DEP0002694DA - Schraubverbindung mit Drahtwendel-Mutter - Google Patents
Schraubverbindung mit Drahtwendel-MutterInfo
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Description
Die Erfindung stellt eine Schraubverbindung dar, die sich insbesondere für Schraubverbindungen geringerer Abmessungen eignet, wobei erfindungsgemäss die Mutter als Drahtwendel-Mutter ausgebildet ist und die Steigung der einzelnen Gänge derselben der Steigung des Gewindes an dem Schaft der Verbindungsschraube entspricht.
Um eine Verdrehung des Drahtwendels zu vermeiden, sind die Enden desselben winklig abgebogen und führen sich bei loser Anordnung derselben in einer entsprechenden Nute in der Öffnung des Sockels oder dergl., wodurch nicht nur eine äusserst einfache Herstellung sondern auch insbesondere eine äusserst billige Montage bedingt ist.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. 1 die Schraube der Schraubverbindung im Aufriss in Ansicht,
Abb. 2 das Drahtwendel im Aufriss,
Abb. 3 selbiges im Grundriss,
Abb. 4 die Schraubverbindung in Anwendung einer Abstandschelle im Aufriss im Schnitt,
Abb. 5 selbige im Grundriss von unten gesehen in Ansicht.
Erfindungsgemäss besteht die Schraubverbindung aus einer Schraube a, an deren Schaft Gänge b mit beliebiger Steigung angeordnet sind, auf die sich das Drahtwendel c schrauben lässt, so daß die Gewindegänge b mit der Steigung der Wicklung des Drahtwendels c übereinstimmen.
Man kann bei der Schraube a Schrauben mit normalem Holzgewinde verwenden, wodurch eine wesentliche Verbilligung erzielt ist.
Dadurch, dass das Drahtwendel c aus einem spiralförmig gewickelten Draht hergestellt ist, ist einerseits dieses Vormaterial wesentlich billiger als massives Material, andererseits ist die Herstellung einfacher, so daß eine grundlegende Verbilligung bei Schraubenverbindungen durch diese Gestaltung und Anordnung erzielt ist.
Um ein Verdrehen des Drahtwendels c, welches in die Öffnung d des Sockels e eingeführt ist, zu vermeiden, legen sich die Enden f des Drahtwendels, welches winklig nach aussen
abgebogen sind, in entsprechende Führungen oder Nuten g, wodurch gleichzeitig durch die auftretende Spannung die beiden Enden fest gegen die Wandungen gedrückt und somit das Drahtwendel gegen ungewolltes Herausfallen gesichert wird.
Dieses Drahtwendel c kann auch fest in einem Körper angeordnet sein, indem selbiges in eine entsprechende Öffnung eingepresst wird, oder durch Umpressen von Pressmasse, Metall oder sonstigen Stoffen mit demselben fest vereinigt werden.
Auch kann beim losen Einsetzen der Wendel die Stütz-Stirnfläche für das Drahtwendel so ausgebildet sein, daß beim Anziehen der erste Gang des Wendels sich gegen den Schraubenschaft presst und hierdurch gleichzeitig als Schraubensicherung wirkt. In diesem Falle hat das Drahtwendel eine schwach kegelförmige Gestaltung, da der obere Gang des Drahtwendels einen kleineren Durchmesser als den des unteren Ganges aufweist.
Ebenfalls kann eine solche Schraubensicherung dadurch erzielt werden, indem eine Steigungsdifferenz zwischen der Schraube und dem Wendel angeordnet ist.
Durch diese Gestaltung und Anordnung ist eine Schraubverbindung geschaffen, die sich insbesondere für Gewinde kleinerer Abmessungen mit starker Steigung eignet und den Vorteil hat, daß die Anzahl der Umdrehungen, die für die Verbindung notwendig sind, wesentlich kleiner ist als bei normalem metrischen Gewinde, so daß hierdurch wesentliche Vorteile gegenüber den bekannten erzielt sind.
Claims (4)
1.) Schraubverbindung, dadurch gekennzeichnet, daß selbige aus einer Schraube (a) mit gewindeförmigen Gängen (b) besteht und auf die Gewindegänge (b) der Schraube (a) eine aus Draht hergestellte Wendel-Mutter (c) aufgeschraubt wird.
2.) Schraubverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (f) des Drahtwendels (c) winklig nach aussen gestaltet sind und sich in Führungen (g) des Körpers o.dgl. einlegen.
3.) Schraubverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Drahtwendel (c) kegelförmig ausgebildet ist, wobei der obere Gang beim Eindrehen mit besonderer Spannung sich gegen den Gewindeschaft legt.
4.) Schraubverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Steigung der Schraube (a) und der Steigung des Drahtwendels (c) geringe Unterschiede vorhanden sind.
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