DEP0000163BA - Kehrpflug mit Zwillingspflugkörper - Google Patents

Kehrpflug mit Zwillingspflugkörper

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DEP0000163BA
DEP0000163BA DEP0000163BA DE P0000163B A DEP0000163B A DE P0000163BA DE P0000163B A DEP0000163B A DE P0000163BA
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Germany
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plow
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rotation
reversible
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Ludwig Dipl.-Ing. Berlin Kutschera
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Description

» Kehrpflug alt Zwillingakörper.» p 163 IIl/45a B·
Der Segenetand der Krfindong ist ein Eehrpflng mit Pflugkörper» der Aorraalent für Beetpfltlge gebräuchlichen Ioxm9 mit durch mögllohst niedrige und dabei zentrale Lage des Schwerpunktes rermi» dertem seitlichen Kippmoment» Der neue Kehrpfing, der infolge smt-XORt dieser Mgensohaft auoh als Sohwingpflug verwendbar ist, kann ausserdem bequem an Ort und Stelle in der/iurohe wenden, ohne dass er angehoben oder umgelegt werden muss»
Für das ruhig« und gleiohmässig« Arbeiten eines Pfluges ist es wesentlich, dass er durch niedrige und sentrale lage des Schwer» Punktes die Lenkung a» den Sterzen nicht durch «in m grosses seitliohss Kippmoment erschwert* Diese Forderung ist b«i Xehrpflugen besonders schwer su erfüllen, bei welchen durch das zusätzliche ββ-wioht des zweiten pflugkörp«re der Schwerpunkt ungünstig verlagert ist· Sas zusätzliche Gewicht des zweiten Pflugkörp«rs und auoh di« hohe Sohwerpunktlage ersohweren ttberdi«s di« Arb«it b«im Wenden am Purohen-end«, sei e«, dass d«r Pflug mm Wenden ame der Purohe gehoben oder b«im AbwMls·» umgelegt und wieder aufgerichtet werden muss«
Kehrpflug«, w«loh« die bewährten, für di« verschiedensten Bodenarten notwendigen unterschiedlichen Pflugkörperformen der Beetpfrtige verwenden, müssen bei horizontaler oder höchstens in Sichtung des Srlndels sohwaoh geneigter Drehachse stets eine Bauhöhe haben, welche dem doppelten Abstand der Soharspitze be zw. der Sohl« von der Aohse «ntspricht« Bei Kehrpflugen mit grösserem lFlefgang wirkt sioh die dann in doppeltem Ka^s*· vermehrte SeaamtbauhOhe besonders ungünstig auf die Seitenstabi1itftt des Pfluges ans«
Sine Terminderong der Bau höhe dadurch, dass man die Landselten der beiden Pflugkörper entweder nach de* Pärchen oder Land-
β el te hin einen Winkel einsohliessen läset, bringt bei einem grossen, stumpfen Winkel nur wenig Gewinn und rerlegt bei kleineren Winkeln den Schwerpunkt zu sehr naoh der Seite« Bine Terkleinerung der BauhOhe durch Senken der Drehaohse innerhalb des Abstandes zwisehen Sohle und Srindel, wie bal Am sogenannten tJnterdrehpfltlgen, zwingt dam, τοη der normalen ESrperfora abaugehea und Zwillingepflugkörper mit für beide Teilt gemeinsamen zylindrische» Streiohbleohen zu Terwenden, welche nur für geringe Furohentiefen und nmr för ebenesbis sohwaohgeneigtes GelHnde brauchbar sind.
Alle bekannt gewordenen lehrpfltlge mit vertikaler oder τοη der Terikalen nur um wenige Grade abweichender Stellung der Drehachse haben »loh in der Praxis nioht durchgesetzt, da ihnen erhebliche andere Haohteile anhaften· Wenn auch der Schwerpunkt beinlosen Pflug· formen TerhMltnlsmHssig tief lag, so musste» e4#eö.oeh alle zum Wende» aus der Furohe gehoben werde», da die reit dem Wndel fest τβτ-bundenen feile der Sohleifeohle oder des die Aohse tragenden Rahmens oder beiderseits Terwendbarer Boppelsohare und dgl· ei» Ihrehea des &rIndeis mit den Sterzen und der Zugvorrichtung In der Furche behinderten*
Bei eine» einzigen bekannt gewordene» TorseBAng ittr •Inen Kehrpflug mit senkrechter Aohe· und in der Fnreh· in gleicher Höhe hintereinander angeordneten Pflugkörper» kann naoh XÄsen einer Terrlegelung der erindel mit de» Sterz·» und der Achse in die andere Zugriohtung herumgenohwenkt werden. Dm loh aber beide Pflugkörper stets gänzlich seitlich einer lurch die beiden Landselten gelegten Mittelebene befinden, liegt auch der gemeinoarae Schrerpunkt der beiden Pflugkörper in der Arbeitsrtellung weit seitlich ausserhalb dieser Bbene· Ausserdem mues der auf der Furchensohle schleifende nicht
arbeitende rückwärtige Pflugkörper zu Teretopfungen und die Zugkraft erhöhenden ctauungen führen, welche duroh das hinter der unteren ■:treiohblechkante in die Purohe zuruokfal3 ende Erdreich hervorgerufen werden«
Der Kehrpflug gemäss der Erfindung wählt erstmalig eine Drehaohde9 welche in der lütte zwischen wägfeohter und vertikaler Lage in einem Winkel von etwaC^« 50° zur Erdoberfläche geneigt ist und besehriinkt beim Utekehren der Arbeitsriohtung die mindern Grindel und der Drehachse eohwenkenden TeiT e nur auf ein kurzes wchleifsohlenittfok in Art eine» Sohleifschuhes· Dieser Sohlelfaohuh ist so unter der JPurchenkante an der Drehachse befestigt, dass er nur Wenig und zwar gleich weit naoh vom und hinten in Parcheorlohtung über den Auftrtffpimkt der Yermngerten^Sohse auf die Aarehensohle hinausragt/ und nooh ein freies Drehen der Aohse In der Purche gestattet, wobei der Zwillingspflugkörper wie bei einem Klppflug von einem Schar auf das andere kippt· Diese Konstruktion schafft die !BSglichlTelt, den zweiten nicht arbeitenden Pflugkörper so weit hinten aus der Parche herauszuheben, dass er die Arbeit des vorderen Körpers eben nicht mehr behindert. Sr kann überdies zum Ausgleich des seitliehen Kippmomentes so weit air; erforderlich hinter die Drehachse geruckt werden, indem man die Landseltenbleohe an den Pflugkörper» oinen stumpfen Winkel naoh der Landseite der Furche Mn einsehllessen IHrst· Diese drei Masenahmen zusammen geben dem neuen Kehrpflug eine gttnotmge Sohwerpunktlage und eine au ßerordentlich leichte und bequeme Handhabimg beim Wenden.
Nach dem Abnehmen des Zwil: ingßpflugkörpers von der Achse bilden Grindel, Ach-e und bohleifnchuh eine vortf'gJ lohe Besle för die Anbringung von anderen Werkzeugen für die Bodenbearbeitung, wie
Haufelschar, Zweiac harsohälkörper, Kartoffel-oder RtlbenrodesohAr und igl», vsoduroh dieser Kehrpflug gleichzeitig zu βΐφιβ für kleinere Betreibe geeigneten TJniverealpflug wird«
In den beigefügten Abbildungen ist der neue Kehrpflug in Abbtl vanner Landeeite her and in der Abb «2 von Tome gesehen dargeeteilt«
Der Crindel 1 geht in ©ine um eten Winkel fCron etwa 50° zur ISrdoberfl·'che naoh hinten geneigte ^rehaehse 2 über, deren Verlängerung bei A auf die Purchensohle auftrifft und an ihrem unteren Ende einen abnehmbaren dachen Gohleifschuh 3 trägt, Iwisohen Grindel und Sohleifoohuh 1st der 3willingspflugkörper mit den beiden Pflugkörpern 4 und 5 drehbar gelagert. Am Grindel befindet sieh mit diesem starr verbunden ein flacher Anschlag 6, gegjn" welchen die beiden Hasen 7 in der Jeweiligen Arbeitsstellung d «pflugkörper zam Anliegen kommen. In dieser π teilung werden sie durch das bügel fömige Ende 9 des nach vorne umgelegten Feststellhebels 10 festgehalten» Me beiden Pflugkörper besitzen jeder eine kurze fehleifßohle 11 und 12, welche sloh in der Arbeitsstellung mit dem festen Bohlelfsehuh 3 zu einer .^ohl ei fs ohle der «blichen Länge ergänzen und die gleiche Wirkung einer solchen haben« Ans der Abb«2 ist det&tlleh die lege des linken pflugkörper« 5 hinter der Mitte des Pfluges m ersehen. Die über das ungepflegte Land ragenden Teile dieses Pflugkörper* bilden bei diesem/fehrpflug ein wirksames Ceeengewioht für den arbeitenden "Pflugkörper 4 zum Ausgleioh des seitlichen Kippmomentes« Hierbei ragt die ml tsehwerikende kurze Cohleifsohle 11 bzw« 12 nur so tief herab, das» sie bei maximalem Tiefgang des Gerätes vom ungepflügten Boden C in Abb.l durch Sohraffur gekennzeichnet) genügend weiten Abstand hat. Diese Tiage der auegehobenen Pflugkörper wird erreicht, einmal durch die ITelgung der Aohse 2<relLnen Winkelt vom etwa 50° und zum andern durch die Winkelstellung der beiden IiandselteAbleohe 13 und 14« welche nach der Landeelte der Furche zu einen Winkel/^ von 
etwa 150° einschließe en·
Uo den Pflug zu WSfttlenl ist zuerst der Pentstallhebel 10 ZurUokzunehraen· 3r gibt dann mit sete* unteren Ende 9 die Hase 7 am AnBOhlag β frei· Numaehr Icann deyferindel 1 mit dem Ansohlag 6 und den Sterzen 15 aowie mit Drehaohee 2 und Sohleifsohuh 3,von dea wen*fc^- den Zugtieren mitgewonnen, quer zur ^urohe eingesohwenkt werden. In dieser Bfrtt eis teilung etwa wird der ZwilJ IngBpflugkHrper duroh entsprechenden Druok auf die Sterzen in der Richtung der Furche vom Sohar des einen Pflugkörpers 4 auf das andere Schar des Gogenpflugli körper a 5 In Rlohttmc dee Pfeilhogens (AbIul) gekippt, bis das ander« Sohar bei a aufliegt» Jetzt befindet ston der Pflugkörper 5 in Arbeitstellung und wenn dann nach vollzogener ganser Schwenkung der Zugtiere um IBO0 der Crindel wieder fiber der Furohe in ^egenrtoh tuag steht, kann die Terriegelung duroh Torlegen des FeBtstellhebels 10 wieder geschlossen werden, worauf der Pflug für die nttohste Furche arbeite'ereit int.
Um beim Kippen dee Zwil·ingapflugkörpere nach erfolgter halber endung ein etwa I rtiges Pendeln desselben rim seine drehachse zu vermeiden, kann an dlepepi in der Synmetrieebene noch eine»' dritte las5« 8 zur Terrlegelung mit dem Peststellhebel Ift angebracht werden, die den ZwillingBpflugkWrper auch in neiner Mittellage fest«· hMlt» Se 1st auoh möglioh, die Terriegelung duroh ^ederwirkung krafteohlfl sig zu machen und duroh DrUoker und Sugetange von den Sterzen auf? zu liisen. Die Terrlegelung kann auoh mit PusshebeIbetfttigtmg zwi-
p ilas/
nohen Zwlll ingsptfrper und ßohlelf;?ehuh 3 angeordnet werden* Der Grindel kann, wenn es gev-tin,;cht wird, Mt Stelzrad oder Soh-Ieifkufe versehen oder auf einer Torderkarre abgestützt rerden«
Kaoh We>m des Stiftes 16 kann der Sohleifnohoh 3 abgenommen Ttnd dann der Swlllingepflugkörper Tron der .Hrehachne 2 gezogen
werden* Kaohdem dann de/r/Sohleifschuh 3 wieder atjjgesteokt ist, kam er in Verbindung mit Achse, Grindel und Annchlag r> nur Befestigung von anderen BodenhearheitungegerHten dienen, die an Stelle des Zwillingspflugkörpers angebracht werden. Zum Beispiel ein Zweiaohar-3ohäleinaatz, ein Häufelkörper, ein Ttarto ff el rode aahar oder ein Btlfcenroder und dgl· Paiait kann gerade diener Tohrpflug in "besonders zweckmässiger und einfacher Weite aln Universalp flug verwendet werden.

Claims (5)

Pateatansprüoh« m^smwmmmmmaummmmmm
1). Kehrpflu^Bit Zwm iagsp flugkörper,dadurch gekenn«elchnet, dass die Drehachse^) für den Zwill ingpipflugkörper unter einem Bpitaaa Winkel (oC) von etwa §0° naoh hinten gegen die Srdoher flftohe geneigt 1st·
2).Kehrpflug nach Anspruch 1/dadurch gekennzeichnet, dass alt de« GriA-del (1) die Drehachse (2) feetverfunden ist, an welcher unterhalb der Furohenkanten ein einen Teil der bohleifsohle bildender Schlei* s:chuh (3) derartig befestigt ist, dasß er nur wenig und swar gleich weit naoh vom und hinten in Purchenriohtung über den Auftreffpuakt (A) der rerllingerten Drehaohce auf die Turoheiisohle hinausragt*
?)♦ Selirpflug naoh ^nepruoh lrdacbaroh gekennzeichnet, dass die bei-Lsnflsoitenbleohe (13) und (14) des Zwillingspflugkörpers nach der Lendseite der Furche hin einen stumpfen Winkel ψ) einschließen»
4) •^ehrpflug nach Anspruch 1>dadurch gekennzeichnet, dass der
Zwlllingßp flugkörper au βer ewei Saaen (7) für die Jeststellung in den beiden .irbeitsatelt ungea eine dritte Haeo (8) far die Verriegelung in der JCLttellage zwischen den Arbeitsstellungen aufweist»
5) · Kehrpflug nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die
nach Abnehmen des drehbaren Swil · ing^pflugkörpere verbleibenden festen T^ile des Plugger, t el τ es zur Aufhahae von anderen BodenbearbeitungBg/belHx>ielsreine KSufel- und Zweiaoharktfrper oder Htlben bzw· Kartcv^elrorle -char und dgl. geeignet aind#

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