DEN0000005MA - Küchenherd-Feuerung mit Sekundärluftzuführung. - Google Patents
Küchenherd-Feuerung mit Sekundärluftzuführung.Info
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Description
Küchenherd-Feuerung mit Se cundär luft zuführung*
Bei der bisher gebräuchlichen Küchenherd-Feuerung dringt die
zur Verbrennung von festen Brennstoffen erforderliche üuft
durch die Rostspalten in die Feuerung* 1st der Rost durch die Brennstoffe oder durch Schlacken verstopft, sodaß nicht genügend
Luft einströmen kann., findet nur eine unvollständige
Verbrennung statt» Ein Teil der unverbrauchten aber noch brennbaren G-ase zieht ungehindert als "Rauoh durch den Kamin
ab und schlägt sich innerhalb des Herdes und im Kamin als Ruß niederβ Da Ruß ein schlechter Wärmeleiter ist, findet bei
starker Verrußung des Herdes ein weiterer Wärmeverlust statt·
Der Wirkungsgrad der Verbrennung ist zu geringe
Gemäß der Erfindung werden die angeführten Mangel gemindert
und der Wirkungsgrad der Verbrennung gesteigerte Die Feuerung ist für alle festen Brennstoffe geeignet·
Der Feuerraum eines normalen Küchenherdes wird von den Ausmauerungssteinen
an den Seiten 1,2 und ini Rücken 3 begrenzt«, ( In AbbB Seitensteine 1,2$ Hinterer Feuerstein 3 )
Gemäß der Erfindung haben die beiden seitlichen Feuerungssteine
Ij 2 auf ihrer Rückseite - nämlich der dem feuerraum abgewandten
Seite - Aussparungen 8, die der Zuführung von Secundär-Iiuft
dienen sollen» In diese Luft kammern 8 kann Verbrennungsluft,
über entsprechende Durchtritte in den Eisenkonstrtiktionen,
aus dem Aschenraum einströmen und über seitliche Durchbrücheder Luftkammern 8 in den * Feuerraum eintreten,,
Als weitere Maßnahme gemäß der Erfindung wird die Einrichtung so geschaffen, daß gleichzeitig der Abzug der Rauchgase aus
dem Feuerungsraum verzögert wird,, Zu diesem Zwecke ist der an
der Hauchgasaustrittseite liegende Feuerungen tein-2 bis fast
unter die Herdplatte 11 hochgezogen und für den Durchtritt der
Rauchgase mit Abzugsschlitze 10, oberhalb der Secundärlufteintritt
sschlitze S3 versehen® Zur Vermeidung von Spannungsrissen
in der Herdplatte 11, reichen die seitlichen Feuerungssteinen 1,2 nicht ganz bis an die Herdplatte heran* Vielmehr sind für
eine gute Wärmeübertragung auf die Herdplatte, Gußeisen-Stege
und ein Gußeisen-Ring 5 zwischen Feuerungssteine 1,2 Lind Heizplatte
6 vorgesehene
Während der Verbrennung im Feuerungsraum dringt nun die zur
Verbrennung erforderlichen Luft nicht nur durch den Rost 7 zur
Feuerung, sondern auch durch die Luftkanäle 8,9 in äen Brennraum«
Die Verbrennungsluft, wird hierbei vorgewärmt · Eine ausreichende Luftzufuhr und eine gute Durchmeiigung der Brenngase
mit Sauerstoff ist also immer gesichert, selbst wenn der Rost verstopft ist und nur wenig Luft durchläßt„ 1st eine starke
Verbrennung nicht erwünscht, oder soll das Feuer gedrosselt werden, kann die Luftzuführung durch die Luftklappe an der
Aschenraumtür reguliert werden»
Die Schlitze 10 oberhalb der Secundärlufteintrittsschlitze 9,
in dem an der Rauchgasabzugsseite liegenden Feuerungsstein 2,
sollen ein zu schnelles Abziehen der noch brennbaren Rauchgase verhindert um ein nachbrennen unter der Herdplatte zu ermögliche
η s Erst die restlos verbrannten Gase sollen abziehen,,
Claims (1)
- Eine Drosselung außerhalb der feuerung ist zwecklos, da sie dort nicht mehr entzündet werden können und für die Wärmeleistung verloren sind* Diese Rauchgase schlagen sich als Ruß nieder,, Die Anzahl der Abzugsschlitze 10 richtet sich nach der Zugstärke des Kamins* Wenn der Eaminau^ zu stark ist, können einige Schlitze 10 mit Schamotte verschlossen oder verkleinert werden«, Um die aufgespeicherte Wärme der Feuerungssteine 1,2 auch an der Heizfläche wirksam werden zu lassen? werden die seitlichen Feuerungssteine 1,2 mit zwei gußeisernen Stegen überbrückt ο Auf diesen Stegen liegt ein gußeiserner King 5, welcher die Wärme zu der Heizplatte 6 Weiterleitet«, Die Wärme* ausdehnung der Stege 4 und des Hinges 5 kann sich ungehindert nach der lose aufliegenden Heizplatte 6 auswirken.»Anspruch! Küchenherd »^Feuerung mit Se cundärluf t zuführung 9 dadurch gekennzeichnet, daß die Schamotte~Feuerungs*- steine ( 1,2 ) luftkammern (8,9 ) haben,, die mit dem Aechenraum und dem Feuerraum in Verbindung stehen^ wobei der an der Rauchgasabzugsseite liegende Feuerungsstein (2) zur Drosselung der Rauchgase im Feuerraum,, bis fast unter die Herdplatte (11) hochgezogen und gleichzeitig mit Rauchgasabzugs öffnungen (10) versehen ist«, Zur Steierung der Wärmeübertragung sind die seitlichen Feuerungssteine (1^2) von gußeisernen Stegen (4) überbrückt $ auf denen wiederum ein gußeiserner Ring (5) mit lose aufgelegter Heizplatte (6) liegte
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