DEP0001786BA - Selbststeuerndes Wendegetriebe für elektrisch angetriebene Waschmaschinen - Google Patents
Selbststeuerndes Wendegetriebe für elektrisch angetriebene WaschmaschinenInfo
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Description
Selbststeuerndes Wendegetriebe für elektrisch angetriebene Waschmaschine^.
Die Erfindung betrifft ein Wendegetriebe für elektrisch angetriebene Waschmaschinen« Solche Wendegetriebe pflegt
man durch einen in gleicher Verrichtung laufendea Elektrometer anzutreiben. Sie werden mit zwei Zahnrädern
versehen, die *in einander entgegengesetzte» Drehriontungen von dem Elektrometer bewegt werden. Die Aufgabe der
Erfindung "besteht ßarin, das Wendegetriebe so zu gestalten, dass das Umsteuern nicht aur mechanisch, sendern
auch selbsttätig innerhalb des Getriebes erfolgt. Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass
sine, von dem Elektromotor angetriebene Nockenwelle mechanisch abwechselnd von zwei Kupplungen die eine oder
die andere in Eingriff mit dem einen oder anderen Zahnrad bringt. Vorzugsweise ist die Nockenwelle derart
gestaltet, dass zwischen dem Umschalten QXn gleichzeitiger Stillstand-an den abtriebsseitigsn Wellen
der beiden Kupplungen· eintritt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Das selbststeuernde Wendegetriebe
gemäss der Erfindung ist schematisch wiedergegeben.
Von dem Elektromotor 1 wird über das selbst st eur-rnde Wendegetriebe gemäss der Erfindung die Trommel 2 der
Waschmaschine abwechselnd in entgegengesetzter Drehrichtung angetrieben. Der Elektromotor 1 läuft mit
seiner Welle 3 in gleicher Lrehrichtung. Auf der Welle 3 befindet sich ein Ritzel 4, das ein gro&ses Zahnrad 5
antreibt^ In dieses Zahnrad 5 greift ein gleich grosses Zahnrad 6. Baide Zahnräder sitzen lose u.uf den Wellen
7,8« läuft der Elektromotor 1, so drehen sich die Zahnräder 5,6 In einander entgegengesetzten Drehrichtungen.
Zu jedem der beiden grossen Zahnräder gehört eine .Kupplung 9j 10, die, wie weiter unten beschrieben, dn Eingriff
mit dem zugehörigen .Zahnrad gebracht werden kann. Die Kupplungen sitzen verschiebbar, aber auf Drehung
gekuppelt auf den Wellen 7,8. In dem Ausf iihrungsb ei spiel sind die Kuppluagon in der Art von Klauenkupplungen
ausgebildet in der Weise, dass Stifte 11 der Kupplungen mit Gegenstiften 12 der Zahnräder zusammenwirken.
Zum Ein- und Ausrücken der Kupplungen werden die Kupplungen in Achsrichtung der Wellen 7>8 bewegt.
Nach der Erfindung werden von den beiden Kupplungen 9,10 die eine oder die andere abwechselnd durch eine
von dem Elektromotor angetriebene Nockenwelle 13 in Eingriff mit dem einen oder anderen Zahnrad 5»6 gebracht.
Die Nockenwelle 13 ist vom der JJelle 3 des Motors 1 über ein Schneckenradgetriebe 14 angetrieben. Für
jede Kupplung 9,10 ist auf der Nockenwelle 13 ein Nocken 15« 16 vorgesehen. Jeder Nocken steuert einen
unter Wirkung einer Rückstellfeder 17 stehenden Nockenhebel 18, der um die Achse 19 drehbar ist. An der gleichen
Achse ist drehbar ein Mitnehmerhebel 20 gelagert, der in eine umlaufende Rille 21 der Kupplung greift.
Der Mitnehmerhebel 20 hat einen. Arm* 24, auf den der Nockenhebel 13 über ein elastisches Mittel, eine Jeder
22, wirkt. Wird der Nockenhebel durch den Nocken hoch gehoben.-so drückt er über die Feder 22 auf den Arm 24
des Mitnehmer heb als -2Ό, wodurch die Kupplung in Eingriff mit dem Zahnrad gebraoht wird, sobald.
die_Stifte ineinandergreifen Jjtfnnen. Gleitet der Nackenhebel von dsm Nock&n ab, β© bewegt die' Bückstellfeder
17 den Nockenhebel 18 zurück» Dabei nimmt ein Anschlag 23 an dem Nockenhebel den Mitnehmerhebel
20 hart mit. Dadurch wird die Kupplung ausser Eingriff mit dem Zahnrad gebracht.
In der Zeichnung ist das Wendegetriebe in einem solchen Arbeitszustand dargestellt, dass die Kupplung
10 mit dem Zahnrad 6 in Eingriff steht ,während die Kupplung 9 gegenüber dem Zahnrad 3 ausgerückt
ist* Auf diese Weise wird durch das Zahnrad 6 die abtriebsseitige Welle 8 mitgenommen. Die Trommel 2
der Waschmaschine lauft in der einen Drehrichtung« Gleitet der Nockenhebel 18 der Kupplung 9 von-dem
Necken 16 ab, so gelangt die Kupplung ausser Eingriff mit dem Zahnrad 6.. Vorzugsweise ist die Nockenwelle
derart gestaltet, dass während die Nockenwelle nunmehr Sjich weiterdreht, ein Stillstand an den abtriebst
seitigen Wellen T»8 beider Kupplungen 9»10 eintritt* Dies ist dadurch erreicht, dass nach dem Abgleiten
des Nockenhebels ven dem einen Necken der "Nockenhebel von dem anderen Bocken nech nicht hochgehoben wird.
Diese Stillstandspause Jist von Vorteil, um mit Sicherheit die Kupplung auszurücken, bevor die andere Kupplung
eingerückt wird und bei der Umschaltung ^die in der Trommel befindlichen Massen (Waschgut) zur Ruhe
kommen zu las-sea. Erst nachdem die Nockenwelle 13 sich um einige Grad weit er gedreht hat, wird durch den zweiten
Nocken der Nockenhebel hochgehoben, sodass die Kupplung 9 in Eingriff mit dem Zahnrad 5 gebracht wird«
Sobald dies geschehen ist, erhält die Trommel 2 eine !Drehung in* der entgegengesetzten Drehrichtung.
1 Figur
3 Ansprüche.
3 Ansprüche.
Claims (1)
- Patentansprüche.Selbststeuerndes lsndsgefcriabe mit einem la gleicher Drahrichtung laufenden Elelttremdter, dar zwei einander gegenläufige Zahnräder Tsesitzt, für elektrisch angetriebene Waschmaschinen, fiaduroh gekennzeichnet, dass eine ven dem Elektrometer (1) angetriebene Heekenwclle (13) m-.chanisch abwechselnd ven zwei Kupplungen (S,10) die -ins ©dar die andere in Eingriff mit dem einen »der anderen Zahnrad (5>6) "bringt.Wendegetriebe aach Anspruch 1, gelt-nnzsichnet durch eine selche Gestaltung der Nockenwelle (13), dass zwischen den Umschaltern ein gleichzeitiger Stillstujad an den abtrie^sssitigan fellen (7,0) Tieider Kupplungan (9,10) eintritt.Wendegetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekesuazeiohnet, dass mit j^dsm Hecken (15» 16) der Feckenwelle (13) ein unter einer Rückstellfeder (17) stehender Kockenhsböl (18) zusa.mmenwir'kt, der -die zugehörige .Kupplung (9?ΐίθ) beia Einsehalten über ein elastisches Mittel (22) iaim Aasschalten über ein unelastisches Mittel (2!) steuert.
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