DEP0000234MA - Überzug für Sättel von Fahr-, Krafträdern, Soziussitzen u.dgl. - Google Patents
Überzug für Sättel von Fahr-, Krafträdern, Soziussitzen u.dgl.Info
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Description
Die bisher verwendeten Überzüge für Sitzflächen wie Sättel von Fahr-, Krafträdern, Soziussitzen und dgl. bestehen aus gewebten Stoffen oder aus Plüsch, welche nicht elastisch sind und den Druck ungleichmässig aufnehmen. Ausserdem saugen sie die Feuchtigkeit auf, was sich sehr unangenehm auswirkt.
Erfindungsgemäß ist der Überzug aus einer Schicht aus Gummi oder einem gummiähnlichen, bzw. einem thermoplastischen Kunststoff und einer zweiten an diese Schicht anschliessenden Lage aus einem porösen, elastischen Werkstoff z.B. Schwammgummi oder dgl. in einer der Sitzfläche angepassten Hohlform ausgebildet, welche gegen die zu überziehende Sitzfläche offen ist. An den Rändern besitzt der Überzug bei seiner Anwendung für Sättel Ansätze, welche in seinen Hohlraum umgebogen sind und an dem in eine Spitze auslaufenden Ende einen den Hohlraum überbrückenden Steg. Bei dieser für Sattel bestimmten Form erhält man einen Überzug, welcher bequem über den Sattel gezogen wird und von seinen Randkanten mittels der umgebogenen Ansätze sowie mittels des Steges in seiner Lage gesichert ist.
Die Feuchtigkeit dringt nicht in die Schicht aus Gummi oder einen gummiähnlichen, bzw. einem thermoplastischen Kunststoff ein und gelangt nicht zu der porösen, elastischen zweiten Lage, so dass diese geschützt wird. Der Druck wird in dieser z.B. aus Schwammgummi hergestellten Schicht gleichmässig verteilt.
Die Zeichnung zeigt schematisch den Erfindungsgegenstand in einem Anwendungsbeispiel für Sättel. Die Abb. 1 stellt den Überzug im Längsschnitt durch den Sattel und die Abb. 2 die Ansicht von unten auf einen Teil des Sattels nach Abb. 1 dar. In der Abb. 3 ist schematisch die Anordnung beider Schichten des Überzuges entwickelt. Es bedeutet 1 einen aus Leder oder einem anderen Werkstoff ausgebildeten Sattel. Gemäss der Erfindung besteht der Überzug aus einer aus Schwammgummi, Moosgummi bzw. einem ähnlich beschaffenen, porösen, elastischen Werkstoff ausgebildeten Schicht 2 und aus einer diese Schicht aufnehmenden
zweiten Lage 3 aus Leder, Polyvinylchlorid bzw. einem anderen thermoplastischen Kunststoff, welche in ihrer Form dem zu überziehenden Sattel angepasst und hohl ist. Die Lage 3 hat mehrere umgebogene Ansätze 3a und in der Spitze, welche jener des Sattels entspricht, einen die Höhlung des Sattels überbrückenden Steg 3b. Der Überzug wird mittels der Ansätze 3a und des Steges 3b in seiner Lage auf dem Sattel 1 gehalten.
Die Abb. 3 zeigt im Schnitt die Ausbildung des Überzuges aus einer Schicht (Lage) 3 aus Gummi oder einem gummiähnlichen bzw. einem thermoplastischen Kunststoff und aus einer zweiten Schicht 2, die aus Poren- oder Schwammgummi bzw. aus einem anderen porösen, elastischen Werkstoff besteht. Der Überzug wird beispielsweise in folgender Weise hergestellt: Der Werkstoff z.B. Gummi oder Polyvinylchlorid wird in an sich bekannten Pressen, welche die Gestalt des Sattels hervorbringen, in die Form der Sitzfläche des Sattels umgewandelt, worauf er erhärtet. Auf diesem Erzeugnis kann die zweite Schicht aus einem elastischen, bzw. thermoplastischen Werkstoff, dem je nach der Beschaffenheit des Materials ein porenbildendes Mittel beigefügt oder welches gesintert wird, hergestellt werden. Man kann jedoch eine zweite für sich bestehende, porösen, elastische Platte zubereiten und diese einbauen.
In beiden Fällen entsteht ein Überzug, dessen poröse, elastische Schicht als Zwischenlage zwischen der als Sitzfläche dienenden Schicht und dem Sattel anzufassen ist.
Dieses Erzeugnis kann auch als Zwischenlage zwischen der Sitzfläche und dem unter dieser liegenden Gestell z.B. Sattelgestell oder dgl. verwendet werden.
Claims (3)
1. Überzug für Sättel von Fahr-, Krafträdern, Soziussitzen und für Sitzflächen sonstiger Art, deren Form der Gestaltung der Sitzfläche angepasst ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Schicht aus Gummi oder einem gummiähnlichen bzw. einem thermoplastischen Kunststoff und aus einer an diese Schicht anschliessenden zweiten zweiten Lage (Schicht) aus einem porösen, elastischen Werkstoff wie Schwammgummi,
Porengummi oder dgl. ausgebildet sind.
2. Überzug nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass an den Rändern der die poröse Lage einschliessenden Schicht in den Hohlraum des Gebildes umgebogene Ansätze vorgesehen sind.
3. Überzug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem in eine Spitze auslaufenden Ende der Schicht (3), welche die poröse, elastischen Lager einschliesst, ein den Hohlraum des Sattels überbrückender Steg ausgebildet ist.
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