DEN0008902MA - - Google Patents

Info

Publication number
DEN0008902MA
DEN0008902MA DEN0008902MA DE N0008902M A DEN0008902M A DE N0008902MA DE N0008902M A DEN0008902M A DE N0008902MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resistor
transmitter
interrupter
series
telegraphy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 14. Mai 1954 Bekanntgemacht am 26. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf einen Sender für Frequenzverschiebungstelegraphie und zielt auf eine derartige Ausbildung eines solchen Senders ab, daß dieser im wesentlichen nur beim Auftreten einer Reihe von zu übertragenden Telegraphieschritten wirksam ist.
Gemäß der Erfindung ist zu diesem Zweck ein solcher Sender mit einer wenigstens eine . der Senderstufen sperrenden Schalteinrichtung versehen, bestehend aus einer gittergesteuerten Schaltröhre, deren Steuergitterkreis ein i?C-Glied enthält mit einem Eingangswiderstand und einer dazu parallel geschalteten Reihenschaltung mit einem Widerstand und einem Haltekondensator, wobei dem 7?C-Glied zum Erzeugen einer Schaltspannung die Telegraphieschritte über eine vorgespannte Diode zugeführt werden.
Vorzugsweise sind in Reihe mit dem Eingangswiderstand in den Steuergitterkreis der Schaltröhre eine die Schaltröhre*normalerweise sperrende Vorspannungsquelle und ein Gitterstrom-Begrenzungswiderstand eingeschaltet.
An Hand der Zeichnung, in der ein Sender gemäß der Erfindung teilweise mit Einzelheiten dargestellt ist, wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert. ,
In der Zeichnung ist ein kristallgesteuerter Oszillator mit ι bezeichnet, dessen Ausgangsspannung
609 507/216
N 8902 VIIIal21 a1
über eine Frequenzvervielfachungsstufe 2. dem Fanggitter einer als Mischröhre wirkenden Pentode 3 zugeführt wird. Mit dem Steuergitter dieser Pentode 3 ist ein auf eine verhältnismäßig niedrige .5 Frequenz abgestimmter Hochfrequenzoszillator 4 gekoppelt, dessen Äüsgangsfrequenz mittels einer Regelreaktanz 5 entsprechend den den Eingangsklemmen 6 zugeführten Telegraphieschritten verschoben wird.
Die Anode der Mischröhre 3 ist über ein Bandfilter 7 mit dem Steuergitterkreis eines Pentodenverstärkers 8 gekoppelt. Die verstärkte Spannung , wird einem abgestimmten Anodenkreis 9 dieser Röhre entnommen und über einen Kopplungskondensator 10 an die mit einer Antenne 11 verbundene Sender-.und Verstärkerstufe 12 geführt. Der beschriebene Sender ist normalerweise gesperrt, und zwar durch geeignete Schirmgitterspannungen der Pentoden 3 und 8. Dies ist der Fall beim Fehlen von zu übertragenden Telegraphieschritten, denn dann liegen diese Schirmgitter über einen Schaltkontakt at an Erde.
Die den Eingangsklemmen 7 zugeführten Telegraphieschritte werden, außer der Regel reaktanz 5, ebenfalls über die Leitung 13 an eine Triode 14 ge-" führt. Das Steuergitter dieser Triode ist über einen Gitterwiderstand 15 mit der Kathode verbunden, so daß die Triode normalerweise leitend ist und über einen Anodenwiderstand 16 Strom durchläßt. Mit der Anode der Triode 14 ist die Anode einer Diode 17 verbunden, deren Kathode über einen Widerstand 18 und einen Spannungsteilerwiderstand 19 an Erde liegt. Die Kathode der Diode 17 ist außerdem über einen Gitterstrom-Begrenzungswiderstand 20 mit dem Steuergitter einer als Schaltröhre benutzten Triode 21 verbunden. Die Kathode der Schaltröhre 21 ist über einen Kathodenwiderstand 22 mit dem Spannungsteilerwiderstand 19 verbunden. Die Widerstände 22 und 19 bilden zusammen mit einem weiteren Widerstand 23 einen an die Anodenspannungsleitung angeschlossenen Spannungsteiler. Der Anodenkreis der Schalttriode 21 besitzt ein Schnellschaltrelais A, das den vorerwähnten Kontakt Ci1 in den Schirmgitterkreisen der Senderöhren 3 und 8 bedient.
Beim Fehlen der zu übertragenden Telegraphieschritte an den Eingangsklemmen 6 führt die Triode 14 Strom, und die mit der Anode dieser Triode verbundene Anode der Diode 17 erreicht ein verhältnismäßig niedriges Potential. Das Kathodenpotential der Diode 17 ist durch die über dem Spannungsteilerwiderstand 19 auftretende Spannung bedingt, die so hoch gewählt ist, z. B. + 70 V, daß · bei stromführender Triode 14 die Diode 17 gesperrt ist. Unter diesen Umständen ist die Triode 21 durch die am Kathodenwiderstand 22 auftretende Spannung gesperrt. Bei gesperrter Triode 21 ist das im Anodenkreis liegende Relais A nicht erregt und der Arbeitskontakt G1 befindet sich in der dargestellten Lage.
Sobald den Eingangsklemmen 6 Telegraphieschritte von negativer Polarität zugeführt werden, wird die Triode 14 im Rhythmus der zu übertragenden Schritte gesperrt, und die Telegraphieschritte treten verstärkt und mit positiver Polarität an der Anode der Triode 14 auf. Die an der Anode auftretenden positiven Schritte haben eine Amplitude, die beträchtlich größer als die Sperryorspannung der Diode 17 ist, wodurch die Telegraphieschritte mit positiver Polarität am Widerstand 18 auftreten. Der Widerstand 18 bildet den Eingangswiderstand des Steuergitterkreises der Schalttriode 21, die freigegeben wird, sobald ein Telegraphieschritt am Widerstand 18 auftritt. Parallel zum Eingangswiderstand 18 liegt die Reihenschaltung eines Reihenwiderstandes 24 und eines Haltekondensators 25. Beim Auftreten eines Telegraphieschrittes über dem Eingangswiderstand 18 wird der Haltekondensator 25 verhältnismäßig schnell über den Reihenwiderstand 24 aufgeladen, der im Vergleich zum Eingangswiderstand 18 klein ist. Im Zwischenraum zwischen zwei zu übertragenden Telegraphieschritten wird die Diode 17 wieder gesperrt, und es tritt am Widerstand 18 kein Spannungsverlust wegen eines über den Widerstand 16 und eine Diode 17 fließenden Stromes auf. Die über dem Haltekondensator 25 vorhandene Spannung führt dann aber einen Entladestrom dieses Kondensators über Widerstände 24 und 18 herbei, wodurch, da der Widerstand 24 klein gegenüber dem Widerstand 18 ist, im wesentlichen die volle Spannung des Kondensators 25 am Widerstand 18 auftritt. So wird vermieden, daß im Zwischenraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden Schritten eine Reihe von zu übertragenden Telegraphieschritten die Schalttriode 21 gesperrt wird.
Auf diese Weise ist während des Auf tretens einer Reihe von zu übertragenden Telegraphieschritten die Schalttriode 21 fortwährend stromführend, und das Relais A bleibt erregt. Hierdurch bleibt der Arbeitskontakt a± betätigt, wodurch die Schirmgitter der Senderöhren 3 und 8 über einen Schirmgitterwiderstand 26 mit der Anodenspannungsleitung verbunden und die Senderöhren 3 und 8 freigegeben bleiben. Nach längerem Ausbleiben einer Telegraphieschrittreihe tritt aber der ursprüngliche Zustand der Schaltung wieder ein, jedoch mit einer Verzögerung, um zu verhüten, daß während einer kurzen Pause in eine Reihe von zu übertragenden Telegraphieschritten der Sender ausgeschaltet wird. Diese Verzögerung beim Ausschalten ist bei der dargestellten ■ Schaltungsanordnung auf einfache Weise durch eine geeignete Wahl der Entladezeitkonstante des Haltekondensators 25 durchführbar.
Bei der dargestellten Schaltungsanordnung sind geeignete Werte der wichtigsten Teile:
R 16 39 000 Ohm
R 18 820 000 Ohm
R 19 6 800 Ohm
R 20 2,2 MOhm
R 22 330 Ohm
R 23 22 000 Ohm
R 24 27 000 Ohm C 25 0,1 HiF
Die Anziehzeit des Schnellschaltrelais A ist etwa ι Millisekunde.
Das vorerwähnte schnelle Einschalten und verzögerte Ausschalten wird auch erreicht, wenn bei der dargestellten Schaltung ein Teil des Eingangs-
.609 507/216
N 8902 VIIIal21a1
Widerstandes 18 als Reihenwiderstand 24 benutzt wird. -
Bei den erwähnten Werten der Teile beträgt die Verzögerung beim Ausschalten des Senders, die namentlich vom Haltekondensator herbeigeführt ,wird, ungefähr 200 Millisekunden, was hinreicht, um das Ausschalten des Senders während der Übertragung einer telegraphischen Nachricht zu verhüten.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Sender für Frequenzverschiebungstelegraphie, dadurch gekennzeichnet, daß eine wenigstens eine der Senderstufen sperrende Schalteinrichtung vorgesehen ist, bestehend aus einer gittergesteuerten Schaltröhre (21), deren Steuergitterkreis ein i?C-Glied enthält mit einem Eingangswiderstand (18) und einer dazu parallel geschalteten Reihenschaltung aus einem Widerstand (24) und einem Haltekondensator (25), wobei dem i?C-Glied zum Erzeugen einer Schaltspannung die Telegraphieschritte über eine vorgespannte Diode (17) zugeführt werden.
  2. 2. Sender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit dem Eingangswiderstand (18) in den Steuergitterkreis der Schaltröhre (21) eine die Schaltröhre (21) normalerweise sperrende Vorspannungsquelle (Spannungsteiler 23, 22, 19) sowie ein Gitterstrom-Begrenzungswiderstand (20) eingeschaltet ist.
  3. 3. Sender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangswiderstand (18) im Steuergitterkreis der Schaltröhre (21) mindestens zehnmal so groß ist wie der Reihenwiderstand (24).
  4. 4. Sender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gitterstrom-Begrenzungswiderstand (20) im Steuergitterkreis der Schaltröhre (21) größer als der Eingangswiderstand (18) ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1073543B (de) Impuls-Verstarker mit Transistor
DE893806C (de) Schaltungsanordnung zur Trennung von rechteckfoermigen Impulsen gleicher Amplitude, aber verschiedener Dauer durch Umwandlung in dreieckfoermige Impulse verschiedener Amplitude
DE952989C (de) Sender fuer Frequenzverschiebungstelegraphie
DEN0008902MA (de)
DE1156844B (de) Saegezahnspannungsgenerator, insbesondere zur zeitlinearen Ablenkung des Abtastflecks von Elektronenstrahlen
AT151605B (de) Schaltung zum Trennen von Bildströmen von Synchronisierimpulsen.
EP0005808B1 (de) Anordnung zur Erzeugung 2n-stufiger digitaler Signale aus n binären Signalen
DE2354175A1 (de) Empfaenger mit einer mit einem abstimmelement gekoppelten automatischen abstimmkorrekturaustastschaltung
DE2614407C3 (de) Elektronische Kanalwähleinrichtung
DE2115961C3 (de) Schaltungsanordnung zur Regelung der Amplitude eines elektrischen Signals
DE1012002B (de) Ablenkspannungsgenerator
DE2125089B2 (de) Regelbarer verstaerker
DE976853C (de) Vorrichtung zum Eintasten von Synchronisierimpulsen in Fernseh-Bildsignale
DE684930C (de) Selbsttaetige Pegelregelungsanordnung in Roehrenempfangsschaltungen fuer Telegraphie mit zerhacktem Traegerstrom
DE2506354C3 (de) Empfängerabstimmschaltung
DE862784C (de) Pendelrueckkopplungsempfangsschaltung, bei der die Pendelfrequenz in der gleichen Roehre erzeugt wird
DE905382C (de) Schaltung zur Steuergittertastung von Roehrengeneratoren
DE2505955B2 (de) Schaltung für einen Mehrfrequenz-Tastwahl-Fernsprecher
DE725518C (de) Hochfrequenzverstaerker mit einer Entladungsroehre, die eine bei Erhitzung emittierende Kathode, mindestens ein Steuergitter, eine Anode und eine bei Elektronenbombardement emittierende Hilfskathode aufweist
DE684329C (de) Anordnung zur Tastung von Hochfrequenzsendern
DE2826073C3 (de) Digitaluhr mit einem zusätzlichen Zeitton
DE2319824A1 (de) Gegentaktverstaerkerschaltung
DE3504224A1 (de) An eine fotodiode angekoppelter transimpedanz-verstaerker
DE3014214A1 (de) Anordnung zur uebertragung digitaler signale auf einer uebertragungsstrecke
AT201132B (de) Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines neuen Markiersignals in Durchschaltnetzwerken mit Kreuzungsschaltern