DEP0000151DA - Kupplung für Elektro- und andere Motoren - Google Patents

Kupplung für Elektro- und andere Motoren

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DEP0000151DA
DEP0000151DA DEP0000151DA DE P0000151D A DEP0000151D A DE P0000151DA DE P0000151D A DEP0000151D A DE P0000151DA
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DE
Germany
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coupling
motor
coupling according
designed
planet gears
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Inventor
Fritz Hamburg Ortmann
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Description

Kupplung für Elektro- und andere Motoren«
Die Erfindung wird einem in der Praxis immer wieder auftretenden Bedürfnis gerecht, welches darin besteht, ein und denselben Motor für anzutreibende Maschinen oder Aggregate zu verwenden, die eine niedrigere Drehzahl benötigen, als sie dem Antriebsmotor eigen ist. In der Regel liegt die Drehzahl eines Motors, insbesondere eines Elektromotors, höher als sie die anzutreibende Maschine benötigt. Wenn man daher auf die bekannten separaten Untersetzungsgetriebe in Form von Getriebe-, Schalt und ähnlichen Kästen verzichten wollte, war man gezwungen, einen Motor mit für die gewünschte Drehzahl der anzutreibenden Maschine entsprechender Tourenzahl anzuschaffen, wobei es von Bedeutung ist, dass die Langsaraläufer grosser, teurer und schwieriger zu beschaffen sind.
Diese (.!beistände werden erfindungsgemäss durch eine einfache Planetkupplung beseitigt, die, auf den. W'ellenstumpf des Motors aufgesetzt, die gewünschte Untersetzung herbeiführt. Dabei kann der äussere Eupplurigskranz gleichzeitig als Riemenscheibe ausgebildet sein.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbei spiele der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb.. 1 die Kupplung
DIPL-ING. KARL GRIESEL, PATENT- UND ZIVIL-INGENIEUR
im Schnitt in Form einer Riemenscheibe, Abb. 2 in i'orm einer blossen Kupplung und Abb. 3 einen Querschnitt. In beiden Ausführungen werden die Planetenräder arretiert» Abb. 4 und 5 zeigen dieselben Ausführungsbeispiele, ,jedoch mit dem Unterschied, dass der Aussenkranz des Planetengetriebes stillsteht und die Planetenräder die reduzierte Drehzahl abgeben.
Gemäss Abb. 1 ist auf dem Moi orwell en stumpf a ein Zahnrad b aufgekeilt, das über drei Planet enr ad er c,i , Cp, C7, (vgl. auch Abb. 3) mit der Innenverzahnung der .Riemenscheibe d in Verbindung steht» Die "Planetenräder c, , Cp, C5, sind um Achsen drehbar, die in Deckelringen e^, eo gelagert sind, von denen der motorwärts gelegene Ring e^ von dem Lagerschild f des Elektromotors g arretiert wird. Anstatt der beiden Lagerringe e^ , e? können auch für jedes Planetenrad. c-i, c?1 C7.
besonders vorgesehene Lagerscheiben vorgesehen sein. Die Arretierung, der motorwärts gelegenen Ringe oder Scheiben e^ ist im Rahmen der Erfindung gleichgültig. Dies kann, wie in Abb. 1 und 2 dargestellt, durch blosses Zurückhalten an Vorsprüngen des Lagerschildes f geschehen. Es kann auch durch Anbohren der Lageescüilder vermittels der Flanetenradachsen h erfolgen, ohne dass sich der Sinn der Erfindung ändert. Der Erfolg ist immer der gleiche; Die Riemenscheibe d läuft mit einer entsprechend dem Planetengetriebe untersetzt en Drehzahl.
Fach der Abb. 2 ist statt der Riemenscheibe ein mit Innenverzahnung versehenes Kupplungsgehäuse d^ vorgesehen, welches, dem Motor abgekehrt, auf der anzutreibenden Achse i aufgekeilt ist. Die Wirkungsweise ist dieselbe wie die bei Abb. 1 beschriebene*
DIPL.-ING. KARL GRIESEL, PATENT- UND ZIVIL-INGENIEUR
Fach, den Ausführungsbeispielen der Abbildungen 4 und 5, von denen £b"b. 4- wiederum eine untersetzt angetriebene Riemenscheibe d und Abb. 5 ein Kupplungsgehäuse d^ darstellt, werden umgekehrt zu den Beispielen der Abbild· mg en 1 und 2 nicht die Pienetenrader c^ bz·//. c? und c^ (der Abb. 3), sondern der äussere Kupplungskranz c,. bzw, C1- des Planet enget rieb es am Motor g arretiert, so dass nunmehr die mitumlaufenden Planetenräder C1, Cp, C7- d-ie reduzierte Drehzahl an die Riemenscheibe d bzw, die auf der· anzutreibenden welle i sitzende Kupplungshälfte cLj abgeben.
Die einfache Konstruktion der beschriebenen Kupplung ist bemerkenswert; sie kann mit entsprechenden Bohrungen versehen, bei den verschiedensten Elektromotoren Anwendung finden, um diese auch für andere !Drehzahlen verwendungsfähig zu machen, ohne dass besondere Getriebe oöLer gar ein neuer Motor notwendig wird.
Statt der gezeichneten Zahnräder kann die planetare Bewegung d.es Oxetriebes natürlich auch durch. .Friktion erfolgen»

Claims (8)

  1. DIPL-ING. KARL GRIESEL, PATENT- UND ZIVIL-INGENIEUR
    Patentansprüche
    φ Kupplung für Elektro- und andere Motoren, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzahl des Motors (g) über ein Planetengetriebe reduziert an die Riemenscheibe (d) oder eine auf der anzutreibenden Welle (1 ) sitzende Kupplungshälfte (d/j) abgegeben wird.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch 1 , gekennzeichnet durch ein auf dem Motorwellenstunipf (a) aufgekeiltes Triebrad!., welches über ein oder mehrere Planetenräder (c^,, Cp, c,) mit einem Kupplungskranz (d, d^) in Verbindung steht, wobei die Planetenräder (c* , c^i C,) durch die Stirnseite des Motors (Motorschild f) arretiert werden.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Kupplungskranz Cc7, bzw. Cr) durch die Stirnseite des Motors (g) arretiert wird.
  4. 4. Kupplung nach .Anspruch 1 bis 3t dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungskörper (d) als Riemenscheibe ausgebildet ist»
  5. 5« Kupplung nach Anspruch 1 bis 4, de durch gekennzeichnet, dass das Planetengetriebe als Zahnradgetriebe ausgebildet i st ο
  6. 6. Kupplung nach Anspruch "i bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Planetengetriebe als Friktionsgetriebe ausgebildet ist.
  7. 7« Kupplung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Planetenräder (c^, C£9 c-,) in gemeinsamen Lagerringen (e^, e~) gelagert sind.
  8. 8. Kupplung nach Anspruch 1 bis 7? dadurch gekennzeichnet, dass d-ie Planetenräder (c^ , c^? C7) .jedes für sich in besonderen Lagerscheiben gelagert sind.

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