DEP0002439BA - Hochfrequenzkabel mit einem Außenleiter bzw. Schirm, insbesondere Hochfreqenzenergiekabel - Google Patents

Hochfrequenzkabel mit einem Außenleiter bzw. Schirm, insbesondere Hochfreqenzenergiekabel

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Publication number
DEP0002439BA
DEP0002439BA DEP0002439BA DE P0002439B A DEP0002439B A DE P0002439BA DE P0002439B A DEP0002439B A DE P0002439BA
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DE
Germany
Prior art keywords
cable
frequency
outer conductor
shield
frequency energy
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Ernst Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

insbesondere Ho chf r e quenz enczgl ekab el.
is sind luftraumisolierte, koaxiale Hochfrequenzkabel "bekannt, bei denen der Außeultiter zur Verdroßürung( der Jiia^s^ükeit und Drucklestigkrit in Abständen mit Querrillen versehen und die ^uerrillen durch entsprechende ij'orngebung gleichzeitig dazu ausgenutzt wurden, um die auf den Innenleiter aufgereihten Distanzscheiben in ihrer vorgeschriebenen Lage festzuhalten und dadurch gagon Verrutschen in Längsrichtung zu sichern. Vorteilhaft warden die .Jistanzschciiben zwischen zwei nach innen gerichteten Querrillen feit,.,ehalten,-so daß .sich an den aufeinanderfolgenden Rillenstell-n Doppelrillen ergaben. !Jt eilt man dsn Außenleiter aus zwei längs ν rlaufandan halbschalenfdrmigen Bändern her, der<,n Seit^nrändsr stumpf aufeinanderstoßen, hat "s sich als vorteilhaft erwiesen, die beiden Bänder so anzuordnen, daß die Querrillen der beiden Bä<ider in Längsrichtung gegeneinander versetzt sind. Dadurch ergibt sich eine Anordnung, bei der die auf den Innenleiter aufgereihten Distanzscheiben abwechselnd in den Querrillen des einen und anderen Bandes gelagert sind. " orden derartige Hochfrequenzkabel; d.h. solche mit einem aufe zw-.i halb schalenförmig en Bändern bestehenden Außenl it er, mechanischen Beanspruchungen , wie Biege-
und Torsionsbeansprucfrung^n, unterworfen, so "besteht die G-?fahr, daß die Außenleiterbender sich in Längsrichtung gegeneinander v-rschieben. Liese Gefahr ist besonders bei sankrecht geführten Hochfrequenzkabeln vorhanden, z.B. "bei Hochfrequenzenergiekabeln zur Speisung von L-Λά:antennen, die häufig auch noch stärkeren Erwärmungen ausgesetzt sind. T-nn es sich auch, bei den praktisch zu erwartenden Längsv-rSchiebung en der Bänder nur um sehr kleine Beträge handelt, st) kü_men sich diese Läiigsverschiebuagen infolge der gl-ichzeitigen gegenseitigen Verschiebung der Distanzscheiben vielfach störend auswirken, insbesondere dann, wenn unregelmäßige Distanzscheibenabatände bei hohen tJbertragungsfrequ^nzen die elektrische Übertragungsgüte des Kabels beeinträchtigen. Auch in mechanischer Hinsicht kann die gegenseitige Verschiebung der Distanzscheiben von Kachteil sein. Ähnliche Verhältnisse liegen bei symmetrischen Hochfrequenzkabeln vor, bei denen abweichend von den koaxialen Hochfrequenzkabeln an Stelle eines einzigen Innenl'-iters zwei eder vier symmetrisch angeordnete Leiter treten und bei denen die über den Distanzscheiben liegenden, vorteilhaft mit gleichem Drall wie die leiter angeordneten halbsch alenf b'rmigen Binder die Funktion eines Schirmes haben.
UkemäB der Birfindung\*wil»a Sei Hochfrequenzkabeln mit einem J / u ate. <eA*rvi&r
Außenl^iter bzw» Schirm aus zwei ylängsver lauf enden halbschalen— formigen Bändern mit in Abständen vorgesehenen, in Längsrichtung gegeneinander versstzten -Querrill en^die auf den oder die Innenleiter aufgereihter. Distansscheiben in den Querrillen ein und desselben Bandes gelagert bzwa festgehalten«
Hierdurch wird gewahrleistet, daß die gegenseitigen Distanzscheibenabstände auch bei aroßen mechanischen Beanspruchungen dss Kabels nicht geändert werden. Ein weiterer Vorteil der Halterung der Distanzscheiben an demselben halbschalenförmigen Band best~ht darin? daß die Bremswirkung der scheiben bei Biegebeanspruchungen gleichmäßig über die Länge des Kabels verteilt wird* Auch werden unerwünschte Schubbeanspruchungen zwischen den Distanzscheiben und derff Innenl'-.iter vermieden»
In der Zeichnung ist ein erfindungsgemäß harg-stellt es koaxiales Hochfrequenzkabel als Ausiünrungsbaispiel dargestellt*, Hiernach besteht das Kabel aus dem Innenleiter IO mit den aufgereihten Distanzscheiben 11 und dem Außenleiter aus den beiden halbscha-
1 nförmigen Bändern 12 und 13, in die in Abt. tändln «lic Dippv-1-rillen 14, Ib eingedrückt sind, die die Bi«,g,s. cikoit und Jruckfestigkbit des Außenseiters vurgröß&rn und gl ichzeitig sur Lagerung der Distanz scheiben dionen. ITm die Lags der Distanz— scheiben 11 zu erkennen, ist das linke Ende des Außanl iterbandes 12 an C'-.r Stelle 16 abgeschnitten. Wie 3rsichtlich, werden alle Distanzscheiben durch die ^u^rrillen des Bandes 13 gehalten, so daß ihr gegenseitiger Abstand bei eimr etwaigen geg^nsoiti— g,)ii V-rSchiebung der b-idon Auticnleiterbänder nicht geändert wird* Die gutlr.itende Bandwicklung 17 dient zum z.usaniutnhalten der Auß< nl-ite.bänder und gleichzeitig zur 'Elektrischen und gegebenenfalls auch sur magnetischen Abbchirmung der im Außenleiter vorhandenen Licken bzw« Cchlitze» Über dieser gutlwitenden bandwicklung folgen der wasserdichte Kabelmantel 18, z.B» ein Blei- oder Alumin.iummantel oder sin wasserdichter Isoli^rstoffmantel, und die in getränkte Faserstoffschichten 19 und 21 eingebettete Bandeis.nbewehrung 20.
Die Erfindung ist nicht auf dio dcroesteilte Ausführungsfοrm beschränkt. Beispielsweise können die Querrillen zur lagerung der Distanzscheiben anders geformt sein, wobei sich die ^orm de-Rillen unter anderem auch nach der iorm der Distanzsch iben richtet oder umg kehrt» kit besonderem Vorteil ist die Erfindung anwendbar bei Hochfrequenzkabeln mit solchen Distanzsch'.iben, die eine geringe mechanische Festigkeit aufweisen, z«B. mit solchen Di stanz scheiben, die zur xierabsetzung der wirksamen Dielektrizitätskonstante und der dielektrischen Verluste dünnwandig oder als durchbrochene Scheiben ausgeführt sind« Abweichend von dem in der !Zeichnung dargestellten Ausfülirungsboispiel kann der g'g.nseitige Abstand der Distanzscheiben größer gewählt wurden, -indem nur in jeder zweiten oder dritten Querrille eine Di s tanz scheibe ang^-trdnet wird.
Die Erfindung ist sinngemäß auch anwendbar iür Außenleiter bzw. Cchirme aus drei oder vier Bändern ringstückfermigen Querschnitts» 13ei drei üÄnd-.rn dient eints der Bänder zur 'Lagerung der Distanzscheiben» Besteht der Außenleiter bzw. Schirm aus vier Bändern, s# werden zweckmäßig zwei benachbarte Bänder, die zusam-tien eine ilalbschale bilden, für die Dirstanzscheibenlagerung ausgenutzt» Die 3änder des Außanlsitsrs können zur w-iteren Vergrößerung

Claims (1)

  1. der Biegsamkeit ^gebearnf alls mit inem lang η L. chi ag angeordnet sein.
    1 χ igur
    1 Anspruch
    Fat°ntanSpruch:
    Tiochfrequanzkabel mit einem Außenleiter b'3w» ochirm aus zwei,
    drei oder vier längsv. rl auf enden Bändern ringstückf örinigen Querschnitts mit .'.n Abständen vorg-.α.-neuen, in !ausrichtung gegeneinander versetzten Querrillen zur Vergrößerung der Biegsamkeit des Außenleiters bzw. ~chirmcs und zur Lagerung der auf den
    oder die Innsnleiter aufgereihten Distanzscheiben, insbesondere koaxiales Hochfrequenzenergiekabel, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Distanzscheiben in ein und demselben 3and g^la^ert bzw. festgehalten sind.

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