teilweise auf dem Kopf. Die Markierungen bilden Hauptpunkte eines
Schnittes.
Schnittes.
Der Winkel ist auf der einen Seite, wie aus Pig.2 ersichtlich^ an der Winkelkante 1 mit einem Pfeilpunkt und an dem Rand J des
Ausschnittes 8 mit Hummern 4? 2, O5 2, 4 versehen. Der Pfeilpunkt wird au jedem Mass als Anlegepunkt verwendet, dagegen können sich die oberen Inla&epunkte lisch dem Mass entsprechend ändern.
Ausschnittes 8 mit Hummern 4? 2, O5 2, 4 versehen. Der Pfeilpunkt wird au jedem Mass als Anlegepunkt verwendet, dagegen können sich die oberen Inla&epunkte lisch dem Mass entsprechend ändern.
Die Schnittaufstellung für ein Rückenteil (Fig.3 rechte)
beginnt mit einer Grundlinie 9 unmittelbar auf dem Stoff, die mit der Stoff taute ^Streif enlsuf) übereinstimmt. Auf der G-rundlinie 9 r/erden der Ausgangspunkt V/ scr;ie Taillen] ärire T und Sakko- oder
Msntellänge L mit dem Llansbcuid nach 11ε,εs abgetreten. !Tun legt moii dsxi Winkel, wie aus der Zeichnung ersichtlich, so cn die Grur.'&linie, dass die ZeIiI nccli gev;ünschter Grüssö? z.B. Fi. 48, ruf dem Ausgangspunkt u 2Li liegen kommt.
beginnt mit einer Grundlinie 9 unmittelbar auf dem Stoff, die mit der Stoff taute ^Streif enlsuf) übereinstimmt. Auf der G-rundlinie 9 r/erden der Ausgangspunkt V/ scr;ie Taillen] ärire T und Sakko- oder
Msntellänge L mit dem Llansbcuid nach 11ε,εs abgetreten. !Tun legt moii dsxi Winkel, wie aus der Zeichnung ersichtlich, so cn die Grur.'&linie, dass die ZeIiI nccli gev;ünschter Grüssö? z.B. Fi. 48, ruf dem Ausgangspunkt u 2Li liegen kommt.
In dieser YJi r±l: el la ge köniisri alle sur Schnittauf Stellung erforderlichen
Punkte ohne Berechnung wie folgt oufgetrrgen verdens Die 'Jirikelkante 1 ergibt Punlit It.
Pur die Grosse 48 ergibt
lUinkeIkante 2 den Punkt m^
Land B des Ausschnittes j^*%eii Punkt Sh,
IlGjicI E des ikusschnittes 7 den Punkt Ah5
Land I de? Ausschnittes 5 den Punkt Lb^
Eand II des tussclinittes 5 den 1,5 cm & us senlie gerd en Punlit s,
Land B des Ausschnittes j^*%eii Punkt Sh,
IlGjicI E des ikusschnittes 7 den Punkt Ah5
Land I de? Ausschnittes 5 den Punkt Lb^
Eand II des tussclinittes 5 den 1,5 cm & us senlie gerd en Punlit s,
ITunmahr sieht msn waagerechte Linien in T, G5 L. Die Linie
durch G- liegt &o viel unter 2 Pie T unter k%„ !fen sieht ferner
durch G- liegt &o viel unter 2 Pie T unter k%„ !fen sieht ferner
eine Linie iT5er" Eb~~auf- undäbv;i?.rts^T 'Τχ und L]_ sincJ'2,5 cm von der
Gr ure" linie
Grundlinie 9 nach innen v^rlo^t. 1Hf. ist an 2 cm iivcn. innen ,verlegt,
nunmehr kenn der Hucken riech Vorlage ο us £p zeichnet werden.
Die G chiiit taufet ellung £ür ein Vorderteil (.Fig.3 links) beginnt mit einer Grundlinie 10 umaittelbsr auf dem Stoff, die
vorn mit der Stoffkante <£E>treifenlauT) übereinstimmt. Der LrnteJiübej? tritt für das einreihige Sakko wird von der Grundlinie 2, 5 cm
vorgestellt. Auf die Grundlinie v/erden die IlückenJ-JJrigeiiria&se At?
T5 G- und L Libertr/,;-.enj die auf der Grundlinie 10 die Punkte Eb, Lv5 Gi und vL bilden.
Der Zuschneideninkel kommt für das YoTderbcil in umgekehrter Lage zur Än//endun^. Er wird oben nit dem E.cnd Λ des üussciixiittes
C und unten nit dem Pfeilpunlrt bei Punkt Bb an der Grundlinie 10 angelegt. In dieser winkellage nöiiaen ^ lie sur Schnitt aif ε τ ellung
erforderlichen Punkte (zi.E. Grosse Ir. 48) ahn- Berechnung "ie
Der land A des Ausschnittes 8 ergibt Punkt Ht, ler Lciid C des Ausschnittes 7 der. Punkt Vh,
der Land F„dec Ausscmiittes 6 den ?unl"t 43~, der Land (S^des Ausschnittes 5 den Punkt -=^
der Band H des Ausschnittes 5 den Punkt Z der tan&jfP^des lua schnittes 5 den - εΐ.
Die ./inkclJjrante 1 ergibt ferner Punkt Ad.
JJuniaehr sind rs ε. gerechte Linien durch die Punkte Lv5 G-j.
vL zu. ziehen. Der SuDchneide\7inkel vird mit seinem Pfeilpunkt, wie in Fi1CO gestrichelt en^edeutet, bei &i nn. die Grundlinie 10
angelegt vuiC ergibt entsprechend der geine ε seilen Gesätssvjeite, n.B,
Mr. 51 j Punkt Go* -^er Pu.nlit t cuf der Hsagerecht: η /irö dcn^i nach
Torl£.£e ausgezeichnet.
Die Markierungen r.n den ΙΙεηΐοη des- Suschneide1 winkele uu£ an
seinen
seinen Ausschnitten sind so gewählt, dass sich tuch alle anderen üblichen Schnittmuster anfertigen lassen= beispielsweise Schnitte
für Westen, für HoS-Sn5, sogar für Hsglanärinel.
Die Erfindung ist naturgemäss nicht auf Zusehneidev/inkei für Herrenbekleidung beschränkt. Der Grundgedanke der Erfindung lässt
sich auch bei Zuschiieidev/inkeln für Lamenbekleidung verwirklichen.·
Claims (3)
1. 5ascliri5ideuiiil:cl zum Herstellen top Jtoiiacirn.itten mit 37/ei recht ν.1IIiIiI ig 2meiij.:>iider Sü-hci'.dea Konten, von denen bei der
LcIinitt?iTf'stelxLin;j die eine on der Gtoffkante oder versetzt an einer Grundlinie angelegt vird, mit /iUSLiciinittLii, deren .t-icüider
Markiarun^en tufv/eisen, dadoich ^ekennzeicnii^t, daco clie £u.sscionitte
(5 bis G) im. T» resent liehen radial aar ^pitse des rechten Winkels verlaufen und die Ii and er (A bis /) der Aas^clmitte mit
deIi Hauptpunkten der Schnitte ver-fachi'ederier Grönsen iacrl:iert sind»
2. Zuschneidenänliel nsch nnspru.Gh 1 s dadurch ^elieniiseichnet, dotjs dieiläncLer der Auöschnitte sur beiderseitican Ver\7ondurig des
Winkels beidseitig mit cie„ Ilüuptgunlctmarkierungen voryenon sin!
3. Zauchneide^inkel nuch Aiisprucii 2, dadurch gakemiseichnet9 clSüB die ki rkibruiifjen ξιιΓ beio.^r. oeiv.u de,r5 ','InEe]S Gchui tten verschiedener
^chr.itttile entsprechen.
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